| |
| Occupational Sex Segregation and Management-Level Wages in Germany : What Role Does Firm Size Play? |
|
Busch, Anne; Holst, Elke |
DIW Discussion Papers No. 1206 2012 |
Anhand ökonometrischer Modelle haben wir auf Basis der SOEP-Daten den Verdienst beeinflussende Merkmale untersucht. Ein Ergebnis ist, dass vollzeitbeschäftigte Angestellte in der Privatwirtschaft, die keine Führungsposition einnehmen, einen geringeren Verdienst erzielen, je höher der Frauenanteil in einem Beruf ist. In Führungspositionen tritt dieser Effekt jedoch nur bei größeren Unternehmen auf. "Offenbar profitieren in Führungspositionen vor allem Männerberufe und nicht die (wenigen) Frauenberufe von den besseren Verdienstchancen in größeren Unternehmen", sagen die beiden Autorinnen, Anne Busch und Elke Holst.
|
|
| |
| Das Väter-Handbuch |
Theorie, Forschung, Praxis |
| Walter, Heinz; Eickhorst, Andreas (Hg.)
|
Buchreihe: Sachbuch Psychosozial Verlag: Psychosozial-Verlag, (Giessen) Erschienen im März 2012 ISBN-13: 9783837920888 |
In den letzten zehn Jahren hat ein neues Vaterbild zunehmend Konturen angenommen. Einerseits extrem verurteilt, andererseits aufs Höchste idealisiert, hat der Vater in den Medien, in der sozialwissenschaftlichen Forschung und der Familienpolitik an Bedeutung gewonnen. Ob als Schlüsselfigur zugkräftiger Werbeslogans oder als Adressat gezielter Initiativen, werden erzieherische Kompetenzen des Vaters immer mehr herausgestellt.
Die 38 Originalbeiträge des Handbuchs fokussieren auf Vaterschaft und Vatersein in einem bislang nicht erreichten Perspektivenreichtum. Dabei wird nicht nur der aktuelle Stand der Väterforschung akzentuiert, sondern es werden ebenso Einblicke in die konkrete Väterarbeit eröffnet. So ist das Handbuch ein solides Nachschlagewerk für all jene, die sich mit Väter-, Familien-, Gender- und Gleichstellungsfragen auseinandersetzen.
Unter anderem mit einem Beitrag des am Zentrum Gender Studies Basel angesiedelten Schweizer Väter-Projekts:
Baumgarten, Diana; Kassner, Karsten; Maihofer, Andrea; Wehner, Nina (2012): Warum werden manche Männer Väter, andere nicht? Männlichkeit und Kinderwunsch. |
|
| web.psychosozial-verlag.de/ |
| |
| Forschungsprojekt „Mikropolitik und Aufstiegskompetenz von Frauen“ |
|
| Ullrich Beumer, Klaus Gourgé, Rolf Haubl, Dieter Ohlmeier, Burkard Sievers (Hg.) |
| Zeitschrift Freie Assoziation – Das Unbewusste in Organisationen und Kultur
14. Jahrgang, Doppelheft 3+4 Giessen 2011
194 Seiten • Broschur Preis Euro (D): 22,50 ISSN 1434-7849 |
Das Thema Frauen in Führungspositionen ist aktuell wie nie zuvor, eine Frauenquote zur Erhöhung des Anteils von Frauen in leitenden Funktionen ist derzeit in Diskussion. Auf der Handlungsebene der Unternehmen und Betriebe ringen die Akteurinnen und Akteure um Macht, Ressourcen und Spielräume – diese Interaktion, die Mikropolitik, steht im Mittelpunkt der Novemberausgabe 2011 der Zeitschrift Freie Assoziation. Die Gastherausgeberinnen stellen eine Interventionsstudie im Rahmen des Forschungsprojektes »Mikropolitik und Aufstiegskompetenz von Frauen« vor, die die Relevanz von mikropolitischen Kompetenzen für den Aufstieg untersucht und ermittelt, wie diese erlernt werden können. Weitere Beiträge beschäftigen sich außerhalb dieses Projektes mit den Bereichen »Mikropolitik und Gender« bzw. »Macht und Gender«. Mit Beiträgen von Gerhard Blickle, Doris Cornils, Morten Huse, Christiane Jüngling, Diana Lengersdorf, Wolfgang Mayrhofer, Michael Meuser, Anna Mucha, Oswald Neuberger, Sonja Nielbock, Daniela Rastetter, Michael Rueß, Michael Schiffinger, Thomas M. Schneidhofer, Susanne Triebs Ullrich Beumer, Klaus Gourgé, Rolf Haubl, Dieter Ohlmeier, Burkard Sievers (Hg.) |
Sie können auf folgenden Wegen bestellen: Im Internet unter www.psychosozial-verlag.de, per E-Mail an bestellung@psychosozial-verlag.de, per Fax an 06 41/96 99 78 19, telefonisch unter 06 41/96 99 78 18 oder per Post an untenstehende Adresse. (Unsere Bücher erhalten Sie selbstverständlich auch in Ihrer Buchhandlung.)
Psychosozial-Verlag Walltorstr. 10 35390 Gießen
|
FA_Coupon.pdf |
| |
| Challenging Heterosexism from the Other Point of View |
Representations of Homosexuality in Queer as Folk and The L Word |
Frei, Dana |
Peter Lang
Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien, 2012. 344 pp. ISBN 978-3-0343-1107-6 hb. ISBN 978-3-0351-0366-3 (eBook) |
As opposed to many of their more reserved predecessors, modern television serials such as Queer as Folk and The L Word, which concentrate predominantly on queer characters, dare to include numerous highly controversial story lines, feature explicit sex scenes and reflect upon previously tabooed aspects in their depiction of homosexuality. Challenging Heterosexism from the Other Point of View discusses how these specifically queer shows fulfill a function of challenging institutionalized attitudes of society, such as dichotomous notions of gender, heterosexism or homophobia. Moreover, the question is raised whether they also serve to do the opposite unintentionally, by reinforcing stereotypes and potentially creating a rather rigid image of the concept of homosexual identity. The complexity of the cultural impact suggested by these series defines the focal point of the qualitative content analysis of these innovative media products. |
|
| www.peterlang.com/ |
| |
| Varieties of Feminism. German Gender Politics in Global Perspective |
|
Ferree, Myra Marx |
Stanford University Press
March 2012 |
Varieties of Feminism investigates the development of German feminism by contrasting it with women's movements that arise in countries, like the United States, committed to liberalism. With both conservative Christian and social democratic principles framing the feminist discourses and movement goals, which in turn shape public policy gains, Germany provides a tantalizing case study of gender politics done differently.
The German feminist trajectory reflects new political opportunities created first by national reunification and later, by European Union integration, as well as by historically established assumptions about social justice, family values, and state responsibility for the common good. Tracing the opportunities, constraints, and conflicts generated by using class struggle as the framework for gender mobilization—juxtaposing this with the liberal tradition where gender and race are more typically framed as similar—Ferree reveals how German feminists developed strategies and movement priorities quite different from those in the United States. |
|
| Website-Link |
FerreeFlyer.pdf |
| |
| Evaluation Bundesprogramm Chancengleichheit von Frau und Mann an den Universitäten, 3. Phase 2008–2011 |
Im Auftrag der Programmleitung des Bundesprogramms Chancengleichheit |
| Dubach, Philipp; Graf, Iris ; Stutz, Heidi; Gardiol, Lucien (Büro BASS, Bern) |
Büro BASS, Bern SBF, Staatssekretariat für Bildung und Forschung Bern 2012 |
Die Förderung von Dual Career Couples (DCC) bildete den Schwerpunkt der 3. Phase des Bundesprogramms Chancengleichheit von Frau und Mann an Schweizer Universitäten. Eine Befragung des wissenschaftlichen Personals zeigt, dass rund 38% der über 10‘000 Teilnehmenden in DCC-Konstellationen leben, Frauen (45%) häufiger als Männer (32%). Damit die DCC-Förderung möglichst viel zur Gleichstellung von Frau und Mann beiträgt, braucht es neben individueller Unterstützung auch strukturelle Massnahmen zur Vereinbarkeit von Karriere, Partnerschaft und Familie in der Wissenschaftslaufbahn. |
|
| Eval_Bundesprogr_3.Phase.pdf |
| |
| Familienbande |
15 Porträts |
Caprez, Christina |
Zürich 2012
ISBN 978-3-85791-672-4 Mit Fotografien von Judith Schönenberger und drei Experteninterviews mit Ingeborg Schwenzer, Heidi Simoni und Simon Teuscher
|
Ein Drittel der Familien lebt heute als traditionelle Kernfamilie. Und die andern? Es gibt Patchworkfamilien aufgrund von Scheidung, aber immer mehr Familien starten bereits unkonventionell: Lesben und Schwule, die sich zusammentun, um eine Familie zu gründen. Single-Frauen, die nicht länger auf den Traummann warten wollen, um ein Kind zu bekommen. Eltern, die eine Wahlfamilie oder ein Wohnkollektiv der Kleinfamilie vorziehen. «Familienbande» erzählt von der Vielfalt dieser neuen Wege, Kinder grosszuziehen. Das Buch porträtiert u.a. sechs Regenbogenfamilien, darunter zwei lesbische Frauen, die in den 80er Jahren Kinder bekamen, ein Lesben- und ein Schwulenpaar, die gemeinsam eine Familie gründen, zwei Väter mit Adoptivtochter, einen Samenspender, der seine Vatergefühle entdeckt und einen schwulen Transmann mit Kind. Eltern wie Kinder kommen zu Wort, sie erzählen, wie sie zu der betreffenden Familienform gekommen sind und wie sie den Alltag in ihrer Familie erleben, was die Sonnen- und Schattenseiten der gewählten Familienform sind und wie das gesellschaftliche Umfeld auf sie reagiert. In drei Experteninterviews geben ein Historiker, eine Juristin und eine Psychologin Auskunft zu den durch die Porträts aufgeworfenen Fragen.
Christina Caprez: Soziologin und Redaktorin Schweizer Radio DRS2, Autorin von "Familienbande. 15 Porträts" |
|
|
| www.limmatverlag.ch/ |
Familienbande_Buch_und_Termine.doc |
| |
| Gefährliche Maskulinitäten |
Männlichkeit und Subversion am Rande der Kulturen |
Poole, Ralph J. |
Bielefeld 2012 ISBN: 978-3-8376-1767-2 |
Die Dominanz des westlichen, weißen, heteronormativen Verständnisses von Männlichkeit verhindert allzu oft den subversiven Blick auf Männlichkeit(en) jenseits der Norm. Dieses Buch stellt daher die ›weiße‹ Männlichkeit auf den Prüfstand und stößt dabei auf Repräsentationen vergessener, ignorierter und diskriminierter Maskulinität. Die Studie fokussiert signifikante Momente aus Literatur und Kunst sowie aus Film, Fernsehen und Theater vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die das Ineinandergreifen von Männlichkeit, Ethnizität, Sexualität, Nationalität und Klasse veranschaulichen. Der erotische männliche Körper und der homoerotisch begehrende Blick im Kontext hegemonialer Strukturen werden dabei zu Leitfiguren der Betrachtungen. Ralph J. Poole lehrt Amerikanistische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Paris Lodron Universität Salzburg. |
|
| www.transcript-verlag.de/ts1767/ts1767.php |
| |
| Cahier de l'égalité entre hommes et femmes à Genève 1981-2011 |
|
|
|
Le 14 mai dernier a eu lieu la journée de clôture des Etats généraux de l'égalité entre hommes et femmes organisés dans le cadre des 30 ans de l'inscription de l'égalité dans la Constitution suisse.
Ce projet, qui a réuni le Service pour la promotion de l'égalité entre homme et femme (SPPE), les associations du Réseau Femmes, la Ville de Genève - la Délégation Agenda 21, le Bureau de l'égalité et l'Institut des Etudes genre de l'Université de Genève, a donné lieu à une publication résumant les principaux résultats obtenus dans le cadre de cet état des lieux genevois de l'égalité.
Des exemplaires papier peuvent être obtenus gratuitement sur demande au SPPE. Elle est aussi téléchargeable en version électronique sur son site.
|
|
| http://www.ge.ch/egalite |
| |
| Gender and well-being : the role of institutions |
|
Addis, Elisabetta; de Villota, Paloma; Degavre, Florence; Eriksen, John (eds.) |
Farnham Surrey 2011
ISBN 978-1-4094-0706-5 |
Provisioning for basic human needs is done in three main kind of institutions: the familial household; the commercial enterprise selling goods and services; the institutions of the Welfare State that provide education, medical care and other goods and personal services to all or to some specific groups of citizens in need. The purpose of this book is to study the interplay of these institutions and their impact on well-being, and to analyze key policies and measures that have been implemented in European countries. |
|
| www.ashgate.com/ |
| |
| Dix ans au service de l’égalité |
|
Bureaux de l'égalité des hautes écoles universitaires BULA |
Lausanne 2011 |
A l’heure de cet anniversaire, les bureaux de l'égalité des universités et hautes Ecoles de Suisse latine se donne le temps de la réfexion. Une halte, pour dresser un bilan des activités menées, rappeler les enjeux et répertorier les défis qu’il reste à relever. La BULA a permis aux différents services de l’égalité d’œuvrer dans un esprit de collaboration, d’émulation et de confrontation d’idées pour mieux répondre aux enjeux posés par la promotion de l’égalité, qui ne sauraient se confiner à une région, à une seule institution. |
|
| Brochure (PDF) |
| |
| Gender-Monitoring 2010/11 |
| Bericht zur Situation der Gleichstellung von Frauen und Männern in Studium und Wissenschaft |
Schubert, Renate; Hoffmann, Kristin |
Zürich, November 2011 |
Mit dem Gender-Monitoring 2010/11 liegen die aktualisierten Daten zur Situation der Gleichstellung an der ETH [Zürich] vor. Das Update zum Bericht 2009/10 beleuchtet neben den Kerndaten zur Gleichstellungssituation an der ETH insgesamt und in den einzelnen Departementen auch das Thema Diversity. Zudem erfährt der Bericht mit der Analyse der Geschlechterproportionen des technisch-administrativen Personals eine Erweiterung.
Die Studie steht unter dem unten stehenden Link zum Download bereit (PDF/dt, en). |
|
| www.equal.ethz.ch/gender_monitoring/ |
| |
| Frauen und Männer an den Schweizer Hochschulen |
|
Bundesamt für Statistik BFS |
Neuchâtel 2011
ISBN: 978-3-303-15546-2
|
Im Rahmen eines Bologna-Monitorings hat die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) die Überprüfung verschiedener Aspekte der Bologna-Reform beschlossen. Dazu gehört auch die Fragestellung nach möglichen Auswirkungen der Bologna-Reform auf die Gleichstellung von Frauen und Männern im Studium, beim Zugang zum Doktorat und zum Arbeitsmarkt. Die Publikation leistet hierzu einen Beitrag, indem sie statistische Daten zur Chancengleichheit von Frauen und Männern an den Schweizer Hochschulen zur Verfügung stellt. Die vorliegende Publikation hat zum Zweck, Grundlagen für hochschulpolitische Diskussionen bereit zu stellen. |
|
| Download der Broschüre (60 S., PDF, 2393 KB) |
| |
| Les rôles des genres en mutation |
|
Commission fédérale pour les questions féminines CFQF |
Berne 2011 |
«Questions au féminin» fait peau neuve et propose un nouveau numéro consacré aux mutations que connaissent les rôles des genres. Bien que beaucoup de progrès aient été accomplis dans le domaine de l’égalité ces dernières années, notre vie quotidienne reste imprégnée de stéréotypes sur la masculinité et la féminité. La variété des domaines couverts par les articles de ce numéro montre combien les stéréotypes sur les rôles des genres et ces rôles eux-mêmes sont ancrés dans la vie de tous les jours. Ils se reflètent par exemple dans les choix scolaires et professionnels des jeunes ou encore dans l’utilisation des nouveaux médias et d’Internet. Les articles rédigés par des spécialistes sont complétés par une série de portraits de jeunes gens et de jeunes femmes qui vivent comme une évidence l’égalité des rôles et de l’engagement dans leur vie privée et dans leur milieu professionnel.
La revue spécialisée de la Commission fédérale pour les questions féminines paraît une fois par an et présente un thème d’actualité. |
Commander: Le numéro actuel peut être commandé à l’adresse suivante : www.ekf.admin.ch > Documentation > Revue spécialisée «Questions au féminin» . Il sera disponible au format pdf, de même que les précédents numéros, à partir de la fin novembre 2011. |
| www.ekf.admin.ch/dokumentation/00507/ |
FlyerFrauenfragen_2011_f1.pdf |
| |
| Geschlechterrollen im Wandel |
|
Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF (Hg.) |
Bern 2011 |
Die erste Ausgabe der neu gestalteten Zeitschrift widmet sich dem Thema Geschlechterrollen im Wandel. Wenn in Sachen Gleichstellung in den vergangenen Jahren auch Vieles erreicht wurde, so ist unser Alltag dennoch geprägt von stereotypen Vorstellungen, was Mann oder Frau sein bedeutet. Das breite Spektrum der Artikel zeigt, wie Geschlechterrollen und Rollenstereotype im alltäglichen Leben verankert sind. So etwa bei der Schul- und Berufswahl von jungen Menschen, im Umgang von Mädchen und Jungs mit neuen Medien oder im Internet. Nebst Fachartikeln gibt es eine Reihe von Porträts junger Männer und Frauen, die egalitäre Geschlechterrollen und Engagement in ihrem beruflichen und privaten Umfeld als Selbstverständlichkeit leben.
Die Fachzeitschrift der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF erscheint einmal pro Jahr zu einem aktuellen Themenschwerpunkt. |
Bestellen: Unter www.ekf.admin.ch > Dokumentation > Fachzeitschrift Frauenfragen kann die aktuelle Ausgabe bestellt werden. Ab Ende November sind die Nummer 2011 sowie frühere Nummern der Zeitschrift als PDFs verfügbar. |
| www.ekf.admin.ch/dokumentation/00507/ |
FlyerFrauenfragen_2011_f1.pdf |
| |
| Die geschuldete Antwort |
|
Trinkler, Hedwig |
Erzählband
Dozwil 2010
ISBN 978-3-908141-69-3 |
Die Basler Autorin Hedwig Trinkler legt einen Erzählband von seltsam poetischem Reiz vor. Sie erzählt Episoden aus dem Leben einer Klassengemeinschaft an einem voralpinen Internat. Die Schulidylle vor dem Zweiten Weltkrieg wird zunehmend gestört durch Nachrichten aus dem Dritten Reich. Und dann trifft auch ein (jüdisches) Mädchen ein, das von den Eltern in die neutrale Schweiz geschickt wird – um ihr Leben zu retten. Aber die strengen Asylbestimmungen gestatten nur einen Aufenthalt von einem Jahr. Einzelschicksale, Familienschicksale, berufliche Karrieren werden nachverfolgt bis in die Gegenwart. Aber bei den Klassenzusammenkünften sind es immer weniger… Hedwig Trinkler klagt nie an – ihre Menschen nehmen das Unabänderliche an, versuchen aber auch, ihrer ganz privaten Bestimmung gemäss zu leben. – Ein bereicherndes Buch (171 Seiten) mit Tiefgang! |
Edition Signathur 8582 Dozwil (TG) E-Mail/Bestelladresse: signathur@gmx.ch Tel. = Fax: 0041 (0)71 411 00 91 |
| www.signathur-schweiz.org |
TRINKLERHedwig.pdf |
| |
| FRAUENLEBEN. Gespräche mit Frauen aus dem 20. Jahrhundert |
|
Ulrich, Marianne |
Dozwil 2011 |
In sieben Gesprächen mit Frauen aus dem 20. Jahrhundert, die Marianne Ulrich auf Band aufgenommen hatte und später transkribierte, zeichnen sich Teile aus spannenden Lebensgeschichten ab.
Gespräche mit: Gertrud Binswanger, Yvonne Escher, Frauke Isler, Julia Onken, Esther Schwarzer, Liliane Hongler, Elma Lorenz. |
Edition Signathur 8582 Dozwil (TG) E-Mail: signathur@gmx.ch Tel. = Fax: 0041 (0)71 411 00 91
Bestellformular siehe Website
|
| www.signathur-schweiz.org |
FRAUENLEBENMarianneUlrich.pdf |
| |
| Yogyakarta Plus. Menschenrechte für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle in der internationalen Praxis |
|
Hirschfeld-Eddy-Stiftung (Hg.) |
| Schriftenreihe der Hirschfeld-Eddy-Stiftung – Band 2
Berlin 2011, 160 Seiten |
Yogyakarta Plus. Das Handbuch zu den Menschenrechten fr Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle in der internationalen Praxis, Argumente und Informationen auf 160 Seiten.
Wie können die Auswärtige Politik und Entwicklungszusammenarbeit die Menschenrechte von LGBTI konsequent mitdenken? Der zweite Band der Schriftenreihe der Hirschfeld-Eddy-Stiftung widmet sich Herausforderungen, Themen und Beispielen für die Anwendung der Yogyakarta-Prinzipien in der internationalen Zusammenarbeit.
Bestellung und Download: Online via unten aufgeführten Link. |
info(at)hirschfeld-eddy-stiftung.de |
| www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/yogyakarta-plus/ |
| |
| Gewalt in Paarbeziehungen – Bericht zum Forschungsbedarf |
Umsetzung einer Massnahme aus dem Bericht des Bundesrates «Gewalt in Paarbeziehungen - Ursachen und in der Schweiz getroffene Massnahmen» vom 13. Mai 2009 |
Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG |
Bern, Oktober 2011 |
Bei Gewalt in Paarbeziehungen handelt es sich um ein schwerwiegendes soziales Problem mit tiefgreifenden Folgen für alle Betroffenen und die Gesellschaft als Ganzes. Diese Einschätzung hat sich 2004 in der Schweiz auch im Gesetz niedergeschlagen: Gewalt in Ehe und Partnerschaft ist keine Privatangelegenheit mehr; sie ist ein Offizialdelikt, das vom Staat verfolgt wird. Der Bundesrat hat 2009 in Erfüllung des Postulats von Nationalrätin Doris Stump 05.36941 und gestützt auf eine Untersuchung des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG einen Bericht über Gewalt in Paarbeziehungen publiziert.
Der Bericht des Bundesrates beinhaltet einen Massnahmenplan, der aufzeigt, in welcher Form sich der Bund bei der Prävention und Bekämpfung in den nächsten Jahren engagiert. Dieser Bericht dokumentiert zum einen den aktuellen Wissensstand zu Ursachen und Risikofaktoren von Gewalt in Paarbeziehungen. Zum anderen wird die breite Palette von gesetzlichen und institutionellen Massnahmen dargestellt, die auf Ebene des Bundes und der Kantone vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten zur Prävention und Bekämpfung dieser Form von Gewalt im sozialen Nahraum ergriffen wurden. Hier hat die Schweiz grundlegende und bedeutende Verbesserungen erzielt. Aus den Empfehlungen der Studie wird jedoch auch deutlich, dass Vieles noch zu tun bleibt.
Teil I klärt die Ausgangslage, den Auftrag, das Vorgehen und die Zielsetzung. Eine der insgesamt zwanzig Massnahmen sieht einen Bericht zum Forschungsbedarf in diesem Bereich vor. Das für die Erarbeitung zuständige EBG publiziert hiermit den Bericht in Erfüllung der Massnahme T (Bericht 2009, S. 4120), der sich in drei Teile gliedert.
|
|
| www.sgs-sss.ch/upload/files/autre/Bericht_Gewalt_d.pdf |
| |
| Geboren am 7.2.1971 |
Die Mütter und Töchter des Frauenstimmrechts |
Ritschard, Barbara (Hg.) |
Bern, November 2011
1. Auflage; ISBN 978-3-03905-762-7 |
Am 7. Februar 1971 wird das eidgenössische Frauenstimmrecht mit einer Zweidrittelmehrheit angenommen. Am selben Tag kommen in der Schweiz rund hundert Mädchen zur Welt. Sie sind exakt gleich alt wie das Frauenstimmrecht und im Jubiläumsjahr 2011 also 40 geworden. Für sie gab es immer die Möglichkeit der politischen Mitsprache. Was bedeutet sie ihnen? Haben sie ihren Töchtern von ihrem speziellen Geburtsdatum erzählt? Oder ist das Frauenstimmrecht nur noch für die Generation ihrer Mütter ein Thema? Die Journalistinnen Patricia Götti und Ursina Trautmann sowie die Fotografin Annette Boutellier haben in allen Landesteilen der Schweiz Frauen besucht, die an diesem 7. Februar 1971 geboren sind. Sie lassen sie zusammen mit ihren Müttern und Töchtern zu Wort kommen. Zwischen die reich bebilderten Monologe, Dialoge und Dreiergespräche eingeschoben sind Resultate von Abstimmungen der vergangenen 40 Jahre, in denen die Frauen grundsätzlich anders stimmten als die Männer. Entstanden ist eine farbige Palette von Bildern, Abstimmungsverhalten und Zitaten, die sich zu einer präzisen Analyse der Rolle der heutigen Schweizerin verdichtet. |
|
| www.hep-verlag.ch |
| |
| Gewalt in Paarbeziehungen – Bericht zum Forschungsbedarf |
|
| Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG
|
Bern, Oktober 2011 |
| Gewalt in Paarbeziehungen ist ein gesellschaftliches Problem mit hoher Relevanz. Um Paargewalt effektiver zu bekämpfen und nachhaltig zu verhindern ist es wichtig, bestehende Erkenntnislücken zu schliessen. Im Auftrag des Bundesrates hat deshalb die Fachstelle gegen Gewalt des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann gemeinsam mit Expert/-innen aus verschiedenen Fachrichtungen einen Bericht erarbeitet, der den Forschungsbedarf beim Thema Gewalt in Paarbeziehungen systematisch zusammenträgt. Zusätzlich wird in einer Fokussierung auf fünf inhaltliche Themenfelder skizziert, woran in den nächsten Jahren aufgrund der Erkenntnislage in Forschung und Praxis vorrangig wissenschaftlich gearbeitet werden sollte. |
Die Publikation versteht sich als Arbeitsinstrument für Forschende und Interessierte auf der Praxis und kann im Internet unter www.gleichstellung-schweiz.ch > Dokumentation > Publikationen > Publikationen zu Gewalt oder unter bestellungen@ebg.admin.ch gratis bestellt werden. |
| |
| Lentement mais sûrement! Les droits politiques des femmes suisses |
Une bande dessinée pédagogique qui retrace avec humour et ironie la longue histoire du suffrage féminin en Suisse.
|
|
Gendering & Mautienne Prod.
2011 |
Conçue comme un outil pédagogique, la bande dessinée «Lentement mais sûrement! Les droits politiques des femmes suisses» s’adresse en particuliers aux élèves des degrés secondaires et postobligatoires; toutefois elle se veut susceptible d'intéresser un plus large public. Cette bande dessinée est le fruit d'une vaste recherche et a pour buts principaux d'aborder un pan de l'histoire suisse peu traité, de visibiliser les enjeux de cette période charnière pour les droits des femmes et de sensibiliser les jeunes générations aux difficultés rencontrées pour obtenir des droits fondamentaux qui semblent aujourd'hui aller de soi.
Divisée en trois parties, la bande dessinée revient tout d'abord sur la condition des femmes occidentales à travers l'histoire. Puis elle tente d'expliquer les raisons du retard suisse en ce qui concerne l'octroi des droits politiques aux femmes. La troisième partie vise finalement à mettre en exergue la lutte des féministes et les obstacles rencontrés. En somme, elle aborde des aspects aussi divers que le fonctionnement de la démocratie directe, l'histoire locale et les stéréotypes de sexe en s'inspirant des archives et des débats du Parlement fédéral des années 1952, 1958 et 1971.
Traduite dans les trois langues nationales, la bande dessinée «Lentement mais sûrement! Les droits politiques des femmes suisses» peut être commandée à genderingch@gmail.com ou sur le site internet de l'Association Gendering au prix de 25 CHF (hors frais d’envoi).
|
|
| http://www.gendering.net |
Couverture_BD_fr.jpg |
| |
| "... und kein bisschen leise!" |
| Festschrift für Prof. Barbara Schwarze
|
| Ihsen, Susanne, et al. (Hg.) |
LIT Verlag, Berlin et al. 2011 Bd. 2 der Reihe "TUM Gender- und Diversity-Studies" ISBN 978-3-643-11267-5
|
Das facettenreiche Spektrum von Gender und Diversity in der Technik ist seit vielen Jahren das Feld von Frau Prof. Barbara Schwarze. Anlässlich ihres 60. Geburtstages haben der Verein Kompentenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit sowie weitere Weggefährtinnen und Weggefährten diesen Band zusammengetragen. Wir würdigen damit die Verdienste von Barbara Schwarze aus Sicht der Politik, der Wissenschaft und Wirtschaft und freuen uns auf weitere gemeinsame Erfolge. Als Bd. 2 der Reihe "TUM Gender- und Diversity-Studies" ist die Festschrift für Prof. Barbara Schwarze, herausgegeben von Susanne Ihsen, Birgit Kampmann und Sabine Mellies. |
|
| |
| Migration, Communication and Home |
| Jewish Tradition, Change & Gender in a Global World
|
Reytan-Marincheshka, Tanya, (Ed.) |
Sofia, Bulgaria 2011 ISBN: 978-954-607-802-5 and 978-954-607-802-6 |
The question of what could be the balance between cultural globalization and the ongoing striving for a reach and dynamic cultural diversity of each ethnicity, community and people is at the core of this volume. In “Migration, Communication & Home” nineteen participants of the 2009 Bet Debora Conference, Diaspora and Israeli Jews and non-Jews, explore these three metaphors and concepts through the lens of their own identities, life journeys and values. The contributors to this volume are activists, academics, anthropologists, artists, cantors, rabbis, sociologists, writers, etc., and all of them, women and men of rich and dynamic personalities, professionals in their specific areas, as well as experienced and thoughtful members of diverse Jewish and/or Migrant Communities around the globe. One of the values of this mixture of academic and non-academic approaches is its ethnographic authenticity and the potential of experimental novelty. |
|
| |
| Cross Work |
| Geschlechterpädagogik überkreuz in Deutschland und Österreich
|
| Schweighofer-Brauer, Annemarie |
Sulzbach-Taunus 2011
Annemarie Schweighofer-BrauerPaperback, 218 Seiten ISBN 978-3-89741-331-3
|
Das wegweisende Konzept entstand aus der praxisbezogenen Suche nach Qualifikationen von Pädagoginnen und Pädagogen zur Arbeit mit je andersgeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen. Es erfragt, was Frauen Jungen und Männer Mädchen anbieten können und auf welche Grenzen sie achten sollten. Cross Work-Fachleute experimentieren aber auch quer zu Zweigeschlechtlichkeit und Heterozentrierung. Unabdingbare Voraussetzung für Cross Work ist die geschlechterbewusste Kommunikation untereinander.
Annemarie Schweighofer-Brauer, promovierte Historikerin, diplomierte Politologin, Diplom in Themenzentrierter Interaktion, am Institut für gesellschaftswissenschaftliche Forschung, Bildung und Information in Innsbruck tätig, freiberufliche Erwachsenenbildnerin und Autorin. Schwerpunkte: Geschlechterpädagogik und -geschichte, Biografieforschung, -arbeit, Transkulturalität |
|
| |
| Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre «Muslime versus Schwule» |
| Sexualpolitiken seit dem 11.September 2001
|
Yilmaz-Günay, Koray (Hg.) |
Berlin 2011 Das Buch (212 Seiten) trägt vorerst keine ISBN, wird aber in einer großen gedruckten Auflage (gegen eine Schutzgebühr von voraussichtlich 5 EUR) und kostenlos online verfügbar sein. |
Der von Koray Yilmaz-Günay herausgegebene Sammelband mit Beiträgen in- und ausländischer Wissenschaftler/innen, Publizist/innen und Aktivist/innen (darunter Hilal Sezgin, Jin Haritaworn, Georg Klauda, Esra Erdem, Salih Alexander Wolter und Markus Bernhardt) blickt zurück auf die letzte Dekade und schaut auf die Überlappungen von feministischen und lesbisch-schwulen Debatten mit den Entwicklungen in der Mehrheitsgesellschaft. Er geht der Frage nach, ob/wie die relativen Erfolge der Frauen- und Homosexuellen-Emanzipation unter anderem durch rassistische Rückschritte erkauft wurden. |
|
| |
| Abschlüsse der universitären Hochschulen 2010 |
|
Bundesamt für Statistik (BFS) |
Neuchatel 2010 |
Das Bundesamt für Statistik BFS hat den jährlichen Bericht zu den universitären Hochschulabschlüssen in der Schweiz (2010) herausgegeben. Aufgeschlüsselt wird u.a. auch nach Geschlecht.
Doktorate: "2010 wurden in der Medizin und Pharmazie als auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften mehr als die Hälfte aller Doktortitel von Frauen erworben. Bei allen anderen Fachbereichsgruppen schwanken die Frauenanteile zwischen 25% (Technische Wissenschaften) und 41% (Recht; Tabelle 4.2)", (S. 18). |
|
UG_Abschluss_Uni_Hochschulen_10.pdf |
| |
| JÄMI. A Swedish Commission for Gender Mainstreaming |
|
Andersdotter Bengtsson, Elin |
Swedish Secretariat for Gender Research
University of Gothenburg
Gothenburg 2011
ISBN 978-91-979767-0-1 |
In July 2008 the Swedish Secretariat for Gender Research was commissioned by the government to set up a program to support governmental agencies in their work with gender mainstreaming. To complete the mission that lasted until the end of 2010, Program Jämi was organised. This report is an English summary of Jämi’s findings, conclusions, and recommendations.
Program Director: Annika Olsson
|
| Read the report online on the webiste quoted beneath. To receive a free paper copy, please contact charlotte.benninge@genus.gu.se.
|
| www.jamiprogram.se/ |
| |
| Wissenschaft, Partnerschaft, Elternschaft. Doppelkarrierepaare an der Universität St Gallen |
Eine Untersuchung im Auftrag der Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern |
Jäger, Ulle |
St. Gallen 2010 |
Die Rektorenkonferenz der Schweizer Hochschulen fördert in der Laufzeit von 2008 bis 2011 Projekte, die sich mit dem Thema «Dual Career Couples» an Schweizer Hochschulen befassen. So sollen Vorschläge für Strukturen erarbeitet werden, mit denen die Universitäten die so genannten «DCCs» unterstützen können. […] Gegenstand der vorliegenden Untersuchung sind Massnahmen für Doppelkarrierepaare an der Universität St. Gallen. Dabei geht es um WissenschaftlerInnen, die aktuell an dieser Hochschule tätig sind, um deren Arbeitsbedungen und ihre privaten Lebensverhältnisse. Der Fokus liegt auf Paaren, in denen mindestens eine Person in der Wissenschaft tätig und an der Hochschule St. Gallen angestellt ist und in denen beide ihrer Arbeit, egal wie hoch qualifiziert, einen hohen Stellenwert beimessen. Die besonderen Herausforderungen zur Vereinbarkeit von zwei Berufstätigkeiten bei Paaren, in denen beide in der Wissenschaft tätig sind, werden ebenfalls betrachtet, stehen aber nicht im Zentrum der Untersuchung. […] Ziel der Untersuchung ist es, etwas über die Situtation von Doppelkarrierepaaren an der Hochschule St. Gallen zu erfahren und der speziellen Situation angepasste Massnahmen zu entwerfen.
(aus der Einleitung, S. 4f.) |
Der Studienbericht ist erhältlich bei: Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern Bodanstrasse 1 CH-9000 St. Gallen Telefon +41 (0)71 224 23 84 eMail: gleichstellung@unisg.ch |
| |
| Ingenieurabsolventinnen im Beruf |
Betriebe in der Schweiz auf dem Weg zu einer gendergerechten Unternehmenskultur |
Weiss Sampietro, Theresia; Manchen Spörri, Sylvia; Ramsauer, Nadja; Weinzinger, Caroline; Wülser, Pascale |
Zürich 2011 Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung, Nr. 17/2011
Institut für Nachhaltige Entwicklung INE, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
|
An der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wurde das Projekt „Ingenieurabsolventinnen im Beruf. Betriebe in der Schweiz auf dem Weg zu einer gendergerechten Unternehmenskultur“ erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen. Es handelt sich hierbei um ein Kooperationsprojekt mit den Betrieben Feller AG und IBM Schweiz sowie der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich und der Fachstelle UND.
Ziel des Forschungsprojektes war es, einen Beitrag zur Frage zu leisten, wie technische Betriebe in der Schweiz ihre Unternehmenskultur gendergerecht ausgestalten können. Darüber hinaus zeigt das Projekt den technischen Fachhochschulen auf, welche Kompetenzen den Ingenieurstudentinnen im Studium vermittelt und welche Massnahmen ergriffen werden müssen, um den Übergang in das Berufsleben zu erleichtern. In die Analyse miteinbezogen waren die beiden Betriebe Feller AG in Horgen und IBM Schweiz in Zürich sowie Studentinnen und Absolventinnen technischer Fachhochschulstudiengänge der School of Engineering (SoE) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). |
|
Tel. +41 (0)58 634 78 84 |
| http://www.zhaw.ch/fileadmin/user_upload/zhaw/genderstudies/pdf/Ingenieurabsolventinnen_im_Beruf_2011.pdf |
| |
| Familienfreundlichkeit an Hochschulen |
Anregungen für Führungskräfte und Mitarbeitende |
Die Kommissionen für die Gleichstellung von Frauen und Männern der PHBern und der Berner Fachhochschule (Hg.) |
Bern 2011
|
Die Kommissionen für die Gleichstellung von Frauen und Männern der PHBern und der Berner Fachhochschule haben eine Broschüre zum Thema „Familienfreundlichkeit an Hochschulen“ erarbeitet. Sie zeigt die juristischen Grundlagen der Thematik auf und gibt Anregungen zu möglichen Handlungsspielräumen und Lösungsansätzen in Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. |
|
| www.phbern.ch/fileadmin/user_upload/Gleichstellung/ |
| |
| Muslim Girls |
Wer wir sind, wie wir leben |
El Masrar, Sineb
|
Frankfurt 2010 ISBN: 9783821865331. 208 Seiten |
Muslimische Frauen begegnen uns fast überall, und doch wissen wir nur, dass sie unterdrückt, zwangsverheiratet und zwangsverhüllt sind. Stimmt nicht, sagt Sineb El Masrar: »Ich lebe selbstbestimmt, wie viele von uns«. Sie sind selbstbewusst, frech und lebensfroh. Tagsüber studieren sie BWL und abends sind sie Privatsekretärinnen ihrer in Behördenfragen oft unbeholfenen Eltern. Du triffst sie auf der Party eines Kommilitonen und sie flirten mit Mehmet, Christoph oder vielleicht auch Enrico. Sie sind Muslima 2.0, und sie sind keine Opfer, sondern eigenwillige Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Mit oder ohne Tuch auf dem Kopf. Die marokkanisch-stämmige Autorin Sineb El Masrar erzählt, wie die junge muslimische Frauengeneration hierzulande ihr Leben lebt, was sie beeinflusst, wie sie um Unabhängigkeit kämpft und wo sie ihren Platz in der Gesellschaft sieht. Das Bild der muslimischen Frau in der Öffentlichkeit trifft nicht die Lebenswirklichkeit vieler junger Musliminnen. Sineb El Masrar spricht aus, was viele von ihnen denken: Augen auf, wir sind längst angekommen!
|
|
| www.eichborn.de/ |
| |
| Women, Peace and Security: from Resolution to Action - Ten Years of Security Council Resolution 1325 |
|
Democratic Control of Armed Forces (DCAF) |
Geneva 2011 |
| This publication summarizes the proceedings of the seminar of the same title, held in Geneva on 15 September 2010. Convened jointly by the United Nations Office at Geneva (UNOG), the Belgian Presidency of the Council of the European Union and DCAF, the seminar is part of an ongoing series of joint events hosted by DCAF and UNOG since 2003, addressing various aspects of security governance. |
Download of publication: cf. link below |
| www.dcaf.ch/Publications |
| |
| 20 Jahre Marie Heim-Vögtlin-Programm: Ein Porträtband |
|
| Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung |
Bern 2011 |
| Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) feiert in diesem Jahr [2011] das 20-jährige Bestehen des Marie Heim-Vögtlin-(MHV-)Programms zur gezielten Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Das MHV-Programm hat in dieser Zeit nicht nur vielen Frauen die Fortsetzung ihrer Forschungskarriere ermöglicht, sondern damit auch die Schweizer Wissenschaft enorm bereichert. Es darf daher als eine Erfolgsgeschichte betrachtet werden, die der SNF fortführen und mit einem Porträtband erfolgreicher ehemaliger MHV-Beitragsempfängerinnen entsprechend würdigen möchte. |
Bestellung des Porträtbands: Abteilung Personenförderung Myriam Tapernoux MHV-Programm E-Mail: mhv@snf.ch |
| Porträtband als PDF zum Download (3.3 MB) |
| |
| Theories and Methodologies in Post-Graduate Feminist Research: Researching Differently |
|
Buikema, Rosemarie; Griffin, Gabriele; Lykke, Nina (Ed.) |
| Oxford 2011
|
This volume is published in the Routledge series ‘Advances in Feminist Studies and Intersectionality’. It centers on theories and methodologies for postgraduate feminist researchers engaged in interdisciplinary research, in a context of increasing globalisation, giving special attention to cutting-edge approaches at the borders between humanities and social sciences and specific discipline-transgressing fields such as feminist techno science studies. The editing of this volume was supported by a grant from the EU Thematic Network ATHENA III (Advanced Thematic Network in Women’s Studies in Europe), Utrecht University, The Netherlands. |
|
| www.routledge.com/books/ |
| |
| Massnahmen und Instrumente zur Bekämpfung der geschlechtsspezifischen Lohndiskriminierung. |
| Die Schweiz im Spiegel des europäischen Auslands |
Strub, Silvia; Schär Moser Marianne |
Bern 2011 |
Im Auftrag des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB)
Das Dossier zum Thema „Lohngleichheit“ wurde im Hinblick auf den nationalen Gleichstellungs-Aktions- und Streiktag vom 14. Juni 2011 erstellt. Es zeigt auf, was in der Schweiz und in ausgewählten europäischen Ländern sowie in Kanada unternommen wird, um die Lohngleichheit durchzusetzen.
Projektbericht: Download vgl. Link |
|
| http://www.buerobass.ch/pdf/2011/SGB_2011_Lohngleichheit.pdf |
| |
| Gleichstellung im Reformprozess der Hochschulen |
Neue Karrierewege für Frauen? |
Blättel-Mink, Birgit; Franzke, Astrid; Wolde Anja; (Hg.)
|
Sulzbach / Taunus 2011
Frankfurter Feministische Texte - Sozialwissenschaften 14 25.00 EUR Paperback, 240 Seiten ISBN 978-3-89741-326-9 Erscheint im Oktober 2011 |
| In dieser Publikation werden Chancen und Risiken diskutiert, die sich für Frauen aus den veränderten Rahmenbedingungen der Hochschulen ergeben. Fokussiert wird insbesondere die Positionierung von Frauen im Wissenschaftsmanagement sowie beim Übergang vom Post-Doc zur Professur. |
|
|
| |
| Biederfrauen oder Vorkämpferinnen? |
| Der Schweizerische Verband der Akademikerinnen in der Zwischenkriegszeit (SVA) |
Vincenz, Bettina |
Baden 2011
246 Seiten, 60 schwarzweisse Abbildungen isbn 978-3-03919-198-7 |
Die Schweizer Akademikerinnen, welche sich nach dem Ersten Weltkrieg zusammengeschlossen hatten, galten als ein historisch belangloser Verein, als eine brave Gesellschaft privilegierter Frauen, denen es nie um die generelle Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts gegangen sei, sondern nur darum, ihre eigenen partikulären Interessen zu fördern. Und selbst das nur auf sehr zahme Art, wie es sich für die zumeist aus privilegierten Kreisen stammenden «höheren Töchter» gehörte. – Mit solchen Urteilen hat es zu tun, dass sich die Geschichtsschreibung bisher kaum um diese Aktivistinnen gekümmert hat. Das neue Buch der Historikerin Bettina Vincenz holt dies nach. Sie würdigt die Aktivitäten der frühen Schweizer Akademikerinnen und situiert sie im heute weitgehend vergessenen historischen Kontext. |
|
Buchbesprechung_BVincenz_20110526.doc |
Einl_Biederfrauen_20110502.pdf |
U1_198_7_Biederfrauen.jpg |
| |
| Commentaire de la loi fédérale sur l’égalité |
|
Gabriel Aubert/Karine Lempen (Ed.) |
Bureau fédéral de l’égalité entre femmes et hommes, Université de Genève
Slatkine, 2011, 333 pages, ISBN 978-2-05-102208-8
|
Le Bureau fédéral de l’égalité entre femmes et hommes et l’Université de Genève publient un nouveau commentaire en français de la loi sur l’égalité. L’ouvrage résume la jurisprudence et la doctrine publiées depuis l’entrée en vigueur de cette loi, il y a quinze ans. Il s’adresse aux professionnel∙le∙s du droit et à toute personne intéressée.
|
|
| |
| Anderes Wirtschaften? |
Ein Mann als Kleinkinderzieher? Bedingungsloses Grundeinkommen? Geschütztes Arbeiten? |
Männerzeitung |
Burgdorf 2011, Nr. 42, 1. Juni |
In diesen Tagen erscheint die Juninummer der Männerzeitung – sie widmet sich dem Thema Arbeit. Wir zeigen Ungewohntes, andere Formen und Orte des Wirtschaftens: Rentner, die sich ironisch als alte Säcke vermarkten. Ein Mann im Pensionsalter, der seine Frau pflegt, die Alzheimer hat. Ein Künstler, der sich für das Grundeinkommen einsetzt. Und ein Kleinkinderzieher, der keinen Körperkontakt mit den Kindern haben darf, die er betreut.
Einen Teil der Artikel und das komplette Inhaltsverzeichnis finden Sie online auf www.maennerzeitung.ch
|
Redaktionsleitung und Gesamtverantwortung Redaktion Männerzeitung Ivo Knill Mühlegasse 14 CH-3400 Burgdorf +41 (0)34 422 50 08
|
| www.maennerzeitung.ch |
| |
| Ein Leben hier gemacht |
| Altern in der Migration aus biographischer Perspektive – Italienische Ehepaare in der Schweiz
|
Soom Ammann, Eva
|
Bielefeld, April 2011, 660 Seiten, kart., 39,80 € ISBN: 978-3-8376-1668-2 Mehr Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit: http://www.transcript-verlag.de/ts1668/ts1668n.php
|
»Ein Leben hier gemacht« haben viele der ehemaligen italienischen »Gastarbeiterinnen« und »Gastarbeiter« in der Schweiz. Sie haben geheiratet, Kinder großgezogen, sind alt geworden, aus der Erwerbstätigkeit ausgeschieden. Was dieses Altern ausmacht, das wird in diesem Buch aus einer biographisch-rekonstruktiven Perspektive erörtert. Die Fallanalysen von sieben Ehepaaren bieten einen differenzierten Einblick in die unterschiedlichen Ausgestaltungen des Lebens in der Schweizer »Gastarbeit« und deren Bedeutung für das Altern in der Migration. Damit leistet die Studie einen Beitrag zu einem bisher wenig beachteten Bereich der Migrationsforschung. Eva Soom Ammann (Dr. phil.) ist Sozialanthropologin und in der angewandten Forschung im Bereich Migration, Alter und Gesundheit tätig. |
|
| |
| Krieg im Frieden |
| Frauen in Bosnien-Herzegowina und ihr Umgang mit der Vergangenheit
|
Sieber Egger, Anja |
|
Der bosnische Bürgerkrieg (1992-1995) hat die zivile Gesellschaft entzweit. Anja Sieber Egger untersucht, wie nach dem Krieg auf die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen gesetzt wird, welche die ethnischen Gräben im serbischen Teil Bosnien-Herzegowinas überbrücken sollen. In den Blick rücken insbesondere die Deutungen von Frauen bei der Interpretation ihrer Kriegserfahrungen und -erinnerungen. Anhand biographischer Interviews und einer Analyse der sozialen Netzwerke wird gefragt, inwiefern sich die Geschlechterbeziehungen und die ethnischen Zugehörigkeitsgefühle durch den Krieg gewandelt haben und ob die Frauen dem international verbreiteten Bild entsprechen, das sie als besonders »friedliebende«, Versöhnung bringende »Brückenbauerinnen« in der Nachkriegszeit zeichnet. Anja Sieber Egger (Dr. phil.) forscht und lehrt an der Pädagogischen Hochschule Zürich. |
|
| |
| Intersektionalität zwischen Gender und Diversity |
| Theorien, Methoden und Politiken der Chancengleichheit
|
Smykalla, Sandra; Vinz, Dagmar (Hrsg.) |
(Forum Frauen- und Geschlechterforschung Band 30) Münster: Westphälisches Dampfboot, 2011 317 Seiten - € 29,90 ISBN: 978-3-89691-230-5 Erschienen: Mai 2011 |
Intersektionalität gilt als neues Paradigma der Geschlechterforschung. Gleichzeitig nehmen Forschungen zu Diversität, Diversity Management und Diversity Politics zu. Löst die Intersektionalitätsforschung die Genderforschung ab? Ergänzen sich Diversity Studies und Gender Studies? Was verbindet die Konzepte Intersektionalität, Gender und Diversity, worin unterscheiden sie sich? Zur Beantwortung dieser Fragen werden die Konzepte Gender, Intersektionalität und Diversity theoretisch reflektiert und Vorschläge für ihre methodische Verwendung in der empirischen Forschung gemacht. Ebenso wird an ausgewählten Politikfeldern die Relevanz der Intersektionalitätsforschung für Fragen der Chancengleichheit aufgezeigt. Mit Beiträgen von Carol Hagemann-White, Bernd Ladwig, Dagmar Vinz, Gertraude Krell und Johanna Hofbauer, Lucy Chebout, Sybille Hardmeier, Ulrike Schultz, Brigitte Kerchner, Anja Lindau, Ingrid Jungwirth, Sabine Beckmann und Patrick Ehnis, Ulrike Hormel, Sandra Smykalla, Barbara Beham, Edelgard Kutzner, Katharina Schiederig und Johanna Kösters. |
|
| www.dampfboot-verlag.de/buecher/230-5.html |
| |
| (Géo)politique du sexe |
|
Blidon, Marianne (Hg.) |
L’Espace Politique, revue en ligne de géographie politique et de géopolitique, Vol. 13 | 2011 - 1 |
Si la sexualité ordonne le monde à toutes les échelles, ce numéro montre que la géographie politique peut s’enrichir d’une géo/politique du sexe qui révèle les tensions et les désirs, les hiérarchies et les lignes de fracture mais aussi les convergences et les reconfigurations. Les questions dont pourrait se saisir la géographie politique ne manquent pas. La dépénalisation de l’homosexualité, les représentations sexuées et sexuelles du pouvoir, son exercice par les femmes ou les transexuel(le)s, la régulation du tourisme sexuel, les violences sexuelles envers les femmes en migration, les politiques de lutte contre le sida, les mobilités liés à la procréation pour autrui, les politiques d’avortements, etc… autant de questions qui interrogent la relation entre politique, espace et sexualité ; autant de chantiers en construction. |
|
| espacepolitique.revues.org/index1811.html |
| |
| ingenieuse.ch |
das französische Online-Magazin für junge Frauen |
ingenieuse.ch |
|
Zweimal im Jahr erscheint das Magazin "ingenieuse.ch" und kann online gelesen werden. Magazin und dazugehörige Website laden junge Frauen ein, die Welt der Technik zu erkunden. Die aktuelle Ausgabe zeigt, wie Ingenieurinnen und Architekten an der Energiezukunft in der Schweiz mitarbeiten.
(Beschreibung zitiert aus: gleich& anders, Newsletter Nr. 3 vom 2. Mai 2011 der Fachstelle für Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Bern). |
|
| ingenieuse.ch |
| |
| Bildungsstatistik 2010 |
|
Bundesamt für Statistik BFS |
Neuchâtel 2011, 8 Seiten, Gratis Bestellnummer: 417-1000 Erschienen am 28.04.2011
|
Die jährlich erscheinende Bildungsstatistik vermittelt einen Überblick über die (Prozent-)Zahl der Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten und über das Lehrpersonal an Schweizer Hochschulen. Aufgeschlüsselt wird unter anderem nach den Kategorien Ausbildung, Abschlüsse, Geschlecht und Staatsangehörigkeit. |
|
| Link zum Download der Publikation (957 KB) |
| |
| Hochschulabsolventen und Hochschulabsolventinnen auf dem Arbeitsmarkt – Erste Ergebnisse der Längsschnittbefragung 2009 |
|
Bundesamt für Statistik BFS |
BFS Statistik der Schweiz Neuchâtel 2011, 56 Seiten, Fr. (exkl. MWST) 14.00 Bestellnummer: 540-0902 / ISBN: 978-3-303-15526-4 Erschienen am 28.04.2011 |
Der Übertritt von der Hochschule in den Arbeitsmarkt kann von längerer Dauer sein und erfolgt nicht immer gradlinig. Soll die Erwerbsfähigkeit junger hochqualifizierter Personen untersucht werden, ist es daher sinnvoll, ihre berufliche Situation auch mit einigem zeitlichen Abstand zum erfolgreichen Studienabschluss zu beleuchten. Aus diesem Grund führt das BFS seit 2002 Längsschnittbefragungen von Hochschulabsolventinnen und -absolventen durch. Die vorliegende Publikation präsentiert die ersten Ergebnisse der Längsschnittbefragung der Schweizer Hochschulabsolventinnen und -absolventen des Jahres 2004, die ein Jahr und fünf Jahre nach dem Abschluss ihres Studiums zu ihrer Erwerbssituation befragt worden sind. |
Publikationsbestellungen, Tel.: +41 32 71 36060, Fax: +41 32 71 36061 E-Mail: order@bfs.admin.ch |
| Link zum Download der Publikation (PDF, 2290 KB) |
BFS_Medienmitteilung_HochschulabsolventInnen.pdf |
| |
| Von der Hochschule ins Berufsleben – Erste Ergebnisse der Hochschulabsolventenbefragung 2009 |
|
Bundesamt für Statistik BFS |
BFS Statistik der Schweiz Neuchâtel 2011, 68 Seiten, Fr. (exkl. MWST) 15.00 Bestellnummer: 540-0901 / ISBN: 978-3-303-15524-0 Erschienen am 28.04.2011 |
Neuchâtel, 28.04.2011 (BFS) – Fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss ist die Erwerbslosenquote gemäss Internationalem Arbeitsamt (ILO) deutlich geringer ausgeprägt als ein Jahr nach dem Abschluss: Fünf Jahre nach Abschluss waren 2,3 Prozent der Absolventinnen und Absolventen einer universitären Hochschule und 1,2 Prozent einer Fachhochschulen erwerbslos, während ein Jahr nach dem Studienende 5,8 Prozent (UH) und 3,9 Prozent (FH) der Absolventinnen und Absolventen keine Arbeit hatten. Die Erwerbslosenquote gemäss ILO der Absolventinnen und Absolventen einer Pädagogischen Hochschule (PH) bewegte sich sowohl ein als auch fünf Jahre nach dem Studienabschluss auf niedrigem Niveau (0,5%). Dies sind zentrale Ergebnisse der Hochschulabsolventenstudien des Bundesamts für Statistik (BFS), welche in Kooperation mit dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) und dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) durchgeführt werden. Befragt wurden Personen, welche 2004 bzw. 2008 einen Hochschulabschluss erworben haben. |
Publikationsbestellungen, Tel.: +41 32 71 36060, Fax: +41 32 71 36061 E-Mail: order@bfs.admin.ch
|
| Download der Publikation (PDF, 2495 KB) |
BFS_Medienmitteilung_HochschulabsolventInnen.pdf |
| |
| Gleichstellungspolitik kontrovers - eine Argumentationshilfe |
Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung |
Ebenfeld, Melanie; Manfred Köhnen |
Bonn, 2011. - 64 S. = 450 KB, PDF-File. - (WISO-Diskurs) Electronic ed.: Bonn : FES, 2011 ISBN 978-3-86872-643-5
|
Es ist das Ziel der Argumentationshilfe, Antworten auf diese und weitere Fragen zu bieten. Geschlecht beeinfl usst das Leben von Menschen: Sie werden oft in rosa und blaue Kartons gesteckt. Eine geschlechtergerechte Gesellschaft wäre eine vielfältige Gesellschaft, in der alle Menschen den gleichen Zugang zu gemeinsamen Ressourcen wie Geld, Zeit und Raum haben; eine Gesellschaft, in der Menschen Berufe und Lebensformen frei wählen können – unabhängig von ihrem Geschlecht. In einer solchen Gesellschaft zu leben ist ein feministisches Ziel. Feminismus ist ein Sammelbegriff für verschiedene Theorien und verschiedene politische Bewegungen, die alle Geschlechtergerechtigkeit fordern. Gleichstellungspolitik ist das Feld, in dem verhandelt wird, wie Geschlechtergerechtigkeit erreicht werden kann. Es gibt verschiedene gleichstellungspolitische Strategien, wie z. B. Frauenförderung, Männerförderung, Antidiskriminierungspolitik und Gender Mainstreaming. Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich darauf geeinigt, gemeinsam eine gleichstellungspolitische Strategie zu entwickeln und umzusetzen, damit alle Menschen in der Gesellschaft unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Chancen erhalten: Gender Mainstreaming. Ein Grundprinzip dieser Strategie lautet, bei allen politischen Entscheidungen die Interessen und Lebenslagen von Frauen und Männern in ihrer Vielfalt wahrzunehmen. Die Ziele von Gender Mainstreaming werden nicht von allen Menschen geteilt. Manche Menschen beunruhigt es, Strukturen zu verändern und Geschlechterrollen nicht als natürlich zu sehen. Andere Menschen sehen darin Chancen zu positiver Veränderung und Wahlfreiheit. |
|
Gleichstellungspolitik_kontrovers_FES.pdf |
| |
| Gender, science and technology: Report of the expert group meeting, (CSW) |
| United Nations [UN] Commission on the Status of Women, 2010
|
CSW, United Nations [UN] Commission on the Status of Women |
Jan 2011, UN |
| What progress has been made on increasing women’s and girls’ access to and participation in science and technology (S&T)? This report is the outcome of the expert group meeting: Gender, science and technology (28 September – 1 October 2010), organised by the United Nations Division for the Advancement of Women and the United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization. These findings are intended to inform the 55th Session of the Commission on the Status of Women, at which the ‘Access and participation of women and girls in education, training, science and technology, including for the promotion of women’s equal access to full employment and decent work’ will be considered. |
|
| www.bridge.ids.ac.uk/ |
| |
| Die Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland: Anfänge – Verbote – Widerstände – Durchbruch |
Tagungsbericht von Markwart Herzog, Schwabenakademie Irsee |
Herzog, Markwart |
Tagung vom 04.02.-06.02.2011, Irsee http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3596 |
| Die historische Aufarbeitung und Darstellung der Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland steckt noch in ihren Anfängen. Bei der an der Schwabenakademie Irsee veranstalteten Tagung handelt es sich um die erste wissenschaftliche Konferenz, die sich dieser Thematik auf einer so breiten Basis historischer Recherchen annahm. |
|
| hsozkult.geschichte.hu-berlin.de |
tagber_gsfrauenfussballde.pdf |
| |
| Professorin und Mutter - wie geht das? |
28 Berichte vom alltäglichen Spagat zwischen Familie und akademischer Karriere |
Piechulla, Birgit (Hg.) |
2011, XIV, 370 Seiten, 69 Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 13,9 x 19,6 cm, Gebunden, Deutsch Spektrum Akademischer Verlag ISBN-10: 3827424313 ISBN-13: 9783827424310 |
| Der Anteil der Frauen, die studieren, liegt an deutschsprachigen Hochschulen bei knapp 50%. Der Anteil der Frauen, die eine Hochschulprofessur erlangen, liegt im unteren zweistelligen Bereich; der Anteil der Frauen, die zudem noch Kinder bekommen,sie erziehen und mit ihnen zusammen ihr Leben erleben und gestalten, liegt im einstelligen Bereich. Woher rührt diese Diskrepanz? Gibt es nicht Förderungen genug wie Krippen, Kindergärten und Horte und/oder fehlt es an (Lebens-) Vorbildern, die zeigen wie es gelingen kann, in der Zeit der intensiven Forschung und Bewerbungen genügend Zeit für die Familie aufzubringen. Dieses Buch lässt 28 Frauen und deren Familien zu Wort kommen, wie ihnen dieser Spagat gelungen ist, und gibt sehr persönliche Tipps. |
|
| |
| Genderkompetenz in der Lehre an Fachhochschulen |
|
Weiss Sampietro, Theresia et al. |
Winterthur 2011 |
Unterrichten Sie an einer Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule? Leiten Sie einen Fachbereich oder einen Studiengang?Fachhochschulen können mehr Studentinnen und Studenten gewinnen, wenn sie den vielfältigen Bildungsneigungen und Lebensentwürfen ihrer Studierenden Rechnung tragen. Eine neue Publikation zeigt Ihnen Wege zur Umsetzung einer gendergerechten Lehre in den Fachbereichen Kunst, Pädagogik, Soziale Arbeit und Wirtschaft auf.
Mit Vielfalt in der Lehre Frauen und Männer gewinnen.Wie lassen sich Fachhochschulstudiengänge für beide Geschlechter attraktiv gestalten? Dozierende aus den Fachbereichen Kunst, Pädagogik, Soziale Arbeit und Wirtschaft haben Vorschläge erarbeitet – für die Didaktik, Lehre und Studiengangsgestaltung.
Der ausführliche Bericht «Genderkompetenz in der Lehre an Fachhochschulen: Wege zur Umsetzung in den Fachbereichen Kunst, Pädagogik, Soziale Arbeit und Wirtschaft» mit Empfehlungen kann bestelltoder herunter geladen werden unter www.zhaw.ch/genderstudies, Rubrik: Forschung.
Theresia Weiss Sampietro, Nadja Ramsauer, Sheila Karvounaki Marti, Alexandra Burkart. Genderkompetenz in der Lehre an Fachhochschulen: Wege zur Umsetzung in den Fachbereichen Kunst, Pädagogik, Soziale Arbeit und Wirtschaft. (Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung Nr. 15). Winterthur 2011. Das Projekt wurde unterstützt vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT. |
Fachstelle Gender Studies ZHAW Dr. Nadja Ramsauer Technikumstrasse 9 Postfach 8401 Winterthur Tel. direkt: +41 58 934 75 73 nadja.ramsauer@zhaw.ch www.zhaw.ch/genderstudies
|
Flyer_Genderkompetenz_DEF.pdf |
Genderkompetenz_fulltext_def_24 2 2011.pdf |
Medienmitteilung_GendergerechteLehre08_03_11_DEF.pdf |
| |
| Was Männer wollen! |
| Studie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben |
Pro Familia Schweiz, (Hg.) |
Bern 2011.
Im Auftrag des Departements des Innern des Kantons St. Gallen, vertreten durch das Kompetenzzentrum für Integration, Gleichstellung und Projekte
Projektleitung: Lucrezia Meier-Schatz; Team: Renate Christen Degen, Karin Maschke, Nathanael Meier, Ruth Ziltener |
| Neun von zehn Männern würden gerne Teilzeit arbeiten, befürchten aber, dass das negative Auswirkungen auf die berufliche Laufbahn hat. Zu diesem Schluss kommt eine Studie aus dem Kanton St. Gallen. Befragt wurden 1200 Männer aus 35 KMU.
(zitiert aus: Newsletter "gleich & anders" Nr. 2/2011, Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Bern).
Studie im Anhang |
|
104868_ProFamilia_Studie2009022011.pdf |
| |
| Frauen in Führungspositionen: so gelingt’s! |
|
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO (Hg.) |
Bern 2010. |
Die jüngsten Statistiken zeigen: in den Unternehmen in der Schweiz sind Frauen in Führungspositionen immer noch untervertreten. Die Situation hat sich seit rund zehn Jahren nicht wesentlich verbessert. Dabei trägt, wie mehrere Untersuchungen zeigen, ein ausgewogener Frauenanteil an der Firmenspitze massgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Für zahlreiche Firmenchefs steht fest, dass gemischte Teams kreativer sind und den Ansprüchen der Kunden besser gerecht werden.
Die vom SECO herausgegebene Sammlung „Frauen in Führungspositionen: so gelingt’s“ zeigt „good practices“ von Unternehmen unterschiedlicher Grösse, denen es gelungen ist, ihren Frauenanteil zu erhöhen. Die Unternehmensverantwortlichen bestätigen die Notwendigkeit, auf Frauen zu setzen, und zeigen, wie es funktioniert.
Die Direktoren des Schweizerischen Arbeitgeberverbands und des Schweizerischen Gewerbeverbands, Thomas Daum und Hans-Ulrich Bigler unterstützen diese Initiative. Thomas Daum betont, die Unternehmen müssten sich bewusst werden, dass sie in ihren Leitungsorganen nicht auf Frauen verzichten können, und wünscht sich ein gezieltes Engagement der Unternehmensspitze und eine grundlegende Änderung der Unternehmenskultur und des strategischen Denkens. Hans-Ulrich Bigler ermutigt die KMU, ihre Stärken in diesem Bereich, wie den direkten Kontakt und die unmittelbare Erkennbarkeit von Talenten, systematischer auszuspielen, um den Wettbewerb um die besten Leute zu gewinnen. |
Anne Küng Gugler, stv. Ressortleiterin Arbeitsmarktanalyse und Sozialpolitik, SECO, Tel. 031 322 27 85; anne.kueng@seco.admin.ch |
| www.news.admin.ch |
| |
| Les femmes dans des fonctions dirigeantes : les clés de la réussite |
|
Secrétariat d'Etat à l'économie |
Publication gratuite, disponible en version papier et électronique |
Compter plus de femmes dans les postes à responsabilités? C’est non seulement possible, mais dans l’intérêt même des entreprises. Le Secrétariat d'Etat à l'économie SECO met à disposition un recueil de bonnes pratiques destiné aux milieux économiques. L'Union patronale suisse et l'Union suisse des arts et métiers soutiennent cette initiative.
Les statistiques les plus récentes le démontrent: au sein des entreprises établies en Suisse, les femmes sont encore sous-représentées dans les fonctions dirigeantes. La situation ne s'est pas substantiellement améliorée depuis environ une décennie. Et pourtant – plusieurs études le prouvent – une proportion équilibrée de femmes dans les hautes sphères de l’entreprise contribue largement à son succès. Aujourd’hui, pour nombre de chefs d'entreprise, il est établi que les équipes mixtes sont plus créatives et répondent mieux aux attentes des clients.
Le recueil de bonnes pratiques "Les femmes dans des fonctions dirigeantes : les clés de la réussite", publié par le SECO, fournit des exemples d'entreprises de tailles différentes ayant réussi à accroître leur représentation féminine. Les responsables de ces entreprises attestent de la nécessité de miser sur les femmes et livrent leurs méthodes.
Les directeurs de l’Union patronale suisse et de l’Union suisse des arts et métiers, Thomas Daum et Hans-Ulrich Bigler, soutiennent cette initiative. Thomas Daum souligne la nécessité, pour les entreprises, de prendre conscience du fait qu'elles ne peuvent pas se passer des femmes dans leurs organes dirigeants et appelle de ses vœux une mobilisation ciblée des directions et un changement fondamental de culture et d'approche stratégique. Hans-Ulrich Bigler, pour sa part, encourage les PME à exploiter plus systématiquement leurs atouts dans ce domaine, tels que le contact direct et la visibilité immédiate des talents émergents, afin d'emporter la course à l'acquisition des meilleures personnes.
|
|
| https://www.bundespublikationen.admin.ch |
| |
| Die gleichgeschlechtliche Familie mit Kindern |
| Interdisziplinäre Beiträge zu einer neuen Lebensform
|
Dorett Funcke, Petra Thorn (Hg.)
|
2010, 498 S., kart., 32,80 € ISBN 978-3-8376-1073-4 Reihe Gender Studies
|
Die Beiträge dieses Bandes gehen der ethischen und gesellschaftlichen Vertretbarkeit einer Form der familialen Lebensgestaltung nach, die an fundamentale Überzeugungen, kulturelle Werthaltungen, gesellschaftliche Leitbilder und rechtliche Regelungen rührt: der gleichgeschlechtlichen Familie. Da sich die Forschung in Deutschland bisher kaum mit differenzierten Fragestellungen zu dieser unkonventionellen Familienform befasst hat, stellt das Buch eine innovative Pionierarbeit dar, die aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema bündelt und aus einer interdisziplinären Perspektive betrachtet. |
|
| www.transcript-verlag.de/ts1073/ts1073.php |
| |
| Partnerschaft und Elternschaft bei gleichgeschlechtlichen Paaren |
Verbreitung, Institutionalisierung und Alltagsgestaltung
|
Rupp, Marina (Hrsg.)
|
Leverkusen, Opladen 2/2011
Reihe: Zeitschrift für Familienforschung Sonderheft 227 Seiten
978-3-86649-379-7 Sprache: DE |
Wie ist das Leben von Eltern, die in einer gleichgeschlechtlichen Paarbeziehung leben? Dieser Band bietet einen kritischen Einblick in die Lebensweise gleichgeschlechtlich orientierter Menschen. Im Mittelpunkt stehen die juristischen Rahmenbedingungen dieser Lebensart und die Bedeutung der Elternschaft. |
|
| www.budrich-verlag.de/ |
gleichgeschlechtliche_elternschaft.pdf |
| |
| Qualitätssicherung in Berufungsverfahren unter Gleichstellungsaspekten |
Ergebnisse eines Benchmarkings niedersächsischer Hochschulen |
Dömling, Martina; Schröder Thomas |
Hannover, Februar 2011
|
Die Gewinnung herausragenden wissenschaftlichen Personals, insbesondere von Professorinnen und Professoren, ist ein zentrales Instrument zur Steuerung und Profilbildung von Hochschulen. Vom Erfolg der Berufungsverfahren hängt sowohl das fachliche Renommee als auch die Entwicklung einer Hochschule ab und sichert eine hohe Qualität in Forschung und Lehre (vgl. Zimmermann 2006, S. 86). Dies sollte Grund genug sein, Berufungsverfahren mit der ihnen gebührende Sorgfalt, Transparenz und Qualität professionell zu gestalten und durchzuführen. Die zentrale Zielsetzung von Berufungsverfahren ist es, die am besten für die Wahrnehmung der zukünftigen Aufgaben geeignete Person festzustellen, unabhängig von Geschlecht.
Eingebettet in die „Dialoginitiative Gleichstellung und Qualitätsmanagement an niedersächsischen Hochschulen“ wurde 2009 unter Beteiligung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK), des Vorstands der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) und des Vorstands der Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter (LNHF) das Benchmarking-Verfahren „Qualitätssicherung in Berufungsverfahren unter Gleichstellungsaspekten“ mit Unterstützung durch die Hochschul- Informations-System (HIS) GmbH durchgeführt.
Studie befindet sich als PDF zum Download unter dem folgenden Link: |
|
| www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201102.pdf |
| |
| Wissenschaftliche Karrieren |
| Beschäftigungsbedingungen, berufliche Orientierungen und Kompetenzen des wissenschaftlichen Nachwuchses |
Jaksztat, Steffen; Schindler, Nora; Briedis, Kolja |
Hannover, 28.11.2010 1. Aufl. 28.11.2010, Paperback (HIS)
106 S., Buch, Sozialwissenschaften allgemein ISBN: 978-3-930447-84-8, Preis A: 20,60 €
|
Mit dieser Studie wird der Versuch unternommen, möglichst umfassend darzustellen, wie Nachwuchswissenschaftler(innen) ihre berufliche Situation wahrnehmen, mit welchen beruflichen Zielen und Wünschen sie ihre Promotionen oder Habilitationen erarbeiten und vor welche Schwierigkeiten sie sich dabei gestellt sehen. Die Befragungsergebnisse belegen, dass Projektarbeit und zeitlich befristete Arbeitsverträge demnach die berufliche Situation junger Wissenschaftler/innen in Deutschland bestimmen – und zwar weitgehend unabhängig davon, ob sie sich noch in der Promotionsphase befinden oder bereits promoviert sind. In den Einschätzungen der befragten Nachwuchswissenschaftler/innen wird deutlich, dass insbesondere die Planbarkeit der Karriere und die Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Wissenschaf kritisch beurteilt werden. Ähnliches gilt auch für die Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Insbesondere Wissenschaftlerinnen bewerten die Chancen, familiäre und berufliche Anforderungen in Einklang zu bringen, kritisch. (Zitiert aus CEWS Journal 78, Februar 2011, S. 28).
Die Studie steht im Attachment als PDF zum Download bereit. |
|
cews_journal_78_.pdf |
wissenschaftlichekarrieren.pdf |
| |
| Fatherhood in Late Modernity |
Cultural Images, Social Practices, Structural Frames |
Oechsle, Mechtild/ Müller, Ursula/ Hess, Sabine (eds.)
|
Leverkusen, Opladen: 4/2011 978-3-86649-375-9
280 Seiten Sprache: EN ca. 33,00 €
|
How do structural changes in the welfare state, in gender relations and work affect concepts and realities of fatherhood? The authors analyse cultural images and representations of fatherhood, varieties of fatherhood in relation to social backgrounds, organisational influences, as well as the impact of political and legal interventions on configurations of fatherhood. |
|
| www.budrich-verlag.de/ |
| |
| Promovieren mit Plan |
Ihr individueller Weg: von der Themensuche zum Doktortitel
|
Gunzenhäuser, Randi & Erika Haas
|
Leverkusen, Opladen: 10/2006 3-8252-2820-7
120 Seiten Sprache: DE 12,90 |
Dieses Buch ist für alle geschrieben, die eine Promotion andenken, planen oder bereits an einer Dissertation schreiben.
Wer promovieren will, sollte dieses Buch lesen. Es kann helfen, leidvolle Erfahrungen auf dem dornigen Weg zum Doktortitel gar nicht erst machen zu müssen. Trotz aller Unterschiedlichkeiten bei Motivation und Ausgangslage gibt es in der Vorbereitung und bei der Promotion viele Hürden, die sich allen stellen. Das Buch gibt Tipps und Hinweise, was zu bedenken ist und wie Hinderniesse gemeistert werden können, bevor sie sich in alptraumartiger Größe vor einem aufbauen. |
|
| www.budrich-verlag.de/ |
PromovierenmitPlan2006.pdf |
| |
| Beruf und Familie vereinbaren – aber wie? Väter erzählen (Band 1) / Vereinbarkeit von Beruf und Familie – auch für Männer. Herausforderungen, Probleme, Lösungsansätze (Band 2) |
|
| Bürgisser, Margret |
Band 1: Bern, April 2011
1. Auflage 2011 ca. 176 Seiten, 17 × 24 cm, Broschur ca. *CHF 26.– / EUR 17.–
Band 2: Bern, April 2011 1. Auflage 2011 ca. 160 Seiten, 17 × 24 cm, Broschur ca. *CHF 26.– / EUR 17.– |
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine zentrale Voraussetzung für eine ausgewogene Lebensführung. Bücher zu diesem Thema richteten sich bis anhin vor allem an Frauen. Erstmals legt nun ein zweiteiliges Buch der Sozialforscherin Margret Bürgisser die Sicht der Männer dar. Es zeigt, welche Faktoren die Vereinbarkeit von Beruf und Familie beeinflussen und wie diese mit geeigneten Massnahmen gefördert werden kann.
Band 1 «Beruf und Familie vereinbaren – aber wie? Väter erzählen» führt ins Thema ein und zeigt an praktischen Beispielen, wie Väter es schaffen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.
14 Väter erzählen von ihrem Engagement in den beiden Lebensbereichen und von ihren Schwierigkeiten und Problemlösungen. Ein Fazit der wesentlichen Erkenntnisse rundet diesen Band ab.
Band 2 «Vereinbarkeit von Beruf und Familie – auch für Männer Herausforderungen, Probleme, Lösungsansätze» vermittelt Grundlagenwissen und richtet sich an ein Fachpublikum. Er zeigt auf, welcher Gewinn aus einer guten Vereinbarkeit resultiert, mit welchen Problemen familienorientierte Männer zu kämpfen haben und mit welchen Massnahmen man sie wirksam unterstützen kann.
Zielgruppen Band 1: Männer und Frauen, Väter und Mütter, Elternbildner/innen, Mitglieder von Männer- und Väterorganisationen und weitere Interessierte Zielgruppen Band 2: Gleichstellungsbeauftragte, Elternbildner/ innen, Personalverantwortliche, Mitarbeitende von Familienberatungsstellen, Vereinbarkeitsfachleute, Sozialarbeitende, Dozierende an (Fach)Hochschulen, Forschende, Bildungs-, Integrations- und Medienfachleute, Politiker/innen, Paare, Eltern
Margret Bürgisser, Dr. phil., ist Soziologin und Inhaberin des Instituts für Sozialforschung, Analyse und Beratung ISAB ( www.isab.ch). Seit rund 20 Jahren forscht sie über sozialen Wandel, Gleichstellung, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, partnerschaftliche Rollenteilung, Aktivität im Alter und andere innovative Themen. Sie leitete mehrere Nationale Forschungsprojekte und war Umsetzungsbeauftragte des NFP 45 «Probleme des Sozialstaats». Ein besonderes Anliegen ist ihr der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis. Deshalb ist sie auch als Buchautorin und Referentin tätig. |
|
BuchflyerVereinbarkeit_1_2011.pdf |
| |
| Feminismus - und morgen? Gleichstellung jetzt |
|
| Wettig-Danielmeier, Inge / Katharina Oerder
|
Berlin, Februar 2011 96 Seiten Broschur, 12 x 18 cm Preis 10,00 € ISBN 978-3-86602-926-2
|
100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag stellen sich Fragen wie: Wo steht die deutsche Frauenbewegung? Haben Feminismus und Gleichstellungspolitik ihre Ziele erreicht? Wo bleiben die vielen gut gebildeten Frauen? Können Männer Frauen und Frauen Männer wirklich gleichberechtigt unterstützen? Antworten auf diese Fragen geben die Autorinnen aus dem Blickwinkel von zwei Generationen.
Inge Wettig-Danielmeier skizziert das Auf und Ab in der Geschichte der Frauenbewegung der letzten 200 Jahre. Ihre Forderungen heute lauten u.a.: Gleiche Chancen für Frauen in der Wirtschaft sind nur mit einer klaren Quote erreichbar. Das Steuersplitting muss weg. Mindestlöhne und familiengerechte Arbeitszeiten müssen durchgesetzt werden. Katharina Oerder kritisiert, dass Feminismus heute sehr individuell interpretiert wird. Sie plädiert für einen erneuerten, politisierten Feminismus, der Diskriminierungen in Alltag, Beruf und Politik als strukturell und strategisch entlarvt und darauf reagiert.
Gemeinsam rufen sie die Akteurinnen der neuen politischen Frauenbewegung auf, sich zu vernetzen und zu organisieren, um aus der Gesellschaft kommende Ideen politisch schlagkräftig zu vertreten. |
|
| www.vorwaertsbuchverlag.de/buecher/feminismus-und-morgen |
| |
| Stocktaking 10 years of "Women in Science" policy by the European Commission, 1999-2009 |
|
European Commission, Research & Innovation |
13.10.2010 |
| Ten years ago the European Commission started its activities on “women in science”. This Report records this ten-year history, analyses the activities undertaken, provides an assessment of their effectiveness and appropriateness, and – whenever possible – includes a reflection on what did not work, what was not done, and how these omissions could be addressed. |
|
| ec.europa.eu/research/science-society |
| |
| Anerkennung und Aufwertung der Care-Arbeit |
| Impulse aus Sicht der Gleichstellung
|
Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG
|
Bern 2010
Broschüre, 39 Seiten. |
Welchen Stellenwert hat die Care-Arbeit für unsere Gesellschaft? Heute und morgen? Eine differenzierte Analyse ist unumgänglich. Gefordert ist die Gesundheits-, Sozial-, Bildungs- und Wirtschaftspolitik. Auch für die Gleichstellungspolitik stellen sich zentrale Fragen. Konkrete Massnahmen in den angesprochenen Politikfeldern sollen bewirken, dass Care-Arbeit Leistende dies unter fairen Bedingungen und ohne gravierende Nachteile und Einbussen bei ihrer sozialen Absicherung tun können, ein angemessenes und für alle zugängliches Angebot an privaten und öffentlichen Care-Einrichtungen geschaffen und gewährleistet wird, und dass sich Care-Arbeit ausgeglichener auf alle – insbesondere auf die Geschlechter – verteilt. |
|
| www.ebg.admin.ch |
Care_Borschuere_de_web[1].pdf |
| |
| Informationen für Studierende und Angestellte mit Kind(ern) an der Universität Freiburg |
Ein Wegweiser für Eltern und Vorgesetzte |
Dienststelle für die Gleichstellung von Frau und Mann in Zusammenarbeit mit dem Personaldienst der Universität Freiburg |
Freiburg, Dez. 2010
Projektleitung: Helen Füger und Giulietta Larese Redaktion: Claudia Möri Illustrationen: Barbara Theis, Freiburg im Breisgau Photos Portraits: Claudia Möri sowie Familienfotos der portraitierten Personen
|
Die vorliegende Broschüre richtet sich an Studierende und Angestellten der Universität, die mit Fragen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft und der Vereinbarkeit von Studium und Arbeit an der Universität konfrontiert sind – sei dies als (werdende) Mütter oder Väter, sei dies als Vorgesetzte oder Ansprechspersonen. Die Broschüre hat zum Ziel, die Informationslage über die Rechte von Studierenden und Angestellten bei Schwangerschaft und zur Wahrnehmung der Betreuungspflichten zu verbessern sowie Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Vereinbarkeit von Studium und Arbeit an der Universität Freiburg unterstützt werden kann. |
|
| broschuere_eltern_d.pdf |
| |
| Europäische Staaten im Wettbewerb |
| Zur Transformation von Geschlechterordnungen im Kontext der EU
|
Genetti, Evi |
Münster 2010 - 242 Seiten - € 27,90 ISBN: 978-3-89691-862-8
|
Seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise stehen Fragen nach den Veränderungen des Verhältnisses von Politik und Ökonomie bzw. nach den Transformationen von Staatlichkeit auf der Tagesordnung. Evi Genettis Studie bietet eine grundlegende, gut lesbare Darstellung der Vorgeschichte der aktuellen politisch-ökonomischen Krise. In kritischer Auseinandersetzung mit materialistischen und feministischen Theorien zum Wandel von Staatlichkeit im Kontext von Internationalisierung und Europäisierung präsentiert das Buch eine gendersensible Analyse postfordistischer Wettbewerbsstaatlichkeit. Genettis zentrale These ist, dass es aufgrund von widersprüchlichen Auswirkungen auf die bestehenden Geschlechterordnungen und -regime zur Herausbildung einer geschlechterambivalenten Wettbewerbsstaatlichkeit kommt. Dabei handelt es sich um einen zutiefst widersprüchlichen Prozess, der durch statische und dynamische Tendenzen in der sozialen Strukturierung und politischen Organisation von Geschlechterverhältnissen und durch uneinheitliche Geschlechterpolitiken auf verschiedenen politischen scales gekennzeichnet ist. Dies zeigt die Autorin am Beispiel der Geschlechterpolitik im Forschungs- und Wissenschaftsbereich der EU. |
|
| www.dampfboot-verlag.de/ |
| |
| Langsam, aber sicher! Die politischen Rechte der Schweizer Frauen |
|
Gendering & Mautienne Prod. |
Comic
Genf 2011 |
Langsam, aber sicher! Die politischen Rechte der Schweizer Frauen” zeigt den langen Kampf für das Erlangen der politischen Rechte der Schweizer Frauen. Mit Humor werden dabei die Geschlechterstereotypen, welche besonders zur späten Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz beigetragen haben, in den Vordergrund gestellt. Mit diesem pädagogischen Tool möchte Gendering einerseits die Reproduktion der Geschlechterstereotypen durchbrechen indem die Lesenden zu deren Einfluss auf das Leben der Frauen sensibilisiert werden. Andererseits soll eine bisher nur marginal behandelte Thematik der Schweizer Geschichte angegangen werden und so den Frauen ihre Sichtbarkeit in der Geschichte zurückgegeben werden. |
Es wäre schön, wenn dieses Projekt unterstützt würde! Darum bestellen Sie jetzt den Comic "Langsam, aber sicher ! Die politischen Rechte der Schweizer Frauen" bei genderingch@gmail.com oder per Post mit dem angehängten Bestelltalon. |
| www.gendering.net |
170811_CPBD_d.pdf |
Titelblatt_BD_d.jpg |
| |
| Der gute Schüler war auch früher ein Mädchen |
Schulgesetzgebung, Fächerkanon und Geschlecht in der Volksschule des Kantons Bern 1835 – 1897 |
Kellerhals, Katharina |
Bern 2010 283 Seiten, 4 Abbildungen, 11 Tabellen, kartoniert ISBN 978-3-258-07603-4
|
Geschichte prägt die Schule der Gegenwart. Dieses Buch gibt einen Überblick über die Entwicklung der Primarschulgesetze, der Unterrichtspläne und des Fächerkanons im gesellschaftlichen Kontext des 19. Jahrhunderts und verfolgt die entsprechenden bildungspolitischen und professionellen Debatten in staatlichen Institutionen und pädagogischen Zeitschriften. Schulentwicklung muss nicht lineare Fortschrittsgeschichte sein: Mit dem ersten Gesetz für eine öffentliche Volksschule wurde 1835 im Kanton Bern die liberal-revolutionäre Idee einer gleichen schulischen Ausbildung für Knaben und Mädchen verordnet. Detailliert und quellennah wird der bildungspolitische Prozess, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer geschlechterspezifischen Ausdifferenzierung führte, dargestellt und analysiert. Die Vielfalt der Argumentationsmuster sowie bereits vorhandene Strukturen wie Kleinkinderschulen zeigen, dass eine egalitäre Umsetzung schulischer Bildungsmöglichkeiten erwogen wurde.
Katharina Kellerhals, Dr., phil. Ausbildung zur Primar- und Sekundarlehrerin. Studium der Erziehungswissenschaft und Geschichte. Langjährige Unterrichtstätigkeit auf allen Stufen des Bernischen Bildungssystems. |
|
| www.haupt.ch/verlag/ |
Kellerhals_DerGuteSchueler.pdf |
| |
| Stimmen, wählen und gewählt zu werden sei hinfort unsere Devise und unser Ziel |
Kurze Geschichte des Frauenstimmrechts in Quellen |
Joris, Elisabeth; Renate Wegmüller (Hg.) |
Wettingen, 03.02.2011 44 S., broschiert ISBN 978-3-905561-85-2 |
«Stimmen, wählen und gewählt zu werden sei hinfort unsere Devise und unser Ziel», schrieb die Bündner Schriftstellerin und Historikerin Meta von Salis-Marschlins 1887. Es dauerte noch beinahe ein Jahrhundert, bis dieses Ziel erreicht wurde. Und die Bündnerin war bei weitem nicht die erste Person, die in der Schweiz das Frauenstimmrecht zum politischen Thema machte. Das Ja der stimmberechtigten Männer im Februar 1971 war denn auch der Durchbruch in dieser fundamentalen Frage nach über hundert Jahren Ausei-nandersetzungen. Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit waren denn auch die immer wieder kehrenden Argumente der Befürworterin-nen und Befürworter in der langen Reihe von Reden, Schriften, Transparen-ten, Petitionen, politischen Vorstössen und Beschwerden ans Bundesgericht, die diesem Entscheid vorausgingen. In dieser Broschüre sind ausgewählte Zitate aus der Zeit von 1830 bis 1971 zusammen gestellt. Sie sollen dazu beitragen, die Geschichte des langen Kampfes um das Frauenstimm- und -wahlrecht im politischen Bewusstsein zu verankern. Wir dürfen nicht vergessen, dass erst die Kämpferinnen und Kämpfer für das Frauenstimmrecht die Schweiz zu dem gemacht haben, was sie immer zu sein behauptete, aber nicht war: eine echte Demokratie. |
|
| http://www.efefverlag.ch/ |
40JahreFrauenstimmrechtBroschuere.pdf |
| |
| On Top : Frauen ganz oben |
|
Messner, Reinhold |
München 2010 |
| So umstritten der Wettlauf der Männer an den Bergen der Welt war – Höhenrekorde, Speedklettern, Seven Summits und 14 Achttausender -, so aufschlussreich ist die Konkurrenz der Frauen. In den Medien werden ihre Nationalität und Popularität gegeneinander ausgespielt; Motivation, Stil und Moral infrage gestellt. Von „Memsahb“ Hettie Dyhrenfurth bis zu Lynn Hill, die erklettert, was vor ihr keinem Mann gelang; von Wanda Rutkiewicz bis zur „Miss Italia“ Angelika Rainer; von Junko Tabei, der ersten Frau auf dem Mount Everest, bis zur heutigen Weltspitze mit Gerlinde Kaltenbrunner, Nives Meroi, Edurne Pasaban und Oh Eun-Sun: Messner begleitet die erfolgreichsten Höhenbergsteigerinnen – bis eine von ihnen als Erste alle 14 Achttausendergipfel erreicht. Doch weitaus faszinierender als die Siege sind für ihn das Selbstverständnis und die körperliche Präsenz, mit denen Frauen innerhalb von hundert Jahren in die Männer-Zone über 8000 Metern eingedrungen sind. |
|
| www.piper-verlag.de/ |
| |
| Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften |
|
Knoll, Bente; Brigitte Ratzer |
Wien 2010 |
Das vorliegende Lehrbuch zeigt auf verständliche Weise die Bedeutung von Gender in den Technik und Ingenieurwissenschaften. Dabei kommen unsere unterschiedlichen Vorstellungen über technische Kreativität von Männern und Frauen ebenso zur Sprache wie die historische Entwicklung des Ingenieurberufes, die Wahlmöglichkeiten und soziale Formbarkeit in der Technikentwicklung und die Strategien, die hinter den aktuellen Bemühungen um eine Steigerung des Frauenanteils in den Ingenieurausbildungen stehen. |
|
| www.bookscout.at/ |
| |
| Wie verschieden sind sie? |
| Die Gehirnentwicklung bei Mädchen und Jungen |
Eliot, Lise |
Berlin 2010 |
Wo Männer vom Mars sind und Frauen von der Venus, da ist auch die Überzeugung nicht mehr weit, die Unterschiede zwischen dem weiblichen und dem männlichen Geschlecht seien selbstverständlich angeboren. Weit gefehlt, sagt die Neurobiologin Lise Eliot. Wissenschaftlich lassen sich zwischen den Gehirnen von Mädchen und Jungen vor und kurz nach der Geburt nur sehr geringe Unterschiede feststellen. Erst im Laufe der kindlichen Entwicklung bis zur Pubertät sorgen äußere Einflüsse - Eltern, Lehrer und gesellschaftliche Konventionen insgesamt - für jene markanten Abweichungen, auf denen die gängigen geschlechtsspezifischen Stereotypen beruhen. Eliot räumt mit diesem Schubladendenken gründlich auf. Jungen sind eben keineswegs per se "besser in Mathematik", sondern lediglich in bestimmten Formen räumlichen Denkens. Und Mädchen sind nicht von Natur aus "einfühlsamer" - sie dürfen ihre Gefühle bloß mehr zeigen. Gerade aber in einer zunehmend komplexen und konkurrenzorientierten Welt sollten wir nicht zulassen, dass wir in alten Rollenmustern verharren. |
|
| www.berlinverlage.com/ |
| |
| PENSÉES REBELLES : autour de Rosa Luxemburg, Hannah Arendt et Françoise Collin |
|
Diane Lamoureux |
les éditions du remue-ménage
Montréal |
Rosa Luxemburg, Hannah Arendt et Françoise Collin appartiennent à des générations différentes et leurs oeuvres ont des références idéologiques fort dissemblables, mais toutes trois sont à divers titres des rebelles. Cet essai de généalogie féministe cherche à établir un dialogue entre ces penseures politiques, dialogue déjà amorcé puisque Hannah Arendt s’est référée à Rosa Luxemburg et que Françoise Collin s’est inspirée de la pensée de Hannah Arendt. Qui dit généalogie dit aussi transmission, et donc pertinence de relire ces auteures au regard des enjeux politiques de notre époque.
Penser l’autorité des femmes qui nous ont précédées, c’est plutôt leur accorder le crédit d’avoir pensé avant nous, d’avoir ouvert des chemins que nous pouvons choisir de parcourir à nouveau ou à partir desquels nous pouvons bifurquer. C’est surtout pouvoir prendre appui sur elles et ne pas avoir à recommencer à zéro .
|
|
| http://www.pressegauche.org/spip.php?article5901 |
| |
| Dossier "L’Etat social et la question du genre" |
Sécurité sociale
CHSS 6/2010 |
|
Publication en ligne de l'Office fédéral des assurances sociales. Le dossier peut être téléchargé à l'adresse ci-dessous. |
* Les inégalités entre les sexes sont un sérieux problème, y compris du point de vue économique * Sous la loupe : l'égalité des sexes en Suisse (B. Liebig, Haute école de psychologie appliquée de la HES du Nord-Ouest de la Suisse) * La définition des politiques dans les cantons suisses se fonde-t-elle sur des données probantes et prend-elle en compte les aspects liés au genre ? (A. Balthasar, F. Müller, Interface Lucerne, J. Maisenbacher, Université de Lucerne) * L'égalité au bénéfice des moins favorisés : « investissements sociaux » pour les femmes au chômage (E. Nadai, HES du Nord-Ouest de la Suisse - Haute école de travail social, Olten) * Inégalités liées au sexe dans le monde du travail en Suisse (M. Nollert, Université de Fribourg) * Quel rôle joue l'accueil extrafamilial des enfants pour l'égalité ? (S. Stern, Infras, Chr. Felfe, Université de Saint-Gall) * Début de carrière et discrimination salariale (K. Bertschy, M. Marti, Ecoplan) * Révision du partage de la prévoyance professionnelle en cas de divorce (N. Nussberger, Office fédéral de la justice) * Travail et retraite des femmes : évaluation de la situation (B. Marin, E. Zólyomi, Centre européen de recherche en politique sociale, Vienne) |
|
| Link bsv.admin.ch |
| |
| Entscheide für oder gegen die Mutterschaft |
|
FORS - Schweizer Kompetenzzentrum für die Sozialwissenschaften |
ForsInfo 5, Bern, Dezember 2010, S.2. |
| FORS hat in Zusammenarbeit mit PaVie (Laboratoire d’étude des parcours de vie der Universität Lausanne) die Übergänge im Lebenslauf untersucht. Das Forschungsteam kommt zum Schluss, dass in Partnerschaft lebende Mütter weniger traditionelle Ansichten in Bezug auf Familie und Arbeitsteilung haben als verheiratete Frauen. Ausserdem scheint es von den Phasen der beruflichen Laufbahn abzuhängen, ob jemand seinen Kinderwunsch verwirklicht. |
|
| www2.unil.ch/fors/IMG/pdf/FORSINFO_de-4.pdf |
FORSINFO_de4.pdf |
| |
| Professorin und Mutter - wie geht das? |
28 Berichte vom alltäglichen Spagat zwischen Familie und akademischer Karriere |
Piechulla, Birgit (Hrsg.) |
Heidelberg: Spektrum Verlag, 1. Aufl. 2011, 384 S., 71 Abb., geb. m. SU € [D] 24,95 / € [A] 25,65 / CHF 33,50 ISBN 978-3-8274-2431-0
Erscheint: März 2011 |
In diesem Buch berichten 28 Frauen, die diesen doppelten Weg gegangen sind, wie sie es gemeistert haben, Familie und Professur „unter einen Hut“ zu bekommen. Als Besonderheit kommen auch Ehemänner oder Lebenspartner und Kinder mit ihrer Sichtweise zu diesem Lebens-Spagat zu Wort. Als direkt Beteiligte müssen sie den Lebensentwurf Hochschulkarriere der Partnerin und Mutter mit tragen und mit leben. |
|
AktuellZettel_Piechulla.pdf |
| |
| GENDER-MONITORING 2009 |
Bericht zur Situation der Gleichstellung von Frauen und Männern in Studium und Wissenschaft |
| Schubert, Renate; Kristin Hoffmann
|
| ETH Zürich 2010.
|
Im Fokus des Berichts steht die sogenannte Leaky Pipeline, also die Beobachtung, dass an Hochschulen umso weniger Frauen zu finden sind, je weiter oben die entsprechende akademische Stufe angesiedelt ist. Während Frauen 2009 ca. 30% der Studierenden an der ETH Zürich ausmachten, waren bei den Professuren nur ca. 10% Frauen anzutreffen. Verglichen mit den 90er Jahren haben sich an der ETH Zürich zwar die Frauenanteile auf allen Qualifikations- und Karrierestufen erhöht. Die Leaky Pipeline an sich blieb jedoch erhalten. Im vorliegenden Bericht wird die Situation für die Hochschule insgesamt betrachtet. Auf unserer Homepage finden Sie darüber hinaus Berichte zur Gleichstellungssituation in den einzelnen Departementen der ETH Zürich. |
|
| www.equal.ethz.ch/publications/Gendermonitoring/ |
Bericht_GenderMonitoring_2009.pdf |
| |
| Frauenrechte - Kultur - Religion |
|
| Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF |
| Frauenfragen 1/2
Bern 2010.
|
Die Emanzipation von religiös-patriarchalischen Einflüssen auf Sittlichkeit, Sexualität, Partnerwahl und Rollenverteilung zwischen Frau und Mann in der Ehe ist eine junge und zäh verlaufende Entwicklung, die auf viele Widerstände stiess und immer noch stösst. In den westlichen Ländern hatten die Aufklärung, die verschiedenen Frauenbewegungen mit ihrem Engagement für die Rechte von Frauen und Mädchen und nicht zuletzt die sogenannte «sexuelle Revolution» der 1960er Jahre tiefgreifende Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf das Verständnis individueller Freiheit von Frau und Mann. Der Einfluss der Religionsgemeinschaften auf Geschlechterrollen, Familienpolitik und Sexualität wurde dadurch vor allem im Alltag der Menschen schwächer. Diese Entwicklung hin zu einer offeneren Gesellschaft – mehr individuelle Entscheidungsfreiheit insbesondere auch für Frauen – ist eine Errungenschaft, die es zu schützen gilt. |
|
| www.ekf.admin.ch/dokumentation |
| |
| Reconsidering politics as a man's world : images of male political leaders in France and Norway |
|
Krogstad, Anne and Aagoth E. Storvik |
Historical Reflections. - Vol. 36, no. 3, 2010, 19-38.
|
| This article explores the male images of politics and power in France and Norway from 1945 to 2009. It highlights change over the years as well as differences between Norwegian and French politicians of today. The authors argue that cultural repertoires are not only national constructions but also gendered constructions. |
|
| berghahn.publisher.ingentaconnect.com/content/berghahn |
| |
| Gender inequalities in the 21st century : new barriers and continuing constraints |
|
Scott, Jacqueline, Rosemary Crompton and Clare Lyonette (eds.) |
Cheltenham/Northampton 2010
288 S.
ISBN-10: 1848444389 ISBN-13: 978-1848444386 |
| Gender inequalities are changing and many inequalities of earlier eras are being eradicated. This book shows there are new barriers and constraints that are slowing the progress in attaining a more egalitarian society. The Norwegian professors Gunn Birkelund, Anne Lise Ellingsæter and Arne Mastekaasa are among the contributors.
|
|
| //www.e-elgar.co.uk/ |
| |
| Was Leistung mit Geschlecht zu tun hat |
|
Mateos, Inés |
Basler Schulblatt, Juni/Juli 2010. |
Gemeinhin spielen sich Debatten um Schule und Geschlecht auf einem durch Polemik geprägten Feld ab. Während die einen mit der "Feminisierung der Bildung" eine allgemeine "Krise der Jungen" in der Schule identifizieren, weisen die anderen darauf hin, dass den Mädchen im Schulunterricht noch immer weniger Aufmerksamkeit zukommt. Eine Versachlichung der Diskussion tut dringend Not. |
|
| www.gleichstellung.bs.ch/2010_basler_schulblatt_juni_juli.pdf |
2010_basler_schulblatt_juni_juli.pdf |
| |
| BRISE |
Newsletter zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Basel-Stadt |
Fachstelle für Gleichstellung Kanton Basel-Stadt |
Basel, 2010, Newsletter |
Schwerpunkt der November-BRISE: Elektronische Medien. Interview mit dem Soziologen Olivier Steiner zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Internet und Co. Der Armutsbericht Basel-Stadt aus Gleichstellungsperspektive, laufende und kommende Veranstaltungen sowie ein Portrait der Gewinnerinnen des diesjährigen Chancengleichheitspreises. |
Unser Newsletter erscheint zweimal jährlich gedruckt und elektronisch. Kostenloses Abonnement unter: gleichstellung@bs.ch |
web_brise_2_10.pdf |
| |
| Einblicke (2010) |
|
Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich |
November/Dezember 2010, Zürich |
Die «einblicke 2010» sind da und können ab sofort kostenlos bei der Fachstelle für Gleichstellung bestellt werden. Zu den Themen der diesjährigen Ausgabe gehören Zwangsheirat, Lohngleichheit, das neue Vertrauenspersonensystem der Stadt bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Elternurlaub, Häusliche Gewalt und Kinder, der «Ingenieurinnentag» für Mädchen, die Bibliothek zur Gleichstellung, die personellen Veränderungen im Team der Fachstelle sowie das Wiedereröffnungsfest des Stadthauses vom 6. November, an dem die Fachstelle nebst ihrem neuen Standort auch ihr 20-Jahr-Jubiläum feierte. Auf zwei «einblicke»-Extra-Seiten zeigen die Bilder der Zürcher Fotografin Silvia Voser wie bunt es dabei zu und her ging.
Die «einblicke» erscheinen jeweils im November / Dezember und vermitteln einen Eindruck von der Arbeit, den Aktivitäten und Projekten der Fachstelle für Gleichstellung im laufenden Jahr. Nebst der aktuellen Ausgabe sind auch noch ein paar Exemplare der Jahre 2008, 2007, 2006 und 2005 erhältlich. |
Bestellung unter dem folgenden Link: |
| www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/gleichstellung/publikationen/ |
| |
| How to close the gender pay gap? |
|
|
|
L'Institut pour l'Egalité des Femmes et des Hommes (Belgique) a publié ce guide rédigé en anglais dans le cadre de la Présidence belge du Conseil de l'Union européenne. Il contient des bonnes pratiques utilisées par les états-membres de l'Union européenne, d'autres pays européens ainsi que les partenaires sociaux européens afin de réduire l'écart salarial entre les travailleuses et les travailleurs.
Vous pouvez télécharger l'étude et/ou en commander un exemplaire imprimé dans la rubrique "publications".
|
|
| http://igvm-iefh.belgium.be/fr/actualite/nieuwe_publicatie_how_to_close_the_gender_pay_gap_.jsp?referer=tcm:337-112126-64 |
| |
| Geschlechterunterschiede bei Bildungsresultaten |
Dezeitige Situation und aktuelle Maßnahmen in Europa |
Eurydice (Europäische Kommission) |
Brüssel 2010.
|
Die neuste Eurydice-Studie der Europäischen Kommission widmet sich den bestehenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in der Bildung. Sie gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Literatur zum Thema Gender und Bildung, fasst die wichtigsten Ergebnisse aus den internationalen Schulleistungsstudien in Bezug auf die Geschlechterunterschiede im Bildungswesen zusammen und bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Massnahmen in europäischen Staaten.
(Beschreibung zitiert aus: Newsletter "gleich & anders" Nr. 6/2010, Newsletter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern [nl.fgs@sta.be.ch]).
Studie auf Deutsch im Anhang als PDF zum Download |
|
120DE.pdf |
| |
| Vergleichende Analyse der Löhne von Frauen und Männern anhand der Lohnstrukturerhebung 2008 |
|
| Strub, Silvia; Désirée Stocker
|
Büro BASS Bern 2010 Im Auftrag des Bundesamts für Statistik (BFS) und des Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) |
Das Update der Studie "Vergleichende Analyse der Löhne von Frauen und Männern anhand der Lohnstrukturerhebungen 1998 bis 2006" mit den Daten der LSE 2008 zeigt: Während sich sowohl die Lohnunterschiede wie auch die diskriminierenden Anteile in der Privatwirtschaft zwischen 1998 und 2006 tendenziell leicht verringert haben, scheint sich diese Entwicklung 2008 nicht fort zu setzen. Die Lohnunterschiede haben sich vergrössert, und der Anteil des diskriminierenden Lohnunterschiedes ist erstmals seit acht Jahren gestiegen. |
|
| www.buerobass.ch/aktuell_d.php |
| |
| Modelle für Elternzeit und Elterngeld in der Schweiz |
|
| Stutz, Heidi ; Matthias Gehrig; Thomas Oesch |
Büro BASS Bern 2010
Im Auftrag der Eidg. Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF)
|
| Das Büro BASS berechnete die Kostenfolgen des EKFF-Modells für Elternzeit und Elterngeld in der Schweiz im Vergleich mit dem deutschen und dem völlig geschlechtsegalitären isländischen Modell. Der komparative Ansatz zeigt gleichzeitig auf, wo die wichtigen Kostenfaktoren liegen. Je nach Ausgestaltung des Modells sind auch die Wirkungen einer Elternzeit bezüglich der Gleichstellung im Erwerbsleben völlig unterschiedlich.
|
|
| |
| Frauengesundheit in Theorie und Praxis |
| Feministische Perspektiven in den Gesundheitswissenschaften
|
| Mauerer, Gerlinde (Hg.) |
Oktober 2010, 240 Seiten, kart., 24,80 € ISBN: 978-3-8376-1461-9 |
Dieses Buch zeigt die theoretischen und praktischen Verbindungen von Frauengesundheitsforschung, Frauengesundheitspraxis und Feministischen Theorien. Historische, politische und gesellschaftliche Analysen zu Frauengesundheit werden durch aktuelle Perspektiven aus der Praxis ergänzt. Aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven, etwa Gesundheitsförderung und Public Health, Gesundheits- und Medizinsoziologie, Körpersoziologie und Gender Studies, beschäftigen sich Praktikerinnen mit dem Thema »Frauengesundheit«. Auch Nicht-Wissenschaftlerinnen finden hier breit gefächerte Identifizierungsangebote im Hinblick auf die (Selbst-)Analyse und Anwendung feministischer Theorien. |
|
| http://www.transcript-verlag.de/ts1461/ts1461.php |
| |
| Feministische Mädchenarbeit weiterdenken |
Zur Aktualität einer bildungspolitischen Praxis |
| Busche, Mart; Laura Maikowski; Ines Pohlkamp; Ellen Wesemüller (Hg.)
|
Oktober 2010, 330 Seiten, kart., 29,80 € ISBN: 978-3-8376-1383-4
|
Die »Mädchenarbeit« ist in den vergangenen Jahren in die Defensive geraten. Gesellschaftliche Veränderungen wie Gender Mainstreaming oder die Diskussion um ›arme Jungs‹ setzen die geschlechterreflektierende Arbeit mit Mädchen unter Legitimationsdruck. Auch wissenschaftliche Diskurse um Dekonstruktion und Intersektionalität stellen die Frage, an wen sich Mädchenarbeit heute richten kann. Im Themenraum von Gender, Klasse, Migration und Ethnizität reflektieren die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes ihre langjährige Berufspraxis in der Mädchenarbeit und machen deutlich: Mädchenarbeit ist heute wichtiger denn je. |
|
| http://www.transcript-verlag.de/ts1383/ts1383.php |
| |
| „Quoi! Les Genevoises veulent voter?!“ |
|
Gendering & Mautienne Prod |
Genève 2010. |
« Lentement, mais sûrement ! Les droits politiques des femmes suisses » revient sur la longue lutte pour l'obtention des droits politiques des femmes suisses en mettant en avant, avec humour, les stéréotypes de sexe, qui ont notamment contribué au retard suisse en matière de suffrage féminin. Avec cet outil pédagogique, Gendering souhaite d'une part rompre la reproduction de ces stéréotypes de sexe par une sensibilisation de leur impact sur la vie des femmes, d'autre part aborder une thématique de l’histoire nationale peu traitée permettant de rendre aux femmes leur visibilité dans l’histoire. |
|
| http://www.gendering.net |
| |
| Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte: Nationale und internationale Perspektiven |
|
Busch, Ulrike (Hg.) |
| Baden-Baden, Oktober 2010, 187 S., brosch., 39,– €, ISBN 978-3-8329-5943-2
|
Partnerschaft, Sexualität und Familienplanung werden meist als sehr individuelle Themen begriffen. Dieser Sammelband ermöglicht einen Blick auf politisch und fachpolitisch relevante Aspekte dieser Lebensbereiche. Er zeigt, wie bedroht und verletzt das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung in vielen Regionen dieser Welt ist und welche dramatischen Folgen dies hat. Er zeigt auch, dass selbst in Europa oder in Deutschland diverse neue und alte Herausforderungen bewältigt werden müssen. Und er wirft einen Blick auf die Akteure in diesem Auseinandersetzungsprozess. Das Buch fasst sowohl für politisch Ambitionierte als auch für fachlich Interessierte, für Studierende sozialwissenschaftlicher Disziplinen wie für ProtagonistInnen dieser Diskurse vielfältige Facetten dieses Themas zusammen. Spannungsvolle Kontraste stehen dabei zugleich für die spezifischen Erfahrungsbereiche und Zugänge der AutorInnen.
Mit Beiträgen von: Ulrike Busch, Sarah Diehl, Ulla Ellerstorfer, Patrick Franke, Helmut Graupner, Claudia Hanson, Eva Johanna Kantelhardt, Ken Kupzok, Christel Riemann-Hanewinckel, Corinna Ter-Nedden, Anne Thiemann, Haci-Halil Uslucan und Christoph Zerm. |
|
| www.nomos-shop.de/ |
FLYER_Busch_5943.pdf |
| |
| Frauen im 21. Jahrhundert : Situationen – Herausforderungen - Perspektiven |
|
Weiss, Alexandra; Verena Simetzberger, (Hg.) |
Innsbruck 2010 |
Der Sammelband vereinigt verschiedene Beiträge zu Arbeits- und Lebensverhältnissen von Frauen heute. Auch wenn in den letzten Jahrzehnten mit einer Reihe von Reformen wichtige Schritte in Richtung mehr Geschlechterdemokratie getan wurden, ist die Ungleichheit in vielen Bereichen nach wie vor eklatant. Die Einkommensschere entwickelt sich wieder auseinander, von einer Gleichverteilung der unbezahlten Arbeit kann nicht annähernd gesprochen werden und in unterschiedlichen Diskursen werden mitunter wieder sehr alte, traditionelle Vorstellungen von hierarchischen Geschlechterrollen propagiert, die scheinbar Sicherheit in stürmischen Zeiten bieten sollen. Ökonomische Unabhängigkeit rückt so für viele Frauen – auch angesichts der Atypisierung und Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen und des Abbaus des Sozialstaates – in weite Ferne. „Soziale Absicherung“ über eine Ehe oder Partnerschaft – so anachronistisch dies klingen mag – bleibt unter diesen Umständen für viele Frauen Realität, weil existenzsichernde Einkommen kaum erzielt werden können. |
|
| |
| XX0XY ungelöst : Hermaphroditismus,Sex und Gender in der deutschen Medizin ; eine historische Studie zur Intersexualität |
|
Klöppel, Ulrike |
Bielefeld, Transcript 2010. |
»Gender« – zentraler Begriff der Geschlechterforschung – wurde als psychologisches Konzept im Kontext der medizinischen Normierung intersexueller Menschen in den 1950er Jahren geprägt. Seine Wurzeln reichen jedoch weit in die Geschichte des ärztlichen Umgangs mit Hermaphroditen zurück – und verweisen auf langfristige Wandlungen der Kategorie Geschlecht. Ulrike Klöppel untersucht diese Zusammenhänge anhand der – bislang noch kaum untersuchten – medizinischen Literatur des deutschsprachigen Raums vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. |
|
| |
| "Ich werde Informatikerin" |
|
| Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. |
Broschüre, 5. Auflage, Bielefeld 2010, (bestellbar unter unten stehendem Link). |
| Die Broschüre „Ich werde Informatikerin“ berichtet von neuen interdisziplinären Studiengängen wie Bioinformatik, lässt Azubis über ihre Erfahrungen im Beruf erzählen und gibt hilfreiche Tipps auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
|
|
| http://kompetenzz.de/Aktuelles/Informatikerin-2010 |
| |
| The Economic Crisis |
|
Gender & Development (Journal) |
Volume 18, Number 2, July, Oxfam 2010 |
Informieren Sie sich via den unten stehenden Link über die Beiträge zur Juli-Ausgabe der Zeitschrift. |
|
| www.genderanddevelopment.org/ |
| |
| Steuergerechtigkeit - umverteilen! |
|
WIDERSPRUCH |
Zürich, 2010
Heft Nr. 58
252 Seiten, Einzelheft: Fr. 25.– / c 16.– Abonnement (2 Hefte): Fr. 40.– / c 27.– |
Im neuen WIDERSPRUCH-Heft 58 „Steuergerechtigkeit – umverteilen!“ werden über die vielfältigen Aspekte der aktuellen Steuerdebatte hinaus von einigen Autorinnen in einem Teilschwerpunkt die Ursachen und Auswirkungen der öffentlichen Budgetpolitik auf die nach wie vor herrschende „Arbeitsteilung“ zwischen den Geschlechtern und auf die vorwiegend von Frauen getragene unbezahlte Versorgungs- und Betreuungsarbeit thematisiert. So untersucht Mascha Madörin akribisch die ökonomische Zusammenhänge von Steuerpolitik, Care- und Genderregimes in der Schweiz. In der Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz kommt seit einigen Jahren das Instrument des Gender Responsive Development zur Anwendung; eine Bilanz zieht Annemarie Sancar. Und wie versucht wird, Gender Budgeting als Mittel der Gleichstellung in Österreich politisch umzusetzen, dokumentiert und kommentiert Elisabeth Klatzer. Christine Michel und Natalie Imboden begründen in ihren Thesen, warum auch in den Gewerkschaften die Fragen der Lohn(gleichheits)politik und der Arbeitszeitpolitik viel offensiver als bisher unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit diskutiert werden müssen. Auch die von ihnen in Blick genommene globale Frauenperspektive untermauert die Notwendigkeit eines geschlechteregerechten Wirtschaftsmodells. Diese Debatte ist umso dringlicher, als nach Frigga Haug die Geschlechterverhältnisse in der gegenwärtigen Krise unter Druck geraten und neue Handlungsfähigkeit der Frauen gefragt ist. |
WIDERSPRUCH Postfach, CH - 8031 Zürich Tel./Fax 0041 44 273 03 02 vertrieb@widerspruch.ch |
| http://www.widerspruch.ch |
Titel_Inhalt_Edito_58.pdf |
| |
| Die Ausbildung und die berufliche Situation von Promovierten |
| Ergebnisse aus dem Schweizerischen Hochschulinformationssystem und der Hochschulabsolvent/innenbefragung 2007 |
BFS, Bundesamt für Statistik |
Neuchâtel 2010, 79 Seiten, Fr. (exkl. MWST) 19.00 Bestellnummer: 1151-0700 / ISBN: 978-3-303-15512-7 Erschienen am 31.08.2010 |
| Ab dem Jahr 2003 wurde aufgrund der engen Verzahnung des Hochschul- und Forschungsraums auch die Doktoratsausbildung in die Bologna-Reform einbezogen, was zu einer Neudefinition der Doktoratsausbildung insbesondere im Bereich der Wissensvermittlung geführt hat. Bislang liegen nur wenige empirische Ergebnisse rund um das Doktorat vor, weswegen mit diesem Bericht einige Informationslücken geschlossen werden sollen. Die Publikation beinhaltet Ergebnisse zur Entwicklung des Doktorats in der Schweiz sowie Befunde zur Doktoratsausbildung und zur beruflichen Situation von Promovierten. Das Themenspektrum reicht von der Betreuung und Finanzierung der Doktorierenden, von den Formen der Doktoratsausbildung, zu den Einkommensverhältnissen und zur Arbeitsmarktbefähigung von Promovierten. |
|
| http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/22/publ.html?publicationID=4027 |
publDocument134616.pdf |
| |
| Nutzen internationaler Menschenrechtsinstrumente für die Arbeit im Bereich häusliche Gewalt in der Schweiz |
Informationsblatt |
EBG, Eidgenössiches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann |
Bern 2010. |
Das Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann widmet ein aktuelles Informationsblatt dem Thema häusliche Gewalt. Darin zeigt es auf, welchen Nutzen die internationalen Menschenrechtsinstrumente für die Arbeit im Bereich häusliche Gewalt in der Schweiz haben. Die Broschüre beinhaltet grundsätzliche Überlegungen zur Zuständigkeit des Staates im Bereich der häuslichen Gewalt. Ausserdem finden sich darin Hinweise, wie betroffene Frauen vor dem UNO-Ausschuss gegen Frauendiskriminierung eine Individualklage einreichen könne. Zu guter Letzt geht das Informationsblatt auf konkrete vom UNO-Ausschuss beurteilte Fälle von häuslicher Gewalt und sich daraus ergebender Verantwortung des betroffenen europäischen Staates ein.
Die Informationsblätter der Fachstelle zu verschiedenen Aspekten von häuslicher Gewalt erscheinen in deutscher, französischer und italienischer Sprache. Sie können im pdf-Format von der Internetseite des Gleichstellungsbüros heruntergeladen werden.(Beitrag zitiert aus: Humanrights.ch-Update 6/2010) |
|
InfoblattNutzeninternAbkommen_dt_def[1].pdf |
| |
| Care in Practice. On Tinkering in Clinics, Homes and Farms |
|
Mol, Annemarie; Ingunn Moser, Jeannette Pols (eds.) |
Bielefeld 2010, 326 Seiten, kart., 35,80 € ISBN: 978-3-8376-1447-3
|
| Der Band eröffnet neue Perspektiven auf die Pflege, die nicht länger menschliche Pflege und den Einsatz von Technologien gegenüberstellen. Vielmehr werden die wechselseitigen Durchdringungen von Pflegepraxis und Technik aufgezeigt.
|
|
| www.transcript-verlag.de/ts1447/ts1447s.php |
| |
| «Arbeitsmarktindikatoren 2010» |
|
BFS Bundesamt für Statistik |
BFS Statistik der Schweiz Neuchâtel 2010, 123 Seiten, Fr. (exkl. MWST) 22.00 Bestellnummer: 206-1001 / ISBN: 978-3-303-03247-3 Erschienen am 27.08.2010 |
Die Publikation «Arbeitsmarktindikatoren» vermittelt eine Gesamtsicht des schweizerischen Arbeitsmarktes und der entsprechenden Statistiken. Folgende Themen werden dabei vertieft behandelt: Erwerbstätigkeit, Arbeitsstunden, Arbeitslosigkeit, aber auch dynamische Aspekte des Arbeitsmarktes sowie die Struktur und die Entwicklung der Löhne. Darüber hinaus liefert diese Publikation Definitionen zu den wichtigsten Arbeitsmarktindikatoren und erläutert die methodischen Aspekte der verschiedenen statistischen Quellen. Sie präsentiert zudem rund 60 Tabellen mit den wichtigsten Ergebnissen. |
|
| www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/22/ |
| |
| Wider die Instrumentalisierung von Frauenrechten (Olympe Nr. 31) |
|
OLYMPE, Feministische Arbeitshefte zur Politik |
Ottenbach 2010. |
In dieser «Olympe» stellen sich Frauenrechtlerinnen und Feministinnen der Debatte um ein Burkaverbot, die ihnen von rechtspopulistischen Politikern aufgedrängt wurde. Das Heft versammelt Beiträge von Autorinnen mit unterschiedlichen beruflichen und institutionellen Hintergründen, von Vertreterinnen verschiedener (feministischer) Organisationen. Ihre Artikel widerspiegeln die Vielfalt der Blickwinkel und legen eine grosse Bandbreite von Argumenten dar, die von vielschichtigen und nicht selten auch widersprüchlichen Erfahrungen zeugen. Trotz divergierender Meinungen in der Sache sind sich die Autorinnen in der Grundhaltung einig: Es gilt, der Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie einen Riegel zu schieben. Und sie engagieren sich für ein gemeinsames Ziel: die Gleichstellung der Geschlechter. |
Olympe Feministische Arbeitshefte zur Politik Untermättli 4 CH-8913 Ottenbach Tel. +41 43 534 08 72
|
| http://www.olympeheft.ch |
Flyer_Oly31_6.pdf |
| |
| Frauenbiographien im Karrierediskurs |
| Geschichte -- Theorie -- Politik
|
| Müller, Rolf Fritz |
Reihe: Frauen- und Genderforschung in der Erziehungswissenschaft Leverkusen, Oktober 2010, 978-3-86649-303-2, 300 Seiten, Sprache: DE, ca. 33,00 €
|
Wie sieht die Entwicklung weiblicher Berufskarrieren von 1865 bis heute aus? Der Autor arbeitet den Karrierebegriff im Zusammenhang mit der Frauenbewegung und der sozialwissenschaftlichen Karrieretheorie auf. Anhand von qualitativen Interviews werden die aktuellen weiblichen Karrieren im Kontext des gesellschaftlichen Wandels dargestellt.
|
|
| www.budrich-verlag.de/ |
| |
| Care - Wer sorgt für wen? |
|
Moser, Vera; Inga Pinhard (Hg.) |
Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erzeihungswissenschaft, Folge 6 /2010, 978-3-86649-323-0, 227 Seiten, Sprache: DE, 24,90 €
|
Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit von (Alten)Pflege – Stichwort: demografischer Wandel – und der Veränderungen im Bereich der Kinderbetreuung stellen sich viele Fragen nach Generationen- und Geschlechterarrangements. Die AutorInnen beleuchten die zentralen Fragestellungen mit Blick auf Praxisfelder: Ganztagsschule, Kinderbetreuung, Altenpflege – und sparen auch das Problem der Schattenwirtschaft nicht aus: vornehmlich Frauen, häufig mit Migrationshintergrund, die in deutschen Haushalten illegal in der Pflege arbeiten. |
|
| www.budrich-verlag.de/ |
| |
| Die Liebe der Väter |
|
| Hettche, Thomas
|
Roman, Köln 2010. |
Die berührende Geschichte eines Vaters, der um seine Tochter kämpft. Peter hat eine Tochter, aber das Sorgerecht für sie hat er nicht. Annika war zwei, als er und ihre Mutter sich trennten. Seitdem gerät jede elterliche Absprache zum Machtkampf um die inzwischen dreizehnjährige Annika. Ein Silvesterurlaub auf Sylt wird für Vater und Tochter zur entscheidenden Probe auf ihre Liebe. (…). Dieser Roman über die Schwierigkeit, heute Vater zu sein, ist Thomas Hettches persönlichstes Buch. Meisterhaft gelingt es ihm, die Atmosphäre des winterlichen Sylt mit einem Familiendrama zu verbinden, in dem es um die eigene Vergangenheit geht, die persönliche Integrität und eine gemeinsame Zukunft. |
|
| www.thalia.ch/shop/home/artikeldetails/die_liebe_der_vaeter/thomas_hettche |
| |
| Konvergenz der Geschlechterregime? |
Konvergenz der Geschlechterregime? |
Degener, Ursula |
Leverkusen Opladen, Oktober 2010 978-3-86649-341-4 200 Seiten Sprache: DE ca. 24,90 € |
Nach den Reformen der letzten Jahrzehnte wurde in der vergleichenden Sozialpolitikforschung vielfach über eine Konvergenz der europäischen Rentensysteme diskutiert. Auch in Bezug auf die ihnen zugrunde liegenden Geschlechterregime ist dies zu beobachten, jedoch ist hier gleichzeitig die Pfadabhängigkeit nationaler Reformen besonders deutlich: Während die schwedische Rentenpolitik durch ihre traditionell individualistische und erwerbsorientierte Ausrichtung auf die neuen sozialen Risiken des Postfordismus gut vorbereitet ist, kämpfen deutsche Rentenreformen noch mit dem Widerspruch zwischen dem traditionellen familialistischen Geschlechterregime und der Neuausrichtung hin zum Workfare-Individualismus. |
|
| www.budrich-verlag.de/ |
| |
| Der Stoff, aus dem Konflikte sind |
Debatten um das Kopftuch in Deutschland, Österreich und der Schweiz
|
Berghahn, Sabine , Petra Rostock (Hg.)
|
(unter Mitarbeit von Alexander Nöhring)
Bielefeld 2009, 526 S., kart., 29,80 € ISBN 978-3-89942-959-6 |
Die Kontroversen um das ›islamische Kopftuch‹ haben gezeigt, dass dabei um mehr als nur ein Stück Stoff gestritten wird. Vielmehr dient der Kopftuchstreit als Projektionsfläche, auf der die verschiedenen Konfliktlinien der Einwanderungsdebatten in Europa sichtbar werden. Dieses Standardwerk lässt namhafte Autorinnen und Autoren zu Wort kommen, die aus rechts-, sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive erklären, welche Werte und Prinzipien in der Auseinandersetzung um das Kopftuch zur Verhandlung stehen. |
|
| http://www.transcript-verlag.de/ts959/ts959.php |
| |
| "Women", International Review of the Red Cross, 2010 - No. 877 |
|
ICRC |
| International Review of the Red Cross, 2010 - No. 877
|
Over the centuries, our perception of the main actors in warfare has been shaped by stereotypes of men as the aggressors and women as peace-loving and passive bystanders. However, the reality is women also take an active role in armed conflicts and in their aftermath; as politicians, combatants, leaders of non-governmental organisations, social and political groups and peace campaigners. Appropriate action requires a greater understanding of the impact of armed conflict on women and the particular vulnerabilities they face. |
|
| www.icrc.org |
| |
| Desire a Son? PGD and Sperm Sorting a Booming Business in the USA |
|
Nandini Mitra, Maureen
|
June 8, 2010 |
(.. ) Sperm sorting involves separating X-chromosome (female) sperm from Y-chromosome (male) sperm, and then using either male- or female-producing sperm to fertilize the ovum (female egg) through artificial insemination or in-vitro fertilization in order to produce offspring of the desired sex. In the USA, this technique is still under clinical trial at the Virginia based Genetics & IVF Institute and is tightly regulated by the Food and Drug Administration. Initially developed to detect serious, often fatal, sex-related genetic disorders, the way these technologies are now used presents complex ethical challenges regarding gender discrimination, choice, and regulation.
(...) Steinberg and other doctors offer these new sex selection techniques for what they call “family balancing” – helping a family with one or more child of one sex to conceive a child of the opposite sex. Human rights and women’s groups, however, accuse them of unabashedly promoting a practice viewed as an exercise of sexism at the most profound level – choosing who gets born. Biomedical ethicists and some doctors are critical of the practices because they believe it represents an early phase of eugenics, or genetic trait selection, and could lead to made-to-order babies. If it is okay to choose for sex, then how do you say it is not okay to choose for skin color or eye color or height?
Full article: http://thewip.net/contributors/2010/06/desire_a_son_pgd_and_sperm_sor.html |
|
| |
| Arbeit. Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung |
|
Aulenbacher, Brigitte; Andrea Wetterer (Hrsg.) |
Münster: Westfälisches Dampfboot 2009. ISBN 978-3-896-91225-1; 309 S.; EUR 29,90
|
Viele Gender-Ansätze befassen sich vor allem mit der Organisation von Arbeit sowie ihrer Bedeutung für die Verfasstheit und Entwicklung vergangener und gegenwärtiger Gesellschaften. Die Analyse der Kategorie Arbeit stand allerdings zumeist unter dem Primat der Erwerbsarbeit. Die Herausgeberinnen wollen nicht nur den bisherigen Stand bilanzieren, sondern auch neue Einflüsse und Kategorien einbeziehen. Klassische The-men wie »Arbeit und Liebe« oder »Arbeit und Technik« finden so ebenso Berücksichtigung wie Haushaltsarbeit, bürger-schaftliches Engagement oder auch Prekarisierung und (inter)nationale Verwerfungen in den Ar-beitsverhältnissen. |
|
| |
| Werkmappe Genderkompetenz. Materialien für geschlechtergerechtes Unterrichten |
|
Grünewald-Huber, Elisabeth , Anne von Gunten |
| Zürich: Pestalozzianum Verlag, 2009 |
Diese praxisorientierte Werkmappe leistet einen zeitgemässen Beitrag zur Vermittlung von Genderkompetenz an Dozierende in der Aus- und Weiterbildung und weitere Interessierte. Sie enthält einen theoretischen Überblick über den bisherigen Verlauf des Genderdiskurses, einen umfassenden Materialien-, Übungs- und Weiterbildungsteil mit Lösungsvorschlägen und eine anregende Bilderserie für unterschiedlichste Einsätze. Die Autorinnen bieten vielfältige Möglichkeiten, die eigene Genderkompetenz einzuüben, selbst zu testen und von Fallbearbeitungen, Rollenspielen und Diskussionsimpulsen zu profitieren. Die Mappe reicht vom Verständnis täglicher Gendermechanismen über theoretische und empirische Kenntnisse bis zu geschlechtergerechten Verhaltensoptionen. |
|
| |
| Arbeitsmarktindikatoren. Kommentierte Ergebnisse für den Zeitraum 2004-2010 |
|
BFS (Bundesamt für Statistik) |
| Publikation des BFS (Bundesamt für Statistik) |
Der Auszug der jährlichen Publikation «Arbeitsmarktindikatoren 2010» kommentiert die Lage des Schweizer Arbeitsmarkts während der Periode 2004 bis 2009 und präsentiert die Aussichten für das Jahr 2010. Die Publikation können Sie unter dem folgenden Link herunterladen: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/22/publ.html?publicationID=3993 |
|
| |
| "Les discriminations entre les femmes et les hommes" |
|
Françoise Milewski et Hélène Périvier (dir.) |
Revue de l'OFCE (Centre de recherche en économie de Sciences Po) no 114 - juillet 2010 |
Des approches théoriques côtoient des recherches appliquées et une attention particulière est portée aux politiques publiques qui luttent contre les discriminations ou celles qui en créent. Les questionnements théoriques et empiriques mêlés aux interrogations propres des auteurs-es invitent à poursuivre la recherche. Ce numéro spécial est conçu comme une ouverture au débat.
|
|
| http://www.ofce.sciences-po.fr/publications/revue.htm |
| |
| Studierende an den universitären Hochschulen 2009/10 |
|
| Autor(en): Barbara Kunz, Stéphane Cappelli (BFS) |
Neuchâtel 2010, 44 Seiten, Fr. (exkl. MWST) 07.00 Bestellnummer: 119-1000 / ISBN: 978-3-303-15500-4 Erschienen am 30.06.2010
Broschüre zum Download: vgl. Anhang |
Studie im Auftrag des BFS (Bundesamt für Statistik). Die detaillierten Resultate über die Studierenden und die Neueintritte werden präsentiert nach Geschlecht, Nationalität sowie nach Fachbereich und Fachrichtung
|
|
| www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de |
BFS_Studierende_an_CH_Unis_09_10.pdf |
| |
| Migrantinnen und Migranten in der Invalidenversicherung |
Soziale Unterschichtung, gesundheitliche Lage und Invalidisierungsrisiko Ein Vergleich der Bevölkerung schweizerischer Nationalität mit Staatsangehörigen aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei
|
Guggisberg, Jürg, Thomas Oesch und Lucien Gardiol |
Bericht im Rahmen des Forschungsprogramms zur Invalidität und Behinderung (FoP-IV), im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) Bern, Dezember 2009 Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG
|
Die Tatsache, dass bestimmte Gruppen der ausländischen Bevölkerung verhältnismässig häufiger als Schweizerinnen und Schweizer eine Rente der IV erhalten, gibt regelmässig Anlass zu Kontroversen. Die Studie bringt nun erstmals Licht in diese Angelegenheit und gibt Antworten auf entsprechende Fragen. Die Ergebnisse lassen darauf schliessen, dass die Ursache höherer Berentungsquoten – neben der beruflichen und sozialen Unterschichtung – vor allem in einer erhöhten Vulnerabilität und einem schlechteren Gesundheitszustand dieser Bevölkerungsgruppen zu suchen ist.
|
|
| |
| Why so few? Women in Science, Technology, Engineering and Maths |
|
Hill, Catherine, Christianne Corbet, Andresse St. Rose,
AAUW (formerly known as the American Association of University Women) |
Washington, February 2010
135 pages, file for download (3mb) attached below. |
In an era when women are increasingly prominent in medicine, law and business, why are there so few women scientists and engineers? A new research report by AAUW presents compelling evidence that can help to explain this puzzle. Why So Few? Women in Science, Technology, Engineering, and Mathematics presents in-depth yet accessible profiles of eight key research findings that point to environmental and social barriers – including stereotypes, gender bias and the climate of science and engineering departments in colleges and universities – that continue to block women’s participation and progress in science, technology, engineering, and math. The report also includes up to date statistics on girls' and women's achievement and participation in these areas and offers new ideas for what each of us can do to more fully open scientific and engineering fields to girls and women. |
|
| www.aauw.org/learn/research/whysofew.cfm |
whysofew.pdf |
| |
| Lohnlandschaft Zürich |
Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2008 |
Böhniger Michael, Eva Eidenbenz |
Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2008 Hrsg: Statistik Stadt Zürich Zürich Juli 2010, 35 Seiten
|
Die Lohnlandschaft in der Stadtzürcher Privatwirtschaft steht im Fokus. Ein spezielles Augenmerk wird auf die Ränder gerichtet: wo finden wir sehr tiefe und sehr hohe Löhne? Ausserdem wird die Frage nach dem Lohnunterschied zwischen Frauen- und Männerlöhnen eruiert. Wie die Zahlen der Lohnstrukturerhebung 2008 zeigen, verdienen Frauen nach wie vor 28 Prozent weniger als Männer.
Link zum Download der Broschüre, s. unten. |
|
| www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/publikationsdatenbank |
| |
| 2009 World Survey on the Role of Women in Development |
|
UN Department of Economic and Social Affairs Division for the Advancement of Women |
2009, PDF-File for download, cf. attachment |
The World Survey on the Role of Women in Development is the flagship publication of the United Nations Division for the Advancement of Women. It is presented to the Second Committee of the General Assembly at five-yearly intervals. The 1999 World Survey focused on globalization, gender and work and the 2004 World Survey addressed women and international migration. The General Assembly requested the Secretary-General to update the World Survey on the Role of Women in Development for the consideration of the General Assembly at its sixty-fourth session; noting that the survey should continue to focus on selective emerging development themes that have an impact on the role of women in the economy at the national, regional and international levels.1 The theme for the World Survey in 2009 is “Women’s control over economic resources and access to financial resources, including microfinance”. |
|
| http://www.un.org/womenwatch/daw/ws2009/ |
WorldSurvey2009.pdf |
| |
| Wem werden Konkunkturprogramme gerecht? |
Eine budgetorientierte Gender-Analyse der Konjunkturpakete I und II. |
Kuhl, Mara |
WISO-Diskurs - Expertisen und Dokumentationen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik, Mai 2010
Expertise im Auftrag des Arbeitsbereiches Frauen- und Geschlechterforschung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Arbeitsbereich Frauen- und Geschlechterforschung |
Erst jüngst hat das Europäische Parlament die Mitgliedstaaten der EU aufgefordert, eine gleichstellungspolitische Folgenabschätzung vorzunehmen, bevor sie Sparmaßnahmen auf den Weg bringen, um zu vermeiden, dass Frauen überproportional davon betroffen sein werden.
Auf der Grundlage solcher Daten und Folgenabschätzungen seien auch die „Maßnahmen zur Förderung des wirtschaftlichen Wiederaufschwungs auszugestalten, bei denen die Bedürfnisse und die besondere Lage von Frauen und Männern berücksichtigt werden, insbesondere im Rahmen von integrierten politischen Lösungen zur Förderung der Gleichstellung (Gender-Mainstreaming) und im Rahmen einer Haushaltsanalyse unter Berücksichtigung des Gleichstellungsaspektes (Gender-Budgeting).“ Dieser Aufforderung kommen die Mitgliedstaaten bislang nur sehr begrenzt nach. Dabei liegt es eigentlich auf der Hand: Wenn Gelder verteilt oder eingespart werden sollen, hat das Wirkungen auf die gesellschaftlichen Realitäten, insbesondere auch auf die Geschlechterverhältnisse. |
Dr. Mara Kuhl Simplonstr. 23 10245 Berlin Tel.: +40 (0)30 - 4430 8228
|
| library.fes.de/pdf-files/wiso/07230 |
Kuhl_WISO_2010_5.pdf |
| |
| "Les mutilations génitales féminines. Manuel didactique à l’usage des professionnels en Suisse" |
| Le manuel a été rédigé par l’Institut des Droits de l’Enfant (Sion), le Centre Suisse-Immigrés, I’Association Kalkal (Suisse-Somalie), la Fédération valaisanne des centres SIPE (planning familial) et le Service de la population et des migrations du canton du Valais. |
| « Les mutilations génitales féminines. Manuel didactique à l’usage des professionnels en Suisse » Edition avec le DVD « Femmes mutilées plus jamais ! ». 60 francs. |
| Dans une approche transdisciplinaire englobant l’histoire, l’ethnologie, la médecine, la religion, les approches sociales et juridique, cet ouvrage donne des éclairages sur les MGF (mutilations génitales féminines) qui ne concernent pas seulement des femmes géographiquement éloignées mais des femmes vivant ici et qui ont parfois la nationalité suisse. Il donne la parole à des experts reconnus en la matière mais aussi, largement, à des femmes excisées. Par leur témoignage courageux, elles lèvent le tabou entourant ces pratiques et guident les professionnels dans leur devoir de prévention. Le combat contre l’excision appartient désormais à toutes et à tous. |
| http://www.reiso.org/revue/spip.php?article787 |
| |
| »Für Dein Alter siehst Du gut aus!« |
| Von der Un/Sichtbarkeit des alternden Körpers im Horizont des demographischen Wandels. Multidisziplinäre Perspektiven
|
| Sabine Mehlmann, Sigrid Ruby (Hg.)
|
Juni 2010, 278 Seiten, kart., zahlr. Abb., 26,80 € ISBN: 978-3-8376-1321-6
|
»Für Dein Alter siehst Du gut aus!« – Diese Alltagsfloskel bezeugt die instabile Korrelation von Alter und körperlicher Verfasstheit und verweist zudem auf ein strenges Gebot: die Arbeit am eigenen Körper(-bild). Der »Kulturkörper« erscheint im Zeitalter der Postmoderne als form- und gestaltbar und ist zugleich Normierungsprozessen unterworfen. Die Beiträge dieses Bandes fokussieren alter(n)sbezogene Normierungen von Körpern und Körperbildern, wie sie gegenwärtig in diversen Diskursfeldern und Medien zu beobachten sind. Überlegungen aus mehreren Disziplinen werden zusammengeführt, um das komplexe Miteinander medial generierter Körpernormen und der Praktiken der Arbeit am Körperbild zu beleuchten.
Sabine Mehlmann (Dr. phil.) ist Sozialwissenschaftlerin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sigrid Ruby (PD Dr. phil.) ist Kunsthistorikerin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. |
| Mehr Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit: siehe Link. |
| http://www.transcript-verlag.de/ts1321/ts1321n.php |
| |
| Statistik Baselland Nr. 01/2010 - Gleichstellung von Frau und Mann 2009 |
|
Fachstelle für Gleichstellung Basel-Land, Statistisches Amt Kanton Basel-Land |
Broschüre, 4 Seiten |
die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Thema Gleichstellung im Kanton Basel-Land; kommentierte Grafiken dargestellt und erläutert auf vier Seiten. |
|
Gleichstellung_01_2010.pdf |
| |
| Schubladen, Schablonen, Schema F |
Stereotype als Herausforderung für Gleichstellungspolitik |
Baer, Susanne, Sandra Smykalla, Karin Hildebrandt (Hg.) |
2009, 163 Seiten, Masse: 14,6 x 21,1 cm, Kartoniert, Deutsch USP-Publishing
ISBN-10: 3937461868
ISBN-13: 9783937461861 |
Stereotype sind verwandt mit Klischees, Vorurteilen, Stigmata oder Rollen – die Begriffe tauchen im Personalmanagement ebenso auf wie in der Forschung oder der Medien- und Bildungspolitik. Stereotype sind aktuell auch Thema der nationalen und internationalen Gleichstellungspolitik. Der Diskurs um Stereotype markiert ein Spannungsfeld: Stereotype geben Orientierung und können zur Identifikation beitragen, bergen aber gleichzeitig die Gefahr, Menschen einzuengen und zu diskriminieren.
Den Wirkungsweisen von Stereotypisierungen auf den Grund zu gehen und nach deren wissenschaftlichen und politischen Konsequenzen zu fragen, ist Ziel dieses Buches. Der Band sammelt innovative Beiträge zum Zusammenhang zwischen Stereotypen und Politik. Dabei geht es um die Europäische Union ebenso wie um Maßnahmen der deutschen Bundesregierung und anderer politischer und sozialer Organisationen.
Geklärt werden die Bedeutung und die Deutungen, die Stereotype heute erfahren, sowie die Wirkweisen insbesondere von Geschlechterstereotypen in Arbeit, Bildung, Wissenschaft und Medien. Der Band vermittelt interdisziplinäres Fachwissen und liefert kritische Reflexionen und Impulse für eine umfassende, sachgerechte Antidiskriminierungs- und Gleichstellungspolitik.
14.06.2010) |
|
| http://www.kompetenzz.de/Aktuelles/schriftenreihe-genderkompetenz |
| |
| CEWS Journal Nr. 75, 08.06.2010 |
|
| Redaktion: Jutta Dalhoff, Andrea Löther, Andrea Usadel
|
CEWS - Center of Excellence Women and Science
Gesis - Leibnitz Institut für Sozialwissenschaften |
| Das neue CEWSJournal ist herausgekommen: Hier finden Sie übersichtlich dargestellt Aktuelles zum Thema Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung in Deutschland und international.
|
|
cews_journal_2010_75_pdf .pdf |
| |
| Geschlechterkampf von rechts |
Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren |
Gesterkamp, Thomas |
Expertise der Friedrich-Ebert-Stiftung
WISO Diskurs - Expertisen und Dokumentationen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik |
In der hier vorliegenden Expertise hat der Journalist und Autor Dr. Thomas Gesterkamp begonnen, Denkformen und Aktivitäten geschlechterpolitischer Akteure zu untersuchen, die neokonservative und antifeministische Argumente kreieren und vertreten. Zunehmend versuchen diese Personen, die Debatte zu bestimmen und sich einzumischen. Diese Akteure, überwiegend männlichen Geschlechts, führen seit einigen Jahren einen Geschlechterkampf und stehen in bedenklicher Nähe, mal mehr, mal weniger, zu rechtsextremem Gedankengut. Dabei erwecken sie den Eindruck, als seien sie die Hüter des Wahren und Guten, das von anders Denkenden gefährdet wird. |
|
Gesterkamp_WISOexpertise.pdf |
| |
| Forschungsförderung aus Geschlechterperspektive |
| Zugang, Bedeutung und Wirkung in wissenschaftlichen Laufbahnen
|
| Leemann, Regula Julia, Heidi Stutz (Hg.)
|
Rüegger: Zürich 2010. 240 Seiten, broschiert, CHF 58.– / Euro 37.10 (D) ISBN: 978-3-7253-0945-0
|
Zum Buch Kaum eine wissenschaftliche Karriere erfolgt gänzlich ohne Gelder von Institutionen der Forschungsförderung. Ein Stipendium oder eine Projektförderung zu erhalten, ist ein vorzeigbarer Leistungsausweis und ermöglicht Forschungserfahrungen im In- und Ausland zu sammeln, zu publizieren und Netzwerke aufzubauen. Ist der Zugang zur Forschungsförderung für Frauen schwieriger, könnte dies ihr überproportionales Ausscheiden aus wissenschaftlichen Laufbahnen mit erklären. Ausgehend von der Studie „Geschlecht und Forschungsförderung (GEFO)“ im Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) vereint dieser Sammelband Beiträge aus der Schweiz und dem europäischen Raum. Diese setzen sich auf unterschiedliche Weise mit den sozialen Möglichkeitsbedingungen und wissenschaftlichen Voraussetzungen für eine (erfolgreiche) Beteiligung am Wettbewerb um Drittmittelgelder auseinander und untersuchen, wie weit über Mechanismen der Forschungsförderung soziale Ungleichheiten in wissenschaftliche Chancenungleichheiten überführt werden oder ob Forschungsförderung auch kompensatorisch wirkt und hilft, geschlechtsspezifische Ungleichheiten abzubauen.
Regula Julia Leemann ist Professorin für Bildungssoziologie an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz.
Heidi Stutz ist Mitinhaberin des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS in Bern. |
|
| http://www.rueggerverlag.ch |
Prospekt.pdf |
| |
| Cachez ce travail que je ne saurais voir. Ethnographies du travail du sexe |
|
Lieber, Marylène, Janine Dahinden, Ellen Hertz (Dir.) |
Editions Antipodes: Lausanne 2010.
ISBN 978-2-88901-019-6 228 pages 35 fr. - 23,50 € |
Les métiers du sexe sont faits de tâches, de techniques et de savoir-faire, comme tout travail. Or, la qualification de «travail» soulève des réticences et des oppositions qui empêchent d’approfondir l’analyse empirique, théorique et militante d’une question pourtant centrale pour les études genre et pour les mouvements féministes dans le monde entier. À la lumière de plusieurs études empiriques et ethnographiques, cet ouvrage a comme objectif de contribuer à ouvrir la boîte noire du «travail du sexe» et de rendre compte d’activités que, bien souvent, nous faisons mine de connaître sans pour autant comprendre ni les tâches qui les composent réellement, ni les rapports sociaux qui les structurent. |
|
cachez_flyer (2).pdf |
| |
| What Men Have to Do With It - Public Policies to Promote Gender Equality |
|
| International Center for Research on Women (ICRW), USA and India; Instituto Promundo, Brazil. |
men + gender equality policy project, coordinated by: the International Center for Research on Women and Instituto Promundo, 2010. |
Most policies that strive for equality still focus exclusively on empowering women and neglect the role that men can play in the effort. This report summarizes how policies of seven countries (Brazil, Chile, India, Mexico, South Africa, Norway and Tanzania) involve men in gender equality goals. The study also examines whether the policies address social norms that reinforce traditional perceptions of what it means to be a man. The authors analyze advances, challenges and remaining gaps in a range of policy arenas, such as public security, health, livelihoods and engaging men as fathers and caregivers. |
|
| http://www.icrw.org/publications/what-men-have-do-it |
WhatMenHavetoDoWithIt.pdf |
| |
| Wer macht die Nachrichten in der Schweiz? |
Medienanalyse |
|
|
Das Global Media Monitoring Project untersucht weltweit alle fünf Jahre die Präsenz von Frauen in den Nachrichtenmedien. Zum ersten Mal wurde von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragen ein gesamtschweizerischer Zusatzbericht erarbeitet, welcher auf einer reichhaltigen Analyse von 20 Tageszeitungen und je drei Fernseh- und Radio-Nachrichtensendungen basiert. Die Studie zeigt eine Momentaufnahme aus der Geschlechterperspektive an einem ganz gewöhnlichen Tag im November 2009 in der Schweiz: In der Deutschschweiz zeichneten oder präsentierten am 10. November 2009 nur 23% Frauen für Tagesnachrichten verantwortlich, gegenüber 31% in der Romandie und 44% im Tessin. Im Vergleich dazu zeichneten oder präsentierten weltweit 37% weibliche Medienschaffende. Auch Fragen, wie Frauen als Expertinnen, Interviewpartnerinnen oder Thema der Nachrichten präsentiert sind, werden untersucht. So zeigt ein Vergleich des Vorkommens von Frauen in den Medien mit demjenigen der Männer, dass der Frauenanteil an diesem Tag in der Basellandschaftlichen Zeitung mit 25% bereits höher ist als der Schweizer Durchschnitt von 22% und der weltweite Schnitt von 24%. Der gesamte Zusatzbericht zum Global Media Monitoring Project ist unter www.equality.ch einzusehen.
(Beitrag zitiert aus: ffg.bl-Newsletter, März 2010). |
|
| http://www.equality.ch |
| |
| Balayons les clichés! |
neue pädagogische Materialien für den Genderunterricht |
hg. von egalité.ch |
Broschüren stehen in französischer Sprache unter folgendem Link als Pdf zum Download bereit:
|
Die Westschweizer Gleichstellungskonferenz egalite.ch stellt auf ihrer Homepage neu eine Auswahl von pädagogischem Material zur Thematisierung von Gleichheit und Ungleichheit zwischen Mädchen und Jungen zur Verfügung. Die Materialien richten sich an Lehrpersonen der Primarschule, der Sekundarstufe 1 und der Sekundarstufe 2. (Beitrag zitiert aus: Newsletter gleich & anders, Nr. 3, 2010). |
|
| http://www.egalite.ch/balayons.html |
| |
| Dix ans de solidarité planétaire : perspectives sociologiques sur la Marche mondiale des femmes |
|
| Giraud Isabelle, Dufour Pascale |
| Editions du Remue ménage, Montréal, Québec, 2010.
|
En 2010, la Marche mondiale des femmes célèbre dix ans d’actions mondiales. Ce réseau de solidarité féministe a vu le jour en 2000 lorsque des femmes du monde entier ont marché ensemble partout sur la planète afin d’éradiquer la pauvreté et la violence envers les femmes. Isabelle Giraud et Pascale Dufour s’intéressent à ce mouvement planétaire d’un point de vue historique et sociologique, nourri par des questionnements plus généraux sur l’action collective et montrent comment, au gré des alliances et des débats, les militantes de la Marche mondiale des femmes réinventent le féminisme. |
|
BonMMFeurope.pdf |
| |
| Geschlechtergerechtigkeit in Technischen Hochschulen |
| : theoretische Implikationen und Erfahrungen aus Deutschland, Österreich und Schweiz
|
| Wächter, Christine , Thaler, Anita
|
| Profil Verlag, 2009. – (Technik- und Wissenschaftsforschung ; 55)
|
| Geschlechtergerechtigkeit in Technischen Hochschulen kann dadurch erreicht werden, dass Erkenntnisse der Geschlechter- und Technikforschung in der Lehre und Organisation der Ingenieurwissenschaften angewandt werden. Deshalb haben die beiden Herausgeberinnen dieses Sammelbandes Sozial-, Geistes-, Wirtschafts-, Natur-, IngenieurwissenschafterInnen und Technikstudiengangsleiterinnen eingeladen, über aktuelle Forschungsergebnisse zu berichten und Erfahrungen aus Modellprojekten Technischer Hochschulen für andere Interessierte nachvollziehbar aufzubereiten. Dabei zieht sich das Resümee, dass es nicht “die Frauen”, sondern vor allem Kulturen und Praktiken von Organisationen zu verändern gilt, als roter Faden durch dieses Buch. |
|
| |
| ¡Viva la creatividad! Strategien zur Existenzsicherung in Zeiten des sozioökonomischen Wandels auf Kuba |
|
Wehrli, Angelica |
Münster et al. 2010 |
Kreativität erweist sich in Zeiten von Krisen als vielversprechende Ressource, um die eigene Existenz bestmöglich zu sichern. Im Zentrum dieses Buches stehen die (il-)legalen Vorgehensweisen der Habaneras und Habaneros zur Bewältigung ihres von Widersprüch-lichkeiten geprägten Alltags. Dabei beleuchtet die Langzeitstudie (2000 – 2006) auch individuelle und gesellschaftliche Veränderungen im Umgang mit religiösen oder politischen Überzeugungen. All diese Momente gewähren Rückschlüsse auf den gegenwärtigen sozio-ökonomischen Wandel sowie auf die damit einhergehenden ideellen und materiellen Herausforderungen in einem der weltweit letzten sozialistischen Länder.
Angelica Wehrli, Dr. phil., ist am Institut für Sozialanthropologie an der Universität Bern in der Forschung und Lehre tätig. Forschungsinteressen: u.a. (post-)sozialistische Länder (Kuba und Vietnam), sozioökonomischer Wandel, Genderfragen. |
|
| http://www.litverlag.de |
Buch_Flyer_Web_Wehrli.pdf |
| |
| «Häusliche Gewalt erkennen und richtig reagieren», (2. überarb. u. erw. Auflage) |
|
| Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich / Frauenklinik Maternité, Stadtspital Triemli Zürich / Verein Inselhof Triemli, Zürich (Hrsg.) |
2., überarb. u. erw. Aufl. 2010. 336 S., 3 Abb., 14 Tab., 2f, Kt ISBN: 978-3-456-84826-6 EURO 29.95 / CHF 49.90 Erschienen am 23.03.2010
|
Das von der Fachstelle für Gleichstellung mitherausgegebene Handbuch hat sich in Fachkreisen zu einem Verkaufsschlager gemausert. Nachdem es schon vor einiger Zeit nachgedruckt werden musste, liegt es nun in einer aktualisierten und erweiterten Auflage vor. Neu dazugekommen sind unter anderem die Kapitel «Frauen als Täterinnen», «Kinder und häusliche Gewalt», «Gewalt in Teenager-Beziehungen», «Häusliche Gewalt gegen alte Menschen». Das Handbuch erschien im Verlag Hans Huber und kann auch dort bestellt werden. |
|
| http://http://www.verlag-hanshuber.com/vkat/einzeltitel.php?isbn=3-456-84826-9 |
| |
| Gelebte Gender-Kompetenz |
| Checklisten für Hochschulen und Dozierende
|
Meyerhofer, Ursula (Hg.) |
Die Broschüre kann kostenlos unter gleichstellung@fhnw.ch oder +41 56 462 44 07 bestellt werden und ist als Download erhältlich unter www.fhnw.ch/ueber-uns/gleichstellung/gut-zuwissen/ download. |
| Die neue FHNW-Publikation «Gelebte Gender-Kompetenz" enthält Checklisten für die Lehre, für die Forschung und für die Beratung, welche den Dozierenden Anregungen zu Ihrer gendersensiblen Lehr- und Forschungstätigkeit liefert. |
Dr. Ursula Meyerhofer, Leiterin Gleichstellung FHNW, ursula.meyerhofer@fhnw.ch |
| http://www.fhnw.ch/ueber-uns/gleichstellung/gut-zuwissen/ |
Gelebte GenderKompetenz_100127.pdf |
| |
| "Bareed Mista3Jil" |
|
|
| Beirut 2009, ISBN 978-9953-0-1467-8
|
| Im Mai 2009 ist die erste Buchpublikationen mit Selbstzeugnissen lesbischer Frauen aus dem Libanon erschienen, zunächst in englischer Sprache, dann auch auf Arabisch. Sie beruht auf Interviews mit ca. 150 lesbischen Frauen und auch Transgender-Personen und trägt den Titel "Bareed Mista3Jil", was auf arabisch etwa "Express Mail" oder auch "Mail in a Hurry" bedeutet. Sie wurde mit finanzieller Unterstützung des Regionalbüros Mittlerer Osten der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegeben, die ihren Sitz in Beirut hat, und über die das Buch auch bezogen werden kann.
|
Das Buch "Bareed Mista3Jil", Beirut 2009, ISBN 978-9953-0-1467-8 kann über das Regionalbüro Mittlerer Osten der Heinrich-Böll-Stiftung bezogen werden, da es nicht in einem Verlag erschienen ist. Email: boell@terra.net.lb, Website: htp://www.boell-meo.org |
| http://www.bareedmista3jil.com |
Publikation Libanon.doc |
| |
| Zwangsheirat: Hintergründe, Massnahmen, lokale und transnationale Dynamiken |
|
Riaño, Yvonne, Janine Dahinden |
Seismo: Zürich 2010
ISBN 978-3-03777-091-7, 164 S., Fr 28.— / Euro 18.50 (+ Porto) |
Vor dem Hintergrund globaler sozialer Transformationen, erhöhter Mobilität und einer verstärkten Transnationalisierung von sozialen Realitäten tauchen immer wieder neue Phänomene auf, die die Gleichstellung zwischen Männern und Frauen herausfordern. Für diese neuartigen Themen fehlt zuBeginn oft wissenschaftlich fundiertes Wissen, das die Implementierung von konkreten und realistischen Massnahmen erlauben würde. Zwangsheirat ist eines dieser Phänomene, das in verschiedenen europäischen Län dern in letzter Zeit ins politische Kreuzfeuer geriet, und für das wir bisher quasi kein gesichertes empirisches Wissen zur Hand haben. Die vorliegende Studie arbeitet diese Forschungslücke auf und schafft auf Sachwissen beruhende Grundlagen: Anhand von ExpertInneninterviews mit Fachpersonen werden die Prozesse und Gründe aufgezeigt, die in eine Vielfalt von unterschiedlichen Zwangssituationen im Zusammenhang mit Partnerwahl und Ehe münden können. |
Seismo Verlag, Zähringerstrasse 26, CH-8001 Zürich |
flyer Zwangsheirat Druck.pdf |
| |
| Fragile Freundschaften - Networking und Gender in der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung" |
|
Maurer, Elisabeth |
Campus Verlag 2010 |
Elisabeth Maurer geht am Beispiel des ersten Graduiertenkollegs Genderstudies der Frage nach, welche Faktoren für eine gendergerechte Nachwuchsförderung an Hochschulen wichtig sind. Sie zeigt, dass für eine erfolgreiche akademische Laufbahn die "persönlichen wissenschaftlichen Freundschaften" eine besondere Bedeutung besitzen. Diese Freundschaften, so das Ergebnis ihrer Untersuchung, sind zweischneidig und nicht geschlechtsneutral und müssen in ihrem Einfluss auf die akademische Nachwuchsförderung beachtet werden.
Elisabeth Maurer, Dr. des., ist Leiterin der Abteilung Gleichstellung der Universität Zürich |
|
| |
| Heldendämmerung. Die Krise der Männer und warum sie auch für Frauen gefährlich ist. |
|
Ute Scheub |
2010, Pantheon, 400 S., 14,95 Euro |
Ute Scheub beschäftigt sich in ihrem Buch "Heldendämmerung" mit der Krise traditioneller Männerbilder und neuen Frauenrollen. Es geht um die Gewaltfrage, um die Gefährlichkeit verengter Geschlechterrollen und um militarisierte Männlichkeit weltweit, mit Schwerpunkt auf der deutschen Geschichte und Gegenwart sowie im War on Terror bzw. in Afghanistan. Mit Zahlen und Studien belegt Ute Scheub, dass das Patriarchat auch Männern extrem schadet, ihre Gesundheit und ihr Lebensglück versaut. Umgekehrt gesagt geht Geschlechtergleichheit mit innerem und äusserem Frieden von Menschen und Staaten einher. |
|
|
| http://www.utescheub.de |
| |
| Selektive Emanzipation. Analysen zur Gleichstellungs- und Familienpolitik |
|
| Diana Auth, Eva Buchholz, Stefanie Janczyk (Hrsg.)
|
2010, Opladen und Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich |
Die AutorInnen reflektieren die Gleichstellungs- und Familienpolitik der Großen Koalition sowie anderer ost- und westeuropäischer Länder aus feministischer Perspektive. Die gleichstellungspolitisch umstrittenen Wirkungen der aktuellen Familienpolitik, die von einem „soften“ Randbereich zu einem zentralen Feld in der Sozialpolitik avanciert ist, werden ebenso in den Blick genommen wie die Gleichstellungspolitik, die – so die vielfach geäußerte Kritik – zu einem „Nebenprodukt“ der Familienpolitik verkommen sei.
|
|
| Das Buch kann beim Barbara Budrich Verlag bestellt werden. Link: http://www.budrich-verlag.de/ |
Waschzettel_Selektive Emanzipation.pdf |
| |
| DIVERSITAS – Zeitschrift für Managing Diversity und Diversity Studies |
|
div. |
|
DIVERSITAS – Zeitschrift für Managing Diversity und Diversity Studies setzt sich zum Ziel, die Diskussion zu Vielfalt und deren Management in Wissenschaft und Praxis voranzutreiben, die Erkenntnisse dieser beiden Praxen zu verbreiten sowie den Dialog und Wissenstransfer zwischen diversitätsorientierter Forschung und praxisorientiertem Diversitätsmanagement zu fördern.
Im ersten Heft (01/2010) wird angestrebt, den Managing Diversity- und Diversity Study-Diskurs im deutschsprachigen Raum aufzuspannen und eine Standortbestimmung der relevanten Diskurse vorzunehmen. Daher sucht DIVERSITAS – Zeitschrift für Managing Diversity und Diversity Studies Übersichts-Beiträge aus unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen und Praxen |
Univ.Prof.in Mag.a Dr.in Regine Bendl
|
| http://www.zf-diversitas.eu/4466.html |
CfP_Diversitas_2010-03.pdf |
| |
| Die Uni-Karriere als Online-Spiel |
|
«uniaktuell» – die Webzeitung der Universität Bern |
Neuer Artikel in «uniaktuell» – die Webzeitung der Universität Bern
|
Hinauf, hinunter – eine Uni-Karriere muss oft viele Hürden nehmen. Nicht zuletzt wegen fehlender Gleichstellung von Frau und Mann. Die Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat ein Karriere-Leiterlispiel online gestellt.
|
|
| www.uniaktuell.unibe.ch |
| |
| Erfolg dank Vielfalt - Checkliste zur Rekrutierung und Beförderung von Frauen in Führungspositionen |
|
femdat.ch, Monika Joss |
Ab sofort kann die Publikation „Erfolg dank Vielfalt – Checkliste zur Rekrutierung und Beförderung von Frauen in Führungspositionen“ bestellt oder heruntergeladen werden. www.femdat.ch/C11/C6/ErfolgdankVielfalt |
Die Broschüre zeigt Schritt für Schritt, was Arbeitgebende tun können, um mehr Frauen ins Kader zu holen. Sie richtet sich an Geschäftsführende, Personalverantwortliche, weitere Führungskräfte und an alle, die am Thema Frauen in Führungspositionen interessiert sind. Sie zeigt, dass es ganz einfach ist, Massnahmen zur Gewinnung von Frauen umzusetzen. Die Checkliste wurde unter Mitwirkung von namhaften Expertinnen aus Wirtschaft und Forschung erstellt.
|
Bestellung Checkliste im Printformat
Bitte geben Sie uns Ihre vollständige Adresse und die Anzahl Exemplare an.
Per Post an folgende Adresse:
femdat.ch Schwarztorstr. 18 3007 Bern
|
| www.femdat.ch/C11/C6/ErfolgdankVielfalt |
Erfolg_dank_Vielfalt |
| |
| Examined:Policies on violence against women, children and youth in 2004 EU accession countries |
|
Milica Antić Gaber (Ed.) |
The project was conducted by the University of Ljubljana, Faculty of Arts, Department of Sociology, Slovenia |
The following recommendations are the results of the research of the legislations concerning violence against women, children and youth in ten 2004 EU accession countries. Special emphasis was given to the impact of community documents on national regulations. The research was conducted as part of a two-year project titled Ways of Implementing the EU Directives on Violence against Women, Children and Youth: Good Practices and Recommendations, financed by the European Commissions’ Daphne II Programme. |
|
| www.ff.uni-lj.si |
violence in the eu examined_book |
| |
| „Frauenvorbilder für die Wissenschaft“ |
|
Bettina Kremberg, Marion Stadlober-Degwerth (Hrsg) |
Budrich UniPress
ISBN: 978-3-940755-25-4 Erscheinungsjahr: 01/2009 168 Seiten Sprache: DE Publikationstyp: Buch, Paperback Preis:
|
Das Buch möchte junge Akademikerinnen zur wissenschaftlichen Karriere ermutigen. Dazu werden ganz persönliche Erfahrungen und Anregungen vermittelt. Es wird gezeigt, dass Höhen und Tiefen auf ganz individuelle Art und Weise überwunden werden können, um ans Ziel zu gelangen.
|
|
| www.budrich-unipress.de |
| |
| „Gender als Indikator für gute Lehre. Erkenntnisse, Konzepte und Ideen für die Hochschule“, |
|
Nicole Auferkorte-Michaelis, Ingeborg Stahr, Anette Schönborn, Ingrid Fitzek (Hrsg.) |
Budrich UniPress, 2009
ISBN: 978-3-940755-34-6 Erscheinungsjahr: 10/2009 229 Seiten Sprache: DE Publikationstyp: Buch, Paperback
|
Die Debatte um die Qualität der Lehre an deutschen Hochschulen wirft immer stärker die Frage auf, wie das studentische Lernen durch Lehren effektiver und effizienter gestaltet werden kann. Damit rücken Akteursgruppen in Studium und Lehre, insbesondere Lehrende und Studierende mit ihren Kompetenzen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Berücksichtigung von Genderaspekten in Studienangeboten wie im Lehralltag verbessert die Qualität der Hochschulausbildung. Im Buch werden Anforderungen an die Umsetzung des Gender Mainstreaming an der Hochschule diskutiert und Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernforschung sowie Praxisbeispiele aus dem Lehralltag vorgestellt.
|
|
| http://www.budrich-unipress.de |
| |
| Persönlichkeit und Karriere. She's Got What it Takes |
|
Simon Fietze, Elke Holst, Verena Tobsch |
Publikationdes DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung )
|
In Deutschland sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Je höher die Hierarchiestufe desto geringer ist ihr Anteil unter den Führungskräften. Nur 2,5 Prozent der Vorstandsmitglieder der Top-200 Wirtschaftsunternehmen in Deutschland sind weiblich. Zahlreiche Studien untersuchen Einflussfaktoren auf die Karriere in Abhängigkeit z.B. von Humankapital und anderen "objektiven" Faktoren. Unsere Untersuchung geht darüber hinaus und bezieht auch Persönlichkeitseigenschaften mit ein. Die Studie basiert auf dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von mehr als 20.000 Personen. Verglichen werden Führungskräfte mit anderen Angestellten in der Privatwirtschaft. Die bivariate Betrachtung der als Big Five bekannten fünf Persönlichkeitsmerkmale und der Risikobereitschaft bei der eigenen beruflichen Karriere bestätigen zunächst, dass sich Führungskräfte in ihrer Selbsteinschätzung deutlich von sonstigen Angestellten unterscheiden und auch zwischen Frauen und Männern zum Teil signifikante Differenzen bestehen.Werden jedoch weitere Einflussgrößen, wie Humankapitalausstattung, soziale Herkunft sowie das individuelle Lebens- und Arbeitsumfeld zur Erklärung des Einnehmens einer Führungsposition in das Schätzmodell mit einbezogen, lassen sich zwischen Frauen und Männern keine statistisch signifikanten Unterschiede im Effekt der Persönlichkeitsdimensionen mehr nachweisen. Die geringeren Karrierechancen für Frauen gehen vielmehr auf Unterschiede in der Bedeutung der Berufserfahrung (Entwertung durch Unterbrechungen), der geleisteten Überstunden und hinsichtlich des ausgeübten Berufs (Segregation am Arbeitsmarkt) zurück. Dennoch mögen Persönlichkeitseigenschaften durchaus eine Rolle spielen, aber eher indirekt - reflektiert durch Unterschiede in den entscheidenden Einflussfaktoren auf die Karriere wie Berufserfahrung, lange Wochenarbeitszeiten und Berufswahl (Segregation am Arbeitsmarkt).
|
|
| www.diw.de |
she's got what it takes |
| |
| She Figures 2009 - Statistics and Indicators on Gender Equality in Science |
|
European Commission |
|
What is the proportion of female and male researchers in Europe and how is this balance evolving over time? In which scientific field are women better represented? Do the career paths of female and male researchers follow similar patterns? How many senior research positions are held by women in Europe?
She Figures is an ongoing work to present statistics and indicators on women in science from tertiary education to the job market. Along with the 27 EU Member States, She Figures covers Croatia, Iceland, Israel, Norway, Switzerland and Turkey.
|
EUROPEAN COMMISSION Directorate-General for Research Directorate L — Science, Economy and Society Unit L.4 — Scientific Culture and Gender Issues Contact: Francesca Crippa European Commission Office SDME 07/88 B-1049 Brussels Tel. (32-2) 29-91935 Fax (32-2) 29-93746 E-mail: Francesca.Crippa@ec.europa.eu |
she_figures_2009_en |
| |
| The Glass Ceiling in the 21st Century |
Understanding Barriers to Gender Equality |
Manuela Barreto, PhD; Michelle K. Ryan, PhD; and Michael T. Schmitt, PhD, (Hg.) |
Pages: 334 Item #: 4316109 ISBN: 978-1-4338-0409-0 Publication Date: November 2008 |
Diese Aufsatzsammlung bietet wertvolle Argumente für ein kontinuierliches Interesse an der Verbesserung der Bedingungen von Frauen am Arbeitsplatz. Wie die AutorInnen aus den USA, Kanada und der Europäischen Union zeigen, wurden bisher Fortschritte gemacht, aber sie waren langsam, ungleichmässig und mühsam. Die subtilen Barrieren für Frauenkarrieren sind dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit: z.B. werden Frauen oft auf höhere Posten mit großem Versagens-Risiko geholt bzw. werden Managerinnen entweder als kompetent oder als warmherzig betrachtet – aber nicht beides. Auch Geschlechterstereotype, sexuelle Belästigung und Alibipolitik spielen eine Rolle. Die vorgeschlagenen praktischen Lösungen bewegen sich auf verschiedenen Ebenen: z.B. Affirmative Action auf der Organisations-Ebene, Diversity Management auf der Arbeitsplatz-Ebene und interkulturelles Netzwerken auf der individuellen Ebene.
|
|
| www.apa.org/pubs/books/4316109.aspx |
| |
| Gender und Diversity : Albtraum oder Traumpaar? |
interdisziplinärer Dialog zur „Modernisierung“ von Geschlechter- und Gleichstellungspolitik |
Andresen, Sünne, et al., (Hg.) |
Wiesbaden 2009, 260 S. |
Seit den 1990er Jahren haben neue Ansätze und Begriffe in Deutschland Bewegung in die schwerfällig gewordene gleichstellungspolitische Debatte gebracht und diese Problematik wieder stärker in das öffentliche und wissenschaftliche Interesse gerückt. War es zunächst die auf europäischer Ebene vereinbarte Strategie des Gender Mainstreaming, die die gleichstellungspolitischen Debatten belebte, ist es inzwischen die ursprünglich in den USA entwickelte Unternehmensstrategie des Managing Diversity, von der die neuesten Impulse ausgehen. Beide Innovationen gehen mit grundlegenden Infragestellungen der bisherigen Praxis von Gleichstellungspolitiken einher und haben damit einen enormen Bedarf auch an wissenschaftlich begründeter Reflexion und Orientierung ausgelöst. Hierzu möchte dieses Buch einen Beitrag leisten.
|
|
| books.google.de/books?id=9BaGRx0mUrAC&dq=Gender+und+Diversity+:+Albtraum+oder+Traumpaar |
| |
| Sexualität und Partnerschaft im Alter |
|
Brähler, Elmar; Berberich, Hermann J., (Hg.)
|
Buchreihe: Beiträge zur Sexualforschung 202 Seiten, Broschiert, Format: 148 x 210 mm Erschienen im März 2009 ISBN-13: 9783898067607, ISBN-10: 3-89806-760-2 Bestell-Nr.: 760 |
Sexualität und Partnerschaft werden häufig als ein Privileg der Jüngeren gesehen. Doch auch für alte Menschen spielen diese Bedürfnisse eine wichtige Rolle. Die Gesellschaft tut sich allerdings immer noch schwer, dies zu akzeptieren und offen zu thematisieren. Die Beiträge des Bandes beleuchten verschiedene Aspekte sexueller und partnerschaftlicher Probleme im Alter und behandeln diese unter psychologischen, medizinischen und soziologischen Gesichtspunkten. Bislang vernachlässigte Perspektiven werden thematisiert: von der weiblichen Sicht auf sexuelle Probleme über die spezifischen Probleme der Paartherapie im Alter bis hin zu schwulen und lesbischen Beziehungen.
Mit Beiträgen von Hermann J. Berberich, Manfred E. Beutel, Michael Bochow, Elmar Brähler, Anette Bruder, Thomas Bucher, Silja Matthiesen, Kirsten Plötz, Susanna Re, Astrid Riehl-Emde, Gunter Schmidt, Friederike Siedentopf und Kirsten von Sydow
|
Psychosozial-Verlag Walltorstr. 10 35390 Gießen
Tel.: 06 41 - 96 99 78 0 Fax: 06 41 - 96 99 78 19
|
| www.psychosozial-verlag.de/psychosozial/ |
| |
| gleich gleicher ungleich |
Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung |
Wichterich, Christina |
Paperback, 240 Seiten ISBN 978-3-89741-289-7
|
Die derzeitige Wirtschaftskrise beendet eine Globalisierungsphase, in der Frauen einen historischen Quantensprung nach vorn getan haben. An der Erwerbsarbeit wie an Politik und anderen öffentlichen Bereichen sind sie beteiligt wie nie zuvor. Doch Integration und Partizipation bedeuten weder Geschlechtergleichheit noch ein Ende von Diskriminierung und Gewalt. Gleich und ungleich gesellt sich gern – wenn es um Frauenrechte geht.
Die Erfolge von Frauenbewegungen und Gleichstellungspolitik sind ungleichzeitig und höchst widersprüchlich. Emanzipation und Einbindung liegen nah beieinander. Der altbewährte Tunnelblick auf die Geschlechtergleichheit reicht in einer immer ungleicheren Welt nicht weit genug. Feministisches Denken muss sich vielmehr mit einer systematischen Gesellschafts-, Ökonomie- und Globalisierungskritik verschränken, um über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Christa Wichterich geht in ihren hier zusammengestellten Aufsätzen den Paradoxien von Frauenrechtskämpfen, Gleichstellungspolitiken und Entwicklungskonzepten auf den Grund. Dabei schlägt sie einen Bogen von der Globalisierung der Frauenbewegungen über die Zwiespältigkeit der Integration hin zu neuen feministischen Perspektiven. Denn die Widersprüche und Defizite erfordern gerade jetzt feministische Antworten. |
ULRIKE HELMER VERLAG Neugartenstraße 36c 65843 Sulzbach / Taunus Telefon: 06196 / 202 99 77 Telefax: 06196 / 202 99 76 eMail: info@ulrike-helmer-verlag.de |
| http://helmer.txt9.de |
| |
| Väter und Erziehungszeiten |
Politische, kulturelle und subjektive Bedingungen für mehr Engagement in der Familie |
Patrick Ehnis |
»Nachmittags treffen wir uns dann mit, äh, anderen Müttern.« So erzählen Väter aus dem Alltag ihrer Erziehungszeit. Der Politologe Patrick Ehnis geht der Frage nach, welche Faktoren in Deutschland eine aktive Vaterschaft beeinflussen.
Paperback, 320 Seiten ISBN 978-3-89741-295-8 |
Patrick Ehnis analysiert die Akteure des Wandels: Er interviewt Väter, die Erziehungszeiten übernommen haben, und Betriebe, die als besonders familienbewusst ausgezeichnet wurden. So gelingt es ihm anschaulich, Blockaden und Triebfedern für eine geschlechtergerechtere Arbeitsteilung speziell in den ersten drei Jahren nach der Geburt eines Kindes aufzuzeigen. Im Ergebnis kommt er zu einer kritischen Analyse der aktuellen politischen Debatten um Elterngeld, Elternzeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
|
ULRIKE HELMER VERLAG Neugartenstraße 36c 65843 Sulzbach / Taunus Telefon: 06196 / 202 99 77 Telefax: 06196 / 202 99 76 eMail: info@ulrike-helmer-verlag.de |
| http://helmer.txt9.de |
| |
| Arbeiten mit gewaltauffälligen Kindern und Jugendlichen |
Eine Herausforderung für Schulen, Vormundschaftsbehörden und Jugendanwaltschaften |
Annegret Wigger, Antje Sommer, Steve Stiehler |
148 Seiten, broschiert, Fr. 42.00 / Euro 26.90 (D) ISBN: 978-3-7253-0933-7 |
|
|
| www.rueggerverlag.ch/page/verzeichnis/detail.cfm?CFID=184794227&CFTOKEN=39295485&id=701 |
| |
| Rechte fordern |
Schweizer Frauenorganisationen zwischen Feminismus und Menschenrechten, 1990-2005 |
Claudia Michel |
247 Seiten, broschiert, CHF 48.- / € 35.-, ISBN 978-3-905561-80-7 |
Die breit abgestützte Untersuchung zeigt, wie die Menschenrechte der Frauen zwischen 1990 und 2005 in den Fokus der Schweizer Gleichstellungspolitik rückten.
Claudia Michel war Koordinatorin der NGO-Koordination post Beijing und setzt sich in diesem Werk, das aus ihrer Dissertation entstanden ist, nebst anderem mit der NGO-Koordination, der Pfadibewegung Schweiz, alliance F und amnesty international und Frauenrechten auseinander. |
|
| www.efefverlag.ch |
| |
| Domestiques d’ici et d’ailleurs |
Travail, genre et sociétés 22/2009 |
|
le numéro 22/2009 (novembre) de Travail, genre et sociétés
"Domestiques d’ici et d’ailleurs" est paru aux éditions La Découverte
|
|
|
| www.cairn.info/revue-travail-genre-et-societes.htm |
annonce parution 22-2009.pdf |
| |
| Schlaue Mädchen – Dumme Jungen? |
Gegen Verkürzungen im aktuellen Geschlechterdiskurs |
|
| Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums
|
1. Ausgangslage 2. Was bewegt den medialen Diskurs über Jungen und wie werden Benachteiligungen von Jungen darin erklärt? 3. Forschungsbefunde zu Ungleichheiten zwischen Mädchen und Jungen im System der Bildung, Betreuung und Erziehung 4. Geschlechterrollen in strukturellen und kulturellen Kontexten reflektieren und entgrenzen 5. Anregungen für die weitere politische Debatte |
|
| www.bundesjugendkuratorium.de |
SchlaueMaedchenDummeJungen.pdf |
| |
| Die Frauenlobby vom Land |
| Die Landfrauenbewegung in Deutschland und Ihre Funktionärinnen 1898 bis 1948.
|
Anke Sawahn
|
Reviewed by Doris Tillmann Published on H-Soz-u-Kult (October, 2009)
DLG-Verlag, 2009. 688 S. ISBN 978-3-7690-0731-2. |
|
|
| http://www.amazon.de/Die-Frauenlobby-Land-Landfrauenbewegung |
| |
| Väter und Erziehungszeiten |
| Politische, kulturelle und subjektive Bedingungen für mehr Engagement in der Familie
|
Patrick Ehnis |
»Nachmittags treffen wir uns dann mit, äh, anderen Müttern.« So erzählen Väter aus dem Alltag ihrer Erziehungszeit. Der Politologe Patrick Ehnis geht der Frage nach, welche Faktoren in Deutschland eine aktive Vaterschaft beeinflussen. |
|
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHelmer.woa/ |
| |
| UOMO LAVORO PATERNITÀ |
| La promozione delle pari opportunità in una prospettiva maschile |
|
Edizioni Associazione Dialogare- Incontri © 2009 - ISBN 978-88-904197-0-6 |
A cura di Osvalda Varini-Ferrari e Lorenza Hofmann Prefazione di Doris Leuthard Postfazione di Graziano Martignoni
Uomo Lavoro Paternità, un libro, un progetto in una prospettiva maschile per riflettere sui percorsi che si incrociano, fra privato e professionale. L’uomo, il rapporto con il mondo del lavoro, l’evoluzione dei ruoli nella famiglia. Paternità e genitorialità fra radici, emozioni, percorsi e sfide personali, sociali e culturali.
Una quarantina di autrici e autori ticinesi, svizzeri, italiani, riflettono su identità, ruoli, scelte, cambiamenti, pari opportunità, paternità, famiglia, genitorialità, politiche a sostegno delle famiglie e della conciliazione lavoro e famiglia.
Il libro è destinato a tutte le persone interessate. |
Può essere ordinato a: Edizioni Dialogare-Incontri, via Foletti 23, 6900 Massagno (segretariato@dialogare.ch - tel. 091 967 61 51) |
ULP_scheda_libro.pdf |
| |
| Familienfreundliche Hochschulen |
|
|
| Publikation der Fachhochschule Nordwestschweiz |
Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sind heutzutage unverzichtbar. Familienfreundliche Strukturen sind aber nicht nur Pflicht, sondern auch ein Erfolgskriterium für die Attraktivität einer Hochschule. Die FHNW-Publikation "Familienfreundliche Hochschulen" zeigt Massnahmen und Praxisbeispiele einer familienfreundlich gestalteten Hochschule auf.
Die Studie geht auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden wie auch auf die Situation der Studierenden und des Mittelbaus ein. Praxisbeispiele aus der Schweiz geben einen Ausblick auf bereits bestehende familienfreundliche Massnahmen. |
| Sie können die Studie und / oder den Flyer bestellen unter gleichstellung@fhnw.ch |
| www.fhnw.ch/ueber-uns/gleichstellung/aktuell |
| |
| Innovativ führen mit Diversity-Kompetenz |
|
Catherine Müller und Gudrun Sander |
|
Das neue Praxishandbuch von Catherine Müller und Gudrun Sander ist am 23. September 2009 im Wirtschaftsverlag Haupt in Bern erschienen.
Die aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation fordert Unternehmen heraus: Globalisierung, Migration, demografische Entwicklung, Wertewandel, verändertes Rollenverständnis und anderes mehr führen dazu, dass die Belegschaft einer Organisation immer vielfältiger wird. Neue Management-Ansätze sind gefragt – Diversity-Management gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Autorinnen führen differenziert und praxisorientiert in die komplexe Thematik ein und zeigen eine Fülle von konkreten Handlungsmöglichkeiten und Instrumenten auf. Der gelungene Mix aus theoretischen Inputs und vielen praktischen Anwendungsmöglichkeiten vermittelt den Leserinnen und Lesern die klare Botschaft: Just do it!
Das Buch richtet sich primär an Führungsverantwortliche und füllt damit eine echte Marktlücke!
|
|
| www.gleichstellungs-controlling.org |
| |
| Geschlechtergerechtigkeit in der Schule |
| Eine Studie zum Gender Mainstreaming in Schweden
|
Malwine Seemann |
Juli 2009, 278 Seiten, kart., 33,80 € 978-3-8376-1253-0 |
Schule steht im Zentrum des sozialen Wandels. Aktuell nimmt dabei die Auseinandersetzung mit Gender im Sinne einer Veränderung der bestehenden Geschlechterverhältnisse eine bedeutende Rolle ein. Gender Mainstreaming ist eine zentrale Strategie, ohne die eine Weiterentwicklung von Schule zu einer Institution, die Schülerinnen und Schülern verschiedenster Herkünfte, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern gerecht wird, nicht möglich ist. Malwine Seemann untersucht die schwedischen Erfahrungen mit Gender Mainstreaming im Schulbereich und zeigt Möglichkeiten und Grenzen auf, die weitergehende Perspektiven auch für entsprechende Entwicklungen in Deutschland aufzeigen.
Malwine Seemann (Dr. rer. pol.), langjährige Lehrerin und frauenpolitische Gewerkschafterin, arbeitet im Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. |
|
| www.transcript-verlag.de/ts1253/ts1253.php |
| |
| Die Unsicherheit der Väter |
|
| Gruber, Malte-Christian/Ziemann, Sascha (Hrsg.)
|
Der neunte Band der Kritischen Reihe versammelt zahlreiche, überaus interessante Beiträge zum letztjährigen Tagungsthema und trägt den Titel „Die Unsicherheit der Väter.
Eine der großen Problemlagen der Moderne, nämlich die Auflösung des Subjekts, wie sie im Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zutage tritt – Gefahr der Entfremdung des Einzelnen durch die Gesellschaft einerseits, Chance der Emanzipation in der Gesellschaft andererseits –, scheint das alte Thema des väterlichen Gesetzes fortzuschreiben: Es sind die wechselseitigen Abhängigkeiten von Freiheit und Autorität, deren Ambivalenzen, die nicht bloß historisch veränderlich sind, sondern mit den Prozessen der sozialen Differenzierung korrelieren. Solche Korrelationen stellen sich nun als paternale Bindungen dar, die – bei all ihrer Unsicherheit und Unsichtbarkeit – Wahrnehmungen, Rationalitäten, Willen, und nicht zuletzt auch die Formen der Macht und des Rechts bestimmen. |
|
|
| www.trafoberlin.de/978-3-89626-886-0.htm |
| |
| The Gender Challenge in Research Funding - Assessing the European national scenes |
|
|
Publikation der Europäischen Kommission zum Thema Frauen in der Forschung |
|
|
| http://ec.europa.eu/research/science-society/document_library/pdf_06/the-gender-challenge-in-research-funding-report_en.pdf |
| |
| Der Kampf um gleiche Rechte - Le combat pour les droits égaux |
|
Schweizerischer Verband für Frauenrechte, Association suisse pour les droits de la femme (Hrsg.) |
Mit einem Geleitwort von Ruth Dreifuss - Avec un avant-propos de Ruth Dreifuss 2009. 422 Seiten, 55 Abbildungen. Gebunden. sFr. 42.- / € (D) 29.40 / € (A) 30.50 ISBN 978-3-7965-2515-5 Schwabe Verlag Basel |
Wie kommt es, dass die Frauen in der Schweiz Jura oder Medizin studieren konnten, fast ein Jahrhundert, bevor sie Zugang zu den Wahlurnen hatten?
«Der Kampf um gleiche Rechte», eine aktuelle Buchpublikation herausgegeben vom Schweizerischen Verband für Frauenrechte, bringt neues Licht in die Geschichte des Frauenstimmrechts in der Schweiz und zeichnet die besonders langen Kämpfe nach in einem Land, wo sich die komplexen politischen und rechtlichen Strukturen nur sehr langsam verändern lassen. Über dreissig Fachleute für Frauengeschichte beschreiben in ihrer jeweiligen Muttersprache, d.h. auf Deutsch, Französisch oder Italienisch, Aspekte oder Episoden dieses langen Kampfes. Das Werk enthält auch einige Kurzbiographien bedeutender Persönlichkeiten, die ihren Teil zur Entwicklung einer wirklichen Demokratie beigetragen haben. |
|
2515-5 Bestellflyer dt.franz._Einzelseite_Der Kampf um gleiche Rechte_kleineDatenmenge.pdf |
| |
| Die Rollen der Geschlechter im Krieg |
| Zeitschrift: iz3w Nr. 313 (Juli-August 2009)
|
|
|
Wir möchten Sie auf das Erscheinen der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift iz3w (Nr. 313) aufmerksam machen.
Themenschwerpunkt und Dossier: Ausgedient? Die Rollen der Geschlechter im Krieg Geschlechterkonstellationen sind bereits vor dem eigentlichen Beginn eines Krieges wirkungsmächtig. Dabei ist das Geschlechterverhältnis einerseits gewissen Kontinuitäten unterworfen: Bestimmte Muster und Rollen sowie individuelle und soziale Verhaltensweisen sind bereits vor den amtsdatierten Kriegsausbrüchen charakteristisch. Andererseits geraten eben diese Rollen in so genannten Nachkriegsgesellschaften vielfach durcheinander Frauen und Männer übernehmen neue Aufgaben und definieren ihr Verhältnis um.
Gewiss gibt es viele Geschlechterphänomene, die man in fast allen Kriegsgesellschaften antreffen kann. Allerdings ist jede Geschlechterdimension nur in der jeweils konkreten Situation wirksam, jede Konstellation immer auch zeit- und kontextgebunden. Aus diesem Grund stellen wir in unserem Themenschwerpunkt neben einem Schlaglicht auf den Diskurs über die Geschlechterrollen kleine Ausschnitte aus Einzelbeispielen vor, aus Sierra Leone, Ruanda, Guatemala, Uganda, dem Irak und Ost-Timor. Sie machen deutlich, dass die Geschlechterkonstellationen immer in Überschneidung mit anderen Kategorien wie der ethnischen Zugehörigkeit, Alters- und Klassenhierarchien, Nationalismus und Traditionalismus zum Tragen kommen.
Themen im Schwerpunkt: Verkannt und vergessen? Geschlechterrollen und Kriegserklärungen Neue Kriegerinnen ? Warum Soldatinnen männliche Kampfbereitschaft legitimieren Wir hatten nicht die Wahl - Rollen und Rechte von Frauen in Ruanda Die Gewaltprobe - Osttimors Jugendgangs und der Traum vom modernen Mann Zornige junge Männer - Maskulinität und Bürgerkrieg in Sierra Leone Fluch der Erniedrigung - Scheiternde Männlichkeit und schwache Staaten Traditionell gegen den Machismo - Adoleszenz und Männlichkeit im Kontext des guatemaltekischen Bürgerkrieges Aus dem Krieg ausbrechen - Projekttag der AG Bildung im iz3w
Weitere Themen im Heft:
Politik und Ökonomie: Südafrika: Interview mit Justin Sylvester über die Zukunft Südafrikas Somalia: Unerzählte Piratengeschichten Nicaragua: Ortegas Verrat an der sandinistischen Revolution Kolonialismus I: Die Kolonialbewegung in Freiburg unter den Nazis Kolonialismus II: Interview mit dem Historiker Karsten Linne über den kolonialen NS-Staat Brasilien: Favelas in Rio de Janeiro sollen durch Mauern eingedämmt werden Bolivien: Der Verfassungsprozess als gesellschaftliches Projekt?
Kultur und Debatte: Replik: Reaktionen auf den Themenschwerpunkt - Nazikollaborateure in der Dritten Welt
Film: Ein Rückblick auf das Internationale Frauenfilmfestival
|
Die Zeitschrift kann für 5,30 Euro plus Porto beim Informationszentrum 3. Welt (iz3w) bezogen werden. iz3w - Verlag und Redaktion, Postfach 5328, D-79020 Freiburg E-mail: info@iz3w.org Internet: www.iz3w.orgTel: 0049-(0)761-74003, Fax: -709866 |
| www.iz3w.org/iz3w/index.htm |
| |
| Werkmappe Genderkompetenz |
| Materialien für geschlechtergerechtes Unterrichten |
| Elisabeth Grünewald-Huber, Anne von Gunten |
|
Diese praxisorientierte Werkmappe leistet einen zeitgemässen Beitrag zur Vermittlung von Genderkompetenz an angehende und praktizierende Lehrpersonen sowie Dozierende von den Stufen Kindergarten bis zur Pädagogischen Hochschule. Sie enthält einen theoretischen Überblick über den aktuellen Stand des Genderdiskurses, einen umfassenden Materialien-, Übungs- und Weiterbildungsteil und eine Bilderserie, die zu spontanen Assoziationen einlädt. Die Autorinnen bieten vielfältige Möglichkeiten, die eigene Genderkompetenz einzuüben, selbst zu testen und von Fallbearbeitungen, Rollenspielen und Diskussionsimpulsen zu profitieren. |
|
| www.phzh.ch/shop/artikel_detail.asp?IDI=287&c=0&s=diskurse |
| |
| Hausfrau, Mutter, Gattin |
| Geschlechterkonstituierung in Schweizer Ratgeberliteratur, 1945–1970 |
| Helene Mühlestein |
| Populäre Literaturen und Medien, hsg. von Ingrid Tomkowiak, Band 3
2009. 200 S. 10 Abb. Br. ca. CHF 38.00 / ca. EUR 24.50
ISBN 978-3-0340-0982-9 |
| «Von einem ‹Beruf als Gatte und Vater› hat man nie gehört. Der Beruf als ‹Gattin und Mutter› dagegen ist in aller Munde», schrieb Iris von Roten 1958. Damit traf die Schweizer Frauenrechtlerin den Nerv der Zeit, denn Recht und Politik stützten die als traditionell angesehene Rollenverteilung der Geschlechter, die den Mann als Alleinernährer einsetzte und der Frau den Beruf der Hausfrau, Mutter und Gattin zuwies. Der Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegszeit machte die Umsetzung dieses Ideals erstmals für viele möglich.
In diesem Kontext erschienen zahlreiche Ratgeber für Frauen auf dem Buchmarkt. Sie zeigen der Hausfrau, wie sie ihren Haushalt zu führen hat, der jungen Mutter, wie sie ihr Kind am besten pflegt, und der Gattin, wie Weiblichkeit gesellschaftskonform repräsentiert wird. Meist als Lehrbücher gedacht, sollten sie Frauen, die gerade geheiratet hatten, den Übergang in ihre neuen Arbeitsbereiche erleichtern. Dabei vermittelten sie sich wandelnde professionelle und verhaltensnormierende Strategien zur alltäglichen Aufgabenbewältigung.
Die Autorin untersucht Haushalts-, Mutter-Kind- und Schönheitsratgeber, die zwischen 1945 und 1970 in der Schweiz publiziert wurden. Ihre kulturwissenschaftliche Analyse liefert einen Beitrag zur Geschlechtergeschichte der Schweizer Nachkriegszeit, sie zeigt auf, dass die Ratgeber auch als Anleitungen dafür zu lesen sind, wie weibliches Geschlecht korrekt gelebt wird. Dabei erweisen sich diese Publikationen als erstaunlich offen für gesellschaftliche oder wissenschaftliche Neuerungen. Deutlich wird, wie sich im Spannungsfeld von wirtschaftlicher Aufbruchstimmung und politischem Rückgriff auf traditionelle Rollenbilder die Geschlechternormen neu manifestierten. Das Bild von Ratgebern als lediglich passiven Übermittlern «alter» Normen ist zu revidieren: Sie trugen aktiv zur Geschlechterkonstituierung bei. |
| www.chronos-verlag.ch/php/book_latest-new.php? |
| |
| NEUERWERBUNGSLISTE des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG (April – Juni 2009) |
|
|
|
Mit 53 aktuellen Publikationen zum Thema Gender und Gleichstellung, ausleihbar in der Dokumentationsstelle des EBG. Nutzen Sie diese öffentliche Fachbibliothek für Ihre Recherchen und Arbeiten!
Neuerwerbungen Juni – April 2009 --
|
|
| www.ebg.admin.ch/dokumentation/00011/index.html?lang=d |
Neu09.02.pdf |
| |
| Gleich, gleicher, ungleich |
| Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung |
| Christa Wichterich |
|
Die derzeitige Wirtschaftskrise beendet eine Globalisierungsphase, in der Frauen einen historischen Quantensprung nach vorn getan haben. An der Erwerbsarbeit wie an Politik und anderen öffentlichen Bereichen sind sie beteiligt wie nie zuvor. Doch Integration und Partizipation bedeuten weder Geschlechtergleichheit noch ein Ende von Diskriminierung und Gewalt.
Christa Wichterich geht in ihren hier zusammengestellten Aufsätzen den Paradoxien von Frauenrechtskämpfen, Gleichstellungspolitiken und Entwicklungskonzepten auf den Grund. Dabei schlägt sie einen Bogen von der Globalisierung der Frauenbewegungen über die Zwiespältigkeit der Integration hin zu neuen feministischen Perspektiven. Denn die Widersprüche und Defizite erfordern gerade jetzt feministische Antworten, bei denen es nicht nur um die Gleichstellung von Frauen und Männern geht, sondern um die Veränderung gesellschaftlicher Spielregeln und Machtstrukturen, um Emanzipation, um Freiheit von Gewalt, um soziale Gerechtigkeit. |
|
| www.weltbild.ch/3/15938756-1/buch/gleich-gleicher-ungleich.html |
| |
| Auf den Weg zur Lohngleichheit – Tatsachen und Trends |
|
|
Obwohl der Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit seit dem 14. Juni 1981 in der Bundesverfassung verankert ist, ist in der Schweiz die Lohngleichheit von Frau und Mann noch lange nicht erreicht. Eine vom Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) und vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebene Broschüre mit dem Titel "Auf dem Weg zur Lohngleichheit!" gibt einen kurzen, prägnanten Überblick über geschlechtsspezifische Lohndiskriminierungen in der Schweiz. Sie basiert auf einer Studie, die auf der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen 1998 bis 2006 fusst. |
|
|
| www.ebg.admin.ch/dokumentation/ |
| |
| Mentoringprogramme für Nachwuchswissenschaftlerinnen und ihre strukturellen Wirkungen an der Universität Basel |
Studienbericht |
Dr. Ulle Jäger |
| Studienbericht „Mentoringprogramme für Nachwuchswissenschaftlerinnen und ihre strukturellen Wirkungen an der Universität Basel“ von Dr. Ulle Jäger, im Auftrag des Ressorts Chancengleichheit. |
Zusammenfassung: Im Rahmen des Bundesprogramms Chancengleichheit wurde Mentoring an der Universität Basel in den vergangenen Jahren als Instrument zur Förderungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen eingeführt. Die positive Wirkung auf die akademische Laufbahn der teilnehmenden Mentees gilt als nachgewiesen. Über die strukturellen Effekte von Mentoring ist bislang allerdings wenig bekannt. Diese strukturellen Wirkungen sind Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Am Beispiel der beiden Programme Diss Plus und Mentoring Medizin Basel werden strukturelle Effekte in den drei Dimensionen nachhaltige Verankerung und Institutionalisierung, Sensibilisierung für geschlechtsspezifische Karrierefragen und Veränderungen im Wissenschaftsfeld für die Universität Basel beschrieben. Aufgegriffen wurden ausserdem aktuelle Fragen wie die Beteiligung von Männern an den bestehenden Programmen, Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen oder die Verzahnung von Mentoring mit der Reform des Graduiertenstudiums. Die Studie enthält eine Reihe von konkreten Empfehlungen zu diesen Themen und für die weitere Gestaltung der Mentoringprogramme. |
Der Bericht kann kostenlos bestellt werden bei s.tueckmantel@unibas.ch
Weitere Informationen zur Studie und den Link zum pdf-Download finden Sie auf unserer Homepage: www.zuv.unibas.ch/chancengleichheit (unter Aktuell)
|
| |
| Der Westen - ein Sodom und Gomorrha? |
Westliche Frauen und Männer im Fokus ägyptischer Musliminnen. |
| Mona Hanafi El Siofi |
| Ulrike Helmer Verlag, 2009 |
Muslimische Geschlechterverhältnisse stehen in den 'westlichen' Medien regelmäßig unter Beschuss. Meine Publikation befasst sich mit einem Perspektivenwechsel: den Vorstellungen muslimischer Mittel- und Oberschichtfrauen von 'westlichen' Geschlechterbeziehungen, von 'westlichen' Frauen und Männern u.a. Um diese Fremdvorstellungen einordnen zu können, werden in meiner Studie daneben die aktuelle Lebenssituation und Zukunftswünsche jener Musliminnen ausführlich dokumentiert. Zentrale Themen sind hier Sexualität, Partnerschaft und Familie, Beruf, Religion und Feminismus.
Bezöge man sich ausschließlich auf die politisiert-religiösen Diskurse Ägyptens, läge angesichts der darin vermittelten Ost-West-Spaltung die Vermutung nahe, dass die persönlichen Einschätzungen der untersuchten Frauen hinsichtlich 'westlicher' Menschen und Lebensweisen insgesamt eher negativ ausfallen. Meine Studie legt aber auch ganz andere Anschauungen offen. Insofern stellt ein wichtiges Ergebnis dar, dass die Bilder der muslimischen Ägypterinnen vom 'Westen' bzw. 'westlichen' Frauen und Männern ganz offensichtlich in Abhängigkeit ihrer persönlichen Bedürfnisse stehen:
Beispielsweise imaginierten sie 'westliche' Männer als quasi ideale Partner. Sie waren der Meinung, dass diese Frauen umfassend respektieren, sie sich innerhalb einer Partnerschaft entsprechend bemühen und ganz selbstverständlich im Haushalt mithelfen - im Gegensatz eben zu 'typisch' ägyptischen Männern. Solche idealisierenden Fremdvorstellungen sind weniger Hinweise auf allgemeingültige Realitäten im so genannten Westen, sondern sie sind ein Ausdruck dessen, was ägyptische Musliminnen für erstrebenswert halten. So wünschen sie sich in der Regel auch einen aufgeschlossen religiösen Muslim als Ehemann. Denn wie die Frauen den Islam für sich heute auslegen, müsste jener eine gleichheitlich orientierte bzw. enthierarchisierte Partnerschaft führen wollen. Neuinterprationen des Islam wie diese sind für die ägyptischen Musliminnen die wichtigste Quelle zur Rechtfertigung ihrer Ansprüche geworden.
Das Besondere an dem Buch ist, dass es unzählige Interviewausschnitte enthält und somit ein Podium für die Frauen darstellt, die im 'Westen' sonst nur selten Gehör finden.Obwohl ihnen die dortigen negativen Stereotype über sich bekannt waren, sparten die untersuchten Musliminnen aber nicht etwa mit Kritik an ihrer eigenen Gesellschaft und ihren Geschlechterverhältnissen. In meiner Darstellung werden muslimische Geschlechterverhältnisse also nicht beschönigt. Unangemessene Vorurteile räumt die Studie jedoch auf, und sie gibt einen umfassenderen Einblick in muslimische Lebens- und Denkverhältnisse als die oft sehr einseitigen Darstellungen 'westlicher' Medien. Außerdem hält sie hier und da einen Spiegel vor...
|
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHelmer |
Inhaltsverzeichnis.pdf |
| |
| Anerkennung, Integration und Geschlecht |
| Zur Sinnstiftung des modernen Subjekts |
Ute Luise Fischer |
Juni 2009, 340 Seiten, kart., 29,80 Euro ISBN: 978-3-8376-1207-3 |
Gesellschaftliche Krisenlagen - etwa des Arbeitsmarktes oder der Familie - werden in diesem Buch als Sinnkrisen interpretiert. In Biografien von Männern und Frauen spürt die Untersuchung den sinnstiftenden Momenten der persönlichen Lebensführung nach. Die hier verfolgte subjekttheoretische Wendung der Geschlechterdifferenzforschung zeigt geschlechtsspezifische biografische Widersprüche vor allem als Effekt der Anerkennungsordnung. Mit ihrem Ausblick auf eine "Kultur der Bewährung" wirft die Autorin ein neues Licht auf das aktuelle und brisante Thema der Integration.
Ute Luise Fischer (PD Dr. rer. pol.) ist Privatdozentin an der Technischen Universität Dortmund. Derzeit vertritt sie eine Professur für qualitative Methoden an der LMU München. |
|
| www.transcript-verlag.de/ts1207/ts1207.php |
| |
| Von Differenz zu Gleichheit |
Frauenbewegung und Inklusionspolitiken im 19. und 20. Jahrhundert |
Ingrid Biermann |
Mai 2009, 208 Seiten, kart., 25,80 Euro ISBN: 978-3-8376-1224-0 |
Im 19. und frühen 20. Jahrhundert hat die erste Frauenbewegung mit der Verankerung eigens Frauen vorbehaltener Bildungs- und Berufsbereiche zur Durchsetzung eines differenzbezogenen Musters der Fraueninklusion beigetragen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hingegen tritt die zweite Frauenbewegung für ein uneingeschränktes Recht auf Gleichheit ein.
Das Buch führt diesen Wandel von Differenz zu Gleichheit auf konstitutive Zusammenhänge zwischen mobilisierungsfähigen Semantiken der Frauenbewegungen und Prozessen der Binnendifferenzierung des politischen Systems zurück. Seit den 1960er Jahren ist mit den modernen Volksparteien ein Staat entstanden, der der Garantie gesellschaftlicher Teilnahmerechte der Gesamtbevölkerung verpflichtet ist. Schichtung verliert als soziale Konfliktlinie an Bedeutung. Erst diese Entwicklung verhilft dem Anspruch der individuellen und sozialen Gleichheit der Geschlechter und dem Muster einer geschlechtsunabhängigen Inklusion zum Durchbruch.
Ingrid Biermann (Dr. rer. soc.) ist Mitglied des DFG/ANR-Forschungsprojekts "Metamorphosen der Gleichheit" an der Universität Erfurt. |
|
| www.transcript-verlag.de/ts1224/ts1224.php |
| |
| Spielregeln der Gewalt |
| Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Friedens- und Geschlechterforschung |
| Utta Isop, Viktorija Ratkovic, Werner Wintersteiner (Hg.) |
290 Seiten, kart., 28,80 Euro ISBN: 978-3-8376-1175-5 |
Wie viel Kultur steckt in Konflikten? In welchem Zusammenhang stehen etwa Geschlechterverhältnisse, patriarchale Herrschaft, mediale Manipulation und kulturelle Gewalt?
Dieser Band fragt nach dem Anteil kultureller Aspekte bei der Entstehung und (gewalttätigen) Austragung von Konflikten. In den Beiträgen, die im interdisziplinären Forschungsnetzwerk "Kultur & Konflikt" (Klagenfurt) entstanden sind, nimmt der Terminus "Kultur des Friedens" die Rolle einer konkreten Utopie ein - visionär genug, um ein großes, längerfristiges Ziel abzugeben, und konkret genug, um sich ihm in messbaren Schritten zu nähern.
Utta Isop (Mag.a phil.) lehrt Frauen- und Geschlechterstudien an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.
Viktorija Ratkovic (Mag.a phil.) ist die Geschäftsführerin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterstudien an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.
|
|
| |
| FEUERKRAUT |
| Eine politische Autobiografie |
| Gerda Lerner |
|
Gerda Lerner gewährt in ihrer Autobiografie einen einzigartigen Einblick in ihren Werdegang als weltbekannte Historikerin und Feministin. Die 1939 aus Wien in die USA emigrierte spätere Geschichtsprofessorin beschreibt in "Feuerkraut" die ersten vier Jahrzehnte ihres Lebens: welche Erfahrungen sie machen musste und durfte, wer sie prägte und was sie zu der Person machte, die später eine Pionierin der Frauenbewegung wurde. |
|
| www.renner-institut.at/veranst/linkframe.htm?aktuell06.htm |
| |
| Rapport sur la violence dans les relations de couple. Ses causes et les mesures prises en Suisse |
|
Bureau Fédéral de l'Egalité |
|
Ce rapport, qui a été élaboré en réponse à un postulat de Doris Stump (05.3694), indique les mesures que la Confédération veut prendre pour continuer la lutte contre la violence dans les relations de couple. Il repose sur une étude publiée par le Bureau fédéral de l'égalité entre femmes et hommes (BFEG). Cette étude fournit pour la première fois une analyse complète des causes et des facteurs de risque de la violence dans les relations de couple. Elle recense également les mesures prises à ce jour par la Confédération et les cantons pour lutter contre cette forme de violence.
Le rapport a pour origine le postulat de la conseillère nationale Doris Stump 05.3694 du 7 octobre 2005, qui charge le Conseil fédéral de présenter un rapport sur les causes de la violence dans l’environnement social proche et un plan d’action visant à prévenir cette forme de violence. Dans sa prise de position du 23 novembre 2005, le Conseil fédéral a proposé d’accepter la première partie du postulat (rapport) et de rejeter la deuxième (plan d’action). Le Conseil national a suivi le Conseil fédéral.
Début 2008, le Bureau fédéral de l’égalité entre femmes et hommes (BFEG) a mandaté deux chercheuses pour réaliser une étude en deux volets. Le premier consistait à donner un aperçu de l’état de la recherche sur les causes de la violence dans les relations de couple, le second à recenser les mesures de prévention mises en place en Suisse au cours de ces dernières années. Le mandat se limitait par conséquent à la forme la plus répandue de violence dans l’environnement social proche, notamment pour des questions d’ordre pratique.
Dans la première partie de l’étude, les chercheuses ont réalisé une analyse bibliographique de grande envergure, donnant une vue d’ensemble de l’état de la recherche sur les causes de la violence dans les relations de couple. Dans la seconde partie de l’étude, qui recense et évalue les mesures préventives mises en place en Suisse, les chercheuses ont dépouillé les données résultant d’une enquête menée dans tous les cantons, ont mené des entretiens avec des expertes et experts et ont analysé de nombreux documents. Elles ont finalement examiné en détail la situation dans six cantons choisis, de toutes les régions linguistiques. Les chercheuses ont rendu leur rapport final en automne 2008. Le chapitre de synthèse sur lequel se fonde ce rapport contient des recommandations pour la recherche, la pratique et la politique.
L’étude est publiée par le BFEG en même temps que le rapport. Les autorités, les spécialistes et autres milieux intéressés trouvent dans cette étude une synthèse des causes possibles de la violence dans les relations de couple, une vue d’ensemble de l’état actuel de la recherche ainsi qu’un tour d’horizon et une appréciation des mesures législatives et institutionnelles prises en Suisse au cours de ces dernières années. Elle permet un débat approfondi sur la prévention de la violence domestique et soutient efficacement les différentes actrices et les différents acteurs dans le cadre de la planification et de la mise en oeuvre de nouvelles mesures de prévention comme dans celui de modifications législatives.
|
|
| http://www.ebg.admin.ch/dokumentation/00068/00311/00333/index.html?lang=fr |
| |
| Enquête au Royaume de Matilda. La relève académique à l'Université de Lausanne |
| Farinaz Fassa, Sabine Kradolfer et Sophie Paroz |
| La recherche intitulée « Relève académique : un doctorat pour quoi ? Entre institution et parcours » (projet Reunil) a été conçue dans le cadre d’un groupe de travail du Centre en étude genre LIEGE de l’Université de Lausanne. Elle a été menée dans cette université entre mars 2006 et juin 2008 grâce au soutien financier de la Direction, du Bureau de l’égalité et de la Faculté des sciences sociales et politique de l’Unil.
Cette recherche vise à dessiner les trajectoires des personnes qui ont appartenu à la relève lausannoise entre 1990 et 2005 et à documenter les modes d’accès à la carrière professorale au sein de l’Unil en insistant sur ce qui joue un rôle de facilitateur ou d’obstacle durant ce processus de qualification et de reconnaissance professionnelle. Cette recherche part de l'hypothèse que des facteurs de nature très différente participent à sélectionner les candidat.e.s aux postes professoraux et que c’est dans leurs articulations que se trouvent les raisons de l’accession, ou non, à une carrière académique. |
| Retrouvez le rapport complet sur: http://www2.unil.ch/pavie/actualite/actualite.htm |
| |
| Der Einfluss der Rechtspraxis auf familiale Übergänge |
|
| Andrea Büchler, Heidi Simoni (Hg.), unter Mitarbeit von Linus Cantieni, Tanja Trost-Melchert, Martina Rusch |
470 Seiten, broschiert, CHF 52.– / Euro 33.30 (D) ISBN: 978-3-7253-0873-6
|
Um Bedürfnisse und Lebenslage scheidungsbetroffener Kinder und die gerichtliche Scheidungspraxis adäquat erfassen zu können, bedarf es eines inter- und transdisziplinären Zugangs. Ein Forschungsteam hat die Fragestellungen aus juristischer, soziologischer und pädagogischer Perspektive beleuchtet und mehrere Teiluntersuchungen durchgeführt: Eine Analyse von 567 Scheidungsakten von 18 erstinstanzlichen Gerichten, einer schriftlichen Befragung von 2112 geschiedenen Müttern und Vätern und einer mündlichen Befragung von 23 Familien sowie 14 Richterinnen und Richtern. Das Buch präsentiert ausgewählte Ergebnisse der verschiedenen Teilstudien. |
|
| http://www.rueggerverlag.ch/page/verzeichnis/ |
Kinder_und_Scheidung.pdf |
| |
| Frauen und Kriege in Afrika |
Ein Beitrag zur Genderforschung |
Rita Schäfer |
Gender bietet einen innovativen Zugriff, um die sozio-kulturellen Hintergründe der Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften Afrikas zu verstehen. Von zentraler Bedeutung sind gewaltbesetzte Maskulinitätskonzepte sowie Geschlechter- und Generationenkonflikte. Sie prägen die Gewalteskalationen vor Kriegsbeginn, die Kriegshandlungen und die Nachkriegszeit.
Diese Studie zeigt auf, welche Folgen die Beteiligung junger Frauen an antikolonialen Befreiungskriegen im südlichen Afrika langfristig hatte. Zudem richtet sie ihren Fokus auf Bürgerkriege und Nachkriegsentwicklungen in West-, Zentral- und Ostafrika sowie am Horn von Afrika. Unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern als Kombattant/innen, Gewaltopfer oder Flüchtlinge werden dargestellt. Gleichzeitig erhellt diese Analyse Gender-Konflikte zwischen Männern, konkret zwischen jugendlichen Guerillakämpfern, Kriegsherren und Blauhelmsoldaten.
Geschlechterhierarchien werden mit anderen Macht- und Differenzkategorien wie Ethnizität und Religion in Beziehung gesetzt. Im Detail werden die Interdependenzen zwischen Geschlechterverhältnissen und historischen, sozio-ökonomischen und politischen Kriegsursachen aufgezeigt. Das Fazit lautet: Für eine nachhaltige Friedenssicherung ist es entscheidend, die Auswirkungen von Kriegen auf die Geschlechterbeziehungen zu beachten.
|
|
|
| www.frauen-und-kriege-afrika.de/ |
| |
| Égalité et diversité |
| numéro 21/2009 de Travail, genre et sociétés |
|
|
|
|
| www.cairn.info/revue-travail-genre-et-societes.htm |
annonce parution 21-2009.doc |
| |
| FRAUENLIEBE |
Berühmte weibliche Liebespaare der Geschichte |
| Hilde Schmölzer |
ISBN 978-3-85371-295-5, br., 240 Seiten, 17,90 Euro, 32.- sFr. |
Bettine Brentano & Karoline von Günderrode, George Sand & Marie Dorval, Charlotte Brontë & Ellen Nussey, Auguste Fickert & Ida Baumann, Virginia Woolf & Vita Sackville-West, Gertrude Stein & Alice B. Toklas, Anna Freud & Dorothy Burlingham.
Frauen haben einander zu allen Zeiten geliebt, sie haben einander begehrt, und sie haben auch sexuell miteinander verkehrt. Doch wurde Frauenliebe je nach Epoche unterschiedlich bewertet. Während sie im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit mit dem Tod bestraft werden konnten, waren Frauenfreundschaften in der Romantik nicht nur toleriert, sondern gesellschaftlich teilweise gut angesehen. Gegen Ende des 19. und im 20. Jahrhundert hingegen setzte sich unter dem Einfluss einer neuen Wissenschaft, der Psychiatrie, die Theorie von einer ererbten Abnormalität durch, die jetzt zwar weniger strafwürdig schien, dafür aber geächtet war. |
|
| www.mediashop.at/typolight/ |
| |
| bieler frauen – grâce à elles |
|
|
Prix : CHF 39.- ISBN 978-3-905561-75-3 |
Femmes en réseau de Bienne ont le plaisir d’annoncer la parution du premier livre sur les Biennoises «bieler frauen – grâce à elles»
Les femmes ont su faire bouger les choses à Bienne. Dans ce livre, vingt femmes racontent ce qu’elles ont accompli durant les cinq dernières décennies. Qu’est-ce qui les a fait tenir ? Quels ont été leurs modèles dans la vie professionnelle ? Quelles idées ou visions ont-elles vu se concrétiser ? Dans cet ouvrage, vous rencontrerez quelques femmes qui ont écrit l’histoire de Bienne aux 19e et 20e siècles et qui ont suivi leur voie malgré les interdits de la société. Quelques-unes d’entre elles se sont battues pour l’égalité des sexes. Le dernier chapitre du livre est consacré à un flash-back sur le « Nouveau mouvement féministe de Bienne ». Avec ce premier livre sur les femmes de Bienne, l’association « Femmes en réseau Bienne » souhaite mettre en perspective des histoires de vie de femmes et l’histoire des femmes de Bienne. |
Renseignements complémentaires Femmes en réseau Bienne Case postale 594 2501 Bienne |
EGA_Info_144_graceaelles.pdf |
| |
| Frauen und Männer im Bologna-System / Femmes et hommes dans le système de Bologne |
| Indikatoren zu den geschlechtsspezifischen Unterschieden an den universitären Hochschulen / Indicateurs reflétant les différences entre les sexes dans les hautes écoles universitaires |
|
|
Frauen und Männer im Bologna-System - Indikatoren zu den geschlechtsspezifischen Unterschieden an den universitären Hochschulen
Diese Broschüre ist das erste Produkt des von der CRUS beschlossenen Monitorings zur Erfassung der Auswirkungen des Bologna-Systems auf die Gleichstellung von Frauen und Männern im Studium und beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Vorwort von Prof. Dr. Guido Vergauwen, Rektor der Universität Fribourg Die vorbereitende Arbeitsgruppe wurde von der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Fribourg präsidiert.
Die pdf-Version ist auf der Website des BFS und der CRUS veröffentlicht. http://www.crus.ch/news/news.html?L=0 http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/22/publ.html
*** Femmes et hommes dans le système de Bologne - Indicateurs reflétant les différences entre les sexes dans les hautes écoles universitaires
Cette brochure présente les premiers résultats du monitoring de la CRUS sur les effets du système Bologne sur l'égalité entre les femmes et les hommes pendant les études et lors de leur entrée sur le marché du travail. Encore un grand merci à touts pour l'engagement. Avec un avant-propos de Prof. Guido Vergauwen, recteur de l'Université de Fribourg. Le groupe de travail a été présidé par la déléguée à l'égalité de l'Université de Fribourg.
La version pdf du document est disponible sur les sites web de l'OFS et de la CRUS. http://www.crus.ch/news/news.html?L=1 http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/fr/index/themen/15/22/publ.html?pub > licationID=3509 |
|
| www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/ |
| |
| EUROPEAN EDUCATIONAL RESEARCH JOURNAL |
SPECIAL ISSUE GENDER AND PISA
|
Guest Editors: INGÓLFUR ÁSGEIR JÓHANNESSON, ALMAR M. HALLDÓRSSON & RAGNAR F. ÓLAFSSON |
|
ECER 2008 KEYNOTE Hannele Niemi. Why from Teaching to Learning?, pages 1-17 SPECIAL ISSUE GENDER AND PISA Guest Editors: INGÓLFUR ÁSGEIR JÓHANNESSON, ALMAR M. HALLDÓRSSON & RAGNAR F. ÓLAFSSON Ingólfur Ásgeir Jóhannesson. Introduction, pages 18-19
Sean Close & Gerry Shiel. Gender and PISA Mathematics: Irish results in context, pages 20-33
Almar M. Halldórsson & Ragnar F. Ólafsson. The Case of Iceland in PISA: girls’ educational advantage, pages 34-53
Ulf Fredriksson, Thomas Holzer, Huguette McCluskey-Cavin & Karin Taube. Strengths and Weaknesses in the Swedish and Swiss Education Systems: a comparative analysis based on PISA data, pages 54-68
Dominique Lafontaine & Christian Monseur. Gender Gap in Comparative Studies of Reading Comprehension: to what extent do the test characteristics make a difference?, pages 69-79 _____________________ Sofia Freire, Carolina Carvalho, Ana Freire, Mário Azevedo & Teresa Oliveira. Identity Construction through Schooling: listening to students’ voices, pages 80-88
Paz Kindelan. A Fresh Look at Spanish Scientific Publishing in the Framework of International Standards, pages 89-103
Eva Leffler. The Many Faces of Entrepreneurship: a discursive battle for the school arena, pages 104-116
Monne Wihlborg. The Pedagogical Dimension of Internationalisation? A Challenging Quality Issue in Higher Education for the Twenty-First Century, pages 117-132 REVIEW ESSAY Maarten Simons. Studying Regulation and Inequalities in European Education: an exercise in counter-moves and counter-narratives, pages 133-141
Access to the full texts of current articles is restricted to those who have a Personal subscription, or those whose institution has a Library subscription. However, all articles become free-to-view 18 months after publication. PERSONAL SUBSCRIPTION. Subscription to the 2009 issues (this includes full access to ALL back numbers) is available to private individuals at a cost of US$48.00. If you wish to subscribe you may do so immediately at www.wwwords.eu/subscribeEERJ.aspLIBRARY SUBSCRIPTION (institution-wide access). If you are working within an institution that maintains a Library, please urge them to purchase a Library subscription so access is provided throughout your institution; full details for libraries can be found at www.symposium-journals.eu/prices.htmlFor all editorial matters, including articles offered for publication, please contact the Editor, Professor Martin Lawn ( m.lawn@btinternet.com). In the event of problems concerning subscription, or difficulty in gaining access, please contact the publishers at support@symposium-journals.co.uk |
|
| http://www.wwwords.eu/eerj/content/pdfs/8/issue8_1.asp |
| |
| VON BERUF: SEXARBEITERIN |
Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft Heft 1/2009, 36. Jahrgang
|
|
|
Sexarbeit, Prostitution und Zwangsprostitution, diese im Kontext von Migration und Frauenhandel, werden in dieser Ausgabe anhand einer Reihe von Beiträgen analysiert und kritisch in ihren verschiedenen Facetten beleuchtet. Wir möchten in unserer redaktionellen Arbeit Frauen und Lebensverhältnisse von Frauen sichtbar machen, die im Mainstream nicht beachtet oder abschätzig behandelt bis verurteilt werden. Dabei ist unser Standpunkt ein allgemein emanzipatorischer und ein parteilicher für die Frauen. Wir leben in patriarchalen Verhältnissen -- Frauen sind strukturell mit Unterordnung konfrontiert, die auch durchgängig von ihnen erwartet und eingefordert wird, in erster Linie von Männern, aber auch von Frauen, die dieses System nicht hinterfragen, geschweige denn ändern wollen. Sexuelle Beziehungen sind in diesem Zusammenhang einer der Brennpunkte, an denen sich dieses Machtverhältnis zeigt, das hat die Neue Frauenbewegung klar herausgearbeitet und daran halten auch wir als Redaktionsfrauen der AEP-Informationen fest.
Das Einzelheft kostet € 4,50 (zuzüglich Versand € 1.50 -- Ausland leider + 3.70 €) und kann bei uns bestellt werden. Wegen der hohen Auslandsportokosten versenden wir gegen einen Unkostenbeitrag von € 4,50 unser Heft als pdf Datei (Überweisung aus EU-Raum ist gebührenfrei!) Bitte anfordern. |
|
| www.aep.at |
| |
| Women ande Science in India |
| A Reader |
| Edited by Neelam Kumar |
Oxford University press 9780195697056, Hardback |
|
|
| www.oup.co.in/search_detail.php?id=144741 |
Women and Science in India.pdf |
| |
| Gender und Diversity: Albtraum oder Traumpaar? |
| Interdisziplinärer Dialog zur „Modernisierung“ von Geschlechter- und Gleichstellungspolitik |
Sünne Andresen, Mechthild Koreuber und Dorothea Lüdke |
2009. Mit einem Geleitwort von Dieter Lenzen und Christine Keitel. 260 Seiten. Mit 3 Tab. Broschur. EUR 34,90 - ISBN 978-3-531-15135-9
|
Seit den 1990er Jahren haben neue Ansätze und Begriffe in Deutschland Bewegung in die schwerfällig gewordene gleichstellungspolitische Debatte gebracht und diese Problematik wieder stärker in das öffentliche und wissenschaftliche Interesse gerückt. War es zunächst die auf europäischer Ebene vereinbarte Strategie des Gender Mainstreaming, die die gleichstellungspolitischen Debatten belebte, ist es inzwischen die ursprünglich in den USA entwickelte Unternehmensstrategie des Managing Diversity, von der die neuesten Impulse ausgehen. Beide Innovationen gehen mit grundlegenden Infragestellungen der bisherigen Praxis von Gleichstellungspolitiken einher und haben damit einen enormen Bedarf auch an wissenschaftlich begründeter Reflexion und Orientierung ausgelöst. Hierzu möchte dieses Buch einen Beitrag leisten. |
|
| www.vs-verlag.de/index.php |
Gender_Diversity_Info.pdf |
| |
| DIVERSITY: DAS POTENZIAL-PRINZIP |
| Ressourcen aktivieren – Zusammenarbeit gestalten
|
Michael Stuber |
2. Auflage, Luchterhand, Köln. ISBN: 978-3-472-07488-5 |
Diversity erkennt ungenutzte Potenziale und aktiviert diese zur Optimierung von Produktivität, Kreativität, Kundenori-entierung und Image. Doch wie wird Diversity erfolgreich implementiert? Welche Rahmenbedingungen liegen in Deutschland vor? Warum gewinnt Diversity weiter an Bedeutung?
Diversity: Das Potenzial-Prinzip. Ressourcen aktivieren - Zusammenarbeit gestalten. |
|
Diversity-DasPotenzialprinzip_Flyer.pdf |
| |
| Beherzt und unerschrocken |
| Wie Judith Stamm den Frauen den Weg ebnete |
| Nathalie Zeindler
|
| ISBN 978-3-905795-05-9 |
In Beherzt und unerschrocken – Wie Judith Stamm den Frauen den Weg ebnete berichtet die alt Nationalrätin und ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft und deren Rütlikommission von ihren politischen Sternstunden und Tiefschlägen, von Ängsten, Sehnsüchten, unerbittlichen Kämpfen und Zukunftsträumen. Neben der zitierten Barbara Schmid-Federer kommen weitere junge Parlamentarierinnen wie Tiana Angelina Moser (Grünliberale), Evi Allemann (SP), Christa Markwalder (FDP) und Natalie Rickli (SVP)zu Wort. |
|
| www.xanthippe.ch/new/aktuell.html |
| |
| Jewish Women in Fin de Sièle Vienna |
|
lison Rose |
University of Texas Press, Austin: 2008 ISBN: 978-0-292-71861-6.
|
|
|
| www.thejewisheye.com/siele_vienna.html |
| |
| Mehr als Geld |
| Die Rolle von Mikrokreditsystemen für den genderspezifischen sozialen Wandel in Entwicklungsländern |
HANAPPI-EGGER/HERMANN/HOFMANN |
Die Rolle von Mikrokreditsystemen für den genderspezifischen sozialen Wandel in Entwicklungsländern 2008, 160 Seiten, broschiert EUR [A] 24,80/EUR [D] 24,20/sFr 43,50 ISBN 978-3-7089-0340-8 |
Welche Rolle spielen Mikrokredite für das Empowerment von Frauen in Entwicklungsländern? Kann mit diesem Instrument der Entwicklungszusammenarbeit ein nachhaltiger genderspezifischer sozialen Wandels angestoßen werden? Die Autorinnen gingen diesen Fragen im Rahmen eines Forschungsprojektes nach und stellen in diesem Buch die aus ihrer Sicht wesentlichen Bedingungen dar, unter denen Mikrokreditsysteme nicht nur Verbesserungen auf individueller Ebene erzielen, sondern auch auf sozialer und politischer Ebene langfristig die Situation von Frauen verbessern können Das Buch entstand im Ergebnis eines von der ÖNB finanzierten Forschungsprojektes am Forschungsinstitut Gender & Diversität in Organisationen. |
|
| www.wu-wien.ac.at/wuw/institute/gender_diversity |
| |
| Gender-Kompetenz: Ein Praxisleitfaden für (Fach-)Hochschulen |
|
|
|
Das Handbuch Gender-Kompetenz: Ein Praxisleitfaden für (Fach-)Hochschulen ist im vdf-Verlag erschienen.
* Was ist unter Gender-Kompetenz zu verstehen? * Warum lohnt es sich für die Hochschulen, ihre Funktionsweisen und Organisa-tionsformen in ihrer Bedeutung für Frauen und Männer zu reflektieren? * Wie kann ich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einer Hochschule Erkenntnisse zum Geschlechterverhältnis oder zu Männlichkeit/Weiblichkeit in meine Tätigkeiten integrieren und weitergeben?
Fragen wie diese werden an dieser Stelle erstmals mit Blick auf das Hochschulmanagement, auf Lehre und Forschung sowie die Dienstleistungsaktivitäten an den Hochschulen beantwortet. Herausgeberinnen sind Brigitte Liebig, Edith Rosenkranz-Fallegger, Ursula Meyerhofer.
Neben Grundlagen zum Verständnis und Nutzen von Gender-Kompetenz finden sich im Handbuch zahlreiche Instrumente zu deren Verankerung im Hochschulalltag. So lassen sich mit Hilfe der hier skizzierten 'Gender-Analyse' Strukturen und Strategien der Hochschulen auf ihre Gender-Kompetenz hin bewerten und verbessern. Eingängige Checklisten geben Dozierenden und Mitar-beitenden der Hochschulen Anregungen, ihre Arbeit in Forschung und Lehre oder im Dienstleis-tungsbereich gender-kompetent zu gestalten.
In Berichten aus der Praxis legen in- und ausländische Expertinnen und Experten zudem die mit der Entwicklung von Gender-Kompetenz verknüpften Herausforderungen dar und verweisen auf praktische Anwendungsbeispiele.
|
|
| www.fhnw.ch/ueber-uns/gleichstellung/aktuell |
| |
| Werkmappe Genderkompetenz |
| Materialien für geschlechtergerechtes Unterrichten |
| Elisabeth Grünewald-Huber, Anne von Gunten |
|
Diese Werkmappe für Dozierende an Pädagogischen und andern Hochschulen, Lehrpersonen aller Stufen und weitere interessierte Personen bietet neben einem historischen Abriss zum Genderdiskurs vielfältige Möglichkeiten, die eigene Genderkompetenz einzuüben und selbst zu testen. Ein mehrteiliges Assessment, basierend auf einer Genderkompetenz-Matrix, testet theoretisches, empirisches und praktisches Wissen. Es umfasst Fallbearbeitungen, Rollenspiele, eine Selbstbeurteilung und einen Multiple Choice Wissenstest sowie die jeweiligen Lösungen dazu (theorie- und empiriebasiert). Daneben enthält die Mappe vielfältige Diskussionsimpulse, Möglichkeiten zur Biografiearbeit sowie einen kritisch-humoristischen Bildteil; dazu vielfältige Literaturbezüge und ein umfassendes Glossar.
Die Materialien eignen sich zum Einsatz in Veranstaltungen und zum Selbststudium. |
Tel. 044 465 85 85 Mail: verlag@phzh.ch
|
| www.verlagpestalozzianum.ch |
| |
| « Notre ventre, leur loi ». |
Le mouvement de libération des femmes de Genève
|
Carole Villiger |
Editions Alphil,2009,
160 p., largement illustré, une quarantaine d’illustrations de l’époque : tracts, affiches, journaux, etc. ISBN: 978-2-940235-45-2 Prix: 35 CHF , 25 € , 39 $
|
A la fin des années 60, une vague de féminisme déferle sur l’Occident. Des États-Unis en passant par le Japon et l’Europe, des femmes au verbe radical réclament l’égalité sociale avec les hommes. A coup de slogans et de cris dans les mégaphones, elles exigent la révolution et se moquent de la réforme. La plupart d’entre elles ont été formées par les révoltes de mai 68 et maîtrisent la phraséologie marxiste. Ces mouvements féministes centrent leurs luttes autour du corps féminin et de la sexualité. La contraception et l’avortement libres et gratuits constituent la pierre angulaire de leurs campagnes. Ces droits sont exigés lors de manifestations non autorisées, de sit-in, d’interventions spontanées et lors d’assemblées. Toujours dans des cris de joie et par le biais de slogans humoristiques. Cet ouvrage retrace l’existence du Mouvement de Libération des Femmes ( MLF ) en Suisse et plus particulièrement à Genève. Il s’est construit sur la base de sources écrites réunies par les anciennes militantes du MLF de Genève et de témoignages oraux. Le sujet a été peu abordé jusqu’ici, c’est donc l’option d’une analyse du mouvement dans sa globalité qui a été choisie. Cette approche permet de saisir quelle a été l’influence du MLF sur les évolutions sociales, culturelles, politiques et sur le plan des représentations.
|
|
| http://www.alphil.ch/article.php3?id_article=201 |
| |
| Anna von Gierke |
| Sozialpädagogin zwischen konservativer Politik und freier Wohlfahrtspflege
|
Hildburg Wegener |
32.00 EUR│ 265 S. Erscheint im März 2009 |
Dieses Buch füllt eine Lücke in der Erforschung der ersten Frauenbewegung, indem es eine zu ihrer Zeit einflussreiche »gemäßigte Konservative« in Erinnerung ruft. Eine Frauenbiographie, die das wilhelminische Deutschland, die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus umspannt. |
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHelmer |
| |
| Der Westen – ein Sodom und Gomorrah? |
| Westliche Frauen und Männer im Fokus ägyptischer Musliminnen |
| Mona Hanafi El Siofi
|
Paperback, 200 Seiten, 22.00 EUR ISBN 978-3-89741-281-1 Erscheint im April 2009 |
Wie stellen sich muslimische Ägypterinnen die Geschlechterverhältnisse in der westlichen Welt vor? Imaginieren sie grenzenlose Verdorbenheiten? Sehen sie Frauen im Westen als Terroropfer sexueller Scheinfreiheiten? Oder erträumen sie sich womöglich ein rosarotes Bild von europäischen Männern? Indem gefragt wird, wie Musliminnen westliche Geschlechterverhältnisse charakterisieren, findet ein Perspektivenwechsel statt. Denn sonst stehen muslimische Frauen regelmäßig im Kreuzfeuer westlicher Medien, die mit ihren negativen Pauschalisierungen wohl kaum soziale Realitäten wiedergeben. |
| http://www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHelmer
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHelmer.woa/ |
| |
| Erforschung der Situation von Frauen in der europäischen Bauforschung |
Das EU-Projekt Women in Construction Scientific Research (WOMEN-CORE) kommt zum Abschluss |
|
| zitiert aus dem CEWS - Newsletter Nr. 65 / 17.12.2008
|
|
|
Erforschung der Situation von Frauen in der europäischen Bauforschung.pdf |
| |
| A l'heure des petites mains... |
| L'embauche d'ouvrières italiennes: enjeux d'une politique d'emploi sexuée dans l'horlogerie, 1946-1962 |
| Aline Burki et Leana Ebel |
|
- mise en commun de deux travaux de mémoire réalisés en histoire contemporaine sous la direction du Prof. H.-U. Jost.
Quatrième de couverture Au lendemain de la Seconde guerre mondiale, le patronat horloger suisse fait appel aux ouvrières italiennes, en dépit des fortes réticences dont fait preuve le syndicat ouvrier de la branche. Qui sont ces femmes, pourquoi sont-elles appelées à occuper des postes de travail dans l'industrie suisse ? Quels bouleversements et résistances leur embauche provoque-t-elle pour elles et pour la classe ouvrière ? Quels intérêts représente pour le patronat cette nouvelle main-d'œuvre ? Pourquoi ces femmes finissent-elles par être indispensables à la production horlogère ? Quels sont les enjeux des négociations autour de leur engagement et quelles sont les positions respectives des acteurs institutionnels ? De nombreuses questions auxquelles cet ouvrage apporte des réponses. A travers l'étude de sources variées, des associations patronales aux syndicats ouvriers, des archives d'entreprises aux témoignages des acteurs et actrices de l'époque, cette étude permet de comprendre la mise en place d'une politique migratoire et d'une politique d'embauche sexuée peu connue. A la croisée d'une étude genre et d'une histoire sociale, c'est tout un pan de la politique migratoire suisse et, au-delà, de l'évolution de l'industrie horlogère et de l'économie que cette recherche éclaire. Ce livre peut être commandé aux éditions Alphil: www.alphil.ch, frais de port gratuit dans le monde entier! |
|
| www.delibreo.ch/article.php3?id_article=309 |
| |
| Die Kunst des Aufstiegs |
Was Frauen in Führungspositionen kennzeichnet |
| Henn, Monika |
Campus Verlag 2008 ISBN 3593387395 |
Was kennzeichnet Frauen, die den Aufstieg in Führungsetagen geschafft haben? Monika Henn vergleicht für ihre Antwort auf diese Frage weibliche Führungskräfte mit gleich gut qualifizierten Mitarbeiterinnen. In Interviews und mittels eines Persönlichkeitsfragebogens arbeitet sie die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen heraus. Nicht Führungsstärke allein, so ihr Fazit, sondern vor allem Aufstiegskompetenz ist entscheidend für den Karriereerfolg. |
|
| www.campus.de/isbn/9783593387390 |
| |
| Le couple, l’amour et l’argent |
La construction conjugale des dimensions économiques de la relation amoureuse |
Caroline Henchoz |
24 €- 266 pages ISBN : 978-2-296- 06742-4 |
Le couple, l'amour et l'argent. La construction conjugale des dimensions économiques de la relation amoureuse, Paris 2008.
Comment les couples construisent-ils les dimensions économiques de leur relation amoureuse dans un contexte où l'argent est traditionnellement perçu comme porteur d'égoïsme et d'individualisme calculateur ? Qu'est-ce que l'argent signifie pour la relation conjugale ? Caroline Henchoz retrace l'histoire d'une vingtaine de couples, de leur première rencontre à l'adolescence des enfants. L'analyse de plus de cinquante entretiens individuels et collectifs lui permet de rendre compte des différentes étapes de la construction conjugale des significations et usages de l'argent. La sociologue reconstitue les conduites et les processus par lesquels les conjoints en viennent progressivement à considérer l'argent du ménage comme « notre argent ». Dans cet ouvrage qui s'intéresse à un objet relativement délaissé par la sociologie francophone, Caroline Henchoz montre comment les conjoints font usage des ressources monétaires de manière à conjuguer les idéaux romantiques, leurs désirs d'autonomie et d'indépendance et les attentes de genre plus traditionnelles. La piste de l'argent permet de comprendre pourquoi, malgré leur aspiration à l'égalité, les conjoints (re)produisent l'inégalité. Etudier l'usage intime de l'argent, c'est mettre en évidence la complexité de la vie privée en dévoilant les processus par lesquels se construisent et s'entremêlent la justice, la générosité, le pouvoir et la solidarité. |
|
| www.editions-harmattan.fr |
A_livre couple argentCH.pdf |
| |
| Geschlecht-Gen-Generation |
Zur gesellschaftlichen Organisation menschlicher Herkunft |
Maria Andrea Wolf |
Hamburg: Merus 2007
ISBN : 978-3-939519-59-1 |
Die "fleischliche Herkunft" des Menschen wird im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts von Naturwissenschaft und Medizin als Gefährdungszusammenhang ausgearbeitet. Im Hinblick auf die Schaffung einer Generationenfolge erscheint dabei die Eigenmächtigkeit mensch-licher Natur als beständige Gefährdung von Mensch und Gesellschaft, der durch eine eugenisch - heute biotechnisch - reglementierte und klinisch realisierte Entkoppelung von Fortpflanzung und Sexualität begegnet wird. Die Autorin reflektiert diesen Transformations-prozess aus der Perspektive einer kritischen Geschlechterforschung und argumentiert, dass die in die Rationalisierung generativer Prozesse eingearbeitete eugenische Vernunft Teil des im letzten Jahrhundert modernisierten gesellschaftlichen Verhältnisses zur Natur des Men-schen darstellt und u.a. innerfamiliäre Geschlechter- und Generationenordnungen, Mutter-schaft und Vaterschaft modernisiert, d.h. nach naturwissenschaftlichen Kriterien neu organisiert. |
|
| www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-939519-59-1 |
| |
| The Ashgate Research Companion to the Politics of Democratization in Europe |
Concepts and Histories |
|
Format: 244 x 169 mm Extent: 436 pages Binding: Hardback ISBN: 978-0-7546-7250-0 |
Democratization' is a concept often used in academic book titles, yet not many of them deal with the initial breakthrough of democratization. This research companion presents an alternative view to the widespread assumption that Western democracies should be the normative reference for the study of democratization elsewhere. Rather, it questions the universal validity of such an assumption by searching the history of European politics and by paying specific attention to the struggles of democratization accomplished outside Western Europe. The authors apply a comparative approach to analyzing debates in the primary sources in a number of countries and languages and situate the results into a broader European context. Focusing on European democratization from different historical and analytical perspectives, they discuss the politics, concepts and histories involved in democratization as a complex of changes that has altered the conditions of political action and debate in the continent for the past two centuries.
Print friendly information sheet Edited by Kari Palonen and Tuija Pulkkinen, both at the University of Jyväskylä, Finland and José María Rosales, University of Málaga, Spain |
|
| www.ashgate.com/default.aspx |
| |
| tonspur # 58/59: Das performative Spiel Musik schaffender Frauen |
Fachzeitschrift des FrauenMusikForums Schweiz
|
|
|
Die Fachzeitschrift des FrauenMusikForums Schweiz erscheint Ende November nicht nur unter einem veränderten Namen. Sie hüllt sich auch in ein neues Gewand und präsentiert ihre Inhalte spürbar anders. Die tonspur 58/59 beleuchtet beispielsweise das performative Spiel hochaltriger Komponistinnen und die Möglichkeiten junger Frauen im Jazz. Sie spannt den Bogen von politischer Selbstdarstellung mittels Musik bis zu genutzten Freiheiten in Jodelchor und Blasmusikverein. Der Dialog ist eröffnet. Indem wir diskursive Netze bilden und andere Positionierungen mit unseren Standorten zeitweilig stückweise verbinden, können wir füreinander und miteinander Lebensspiele und Existenzweisen neu gestalten. |
Bestellung Einzelnummern und Abos unter: tonspur@fmf.ch, T +41 (0)31 372 72 15, www.fmf.ch |
| www.fmf.ch |
tonspur.pdf |
| |
| Kinder haben – Kind sein – Geboren sein |
| Philosophische und theologische Beiträge zu Kindheit und Geburt |
| Annette Esser, Andrea Günter, Rajah Scheepers (Hg.) |
ISBN 978-3-89741-273-6 Paperback, 280 Seiten 24,90 € / 44,00 SFr
|
Kinder zu haben oder nicht ist ein Umstand, der Frauen de facto oft voneinander trennt. Zu tiefgreifend ist die persönliche Entscheidung, zu stark sind die Ambivalenzen zwischen dem eigenen Selbstverständnis und dem gesellschaftlichen Bild von Mutterschaft. |
|
| www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| Geschlecht, Bildung und Kunst |
| Chancengleichheit in Unterricht und Schule |
Tina Hascher, Teresa Schweiger |
|
| Die Herausgeberinnen präsentieren Beiträge zu aktuellen Sichtweisen auf Möglichkeiten, die Lehrenden aber auch Lernenden zur Verfügung stehen, Unterricht geschlechtergerecht zu gestalten und durch aktives Handeln die große Herausforderung zu meistern, allen Beteiligten gleiche Chancen auf Wissen und Bildung zu ermöglichen. Die neuen Perspektiven, die sich zum Beispiel durch die Implementierung der Variabel Geschlecht in den Beobachtungszusammenhang Didaktik und Pädagogik verschiedenster Bereiche (Naturwissenschaften, Religion und Kunst) eröffnen, werden sowohl theoretisch als auch durch Beispiele aus der Praxis erörtert. |
|
| |
| Lieschen Müller wird politisch |
| Geschlecht, Staat und Partizipation im 20. Jahrhundert
|
Herausgegeben von Christine Hikel, Nicole Kramer und Elisabeth Zellmer |
2008 I 141 S. I Br. I € 16,80 ISBN 978-3-486-58732-6 Zeitgeschichte im Gespräch, Bd. 4 |
Als die Frauen in Deutschland 1918 das Wahlrecht erhielten, war dies ein Meilenstein auf dem Weg zu ihrer staatsbürgerlichen Gleichberechtigung. In den folgenden Jahrzehnten gingen die Bestrebungen nach mehr politischer und gesellschaftlicher Teilhabe weiter, wobei sich Strategien, Ziele und Handlungsfelder unter den Bedingungen von Demokratie und Diktatur grundlegend änderten. Der vierte Band der Reihe Zeitgeschichte im Gespräch richtet den Blick auf Frauen, die ihren Anspruch auf Mitbestimmung und Mitgestaltung außerhalb der männlich dominierten politischen Arenen und Institutionen geltend machten. Die Beiträge fassen aktuelle Forschungsergebnisse zum Verhältnis von Geschlecht, Staat und Partizipation in Deutschland zusammen und geben Impulse für eine neue Frauengeschichte des 20. Jahrhunderts. |
|
58732 Lieschen Müller_ZiG.pdf |
| |
| Mercado de Trabalho e Gênero |
|
| Comparações internacionais de Alertina de Oliveira Costa, Bila Sorj, Cristina Bruschini et Helena Hirata (org.) |
Rio de Janeiro, FGV Editoria, 2008
|
|
|
| |
| Travail et genre |
| Regards croisés France-Europe-Amérique latine de Helena Hirata |
| Maria Rosa Lombardi et Margaret Maruani (dir.) |
| Paris, La Découverte, 2008 |
|
|
| |
| Hoffnungsträger 1325 |
Resolution für eine geschlechtergerechte Friedens- und Sicherheitspolitik in Europa |
Gunda-Werner-Institut / Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.) |
ISBN 978-3-89741-282-8 Paperback, 271 Seiten 25,00 € / 44,00 SFr |
INHALT Seit Oktober 2000 gibt die vom UN-Sicherheitsrat verabschiedete Resolution 1325 den Weg zu einer geschlechtersensiblen Friedens- und Sicherheitspolitik vor und könnte ein Meilenstein für die internationale Politik sein. Doch sie hat bisher keine eigene institutionelle Kraft im UN-System und in der internationalen Staatengemeinschaft entfaltet. Die UN-Resolution 1325 endlich umzusetzen ist eine Forderung, für die sich viele Frauen und Frauennetzwerke weltweit seit Jahrzehnten einsetzen. Doch die Widerstände sind groß. Auch in Europa. Das vorliegende Buch schließt Wissenslücken über geschlechtersensible friedens- und sicherheitspolitische Ansätze und beleuchtet kritisch die gegenwärtige Politik – auch in ihren Wirkungen auf Drittländer, in denen die EU und Deutschland sich an internationalen Militärmissionen beteiligen. Zudem werden Vorschläge und Initiativen für die Umsetzung der Resolution präsentiert. – Mit Beiträgen u.a. von Sanam Naraghi Anderlini, Andreas Zumach, Karen Barnes, Lynne Christine Alice, Mariam Notten und Ute Scheub. |
|
| www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik |
|
| Barbara Schwarze, Michaela David, Bettina Charlotte Belker (Hg.) |
Reihe Hochschulwesen: Wissenschaft und Praxis |
Gender- und Diversityelemente in Lehre und Forschung an den Hochschulen tragen zu einer verstärkten Zielgruppenorientierung bei und steigern die Qualität durch die bewusste Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer – seien es Studierende, Lehrende oder Anwenderinnen und Anwender in der Praxis. Die Integration in die Lehrinhalte und –methoden trägt dazu bei, die Leistungen von Frauen in der Geschichte der Technik ebenso sichtbar zu machen wie ihre Beiträge zur aktuellen technischen Entwicklung. Sie werden als Anwenderinnen, Entwicklerinnen, Forscherinnen und Vermarkterinnen von Technik neu gesehen und sind eine interessante Zielgruppe für innovative Hochschulen und Unternehmen. |
|
| www.universitaetsverlagwebler.de/gender-and-diversity.htm |
| |
| Aktionsplan Gleichstellung |
Aktionsplan Gleichstellung soll mehr Lebensqualität schaffen |
|
Die Stadt Bern leistet Pionierarbeit auf dem Gebiet der Gleichstellung von Frau und Mann. Als erste Schweizer Gemeinde setzt sie einen eigenen Aktionsplan für die Umsetzung ihrer Ziele im Bereich Gleichstellung in Kraft. Er wurde von der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann (FFG) und einer direktionsübergreifenden Arbeitsgruppe während des letzten Jahres erarbeitet.
-> mehr dazu siehe unter "MM Aktionsplan Gleichstellung" |
|
Kontaktpersonen: Für Fragen stehen Ihnen Stefanie Brander, Leiterin der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann, Telefon 031 321 62 91, und Désirée Aebersold, Fachspezialistin der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann, Telefon 031 321 62 92, zur Verfügung. |
| www.aktionsplan.bern.ch |
Aktionsplan.pdf |
MM Aktionsplan Gleichstellung.pdf |
| |
| Das leere Versprechen |
| Weißbuch Frauen, Schwarzbuch Männer -Warum wir einen neuen Geschlechtervertrag brauchen |
| Mag.^a Eva LINSINGER |
|
In mehreren Jahrzehnten Frauenbewegung wurde vieles erreicht und trotzdem ist der Ist-Zustand in Sachen Arbeitsteilung Frauen /Männer weiterhin ernüchternd. Nach der Buchpräsentation durch eine der Autorinnen, Frau Eva LINSINGER, wird im Rahmen einer interdisziplinär besetzten Podiumsdiskussion dem Thema "Gleichberechtigung, Arbeitsteilung, Machtverteilung" nachgegangen.
Autorin: Mag.^a Eva LINSINGER, Redakteurin beim Wochenmagazin profil, Wien
Bildung, Geld, Macht, Aufstieg: Wer sich anstrengt, bekommt all das. So hat man es den Frauen versprochen. Bisher war das ein fauler Deal. Ein neues Buch von zwei profil-Autorinnen beschreibt die Gründe und zeigt, warum Gleichberechtigung ökonomisch sinnvoll ist.
|
|
| www.i-med.ac.at/ak_gleichbehandlung/files/Die_betrogene_Frau |
| |
| Feministische Medien |
| Öffentlichkeiten jenseits des Malestream |
| Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hg.) |
Ulrike Helmer Verlag 19,90,-, Paperback, 216 Seiten, ISBN 978-3-89741-265-1 |
Feministische Medien haben die Welt verändert. Medien dienten nicht alleine der Formulierung von Forderungen, sondern als szeneinterne Foren auch der Formierung unterschiedlichster Frauenbewegungen. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des feministischen Magazins an.schläge wirft ein Sammelband den Blick auf Geschichte und Gegenwart feministischer Medienvielfalt: vom Flugblatt zum Fanzine, von der Lesbenpresse zum TV-Magazin. Das Buch erhebt den Status Quo der mittlerweile höchst differenzierten medialen Landschaft und diskutiert dabei Ansätze, Probleme und Paradigmenwechsel feministischer Medienproduktion. |
|
Feministische Medien.pdf |
| |
| Dossier: Frauen in der Informatik |
|
|
|
| In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. präsentiert frauenmachenkarriere.de alles rund um das Thema "Frauen in der Informatik". Das Dossier zeigt, in welchen verschiedenen Bereichen Informatik heute eine Rolle spielt, stellt IT-Berufsfelder vor und porträtiert Frauen, die sich in den IT-Berufen durchsetzen. |
|
| www.frauenmachenkarriere.de/Brancheninformationen/ |
| |
| Frauen und Geld |
Wider die ökonomische Unsichtbarkeit von Frauen |
| R. Johanna Regnath, Christine Rudolf (Hg.) |
ISBN 978-3-89741-272-9 Paperback, ca. 300 Seiten 24,90 € / 44,00 SFr |
Vom Thema »Geld« wollen immer noch rund 40 Prozent der Frauen nichts wissen. Das Tabu kaschiert ein fatales Ungleichgewicht: Reichtum ist meist männlich und Armut großteils weiblich.
INHALT
Über Jahrhunderte hinweg bot sich Frauen ein gehemmter Zugang zu Finanzen, während sie stets die Masse der Ärmsten stellten – eine Konstante, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der sich entwickelnden Marktwirtschaft zieht. In den historischen und sozialwissenschaftlichen Beiträgen zum privaten und geschäftlichen Umgang von Frauen mit Geld werden solche Vorstellungen als historisch bedingt entlarvt. Daraus ergibt sich eine neue Sicht auf die heutigen Probleme und Lösungswege, etwa des Genderbudgeting, mit dem Staaten und Kommunen versuchen, eine geschlechtergerechte Ökonomie zu befördern.
HERAUSGEBERINNEN
Christine Rudolf hat in Stuttgart und Thessaloniki Politik, Volkswirtschaftslehre und Linguistik studiert. Seit zwölf Jahren sitzt sie für die SPD im Baden-Württembergischen Landtag. Sie ist dort Mitglied im Finanzausschuss.
R. Johanna Regnath, Dr. phil., studierte Geschichte, Germanistik und Italianistik. Neben der Arbeit an ihrer Promotion über historische Formen der Schweinehaltung war sie freiberuflich tätig. Seit 2006 ist sie Geschäftsführerin des Alemannischen Instituts Freiburg e.V. |
|
| www.frauen-und-geschichte.de/html |
| |
| Alles Gender? |
Feministische Standortbestimmungen |
| Maria Buchmayr (Hrsg.) |
Studien zur Frauen- und Geschlechterforschung 9, Studienverlag Innsbruck-Wien-München-Bozen, 2008
232 Seiten, ISBN 978-3-7065-4609-6 Zu bestellen: www.studienverlag.at |
Nach Jahrzehnten der feministischen Forschung, der Konstruktion und Dekonstruktion der Geschlechterverhältnisse sowie der Frauenförderungs- und Gleichstellungspolitik sind wir nunmehr beim allumfassenden Gender Mainstreaming und jüngst bei der verstärkten "Buben- und Männerarbeit" angelangt. Eine Erfolgsgeschichte? Eine tatsächliche Neuorientierung auf Grund geänderter bzw. neu konstatierter Gesellschaftsverhältnisse? Oder verbirgt sich hinter Begriffswandel und Ausdifferenzierung nur der Versuch, der von der Frauenbewegung definierten Forderung nach Geschlechtergleichheit durch Neuformulierung und Methodenvielfalt zu einer größeren Akzeptanz zu verhelfen? Was hat Frauenforschung und -politik in unserer Gesellschaft verändert? Welche Ziele wurden erreicht? Was ist offen geblieben und welche Ansprüche werden angesichts mangelnder Erfolgsaussichten schon nicht mehr artikuliert? In diesem Sammelband gehen internationale Expertinnen im Sinne einer feministischen Standortbestimmung den gesellschaftlichen und ökonomischen Trugbildern von Gleichheit, den erkennbaren Fallen für Frauen in Wirtschaft und Recht sowie der scheinbaren oder tatsächlichen Politik- und Zukunftsverdrossenheit der jüngeren Generation nach und betrachten diese Phänomene aus verschiedenen Blickwinkeln.
Mit Beiträgen von Manuela Barth, Leah Carola Czollek, Nora Fuhrmann, Ulrike Gschwandtner, Frigga Haug, Ursula Kubes-Hofmann, Karin Neuwirth, Edeltraud Ranftl, Barbara U. Schmidt, Tove Soiland, Christina Thürmer-Rohr, Heike Weinbach, Alexandra Weiss und Angelika Wetterer. |
|
| www.frauen.jku.at |
| |
| Establishing Mentoring in Europe |
Strategies for the promotion of women acacemics and researchers. A Guideline Manual edited by eument-net |
| Herta Nöbauer/Evi Genetti (eds) |
Fribourg 2008, ISBN 978-2-9700611-0-6
|
Das Guideline Manual ist eines der wesentlichen Produkte, die im Rahmen des FP6 finanzierten EU-Projekts „eument-net – Building a European Network of Mentoring Programmes for Women Scientists“ entstanden sind.
In vielen europäischen Ländern sind Mentoring-Programme seit mehr als einem Jahrzehnt eine zentrale Maßnahme zur Förderung von Frauen im wissenschaftlichen Feld. Angesichts der Ziele und Herausforderungen, die eine nachhaltige europäische Forschungslandschaft mit sich bringt, braucht es eine weit reichende Debatte über die Rolle und Potentiale von Mentoring als Instrument zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter.
Das vorliegende Manual will zu einem systematischeren und Länder vergleichenden Zugang zu diesen notwendigen Diskussionen über die Potentiale von Mentoring-Programmen anregen. Nicht nur betont es, dass europaweit wesentlich mehr Mentoring-Programme eingesetzt werden sollen, sondern diese über nationale Grenzen hinweg auch verbunden werden sollen, um Geschlechtergleichstellung im wissenschaftlichen Feld effektiver umsetzen zu können. |
| Das Manual kann kostenlos bezogen werden bei Nicole Marohn nicole.marohn@univie.ac.at oder als download unter http://eument-net.gendercampus.ch/Documents/eumentnetManualWeb.pdf |
| eument-net.gendercampus.ch/Documents/eumentnetManualWeb.pdf |
| |
| Laboratoires du travail |
|
Magdalena Rosende et Natalie Benelli (dir.) |
164 p., 30 francs suisses, 20 euros |
Laboratoires du travail réunit des textes qui examinent le travail sous toutes ses facettes: travail salarié, domestique, scientifique, travail de mise au monde, de care, etc. Conçu comme hommage à Françoise Messant, professeure de sociologie du travail à l'Université de Lausanne, cet ouvrage offre un aperçu des perspectives et des thématiques actuelles autour de l'objet travail. Les auteur·e·s abordent notamment la grève, les outils, le travail collectif, la division du travail et de l'emploi, la responsabilité au travail et l'imbrication des systèmes de domination. |
|
| www.lcdpu.fr/livre/?GCOI=27000100994520 |
| |
| Chancen und Gefahren sexueller Medieninhalte für Jugendliche |
|
Matz Isabelle, Tandang Sarah |
Bestelladresse Verkauf: 2008 / 122 Seiten Edition Soziothek, Riedbachstrasse 9, PF 265, 3027 Bern ISBN 978-3-03796-215-2 Tel. +41 (0)31 994 26 94, Fax +41 (0)31 994 26 95, mail@soziothek.ch Fr. 32.00 / € 19.90 (zzgl. Versandkosten) Online-Bestellung: www.soziothek.ch
http://www.soziale-arbeit.bfh.ch/fileadmin/wgs_upload/soziale_arbeit/studium/diplomarbeiten/w0708/16_Matz_Tandang_2.08.pdf |
|
|
| www.soziothek.ch/abstracts/978-3-03796-215-2.pdf |
| |
| Weder Kind noch Erwachsene! |
Körperliche Gewalttätigkeit männlicher Jugendlicher zwischen 12 und 17 |
Hüseyin Haskaya |
Bestelladresse Verkauf: 2008 / 48 Seiten Edition Soziothek, Riedbachstrasse 9, PF 265, 3027 Bern ISBN 978-3-03796-200-8 Tel. +41 (0)31 994 26 94, Fax +41 (0)31 994 26 95, mail@soziothek.chFr. 23.00 / € 14.90 (zzgl. Versandkosten) Online-Bestellung: www.soziothek.ch
|
|
|
| www.soziothek.ch/abstracts/978-3-03796-200-8.pdf |
| |
| The Oxford encyclopedia of women in world history |
|
| Bonnie G. Smith (Ed). |
Oxford [u.a.] : Oxford Univ. Press, 2008. Signatur: 1866827-C.Neu-Kat.1-4 |
Diese vierbändige illustrierte Enzyklopädie bietet umfangreiche, von namhaften FrauenhistorikerInnen verfaßte und mit Literaturangaben versehene Eintragungen über Personen, Sachbegriffe, Länder und Institutionen, die in der Frauengeschichte eine wesentliche Rolle spielten. Eine tabellarische Chronologie wichtiger historischer Stationen von den Anfängen bis heute bildet den Einstieg. Außerdem helfen diverse Register am Ende bei der raschen Orientierung. |
|
| |
| L’usage de l’argent dans le couple : Pratiques et perceptions des comptes amoureux |
| Perspective internationale |
| Sous la direction de Hélène Belleau et Caroline Henchoz
|
Collection « Questions sociologiques »ISBN : 978-2-296-05957-3 • 29 € • 326 pages |
Comment les couples gèrent-ils leur argent ? Comment partagent-ils les ressources financières à leur disposition ? Qui paie quoi ? Comment l’argent circule-t-il dans la sphère intime ? Témoins des multiples transformations de la famille au cours des dernières décennies, des chercheuses et chercheurs de France, de Suisse, de Belgique et du Canada ont exploré la dimension économique de l’univers domestique, en étudiant les liens de la solidarité et les rapports de pouvoir entre conjoints. La gestion de l’argent dans la sphère domestique se trouve à la jonction des approches théoriques qui mettent l’accent sur la famille en tant que réseau d’échanges et de solidarité et celles qui portent sur les dynamiques interindividuelles et les rapports de pouvoir au sein des couples. Partant de ce constat, les auteurs du présent ouvrage se sont donnés pour objectif commun d’aborder les « comptes amoureux » en conjuguant ces deux positions. Comment l’interdépendance économique des membres de la famille se conjugue-t-elle désormais à l’idéal d’autonomie des individus qui la composent ? L’accession des femmes à l’indépendance financière a-t-elle eu pour effet de transformer en profondeur les rôles conjugaux ? La fragilité des unions a-t-elle amené les femmes et les hommes à négocier les termes de cette solidarité au sein de l’union conjugale ? En étudiant deux institutions fondamentales des sociétés contemporaines occidentales, la famille et l’argent, cet ouvrage interroge plus largement la modernité et les théories qui l’accompagnent. Ont contribué à cet ouvrage : Laurence Bachmann, Hélène Belleau, Céline Bessière, Sandra Collavechia, Jérôme Courduriès, Caroline Henchoz, Agnès Martial, Véronica Jaris Tichenor. |
|
L'argent dans le couple Belleau et Henchoz.pdf |
| |
| queere (t)ex(t)perimente |
|
| Franziska Bergmann, Jennifer Moos, Claudia Münzing (Hrsg.) |
Freiburg 2008 ISBN: 978-3-939348-13-9, 170 Seiten, Paperback, 19,90EUR Der Band ist zu bestellen auf den Seiten des fwpf-Verlages. |
queer denken? queer handeln? queer schreiben? queer fotografieren? queer collagieren? queer lieben? queer verstehen? ueer verbreiten? queer erweitern? dieses buch ist der versuch, mit queer gedankliche experimente zu wagen, mit queer zu (t)ex(t)perimentieren. als ein immer wieder auftauchender und abtauchender begriff wird queer dabei temporär mit bedeutung gefüllt, um diese bereits in der nächsten zeile, im nächsten text, im nächsten bild wieder zu hinterfragen und so ständig neu zu besetzen. queer steht nicht still. /queere (t)ex(t)perimente /setzt sich aus textdokumenten, wortspielereien, bildern und collagen zusammen, die unterschiedliche queere perspektiven auf raum-, zeit- und körperkonzepte, auf literatur, theater und film sowie auf auseinandersetzungen mit queer in universitär-wissenschaftlichen und subkulturellen communities richten. |
|
| http://fwpf.de/index.php |
| |
| Intersex. Geschlechtsanpassung zum Wohl des Kindes? |
Erfahrungen und Analysen |
Groneberg, Michael/Zehnder, Kathrin (Hg.) |
Fribourg: Academie Press Fribourg 2008. |
VertreterInnen verschiedener Disziplinen - Philosophie, Sozialwissenschaft, Sexualwissenschaft, Psychologie und Recht - widmen sich im Dialog mit Betroffenen und Eltern dem Thema "Intersexualität". Es werden einschlägige Begriffe und Erfahrungen sowie die juristischen und therapeutischen Probleme dargestellt und ethische, juristische und Behandlung und Forschung betreffende Schlussfolgerungen gezogen.
|
Das Buch "'Intersex' - Geschlechtsanpassungen zum Wohl des Kindes?" kann ab sofort bei Academic Press unter info@paulusedition.ch bestellt werden. |
| www.paulusedition.ch/ |
Intersex _10 12 08.pdf |
| |
| Re-Claiming a political voice: women and science in Central Europe |
|
Linková, Marcela; Mladenic, Dunja; Oleksy, Elzbieta H.; Palasik, Mária; Papp, Eszter; Piscová, Magdaléna; Velichová, Daniela; Groó, Dóra: |
|
|
|
| http://wsdebate.tetalap.hu/ |
| |
| Qualität durch Chancengleichheit |
Gleichstellung als strategischer Faktor im Qualitätsmanagement Technischer Universitäten
|
Esch, Marion; Herrmann, Joachim (Hrsg.): |
W. Bertelsmann Verlag 2008 ISBN 978-3-7639-3488-1
|
|
|
| www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/qualitaet_durch_chancengleichheit/ |
| |
| Das Leben von Frauen und Männern in Europa |
Ein statistisches Porträt
Geschlechtsspezifische Statistiken in verschiedenen Lebensphasen von Frauen und Männern. |
|
|
|
|
| http://epp.eurostat.ec.europa.eu/ |
| |
| Ethnische Diversitäten, Gender und Schule |
| Geschlechterverhältnisse in Theorie und schulischer Praxis
|
| Malwine Seemann, Malwine (Hrsg.) |
Oldenburger Beiträge zur Geschlechterforschung Band 9 BIS-Verlag der Carl von Ossietzky Unversität Oldenburg 2008 ISBN 978-3-8142-2109-0
|
http://www.gewweserems.de/kv-fg/wtml12.pdf |
|
| www.buchhandel.de/detailansicht.aspx |
| |
| Doing beyond Gender |
Interviews zu Positionen und Praxen in Kunst, Kultur und Medien |
| P. Doderer, Yvonne P.
|
Münster: Monsenstein & Vannerdat, 2008 ISBN 978-3-86582-633-6 |
In Interviews mit KünstlerInnen, KuratorInnen, TheoretikerInnen und MedienproduzentInnen wird Strategien der Überschreitung von Geschlecht und Geschlechterordnungen nachgegangen.
|
|
| www.doingbeyondgender.net/cms/de/ |
| |
| Gender Mainstreaming und Weiterbildung |
| Organisationsentwicklung durch Potentialentwicklung
|
Macha, Hildegard; Fahrenwald, Claudia (Hrsg.) |
Verlag Barbara Budrich, Leverkusen-Opladen 2007 ISBN 978-3-86649-053-6 |
|
|
| http://ebooks.ulb.tu-darmstadt.de/2479/ |
| |
| Familiengerechte Hochschule |
| Daten – Herausforderungen – Perspektiven
|
| Flaake, Karin; Fleßner, Heike; Müller, Angelika I.; Pegel, Juliane (Hrsg.) |
Oldenburg: BIS-Verlag 2008 ISBN 978-3-8142-2112-0 |
|
|
| www.beruf-und-familie.de/system/ |
| |
| Frauen führen. Auch bei Ihnen? |
Eine Untersuchung - ein Arbeitsinstrument. |
| Trix Angst |
vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, 2008. 144 Seiten, CHF 55.–/EUR 36.–, ISBN 978-3-7281-3184-3 |
Das Buch «Frauen führen. Auch bei Ihnen?» unterstützt Firmen und Organisationen dabei, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Das neue Arbeitsinstrument für Vorgesetzte, Personalverantwortliche und Gleichstellungsbeauftragte ist auf der Basis einer Untersuchung in der Verwaltung des Kantons Zürich entstanden. Die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann hat diese bei der Psychologin Trix Angst in Auftrag gegeben.
Zur Autorin: Trix Angst ist dipl. Psychologin FH. Sie arbeitet als selbständige Arbeits- Organisationspsychologin, Beraterin, Dozentin und Journalistin in Zürich.
|
|
3184-Frauen fuehren.pdf |
Frauen fuehren MM.pdf |
| |
| Le système de genre |
Introduction aux concepts et théories |
| Lorena Parini
|
2006, 132 pages ISBN 978-2-88351-034-0 SFr. 28.-/Euro 18.70 |
Cet ouvrage a été conçu pour les personnes qui souhaitent s'initier aux problématiques de genre. Il a l'ambition de retracer un certain nombre des discussions théoriques et épistomologiques et proposer des réflexions autour des principales thématiques développées par les Etudes Genre. Il est également conçu comme une aide pédagogique destinée aux einseignant(e)s. Les thématiques traitées interrogent, dans un permier temps, des notions telles que « femmes, féminisme, sexe ou genre ». Dans un deuxième temps l'ouvrage aborde les notions de systèmes et des régimes de genre à partir de trois domaines cruciaux de l'analyse de genre : la reproduction, la division sexuée du savoir et du travail et le politique. Il présente ensuite les trois courants classiques de la pensée féministe (libéral, marxiste et radical) et leurs analyses des inégalités de genre. Pour terminer, l'ouvrage se pose la question de l'ontologie de la différence entre femmes et hommes et aborde les problématiques politiques y relatives. |
|
| |
| Parcours féminins et masculins de spécialisation en médecine |
|
Magdalena Rosende
|
2008, 416 pages ISBN 978-2-88351-037-1 SFr. 55.-/Euro 37.- |
Cet ouvrage aborde la division du travail au sein de la profession médicale en Suisse. Il expose les résultats d'une étude sur les mécanismes de la répartition sexuée des médecins dans les spécialités et les types de carrière. Il interroge le fonctionnement de la profession, l'organisation du travail, les normes et les modèles de carrière, ainsi que les modes d'investissement professionnel et familial de médecins appartenant à la jeune génération. L'analyse de parcours de spécialisation de médecins des deux sexes révèle à la fois les logiques qui contribuent à la segmentation interne de la médecine et au maintien d'inégalités de sexe, ainsi que l'existence d'un nouveau rapport au travail. Par son questionnement, ce livre fait intervenir la sociologie des professions et les études genre et sonde la dynamique de changement social portée par la féminisation de la médecine. À ce titre, il s'adresse aux étudiant·e·s et aux enseignant·e·s des universités, ainsi qu'aux professionnel·le·s de la santé. |
|
| |
| Die flexible Frau |
Frauenerwerbsarbeit im Werte- und Strukturwandel |
| A. Doris Baumgartner
|
2008, 344 Seiten ISBN 978-3-03777-049-8 SFr. 59.-/Euro 39.-
|
Die Geschichte der Erwerbsarbeit von Frauen ist vielfältig - vielfältiger als sie auf einen ersten flüchtigen Blick auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg scheinen mag. Die von Frauen im jungen Erwachsenenalter gewonnen Einsichten und Gewissheiten galten bei keiner Generation für den gesamten Lebenslauf. Jede Generation musste sich in den verschiedenen Lebensphasen immer wieder neu an die jeweiligen Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt anpassen. Für das zwanzigste Jahrhundert bis in die Gegenwart sind die strukturellen Bedingungen, aber auch institutionellen Regelungen und Leitbilder sowie die Einstellungen und Werte der Frauen, wichtige Erklärungsfaktoren für das Erwerbsverhalten der Frauen. A. Doris Baumgartner greift für ihre Untersuchung auf die Daten einer Vielzahl bisher durchgeführter Studien und auf verschiedenstes Quellenmaterial zurück. Auch zahlreiche Bilder, die weibliche Erwerbsarbeit thematisieren, werden in die Analyse mit einbezogen. Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen, dass in der Schweiz die Frauenerwerbsverläufe deutlich stärker durch den kulturellen als durch den strukturellen Wandel beeinflusst wurden. Der Wandel individueller Einstellungen und Werte zu Beruf und Familie verweist auf die wachsenden Erwartungen an den Arbeitsplatz und an die Arbeit selbst. Im Gegensatz dazu zeichnen sich Leitbilder durch eine beachtliche Trägheit aus. |
|
| |
| De gré ou de force. Les femmes dans la mondialisation |
|
| Jules Falquet
|
Dans la collection « Le Genre du monde » de Danièle Kergoat
224 pages, 21 ¤ Code Sodis : 983167.4 ISBN : 978-2-84303-156-4 |
Ce livre part d'un point de vue inhabituel : celui des femmes en lutte. Il montre comment, de gré ou de force, les femmes sont au c¦ur de la mondialisation. Parce que les institutions internationales et les gouvernements tentent de s'appuyer sur elles, sur leur immense désir de « participer » et sur leur force de travail, pour en faire un pilier du néolibéralisme. Un certain discours sur l'égalité des sexes et sur le développement est mobilisé pour les engager à participer à leur propre domination et pour légitimer la mondialisation. Sur le plan économique, la surexploitation des paysannes, des ouvrières, des migrantes dans le travail sexuel et les « services » permet de dégager de nouveaux profits. Sur le plan de la contrainte, à la violence « classique » contre les femmes s'ajoute un état international de guerre permanente. Ces deux formes de « guerre de basse intensité » contre la population civile font partie des nouveaux modes semi-privatisés de gestion de la force de travail mondialisée et féminisée.
L'auteure, Jules Falquet, maîtresse de conférences en sociologie à l'université Paris-Diderot, étudie depuis plus de quinze ans les luttes sociales en Amérique latine et aux Caraïbes. Son livre s'adresse tout autant aux chercheur-e-s qu'aux militant-e-s. Il braque le projecteur sur une réalité fortement sous-estimée dans les analyses de la mondialisation : l'instrumentalisation des femmes. Pour en finir avec le discours de la mondialisation radieuse.
Sommaire:
Introduction Chapitre I : Points de repère pour l'analyse de la mondialisation néolibérale Chapitre II : « Hommes en armes » et « femmes de service » Chapitre III : « Développement » et participation selon les institutions internationales Chapitre IV : Chiffres, concepts et stratégies du « développement » néolibéral Chapitre V : Trois questions aux mouvements sociaux « progressites » Conclusion Bibliographie |
Renseignements et commandes : LA DISPUTE éditeurs 109, rue Orfila 75020 Paris 01 43 61 99 84 la.dispute@wanadoo.fr Diffusion et distribution en France : CDE-Sodis Diffusion en Belgique, au Canada et en Suisse : Gallimard export |
| |
| The life of women and men in Europe |
A statistical portrait |
|
Hinweis auf interessante statistische Vergleiche zwischen Männern und Frauen in den EU-Ländern: Eurostat: The life of women and men in Europe. A statistical portrait, Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities 2008, 243 pp., ISBN 978-92-79-07069-3
gratis downloadbar |
|
|
| www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/life_of_women_and_men_europe_2008.pdf |
| |
| Wandel der Geschlechterverhältnisse durch Recht? |
|
Arioli, Kathrin / Cottier, Michelle / Farahmand, Patricia / Küng, Zita (Hrsg.) |
Sammelband Dike 2008. |
Im Herbst 1958 löste Iris von Rotens Buch Frauen im Laufgitter einen nationalen Skandal aus. Heute ist die Bedeutung der Autorin für die Gleichberechtigung der Frauen in der Schweiz anerkannt – bislang ausgeblieben ist jedoch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ihrem Text
Wandel der Geschlechterverhältnisse durch Recht?... … fragen sich Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen und stellen ihre Erkenntnisse zur Debatte. Praktikerinnen nehmen gestützt auf ihre Erfahrungen dazu Stellung. Dies war das Konzept des internationalen Kongresses, der von der FRI-Stiftung – Schweizerisches Institut für feministische Rechtswissenschaft und Gender Law und dem KompetenzZentrum Gender Studies im Herbst 2006 an der Universität Zürich durchgeführt wurde.
Die Beiträge sind nun publiziert im Sammelband: Arioli, Kathrin / Cottier, Michelle / Farahmand, Patricia / Küng, Zita (Hrsg.): Wandel der Geschlechterverhältnisse durch Recht? Dike 2008.
Die Stiftung FRI-Schweizerisches Institut für feministische Rechtswissenschaft und Gender Law, das Zentrum für Gender Studies und das Gleichstellungsbüro Basel-Stadt laden herzlich ein zur Vernissage des Sammelbandes (siehe Anhang). |
|
Bestellschein Sammelband.pdf |
| |
| Leitfaden für gendersensible Didaktik in drei Bänden |
|
|
|
Band 1: Grundlagen der Gendersensibilität in der Lehre Band 2: Gendersensibilität im Lehrprozess Band 3: Gendersensibilität organisieren
|
|
| www.wien.gv.at/menschen/frauen/download.html |
| |
| Parcours féminins et masculins de spécialisation en médecine |
|
Magdalena Rosende |
2008, 416 pages ISBN 978-2-88351-037-1
éd. Seismo |
Cet ouvrage aborde la division du travail au sein de la profession médicale en Suisse. Il expose les résultats d'une étude sur les mécanismes de la répartition sexuée des médecins dans les spécialités et les types de carrière. Il interroge le fonctionnement de la profession, l'organisation du travail, les normes et les modèles de carrière, ainsi que les modes d'investissement professionnel et familial de médecins appartenant à la jeune génération. L'analyse de parcours de spécialisation de médecins des deux sexes révèle à la fois les logiques qui contribuent à la segmentation interne de la médecine et au maintien d'inégalités de sexe, ainsi que l'existence d'un nouveau rapport au travail. Par son questionnement, ce livre fait intervenir la sociologie des professions et les études genre et sonde la dynamique de changement social portée par la féminisation de la médecine. À ce titre, il s'adresse aux étudiant·e·s et aux enseignant·e·s des universités, ainsi qu'aux professionnel·le·s de la santé.
Chapitre 1: Ségrégation professionnelle selon le sexe chez les médecins Chapitre 2: Autorité et monopole professionnels. Fondements sociologiques de la profession Chapitre 3: Explications sociologiques de la ségrégation professionnelle selon le sexe chez les médecins Chapitre 4: L'organisation de la médecine en Suisse Chapitre 5: Problématique et méthodologie Chapitre 6: Parcours hospitalo-universitaires Chapitre 7: Parcours de clinicien·ne·s indépendant·e·s Chapitre 8: Parcours de médecins salarié·e·s Conclusion |
|
| www.seismoverlag.ch/ |
| |
| Persönliche Grenzen respektieren |
Sexuelle Belästigung – ein Thema an Berufsschulen |
|
hep-Verlag |
Zum Abschluss des Projektes „Persönliche Grenzen respektieren. Sexuelle Belästigung - ein Thema an Berufsfachschulen“ ist soeben das innovative Lehrmittel „Persönliche Grenzen respektieren“ im hep-Verlag erschienen. Herausgegeben wird es von den Fachstellen für Gleichstellung von Frau und Mann der Kantone Baselland, Bern und Zürich.
„Persönliche Grenzen respektieren“ ist für den Unterricht in den Lernbereichen Gesellschaft, Sprache und Kommunikation konzipiert und behandelt in frei kombinierbaren Unterrichtsmodulen die Themen Sexuelle Belästigung erkennen und handeln, Sprache und Körpersprache, Recht, Werbung, Pornografie und Umgang mit Nähe und Distanz. Da dabei unterschiedliche Anspruchsniveaus berücksichtigt werden, können die Materialien ab der 8. Klasse und auch im Gymnasium eingesetzt werden.
Das Lehrmittel ergänzt die anderen Angebote, die wir im Rahmen des Projektes Persönliche Grenzen respektieren in den vergangenen zwei Jahren für Schulleitungen und Lehrkräfte an Berufsfachschulen entwickelt haben. Dokumente zur Führungsunterstützung für Schulleitungen sowie das gemeinsam mit dem Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH publizierte Merkblatt für die Lehrkräfte sind auf www.equality.ch unter 'Publikationen' oder auf den Webseiten der drei Fachstellen abrufbar. |
|
| www.sta.be.ch/site/index/sta-startseite/gleichstellung/ |
merkblatt_pers_-grenzen_DEF.pdf |
| |
| Mehrheit am Rand? |
Geschlechterverhaeltnisse, globale Ungleichheit und transnationale Handlungsansaetze |
Heike Brabandt, Bettina Roß und Susanne Zwingel (Hrsg.) |
|
Prekarisierung, Verelendung und Armut sind zu den Schlagwoertern der politischen Debatte des fruehen 21. Jahrhunderts geworden. Während in den 1990er Jahren über die Feminisierung von Armut im Globalen Sueden diskutiert wurde, ist die Armut zwischenzeitlich in den Laendern des Globalen Nordens angekommen. Ziel des Buches ist es, diese komplexen Wandlungsprozesse in den Bereichen der Arbeit, Migration und Sicherheit aus einer Geschlechterperspektive zu untersuchen und dabei nach Moeglichkeiten der politischen Teilhabe zu fragen.
Das Buch richtet sich an Sozial- und WirtschaftswissenschaftlerInnen sowie an AktivistInnen, die sich für die Folgen der Globalisierung und für komplexe Sichtweisen der oekonomischen und sozialen Veraenderungsprozesse interessieren. Es wirbt für einen analytischen Zugang, der Geschlechterverhaeltnisse nicht isoliert betrachtet, sondern soziale Ungleichheiten und mangelnde politische Gestaltungsmoeglichkeiten als globale Prozesse begreift. Mit seiner Bruecken schlagenden Konzeption verfolgt das Buch uebergreifende Perspektiven und ist sowohl für ForscherInnen als auch für gesellschaftspolitisch Interessierte relevant. Es ist daher für Universitaetsangehoerige verschiedener Bereiche (Arbeitsforschung, Politische Oekonomie, Internationale Beziehungen, vergleichende Politikwissenschaft) ebenso interessant wie für Parteien, politische Stiftungen, Mitglieder sozialer Bewegungen (wie Frauenrechts-, Menschenrechts- und globalisierungskritischer Gruppen) sowie für GeschlechterforscherInnen. |
|
| |
| Film-Genus. Gender und Genre in der Filmwahrnehmung |
|
Andrea B. Braidt |
Das Buch erschient im Schüren Verlag (Marburg)
|
Das Buch analysiert die Bedeutung, die Geschlechterschemata und Gattungsformeln für die Rezeption narrativer Filme haben. Im Gespräch mit Maya McKechneay wird die Autorin anhand von Filmbeispielen einige Hauptthesen des Buches illustrieren.
Zum Buch: Ausgehend von der These, dass Gender und Genre im Prozess der Filmrezeption als Analogien beobachtet werden können, führt die Studie im ersten Teil feministische Filmtheorie und neoformalistische, kognitionswissenschaftlich orientierte Paradigmen zusammen um zu zeigen, dass über die Theoretisierung von Gender und Genre eine Ontologisierung des Filmwahrnehmungsprozesses vorangetrieben wurde. Die Autorin konzipiert das heuristische Modell „Film-Genus“ das den Wahrnehmungsprozess de-essentialisierend und Zuschauer-orientiert beschreibbar macht. Wie über dieses Modell kulturwissenschaftlich gewonnenen Erkennnisse zu Gender und Genre empirisch validiert werden, zeigt die Autorin im zweiten Teil des Buches anhand von vier exemplarischen Filmanalysen. |
|
| http://ssl.einsnull.com/paymate/search.php?vid=2&aid=1968 |
| |
| „Fast eine Liebe“ – Annemarie Schwarzenbach und Carson McCullers |
|
Alexandra Lavizzari |
|
Zum 100. Geburtstag von Annemarie Schwarzenbach
„Sie hatte ein Gesicht, von dem ich wusste, dass es mich bis ans Ende meiner Tage nicht mehr loslassen würde…“ Carson McCullers Für die junge amerikanische Schriftstellerin Carson McCullers, die am Anfang einer fulminanten Karriere steht, ist es Liebe auf den ersten Blick, als sie Annemarie Schwarzenbach im Juni 1940 in einem New Yorker Hotel kennenlernt. Vom Drogen- und Alkoholmissbrauch gesundheitlich angeschlagen und von der unerwiderten Liebe zu Erika Mann zermürbt, bringt Annemarie Schwarzenbach die Kraft für eine amour fou nicht mehr auf. Die Beziehung zwischen der 23-jährigen Carson und der 32-jährigen Annemarie, die zwei Jahre später mit dem tragischen Tod der Schweizerin ein Ende nimmt, findet gerade in ihrer Unerfülltheit einen besonderen, mitunter kreativen Reiz. |
|
| www.lesen.ch/buch/buch.cfm?BID=5483355 |
| |
| Gender Mainstreaming |
| Gleichstellungsmanagement als Erfolgsfaktor – das Praxisbuch |
| Doris Doblhofer, Zita Küng |
2008, Springer-Verlag, Heidelberg Cartoons von Claudia Styrsky
1. Auflage, gebunden, ISBN 3-540-75419-0 EUR (A) 41.07/ EUR (D) 39.95/ CHF 65.50
|
Das Geschlechterverhältnis in Bewegung bringen! Die Gleichstellung von Frauen und Männern in Verwaltung, Wirtschaftsbetrieben, Politik und dem öffentlichen Leben galt lange Zeit als rein „soziales Thema“. Aber Gleichstellung bewirkt viel mehr: sie fördert das Image, die Kultur und die wirtschaftliche Entwicklung einer Organisation, eines Betriebs oder eines ganzen Landes. Dennoch ist sie laut aktueller Zahlen in der EU noch längst nicht Realität. – Gender Mainstreaming (GEM) ist die Strategie, mit der das Ziel der Gleichstellung erreicht werden kann. Dieses Buch erklärt sehr praxisnah, wer Änderungen herbeiführen kann und vor allem, wie das geschieht. |
|
| www.dorisdoblhofer.at/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=60&Itemid=62 |
| |
| Da wir alle Bürgerinnen sind… (anno 1313) |
Frauen- und Geschlechtergeschichte in historischen Museen |
Annette Kuhn Susanne Flecken-Büttner Monika Hinterberger (Hrsg.) |
Band 2 2008. 280 Seiten. Kart. 28,00 Euro (D), 28,80 Euro (A), 49,00 SFr ISBN 978-3-86649-129-8 |
Erhebung und vergleichende Analyse der frauen- und geschlechtergeschichtlichen Präsentationsformen in historischen Museen Schriften aus dem Haus der FrauenGeschichte,
Diese Studie befasst sich mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit in führenden historischen Museen in Deutschland. Dabei werden aus einer konsequent frauen- und geschlechtergeschichtlichen Perspektive historische Zeugnisse in den Museen auch auf eine weibliche Geschichtserzählung hin befragt. Dies deckt Wege einer anderen Sicht auf die Vergangenheit auf und lässt einen bislang unausgeschöpften frauengeschichtlichen Reichtum in historischen Museen erkennbar werden. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit eines eigenen Hauses der FrauenGeschichte vor Augen geführt. |
|
Frauengeschichte im Museum.pdf |
| |
| Frauen- und Geschlechtergeschichte des Nationalsozialismus |
Fragestellung Nationalsozialismus |
| Johanna Gehmacher und Gabriella Hauch |
260 Seiten, Studienverlag, Innsbruck 2007 EUR 24,90 |
Bereits in den 1970er Jahren war das Geschlechterverhältnis im Nationalsozialismus ein viel diskutiertes Thema der sich etablierenden Frauenforschung, das die herkömmliche NS-Forschung dazu zwang, einige ihrer zentralen Fragestellungen zu überdenken. Neben einem ausführlichen Beitrag zur Geschichte der Geschlechterforschung zum Nationalsozialismus von Lanwerd und Stoehr versucht dieser Sammelband, aktuelle Forschungsschwerpunkte zu beleuchten, Entwicklungen und Perspektiven aufzuzeigen. Die Beiträge, die sich bis auf einen auf Beispiele aus dem angeschlossenen Österreich beziehen, widmen sich ausdifferenzierten Fragestellungen zu den Bereichen ländlicher Raum – ein Feld mit anhaltenden Forschungsdefiziten, Verfolgung Homosexueller, jüdischen Frauen in der Provinz, aber auch neuen Blickwinkeln auf die Themen Widerstand und Medizin, sowie Fragen zu Nachgeschichte und Gedächtnis, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Insgesamt ein Buch von hoher wissenschaftlicher Qualität, aber auch für alle Geschichtsinteressierten zu empfehlen. Die Beispiele aus der österreichischen Provinz bringen die Thematik noch näher an die eigene Erfahrungswelt. Eva Steinheimer
Frauen- und Geschlechtergeschichte des Nationalsozialismus. Fragestellungen, Perspektiven, neue Forschungen. |
|
| www.frauenzimmer.at/html/geschichte.htm#5 |
| |
| cfd-Christlicher Friedensdienst / Das feministische Hilfswerk |
cfd – Das feministische Hilfswerk Falkenhöheweg 8 Postfach CH-3001 Bern Tel. +41 (0)31 300 50 60 Fax +41 (0)31 300 50 69 info@cfd-ch.org |
| http://www.cfd-ch.org |
| |
| Frauenrechte und Menschenrechte: Wie kann die schweizerische Gleichstellungspolitik die internationale Dynamik besser nutzen? |
|
|
Menschenrechte: eine Chance für die Schweizer Gleichstellungspolitik Droits humains: une chance pour la politique suisse d’égalité Diritti umani: un’opportunità per la politica svizzera della parità Menschenrechte: eine Chance für die Schweizer Gleichstellungspolitik Die internationalen Menschenrechtsnormen sind eine Chance, die Rechte der Bevölkerung in der Schweiz zu stärken und sie vor Diskriminierung zu schützen. Auch für die Verwirklichung der Gleichstellung von Frau und Mann bieten die Menschenrechte einen verbindlichen Rahmen. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) legt dazu eine Studie vor und fordert die Akteurinnen und Akteure der Gleichstel-lungspolitik auf, die internationalen Standards besser zu nutzen. Abstrakt, praxisfern, kein Handlungsbedarf in der Schweiz – das sind gängige Vorurteile, wenn es um die Menschenrechte geht. Eine neue Studie, welche die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen bei Dr. iur Erika Schläppi, Konsulentin für Menschenrechtsfragen, in Auftrag gegeben hat, zeigt die Aktualität und das Potenzial völkerrechtlicher Standards für die Gleichstellungspolitik auf und präsentiert Aktionslinien für deren Umsetzung in der Schweiz. Die Schweiz hat sich auf europäischer und internationaler Ebene zur Achtung und Umsetzung der Men-schenrechte und zur Gleichstellung der Geschlechter verpflichtet. Dennoch werden diese völkerrechtlichen Verpflichtungen bisher in Rechtsetzung, Verwaltung und Justiz nur wenig berücksichtigt. Häufig fehlt es an einer Gesamtschau der relevanten Instrumente oder es wird zuweilen sogar behauptet, dass das Völkerrecht die schweizerische Demokratie gefährde. Die neue Studie der EKF, die im Herbst 2007 bereits an einem Workshop der Kommission mit rund 50 Fachpersonen diskutiert wurde, belegt dagegen, dass die geltenden Menschenrechtsnormen vor allem eine Chance sind: Das Verbot jeder Diskriminierung und die Gleichstellung der Geschlechter gehören zu den zentralen Grundsätzen der internationalen Verträge. In ihren Empfehlungen unterstreicht die Autorin deshalb, dass die menschenrechtlichen Verträge und ihre Monitoring-Mechanismen in der innenpolitischen Diskussion systematischer genutzt werden sollten als bisher. |
Die Studie «Frauenrechte und Menschenrechte: Wie kann die schweizerische Gleichstellungspolitik die internationale Dynamik besser nutzen?» von Erika Schläppi ist per sofort aufwww.frauenkommission.ch / Rubrik Publikationen verfügbar: Kurzfassung (d/f/i), Gesamtfassung (d), Auswertungsbericht Workshop (d/f) und Anfang 2008: Gesamtfassung (f). |
Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:
§ Elisabeth Keller, Leiterin Sekretariat der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen, elisabeth.keller@ebg.admin.ch / Tel. 031 322 92 76, Fax 031 322 92 81
§ Erika Schläppi, Dr. iur., Autorin der Studie,erika.schlaeppi@bluewin.ch / Tel. 031 332 95 60 |
| www.frauenkommission.ch |
Flyer_2_2007.pdf |
MM-Menschenrechte F 2.2007-d.pdf |
MM-Menschenrechte F 2.2007-f.pdf |
| |
| Putting Gender Back in the Picture: Rethinking Women’s Economic Empowerment |
Report prepared at the request of the Swedish International Development Cooperation Agency (Sida) |
Emily Esplen with Alyson Brody |
|
BRIDGE supports gender advocacy and mainstreaming efforts of policymakers and practitioners by bridging the gaps between theory, policy and practice with accessible and diverse gender information. BRIDGE was set up in 1992 as a specialised gender and development research and information service within the Institute of Development Studies (IDS), United Kingdom (UK). BRIDGE is one of a family of knowledge services from IDS.
Emily Esplen (author) is Research and Communications Officer at BRIDGE. Her research interests include gender, masculinities and sexual and reproductive health and rights, including HIV and AIDS.
Alyson Brody (editor) is Senior Gender Officer at BRIDGE. Her research interests include gender, migration, labour rights and human rights. |
BRIDGE (development - gender)
Institute of Development Studies
University of Sussex
Brighton BN1 9RE, UK
Tel: +44 (0) 1273 606261
Fax: +44 (0) 1273 621202/691647
© Institute of Development Studies |
| www.bridge.ids.ac.uk/ |
BB19_Economic_Empowerment.pdf |
| |
| Simone de Beauvoir - Ein Lesebuch mit Bildern |
|
Schwarzer, Alice
|
|
gebunden, 320 S., 32 S. s/w Tafeln, SFr. 36.40
ISBN: 978-3-498-06400-6
|
|
Zum hundertsten Geburtstag von Simone de Beauvoir: ein ganz persönliches Porträt ihrer deutschen Mitstreiterin Alice Schwarzer
Am 9. Januar 2008 wird der hundertste Geburtstag von Simone de
Beauvoir gefeiert. Für Generationen von Frauen war die französische Autorin Vorbild und Wegbereiterin: als eine Frau, die Emanzipation praktisch lebte und zugleich mit ihren Büchern die theoretischen Grundlagen dafür lieferte. Und heute? Was ist geblieben von den Einsichten und Forderungen einer Frauenbewegung, die viele positive Veränderungen erreicht hat in unserer Gesellschaft? Welche Texte der Autorin Beauvoir haben Bestand? Alice Schwarzer, die mit Simone de Beauvoir gut befreundet war, zieht Bilanz und liefert ein ganz persönliches Porträt der französischen Kollegin: mit einer Auswahl ihrer wichtigsten Texte, einem eindrucksvollen Fototeil und einem ausführlichen Essay über die Frage, welche aktuelle Bedeutung Simone de Beauvoir heute und in Zukunft hat.
|
| www.frauenbuchhandlung.ch |
| |
| Mainstreaming Gender? |
Widersprüche europäischer und nationalstaatlicher
Geschlechterpolitik |
Stefanie Wöhl |
Paperback, 250 Seiten
24,90 EUR / 41,70 SFr
ISBN 978-3-89741-249-1
|
Ist Gender Mainstreaming als Modernisierungsstrategie und neue Wissenspraxis des Staates zu beurteilen, die sich in die marktrelevanten Projekte der Europäischen Union einfügt und ihre Relevanz als Gleichstellungsinstrument auf nationalstaatlicher Ebene verliert? |
|
| www.ulrike-helmer-verlag.de |
WoehlFlyer.pdf |
| |
| Zwischen Ost und West |
|
Identitätskonstruktionen jüdischer Frauen in Wien
|
|
Michaela Raggam-Blesch
|
|
Die Autorin untersucht autobiographische Erinnerungen und Selbstzeugnisse jüdischer Frauen auf die spezifische Dynamik jüdisch-weiblicher Identitätskonstruktionen, wobei die Verortung zwischen Ost und West eine zentrale Stellung einnimmt. Wien als Kreuzungspunkt zwischen Ost und West verlieh jüdischem Leben in der Habsburgermetropole ein spezifisches Gepräge, welches auch im Sinne kultureller Hybriditätstheorien und dem Konzept des third space von Homi Bhabha gedeutet werden kann. Das Buch dabei in weiterer Folge, den bislang in der jüdischen Geschichtsforschung verwendeten Assimilations- und Akkulturationsbegriff einer Neudefinition zu, indem davon ausgegangen wird, dass sich die als Minderheit definierte Ethnizität Elemente der Mehrheitskultur bewusst aneignete und diese auch aktiv mitgestaltete.
|
| www.studienverlag.at/ |
| |
| Gender and the politics of time |
|
Feminist theory and contemporary debates
|
|
Valerie Bryson
|
|
232 pages 234 x 156 mm
Paperback ISBN 9781861347497
Hardback ISBN 9781861347503
|
|
The Policy Press has just published a new book, 'Gender and the politics of time', by Valerie Bryson. I am sure that this title will be of interest to members of this list.
Women's increased role in the labour market has combined with concerns about the damaging effects of long working hours to push time-related issues up the policy agenda in many Western nations. This wide-ranging and accessible book assesses policy alternatives in the light of feminist theory and factual evidence and is essential reading for all those interested in gender inequality, time-use or work/rest-of-life balance.
|
| www.policypress.org.uk/catalog/product_info.php |
| |
| Von Opfern reden |
|
Ein feministisch-ethischer Zugang
|
|
Maria Katharina Moser
|
|
14.90 EUR
Paperback, 160 Seiten
ISBN 978-3-89741-224-8
|
|
Wer »Opfer« hört, weiß: Hier erleidet jemand ein unbeeinflussbares Schicksal. Auch in feministischer Theorie und Praxis wird von Opfern gesprochen, denn Frauen erfahren Benachteiligung, Unrecht und Gewalt in patriarchalen Strukturen. Das soll die Opfer-Rede aufdecken und anklagen. Und sie soll die Betroffenen zum Widerstand und andere zur Solidarität motivieren. Wie aber ist von »Opfern« zu reden, ohne ihre Subjektivität und ihr Handeln auszublenden? Nicht zuletzt derlei problematische Effekte von Opfer-Rede behandelt dieses gut verständliche Sachbuch.
|
|
ULRIKE HELMER VERLAG
Altkönigstraße 6a
61462 Königstein
Telefon: 06174/936060
Telefax: 06174/936065
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/ |
| |
| Teenagermütter |
|
Betroffene berichten aus ihrem Alltag und benennen die wichtigsten Ressourcen
|
|
Fuhrer Lydia / Scheidegger Katrin
|
|
Erscheinungsjahr: 2007
122 Seiten
Bestell-Nr. 978-3-03796-175-9 (alt 3-03796-175-9)
32.00 sFr. / 19.90 €
|
|
Hauptziel der Untersuchung ist es, diese Mutterschaften auch aus der Perspektive der jungen Mütter zu beleuchten.
Die theoretische Aufarbeitung (u.a. Jugendalter, Ursachen und Folgen der frühen Mutterschaft) mündet in vier Leitfragen nach der Veränderung, dem dabei Erlebten, den möglichen Bewältigungsformen und den konkreten Unterstützungs-Leistungen. Anhand sieben ausführlich dargestellter Praxisfälle werden die Fragen bearbeitet.
Die Schlussfolgerungen unterstreichen die Wichtigkeit vorurteilsloser Beratungsleistungen. Hier sind auch Anregungen für den Umgang mit der betroffenen Zielgruppe zu finden.
Die vorliegende Arbeit ist ein praktischer Leitfaden für die professionelle Beratung junger Mütter.
|
|
Edition Soziothek
|
| www.soziothek.ch/ |
| |
| Glossar «Von Angst bis Zuflucht» |
|
Gegen häusliche Gewalt
|
|
Zu seinem zehnjährigen Bestehen hat Halt-Gewalt ein Glossar zu Gewalt in Partnerschaft und Familie verfasst.
Die Stellenleiterinnen erläutern darin die wichtigsten Aspekte und Begriffe im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt. Das Glossar richtet sich mit allgemeinen Informationen und mit speziellem Bezug auf Basel-Stadt an Erwachsene und Jugendliche, Betroffene und nicht direkt Betroffene, an Verantwortliche von Institutionen, die in ihrer Arbeit mit Betroffenen konfrontiert sind und an die Medien. Es will einerseits präventiv wirken und andererseits im Ernstfall nützlich sein, um Hilfe für sich selber zu holen oder die notwendige Unterstützung weiterzugeben.
|
Das Glossar kann kostenlos bezogen werden unter Telefon 061 267 80 07 (Sekretariat AJFP) oderajfp@bs.ch.
|
| www.ajfp.bs.ch/aktuelles.htm |
| |
| Chancengleichheit von Frau und Mann und Gender Studies im Tertiärbereich |
|
Stand und Massnahmen
|
|
Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF
Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT
|
|
Bern 2007
|
|
Vor 25 Jahren wurde die Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesverfassung verankert, vor 7 Jahren wurde das erste Bundesprogramm zur Förderung der Chancengleichheit an den Universitäten und Fachhochschulen lanciert. Heute sind hinsichtlich der Gleichstellung einige Fortschritte zu erkennen. Die Entwicklung geht jedoch nur träge voran. Wie die nachfolgenden Angaben zeigen, führten die ergriffenen Massnahmen in manchen Bereichen zu konkreten Resultaten. Um das Potenzial der Frauen im Bereich Bildung und Forschungbesser auszuschöpfen, sind jedoch weitere Anstrengungen notwendig. Die zusätzlichen Massnahmen sollen aber nicht nur die Frauen bei der Überwindung bestehender Hindernisse unterstützen, sondern auch der Wirtschaft und der Gesellschaft zugute kommen.
Der erste Teil der vorliegenden Broschüre gibt einen Überblick über den Stand der Chancengleichheit an Schweizer Hochschulen und über die Situation der Gender Studies in der Schweiz. Der zweite Teil zeigt auf, welche Massnahmen in diesem Kontext mit der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Technologie in den Beitragsperioden 2000-2003 und 2004-2007 ergriffen worden sind und welche Schritte für die Zukunft angesagt sind.
|
| www.sbf.admin.ch/htm/services/ |
| |
| / security check |
|
Sicherheitsdebatten feministisch durchleuchtet
|
|
Sicherheit dient mehr denn je als Begründungszusammenhang sowohl für Gerechtigkeit fördernde Politiken wie für Repression und Ausgrenzung. Das neue cfd-Dossier "security check" durchleuchtet aktuelle Sicherheitskonzepte und -interessen aus feministischer Perspektive.
...
|
| www.cfd-ch.org/d/publikationen/ |
| |
| New Report: Behind the Pay Gap |
|
American Association of University Women Educational Foundation: New Report: Behind the Pay Gap
Women earn less even when working in the same career field, likely due to sex discrimination.
|
Free copy of Behind the Pay Gap by contacting Rebecca Leaf :leafr@aauw.org.
|
| www.aauw.org/newsroom/pressreleases/ |
| |
| Gender and Science |
|
Perspektiven in den Natur- und Ingenieurwissenschaften
|
|
Leicht-Scholten, Carmen
|
|
ISBN: 978-3-89942-674-8
(ab Juli 2007 im transcript-Verlag)
|
| |
| genderzukunft |
|
Zur Transformation feministischer Visionen in der Science-Fiction
|
|
Maltry, Karola; Holland-Cunz, Barbara; Köllhofer, Nina; u.a.
|
|
Geschlecht zwischen Vergangenheit und Zukunft, Bd.3
ISBN 978-3-89741-234-7
|
|
Ulrike Helmer Verlag: ab September 2007
|
| |
| Balance von Arbeits- und Privatleben bei Akademikerinnen |
|
Erfahrungswerte, Umsetzungsprobleme und Lösungsansätze
|
|
Schröder, Dagmar
|
|
Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller 2007,
ISBN 978-3-8364-0325-2
|
| |
| Körperlichkeit – Ein feministisch-interreligiöser Dialog |
|
Stofer, Judith; Lenzin, Rifa'at
|
|
Religion und Kultur-Verlag, 2007
ISBN 978-3-933891-18-1
|
| |
| Angst vor Frauenquoten? |
|
Geschichte der Quoteninitiative 1993-2000
|
|
Nicole Gysin
|
|
eFeF-Verlag 2007
|
|
Tausende von Frauen versammelten sich am 3. März 1993 spontan auf dem Berner Bundesplatz, um zu protestieren. Sie waren empört über die Art und Weise, wie die Bundesversammlung soeben die Wahl Christiane Brunners in den Bundesrat verhindert hatte. Die NichtWahl Brunners machte deutlich, dass Frauen allen Anstrengungen zum Trotz in der Schweizer Politik weiterhin nicht angemessen vertreten waren. Das Ereignis mobilisierte die Frauen über die Parteigrenzen hinweg – allenthalben war vom „Brunner-Effekt“ die Rede, der eine Solidarisierung und vor allem die Lancierung der Quoteninitiative auslöste.
Die Historikerin Nicole Gysin zeichnet die Geschichte dieser Initiative sowie des Trägervereins „Frauen in den Bundesrat“ in den Jahren 1993-2000 nach. Gefragt wird insbesondere nach dem Ursprung der Quotenidee, dem Verlauf der schweizerischen Quotendebatte, den beteiligten Akteurinnen und Akteuren, den Diskussionsinhalten und -strategien sowie deren Rezeption in den Medien. In der Quotendebatte kommt eine grundsätzliche und augenscheinlich kaum zu überwindende Spannung zwischen verschiedenen Vorstellungen von Gerechtigkeit, Gleichheit und Demokratie zum Ausdruck. Die Argumente, die gegen die Quoteninitiative ins Feld geführt wurden, erinnern oftmals an die Vorbehalte, die Jahrzehnte vorher gegenüber dem Frauenstimmrecht vorgebracht worden waren.
|
| www.efefverlag.ch/index.php?w=news&ver=news |
| |
| Viewpoint |
|
DVD Chancengleichheit
|
|
Sylvia Manchen Spörri, Ursula Bolli-Schaffner, Liliana Heimberg
|
|
Im Rahmen des Bundesprogramms „Chancengleichheit für Frauen und Männer an Fachhochschulen“ ist an der Zürcher Hochschule Winterthur ZHW ein Kurzfilm auf DVD zum Thema „Genderfallen“ im Hochschulalltag entstanden. Der Film nimmt das Thema auf ungezwungene und trotzdem sensible Art auf und lässt gleichzeitig keinen Zweifel über den Ernst der Situation, er wird ergänzt durch Arbeitsmaterialien, weitere Infos s. Anhang. Die DVD mit Arbeitsmaterialien kostet CHF 50.-, die Projektleitung bietet auch auf der DVD basierendes, adressatInnen-orientieretes Coaching an.
Sylvia Manchen Spörri, Ursula Bolli-Schaffner, Liliana Heimberg
Viewpoint
Frauen in technischen und wirtschaftlichen Ausbildungen
Impulse für die Chancengleichheit
Ein Sensibilisierungsfilm mit Informationen und Material für den Einsatz in der Ausbildung Spricht die Vorlesung Studentinnen und Studenten an? Wer schreibt im Seminar das Protokoll und wer präsentiert?
Wem traut man die anspruchsvolle Programmieraufgabe zu? Haben Studentinnen und Studenten in Prüfungen die gleichen Chancen? Diese und ähnliche Fragen greift die DVD „Viewpoint. Frauen in technischen und wirtschaftlichen Ausbildungen“ auf mit dem Ziel, Dozierende und Studierende von Fachhochschulen, Universitäten und beruflichen Bildungsstätten für das Thema Chancengleichheit zu sensibilisieren.
Soziale Prozesse zwischen Dozierenden und Studierenden aus dem Schulalltag werden aufgegriffen.
Die wichtigsten Situationen im Verlaufe einer Ausbildung, wie Vorlesung, Seminar, Coaching, einer Diplomarbeit und Prüfungen werden semidokumentarisch dargestellt.
Der Film kann in der didaktischen Ausbildung, als Input in Diskussionen mit Studierenden im Unterricht und in Gesprächen mit EntscheidungsträgerInnen eingesetzt werden. Die Filmdauer beträgt ca. 24 min.
Die DVD eignet sich sowohl für die vollständige wie auch kapitelweise Vorführung. Sie wird ergänzt durch Arbeitsmaterialen mit Vorschlägen für den Einsatz in der Aus- und Weiterbildung, Preis CHF 50.-.
|
|
Weitere Informationen und Bestellung:
Prof. Ursula Bolli-Schaffner
Beauftragte für Chancengleichheit ZHW/ZFH
Zürcher Hochschule Winterthur
Postfach 805
8401 Winterthur
+4152 267 75 66
|
| |
| Lesbischer Herbst 2006 |
|
Je älter wir werden, desto lesbischer werden wir
|
|
Kähler, Cornelia
|
|
DÖRNER+KARBOWY.
Hattersheim am Main 2007.
ISBN 978-3-9811521-0-4
|
|
Courage und Beharrlichkeit – Ehrung für Dr. Ilse Kokula
Die Initiative Lesbischer Herbst® gratuliert der engagierten Lesbenforscherin
Blankenheim, 11. Juni 2007 – Am 22. Mai 2007 hat Prof. Dr. Ilse Kokula in Berlin das Bundesverdienstkreuz erhalten. Sie wurde für ihr großes Engagement für die Anerkennung der Lebensweise von Lesben und Schwulen ausgezeichnet. Der Lesbische Herbst gratuliert Ilse Kokula und freut sich sehr, dass ein weiterer wichtiger Schritt in der Sichtbarmachung von Lesben getan wurde.
Die Laudatorin Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus hob bei der Feier in Berlin hervor, dass Ilse Kokula einen außerordentlichen Beitrag „zur Entwicklung einer toleranten und offenen Gesellschaft” geleistet hat.
Ilse Kokula wurde 1944 in Schlesien geboren, wuchs in Franken auf und kam über Umwege zum Studium der Soziologie. Seit den 70er Jahren ist Ilse Kokula in der Lesbenbewegung aktiv: Sie arbeitete im und schrieb über das LAZ (Lesbisches Aktionszentrum) in Berlin, engagierte sich für Lesben und Schwule in der ÖTV/Verdi und war ab 1989 bis zu ihrer Pensionierung 2004 als Gleichstellungsbeauftragte im Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen beim Berliner Senat tätig.
Seit 1975 hat Ilse Kokula immer wieder Bücher und Artikel veröffentlicht – stets sind es Aufrufe, die sich gegen das ungeschriebene Gesetz „Du sollst nach den Normen leben” auflehnen und für ein selbstbestimmtes, von Diskriminierung freies Leben von Lesben kämpfen.
Die Initiative Lesbischer Herbst konnte Prof. Dr. Ilse Kokula schon vor einiger Zeit als Referentin für die Tagung „Lesbischer Herbst 2008” gewinnen. Wir freuen uns nun um so mehr, im November 2008 eine Frau begrüßen zu dürfen, deren Engagement nicht nur im „inner circle”, sondern auf einer außerordentlich breiten gesellschaftlichen Basis anerkannt und geehrt worden ist.
Die Initiative Lesbischer Herbst wurde 2005 gegründet und veranstaltet alljährlich im November eine Tagung, die sich schwerpunktmäßig mit älteren Lesben beschäftigt. Auf der zweitägigen Veranstaltung wird über politische, wissenschaftliche und kulturelle Themen diskutiert. Namhafte Referentinnen halten Vorträge, die später in einer Tagungsdokumentation veröffentlicht werden. Die Dokumentation des „Lesbischen Herbst 2006” ist soeben erschienen und kann über die Website bestellt werden.
|
|
Lesbischer Herbst
|
| www.lesbischerherbst.de |
| |
| Nach der Scheidung aufs Sozialamt? |
|
|
|
Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen fordert eine gerechte Regelung des nachehelichen Unterhalts in Mankofällen
Zeitschrift «Frauenfragen» Nr. 1.2007: Nach der Scheidung aufs Sozialamt? Fakten und Folgerungen zu nachehelichem Unterhalt, Verwandtenunterstützung und Sozialhilfe. Enthält u.a.
Kurzfassung der Studie: Elisabeth Freivogel: Nachehelicher Unterhalt – Verwandtenunterstützung – Sozialhilfe. Wenn das Familieneinkommen nach Trennung oder Scheidung nicht für zwei Haushalte ausreicht: Rechtsprechung und Änderungsbedarf bei Mankofällen (d/f/i)
Empfehlungen: Für eine geschlechtergerechte Aufteilung der wirtschaftlichen Folgen von Trennung und Scheidung. Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen (d/f/i)
Gesamtfassung der Studie: Elisabeth Freivogel: Nachehelicher Unterhalt – Verwandtenunterstützung – Sozialhilfe. Rechtsprechung und Änderungsbedarf bei Mankofällen. Eine Analyse von Gerichtsurteilen, Sozialhilfegesetzgebung und -praxis, erstellt im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen. 79 S. Kurzfassung und Empfehlungen sind ebenfalls als PDF verfügbar. |
|
Medienmitteilung-Juni07-de.pdf |
Empfehlungen_d.pdf |
Empfehlungen_f.pdf |
| |
| Zerreissproben / Double Bind |
|
Familie und Geschlecht in der deutschen Literatur des 18. und des 19. Jahrhunderts
|
|
Christine Kanz
|
|
SFr. 52.00 / € 35.00
|
|
Literatur ist an der permanenten kulturellen Konstruktion der Geschlechterrollen beteiligt. Wie inszenieren literarische Texte des 18. und des 19. Jahrhunderts die vielfältigen Verknüpfungen von Familie und Geschlecht? Mit Beiträgen von Linda Simonis, Annette, Simonis, Gesine Lenore Schiewer, w. Daniel Wilson, Birigt A. Jensen, Waltraud Maierhofer, Yahya Elsaghe, Helga Schutte Watt, Laura Deiulio, Simone Haeberli und Christine Kanz.
|
|
eFeF-Verlag
Doris Stump
Berninastrasse 4
CH-5430 Wettingen
Tel. +41 56-426 06 18
Fax +41 56-427 04 61
|
| www.efefverlag.ch/ |
| |
| Soziale Arbeit – Profession und Geschlecht |
|
Eine Arbeitsbibliographie
Deutsche und englische Titel in thematischer und alphabetischer Ordnung
|
|
Brigitte Hasenjürgen und Mathew Schildheuer-Rowe
|
|
Münster 2007, pdf-Datei (Online-Text)
|
|
Die neu überarbeitete und aktualisierte Arbeitsbibliographie umfasst ca. 700 Titel (erschienen bis Mai 2007) in deutscher und englischer Sprache über Geschlechteraspekte in der Sozialen Arbeit. Ergänzungen und Korrekturen sind gern gesehen.
|
|
|
| www.kfhnw.de/bindata/BIBLIOGRAPHIE_2007[1].Soziale |
| |
| Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft |
Forschung im Dialog |
| Brigitte Aulenbacher | Maria Funder | Heike Jacobsen | Susanne Völker (Hrsg.) |
2007. 306 S. mit 1 Abb. u. 1 Tab. Br. EUR 29,90 - ISBN 978-3-531-15139-7 |
Der Inhalt • Arbeiten in der globalen Ökonomie • Dienstleistungen: Interaktion, Wissen und Privatisierung • Flexibilisierung und De-Institutionalisierung, Vermarktlichung und Subjektivierung • Zukunft der Arbeitsgesellschaft: Wandel und/oder Persistenz der Arbeits- und Geschlechterverhältnisse? Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse befinden sich in einem tief greifenden Umbruch. Er ist nicht zufällig von Tendenzen der Veränderung und Beharrung im Geschlechterverhältnis durchzogen. Diese gesellschaftlichen Bewegungen fordern die Arbeits- und die Geschlechterforschung doppelt: in ihren Theorien, Perspektiven und Diagnosen und in ihrem Verhältnis zueinander. Mit Blick auf die Beschäftigungsverhältnisse in der globalen Ökonomie, die Entwicklung von Dienstleistungsarbeit, die Flexibilisierung gesellschaftlicher und individueller Arbeits- und Geschlechterarrangements und die Zukunft der Arbeitsgesellschaft treten namhafte VertreterInnen der Arbeits- und Geschlechterforschung miteinander in den Dialog. Es schreiben Regina Becker-Schmidt, Klaus Dörre, Wolfgang Dunkel und Margit Weihrich, Stefanie Ernst, Ute Luise Fischer, Michael Frey, Nick Kratzer und Dieter Sauer, Ingrid Kurz-Scherf, Ilse Lenz, Boy Lüthje, Hildegard M. Nickel, Birgit Riegraf, Hedwig Rudolph, Brigitte Schulze, G. Günter Voß, Sylvia M. Wilz. PD Dr. Brigitte Aulenbacher arbeitet am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität Hannover. Prof. Dr. Maria Funder lehrt am Institut für Soziologie der Universität Marburg. Dr. Heike Jacobsen ist Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Sozialforschungsstelle Dortmund. Dr. Susanne Völker arbeitet an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. |
|
| |
| Das Begehren im Blick - Streifzüge durch 100 Jahre Lesbenfilmgeschichte |
|
Ingeborg Boxhammer
|
|
im Bonner MäzenaVerlag erschienen
ISBN 978-3-939650-00-3
Bonn: MäzenaVerlag
26,95 Euro
|
|
Das Lesbenfilmgeschichtsbuch lädt ein zu einem Streifzug durch deutsche und internationale Produktionen: Ingeborg Boxhammer spürt den flüchtigsten Hinweisen des Begehrens zwischen Frauen nach und auch noch die kürzeste Hosenrolle auf. Sie macht Unterschlagungen oder Veränderungen lesbischer Liebe durch ausführliche Vergleiche mit Biografien, Theaterfassungen oder Romanvorlagen sichtbar und inspiziert außerdem fragwürdige Bilder lesbischer Lust und Liebe mit kritischem Blick. Die vielzitierte ‚beste’ Freundin wird ebenso cineastisch von ihr unter die Lupe genommen wie zahlreiche Inszenierungen explizit lesbischer Beziehungen. Die Autorin diskutiert ernsthafte, verzweifelte oder einfach nur komische Coming Out-Darstellungen, untersucht die Entwicklungen im lesbischen Filmschaffen und zeigt auf, wer Lesbenfilme dreht und wo sie zu sehen sind.
„Das Begehren im Blick“ gibt in unterhaltsamer Weise einen Überblick über 100 Jahre internationale Lesbenfilmgeschichte!
|
|
|
| www.lesbengeschichte.de |
| |
| Besser selbstständig? |
|
Unternehmensgründungen von westdeutschen, ostdeutschen und türkischstämmigen Frauen
|
|
Gudrun Honnef
|
|
ISBN 978-3-89741-239-2 Paperback, 442 Seiten 34,50 € / 55,00 SFr
|
|
Der Wandel der Erwerbswelt mit seiner stetigen Abnahme unbefristeter Arbeitsverhältnisse und zunehmenden Flexibilitätsanforderungen macht andere und neue Formen von Erwerbsarbeit notwendig. So weit, so gut.
Berufliche Selbstständigkeit oder eine Unternehmensgründung schienen für Frauen zunächst vielfältige Chancen zu bieten, vergleichsweise unabhängig von Alter und Herkunft am Erwerbsleben teilzunehmen. Doch die Diskussion um Selbstständigkeit oder Gründung als Alternative zur Arbeitslosigkeit ist vor allem ein Modethema. Und die Hoffnung, der desolaten Situation auf dem abhängigen Erwerbsmarkt so zu entgehen oder darüber hinaus sogar noch zusätzliche Erwerbsplätze zu schaffen, hat sich als Illusion entpuppt, meint Gudrun Honnef.
Gudrun Honnef, geboren 1962, promovierte zum Thema dieser Publikation.
In Wissenschaft, Wirtschaft und Politik tätig als freie Wissenschaftliche Mitarbeiterin; außerdem Trainerin und Dozentin in der Erwachsenenbildung.
|
|
ULRIKE HELMER VERLAG
Altkönigstraße 6a
61462 Königstein
Telefon: 06174/936060
Telefax: 06174/936065
|
| www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| Gender goes global |
|
Der Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für Frauen und Gender Mainstreaming
|
|
Eva Voß studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Gender Studies in Freiburg und Brest (Frankreich). Sie wurde mit dem österreichischen Johanna-Dohnal-Förderpreis ausgezeichnet. Seit Januar 2007 arbeitet sie als Projektkoordinatorin im Büro der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Freiburg.
|
|
ISBN 978-3-89741-240-8
Paperback, 150 Seiten
19,90 € / 33,80 SFr
WG: 1730
|
|
Die hier angekündigte Studie arbeitet erstmals im deutschsprachigen Raum die Entstehung, die Aufgaben und Strukturen sowie die Stellung des Frauenfonds innerhalb der UN auf.
Als die Vereinten Nationen 1975 das Internationale Jahr der Frau ausriefen, wurde eine neue Ära in der internationalen Frauen- und Entwicklungspolitik eingeleitet. Bis dahin spielten Frauen weder als Akteurinnen noch als Zielgruppe der großen Entwicklungsorganisationen eine Rolle. Dies begann sich erst mit dem 1976 ins Leben gerufenen Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für Frauen zu ändern. Die Autorin stellt ihre Analysen in einen historischen wie institutionellen Kontext. Durch die profunde Analyse der Organisation und ihrer Methoden wird der Zugang zu bisher unerforschtem Material ermöglicht.
|
|
ULRIKE HELMER VERLAG
Altkönigstraße 6a
61462 Königstein
Telefon: 06174/936060
Telefax: 06174/936065
|
| www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| Gefühlte Gleichstellung |
|
Zur Kritik des Gender Mainstreaming (Konzepte / Materialien Bd. 5)
|
|
Marion Heister Dr. phil., geboren 1959, ist Autorin und Lektorin. Sie lebt und arbeitet in Köln.
|
|
ISBN 978-3-89741-248-4
Paperback, 146 Seiten
14,90 € / 26,00 SFr
WG: 1730
|
|
Hält die Wirklichkeit des Gender Mainstreaming den Ansprüchen stand oder verstärkt sie gar Geschlechtsstereotype?
Gender Mainstreaming wurde 1999 mit den Amsterdamer Verträgen für die Staaten der EU verbindlich eingeführt. Bei allen Verwaltungsakten und Gesetzesvorhaben ist seitdem zu prüfen, wie sie sich auf die Lebenslagen von Männern und Frauen auswirken und ob sie einen Beitrag zur Gleichstellung der Geschlechter leisten. Das Thema Gleichstellung soll so vom Rand in den Mainstream der Gesellschaft rücken und damit eine Revolution in der Geschlechterpolitik anstoßen. Mittlerweile sind einige Pilotprojekte auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene abgeschlossen. Zeit für eine Bilanz, die auch die Praxis ins Auge fasst: Wie kann etwa ein Jugendzentrum verhindern helfen, dass »viele männliche Jugendliche im Wohngebiet herumhängen«, wenn doch 60 Prozent der Jugendlichen im Viertel Mädchen sind?
|
|
ULRIKE HELMER VERLAG
Altkönigstraße 6a
61462 Königstein
Telefon: 06174/936060
Telefax: 06174/936065
|
| www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| Geschlechterdemokratie als "rhetorische Modernisierung"? |
|
Eine feministische ReVision
|
|
Tina Jung
|
|
Mit einem Vorwort von Ingrid Kurz-Scherf
148 Seiten, Paperback, 29,90EUR
ISBN: 978-3-939348-10-8
|
|
Ähnlich wie Gender Mainstreaming hat der Begriff Geschlechterdemokratie eine bemerkenswerte Karriere gemacht. So haben nicht nur die Heinrich-Böll-Stiftung, die als Vorreiterin der Umsetzung von Geschlechterdemokratie gilt, sondern inzwischen auch Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, öffentliche Verwaltungen und Wirtschaftsunternehmen Geschlechterdemokratie implementiert. Daneben taucht der Begriff als Leitbild in thematisch breit gefächerten Diskussionen um Politik und Wirtschaft auf.
Doch was verbirgt sich hinter dem „Label“ Geschlechterdemokratie im Einzelnen wirklich? Inwiefern werden mit Geschlechterdemokratie gleichstellungspolitische Konzepte weiterentwickelt bzw. inwiefern ist sie als eine neue feministische Vision zu verstehen?
Im Kern der Auseinandersetzung, die um den Begriff und die Ausgestaltung von Geschlechterdemokratie geführt wird, steht die Problematik, inwieweit Geschlechterdemokratie als Anschluss oder vielmehr als Abkehr von feministischen Erkenntnisinteressen und politischen Anliegen zu verstehen ist und sich so als Teil einer lediglich – wie es Angelika Wetterer einmal formulierte – rhetorischen Modernisierung entpuppt.
|
| www.fwpf.de |
| |
| Die politische Inszenierung der Suffragetten in Großbritannien |
|
Formen des Protests, der Gewalt und symbolische Politik einer Frauenbewegung.
|
|
Jana Günther
|
|
Mit einem Vorwort von Herfried Münkler.
ISBN-13: 978-3-939348-04-7
|
|
„Deeds not Words“ ist der wohl bekannteste Slogan der Suffragettenorganisation Women's Social and Political Union (WSPU) gewesen und steht exemplarisch für die innovative und später äußerst militante Kampagne zur Erringung des Frauenstimmrechts im viktorianisch geprägten britischen Königreich.
Der Common Sense in der deutschen Bewegungs- und Frauenforschung blendet radikale symbolische Protestformen in der Geschichte der Frauenbewegung weit-gehend aus. Mit ihrer Arbeit beginnt die Sozialwissenschaftlerin Jana Günther nun eine Diskussion um geschlechtercodierte Zuschreibungen innerhalb des politikwissenschaftlichen Spannungsfeldes der sozialen Bewegungen und der Herstellung politischer Öffentlichkeit.
|
| www.fwpf.de |
| |
| Guide des sources de l'histoire du féminisme de la Révolution française à nos jours |
|
Archivführer zur Geschichte des Feminismus in Frankreich
Der vorliegende Archivführer stellt nach einem festen Schema ca. 100 Archive und Bibliotheken sowie Webseiten vor, die Bestände für die Geschichte des französischen Feminismus aufweisen. Eine Pionierarbeit!
Gründung der Archives du féminisme an der Universität Angers
Als die französischen Feministinnen in den 1970er Jahren bemerkten, dass außer Simone de Beauvoir schon andere vor ihnen für die Rechte der Frauen gekämpft hatten, wunderten sie sich darüber, dass es so wenig einschlägige Quellen gab. Zwar existierte seit 1931 in Paris die Bibliothèque Marguerite Durand, die ausschließlich der Geschichte der Frauen und des Feminismus gewidmet ist, aber vor der so genannten "zweiten Welle" des Feminismus dämmerte sie weitgehend vor sich hin. Die rege Nachfrage ab den 1970er Jahren bewog die Stadt Paris dazu, die Bibliothek besser auszustatten, aber dennoch reichten bald weder Personal noch Magazine aus. Dieser Zustand wurde besonders deutlich, als die russische Regierung begann, Frankreich die Archivbestände zurückzugeben, die die deutschen Besatzer von 1940 bis 1944 beschlagnahmt hatten und die nach Kriegsende in den Besitz der Sowjets übergegangen waren. Unter ihnen befanden sich 11 laufende Meter Dokumente der Frauenrechtlerin Cécile Brunschvicg, die an führender Stelle für das Wahlrecht gekämpft hatte und in der Volksfrontregierung Unterstaatssekretärin gewesen war...
|
| http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/ |
| |
| Kino Frauen Experimente |
|
Quetting, Esther (Hg.)
|
|
Mit Beiträgen von: Fabienne Amlinger, Stefanie Arnold, Caroline Bühler, Marli Feldvogel, Karola Gramann, Pia Horlacher, Elisabeth Joris, Veronika Minder, Esther Quetting, Karin Schiefer, Heide Schlüpmann, Catherine Silberschmidt und Maddalena Tognola.
|
|
192 S.
ISBN: 978-3-89472-494-8
|
|
In den in diesem Buch zusammengestellten Beiträgen stellen die Autorinnen aus ihrer jeweiligen Perspektive als Filmkritikerin, Filmkuratorin, Historikerin, Filmemacherin oder Kinogängerin ihre persönliche Auseinandersetzung mit Kino und feministischen Positionen dar. Ausgehend von einer Rekonstruktion der Geschichte des Kinoprojekts Frauenfilmtage Schweiz werden die Bedeutung geschlechterbewusster Kinoarbeit und der Stellenwert von Frauenkinoprojekten diskutiert. Ob heute Queer-Filmfestivals an die Stelle von Frauenfilmfestivals getreten sind und deren Publikum gewissermassen abgeworben haben, wird dabei genauso debattiert wie grundsätzliche Fragen nach den Auswirkungen der Frauenbewegung auf die Filmpraxis und die Filmkritik. Ein Interview mit der Filmemacherin, Produzentin und Drehbuchautorin Barbara Albert zeigt, mit welcher Selbstbestimmtheit eine junge Regisseurinnen-Generation im heutigen Kino auftritt.
WOZ-Rezension:
|
| www.woz.ch/gelesen/buch_942.html |
| |
| Frauenarmut, Arbeit und Gesundheit |
Ein Praxis-Handbuch |
|
Das Praxis-Handbuch «Frauenarmut, Arbeit und Gesundheit» bildet den Abschluss eines Schwerpunktprogramms der ehemaligen Fachstelle Gender Health (heute Fachbereich Gender Health). Es informiert Sozial- und Gesundheitsdienste, andere Organisationen auf Gemeindeebene und weitere Interessierte über die Zusammenhänge zwischen Frauenarmut, Arbeit und Gesundheit. Zudem liefert die Publikation mit vielen Praxisbeispielen und erprobten Empfehlungen wichtiges Grundlagenwissen für die Konzeption von Projekten und Interventionen. |
|
Das Handbuch kann unter der Bestellnummer 311.860 gratis bestellt werden:
|
| www.bag.admin.ch/shop/00056/00222/index.html?lang=de |
Handbuch_Frauenarmut_def_030507.pdf |
| |
| Frauenarmut, Arbeit und Gesundheit |
Ein Praxis-Handbuch |
|
Das Praxis-Handbuch «Frauenarmut, Arbeit und Gesundheit» bildet den Abschluss eines Schwerpunktprogramms der ehemaligen Fachstelle Gender Health (heute Fachbereich Gender Health). Es informiert Sozial- und Gesundheitsdienste, andere Organisationen auf Gemeindeebene und weitere Interessierte über die Zusammenhänge zwischen Frauenarmut, Arbeit und Gesundheit. Zudem liefert die Publikation mit vielen Praxisbeispielen und erprobten Empfehlungen wichtiges Grundlagenwissen für die Konzeption von Projekten und Interventionen. |
|
Das Handbuch kann unter der Bestellnummer 311.860 gratis bestellt werden:
|
| www.bag.admin.ch/shop/00056/00222/index.html?lang=de |
Handbuch_Frauenarmut_def_030507.pdf |
| |
| Das maskierte Begehren. |
|
Frauen zwischen Sozialarbeit und Management
|
|
Birgit Althans
|
|
broschiert, sFr. 56.-
ISBN: 978-3-593-37992-0
|
|
Seit der PISA-Studie wird über die Effektivität von Bildungseinrichtungen heftig gestritten. Ausgehend von dieser aktuellen „Qualitätsdebatte“ unternimmt Birgit Althans eine Reise zu Sozialreform und Managementlehre in Deutschland und den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Am Beispiel der Sozialreformerinnen Alice Salomon, Jane Addams und Mary Parker Follett zeigt sie, dass Sozialarbeit und Managementlehre sich parallel entwickelten und Frauen dabei einen grossen Einfluss hatten. Viele ihrer Denkansätze finden sich in den aktuellen sozialpädagogischen und ökonomischen Diskursen wieder. Es ist das maskierte Begehren der Frauen, so die These, und ihre Inszenierung des eigenen Handelns, was beide Sphären verbindet.
|
| www.candinasbuch.ch/ |
| |
| Passion der Differenz |
|
Ein Kaleidoskop von Frauenwelten
|
|
Lisa Schmuckli
|
|
ISBN 978-3-89741-246-0
Paperback, 270 Seiten
29,80 € / 48,30 SFr
|
|
Im Fokus des neuen Buches von Lisa Schmuckli steht eine Beschreibung und Reflexion der alltäglichen, oft unsichtbaren Frauenwelten, in denen Fragmente subversiver Selbstbestimmungen und Ermächtigungen aufscheinen.
Lisa Schmuckli legt dar, wie sich die Welt im Auge der Betrachterin zu »formen« beginnt und wie Frauen zu Beschreibenden ihrer Welten werden.
Dabei wagt die Autorin den Versuch, die Vielfalt der Passion der Differenz, welche Desintegrationen schafft, zu einem eigenständigen Entwurf eines »wahrnehmungsstarken« Subjekts Frau zu integrieren.
Die Autorin ist freischaffende Philosophin und Psychoanalytikerin in eigener Praxis in Luzern. Zudem arbeitet sie als Lehrbeauftragte an diversen Fachhochschulen für Ethik und Geschlechterverhältnisse sowie als Referentin und Publizistin. Veröffentlichungen u.a.: »Differenzen und Dissonanzen« (Helmer 1996) und »Hautnah« (Helmer 2001).
|
|
ULRIKE HELMER VERLAG
|
| |
| Sittlichkeit und Sinnlichkeit |
|
Weibliche Sexualität im Iran
|
|
Maryam Taherifard
|
|
ISBN 978-3-89741-245-3
Paperback, 380 Seiten
39,90 € / 63,00 SFr
|
|
Auf der Basis von Interviews, die sie 2003 selbst im Iran geführt hat, untersucht Maryam Taherifard weibliche Sexualität und Menstruation im Iran.
Die befragten Mädchen und Frauen aus drei Generationen kommen aus der Stadt oder vom Land, aus Akademiker- wie auch aus Nomadenfamilien. Sie haben mit großer Offenheit von ihrer sexuellen Aufklärung, der ersten Menarche, ihren Erfahrungen mit Sexualität, ihrer Ehe und der Erziehung ihrer Töchter erzählt. So ist ein zeithistorisches Dokument entstanden, das den Wandel in der Einstellung zur Sexualität im 20. Jahrhundert im Iran dokumentiert und die Auswirkungen des Islam auf den Frauenalltag reflektiert.
Maryam Taherifard, Iranerin, erhielt Asyl in Deutschland. Sie studierte Sozialpädagogik und promovierte mit einer ethnografischen Feldstudie zum Thema dieser Publikation an der Universität Frankfurt am Main. Sie engagiert sich für eine bessere Sexualaufklärung auch in islamischen Kontexten.
|
|
ULRIKE HELMER VERLAG
|
| |
| Geschlechtssensible Gewaltprävention in der (interkulturellen) Jugendarbeit als Beitrag zu einer Kultur der Menschenrechte |
|
Schad Ute
|
|
224 Seiten
Bestell-Nr. 978-3-03796-184-1 (alt 3-03796-184-8)
40.00 sFr. / 25.00 €
|
|
Der Praxisforschungsbericht beschreibt die konzeptionelle und praktische Umsetzung von Ansätzen der internationalen sozialwissenschaftlichen Forschung über Männlichkeiten in den Alltag der (interkulturellen) geschlechtssensiblen Gewaltprävention. Er umfasst eine Auseinandersetzung mit dem Konzept der "Ehre", stellt den Einstieg in eine alltagsnahe Menschenrechtsbildung sowie die Methode der Produktion theoriegestützter Weiterspielvideos vor. Die inhaltliche Beschreibung der Weiterspielszenen ermöglicht und erleichtert Praktikern "vor Ort" den Einstieg in ähnliche medienpädagogische Vorhaben.
Die Studie richtet sich an SozialpädagogInnen, MedienpädagogInnen, Lehrkräfte und SozialwissenschaftlerInnen, die sich mit geschlechtssensibler Gewaltprävention, Männlichkeitsforschung und Menschenrechtsbildung in Theorie und Praxis beschäftigen.
|
| www.soziothek.ch/frames.html? |
| |
| Der Lohngleichheitsreport |
|
Ein Schulungsinstrument zur Förderung der Lohngleichheit
|
|
Kathrin Arioli, Martina Hofer, Sarah Keller, Regula Tobler, Enrico Violi
Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen des Kantons Zürich (Hrsg.)
|
|
4 Dokumentarfilme auf DVD mit ca. 50 Seiten Begleitmaterial als pdf
Arbeitswelt Band 24
1. Auflage 2007
Format 20 x 27 cm, Discboard mit DVD
CHF 88.00 / EUR 60.00 (D)
ISBN 978-3-7281-3159-1
|
|
"Frauen verdienen weniger, das ist einfach so." Was wie eine Aussage aus längst vergangenen Tagen anmutet, ist ein Zitat aus der Gegenwart. Es ist die Antwort, die eine Verkäuferin von ihrem Arbeitgeber bekam, als sie ihn fragte, warum sie für die gleiche Arbeit weniger verdiene als ihre männlichen Kollegen.
Obwohl gesetzlich verboten, existiert Lohndiskriminierung weiterhin. Arbeitnehmende und Arbeitgebende können Lohndiskriminierungen aufdecken, Lohngleichheit durchsetzen und so verwirklichen, dass alle davon profitieren!
|
| www.gleichberechtigung.zh.ch/ |
| |
| Männerzeitung |
|
|
|
Allgemeine Informationen zur Männerzeitung:
Die Männerzeitung ist eine nicht gewinnorientierte Zeitung von Männern gemacht für Männer; ein Pionierprojekt im deutschsprachigen Raum.
Das Zielpublikum sind engagierte und interessierte Männer, die sich mit ihrem Mannsein auseinandersetzen und Männer, die beruflich mit Männern zu tun haben, wie z.B. in der Gender- und Suchtarbeit sowie interessierte Frauen.
Die Männerzeitung erscheint 4 mal im Jahr. Die Auflage beträgt 3500 Exemplare, wovon 2000 an feste Abonnenten verschickt werden. Die Männerzeitung liegt in Männer- und Gleichstellungsbüros auf und spricht eine grössere Öffentlichkeit an.
Sie setzt sich mit Themen rund ums Mannsein auseinander und bildet männliche Lebenswirklichkeiten ungeschminkt ab. Jede Ausgabe widmet sich einem anderen Schwerpunktthema, wie z.B. Vatersein, Männer altern, Männermacher etc. Alle bereits erschienen Ausgaben stellen wir kostenlos zum download bereit.
Die Redaktion besteht aus einem festen Kern von regelmässigen Mitarbeitern und ist in ein Netz von Journalisten, Fachmännern und Interessierten eingebunden. |
|
| www.maennerzeitung.ch |
Männerzeitung Freier Titel Inhalt Edito 07 September.pdf |
| |
| Singleness in England, 1914–60 |
The shadow of marriage |
Katherine Holden |
This book stakes out new territory within an exciting, emerging field of study.
Not only does it uncover the history of a neglected group, but it also offers valuable insights into the significance of marital status which are equally relevant to current debates on marriage and family. |
|
|
Holden.pdf |
ATT00125 (2).htm |
| |
| Bürgerliche Frauenbewegung und Eugenik in der Weimarer Republik |
|
Ulrike Manz
|
|
Reihe Frankfurter Feministische Texte – Sozialwissenschaften 7
29.00 90
Paperback, 280 Seiten
ISBN 978-3-89741-229
Erscheint im April 2007
|
|
Während der 1920er Jahre entspann sich in der Weimarer Republik eine breite Debatte über die mögliche Anwendung eugenischer Maßnahmen, an der sich sehr unterschiedliche gesellschaftliche Gruppierungen beteiligten. Die Beeinflussung der gesundheitlichen »Qualität« kommender Generationen mittels Eingriffen in die Fortpflanzung stand nicht nur im Interesse reaktionärer Kreise. Die Studie liefert eine differenzierte Antwort auf die Frage, welche Haltung die bürgerliche Frauenbewegung in dieser Auseinandersetzung einnahm, und knüpft damit auch an Debatten um die eugenischen Implikationen aktueller Biopolitik an.
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/ |
| |
| Gender-Sprachbewusstsein bei Jugendlichen in Ost und West |
|
Kristina Reiss
|
|
24.50 EUR
Paperback, 250 Seiten
ISBN 978-3-89741-231-6
Erscheint im April 2007
|
|
Schlagen sich bei Jugendlichen heute die sprachpolitischen Forderungen feministischer Linguistik nieder? Wo sind in Ost und West Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Interferenzen feststellbar? Welche Sprachsensibilität wird in Bezug auf die Kategorie »Gender« gezeigt? Neben der Entfaltung des westlichen Diskurses um Sprache, Gesellschaft und Geschlecht wird insbesondere die Feministische Sprachkritik in der DDR beleuchtet. Darüber hinaus setzt sich die Autorin mit Schule als normativer Vermittlungsinstanz und der Problematik von Sprachgewalt auseinander.
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/ |
| |
| Gender Works! |
|
Gender Mainstreaming: Gute Beispiele aus der Facharbeit
|
|
Année de publication: 2007
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2007. 200 S., zahlr. Tab. und Graf.
ISBN 978-3-631-55107-3 br.
|
|
In den letzten Jahren ist eine Vielzahl von Publikationen zu Gender Mainstreaming erschienen. lmmer noch gibt es allerdings zu wenig Wissen über die praktische Umsetzung dieser neuen Gleichstellungsstrategie. In diesem Band sind daher Beiträge zu Chancen, Barrieren und besonderen Herausforderungen bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming und Berichte über Best Practices versammelt. Gender Works ist ein unerlässliches Buch für gleichstellungspolitisch Aktive aus der Praxis und Akteure aus der anwendungsorientierten Forschung, die auf der Suche nach Erfahrungen und Anregungen zu Gender-Aspekten in unterschiedlichen Sachthemen sind oder mehr über die Implementierung von Gender Mainstreaming in unterschiedlichen Organisationstypen wissen wollen.
|
| www.peterlang.com/index.cfm |
| |
| Bundesamt für Gesundheit – Fachbereich Gender Health |
|
Erster nationaler Gender-Gesundheitsbericht
|
Der „Gender-Gesundheitsbericht Schweiz 2006“ (Hrsg. Bundesamt für Gesundheit, Fachbereich Gender Health) kann ab sofort kostenlos als CD-Rom bestellt werden bei:info@genderhealth.ch.
Zudem ist er als Download unter folgendem Link zu finden:
Der Bericht präsentiert die epidemiologischen Befunde aus Gender-Perspektive, interpretiert die Befunde vor dem Hintergrund der Diskussion um die Bedeutung von sex und gender und formuliert Handlungsempfehlungen.
|
| www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/ |
| |
| Mit Biss und Bravour |
|
Lebenswege von Topmanagerinnen
|
|
Elisa Streuli
|
|
200 Seiten
gebunden, mit zahlr. Fotografien
ca. CHF 44.00 / € (D) 26.50
EAN 978-3-280-05195-5
|
|
Frauen auf Erfolgskurs. Noch sind es wenige, aber es werden immer mehr: Frauen im Topmanagement. Wie haben es Topmanagerinnen geschafft, dahin zu kommen, wo sie heute sind? Welches waren ihre Sprungbretter und ihre Stolpersteine? Wie sieht ihre Work-Life-Balance aus und wo sehen sie sich in zehn Jahren? Dreizehn Frauen in der Chefetage erzählen ihre Geschichte.
Die Geschäftsleitungsmitglieder und Direktorinnen in Schweizer Grossfirmen berichten von ihrem Werdegang, von Familie, Ausbildung, Aufstieg und Hobbys, von der Unterstützung, aber auch von Hindernissen auf dem Weg zu ihrer heutigen Position. Daneben beleuchtet eine Headhunterin die Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus der Sicht der Firmen: Welche Rolle spielt das Geschlecht bei der Platzierung in Toppositionen? Wie steht es mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Und gibt es den idealen Weg nach oben? Das Buch liefert eine fundierte Analyse und gibt den Leserinnen wertvolle Ratschläge auf den beruflichen und privaten Weg mit.
|
| www.ofv.ch/index.php?ID=bkDet&nr=2863 |
| |
| Familienpolitik aus der Gleichstellungsperspektive : ein europäischer Vergleich |
|
Rüling, Annle; Kassner, Karsten
|
|
Berlin : Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Politik und Gesellschaft, 2007.
Berlin ; Bonn : FES, 2007
|
|
Presseartikel zum Thema:
|
| http://library.fes.de/pdf-files/do/04262.pdf |
| |
| Schullaufbahn und Geschlecht |
|
Beschäftigungssituation und Karriereverlauf an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland aus gleichstellungspolitischer Sicht
|
|
Scheuring, Andrea / Burkhardt, Anke
|
|
Wittenberg, 93 S., ISSN 1436-3550,
|
|
HoF-Arbeitsberichte 4'06
|
| www.hof.uni-halle.de/cms/download |
| |
| Berufsziel Technikerin? |
|
Thaler, Anita
|
|
Technik- und Wissenschaftsforschung, Band 53
München: Profil Verlag 2006
ISBN 3- 89019- 609 - 8
|
|
Technik-Gestaltung ist mit Macht und Einfluss verbunden, deshalb wird Frauen das Berufsziel Technikerin nahegelegt. Sie sollen nicht nur Nutzerinnen, sondern auch Expertinnen sein, die die Richtung und Ausformung der Technik-Entwicklung mitprägen. Doch die Erreichung oder besser gesagt Nichterreichung dieses Zieles wird im Sinne einer monokausalen Erklärung den angeblich technik-uninteressierten Frauen angelastet.
Dieses Buch beleuchtet mithilfe einer sozialwissenschaftlich-analytischen Studie das gesamte System “Berufsziel Technikerin”, also Technik-Bildung, Technik-Berufstätigkeit, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und die Frauen selbst.
|
| www.ifz.tugraz.at/index.php/ |
| |
| Global Gender Gap Report 2006 des Weltwirtschaftsforums |
|
The Global Gender Gap Report 2006
|
|
World Economic Forum
Geneva, Switzerland 2006
|
| www.weforum.org/pdf/gendergap/report2006.pdf |
| |
| Globalisierung und Geschlechtergleichheit - Frauenfrühling oder modernisierte Ungleichheit |
|
Seit den 1970er Jahren arbeiten Frauennetzwerke auf internationaler Ebene daran, die Gleichberechtigung der Geschlechter voranzutreiben. Viele politische Erfolge haben sie erzielt - was aber hat die Globalisierung konkret für die Geschlechtergleichheit gebracht? Diese Frage haben Forscherinnen am Lehrstuhl für Frauen- und Strukturforschung (Prof. Dr. Ilse Lenz) untersucht. Über ihre Ergebnisse berichten sie in RUBIN "Globaler Wandel", der soeben erschienenen Sonderausgabe des Wissenschaftsmagazins der Ruhr-Universität Bochum.
|
| www.ruhr-uni-bochum.de/rubin/ |
| |
| Meta-Analyse über Geschlechterungleichgewicht in der Forschung |
|
Bewerben sich Frauen für Forschungsgelder, scheinen sie weniger erfolgreich als Männer zu sein. Dies ist das Ergebnis einer Meta-Analyse die jüngst in der Zeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde.
|
| http://arxiv.org/ftp/math/papers/0701/0701537.pdf |
| |
| Forschungsprojekt „Lehrlingsselektion in KMU“ |
|
Im Rahmen unserer Untersuchung haben wir Ausbildungsverantwortliche in über 80 Lehrbetrieben zu deren Selektionspraktiken befragt. Die Vergabe der Lehrstellen wurde konkret in folgenden Branchen untersucht: Carrosseriewerke, Autogaragen, Arzt- und Zahnarztpraxen, Schreinereien, sowie in Verwaltungsabteilungen von KMU.
Die im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramm „Integration und Ausschluss“ (NFP51) geförderte Forschung ist inzwischen abgeschlossen.
Auf unserer Webseite
finden Sie einen aktuellen Kurzbericht zu den Resultaten in deutscher, französischer und italienischer Sprache.
Speziell für DozentInnen in Berufsbildnerkursen (Modul Lehrlingsselektion) wurden zudem einige „Diskussionsangebote“ formuliert. Diese können auch für die Ausbildungsverantwortlichen in den Betrieben interessant sein. Sie können dieses Diskussionspapier ebenfalls downloaden.
|
|
Im Rahmen unserer Untersuchung haben wir Ausbildungsverantwortliche in über 80 Lehrbetrieben zu deren Selektionspraktiken befragt. Die Vergabe der Lehrstellen wurde konkret in folgenden Branchen untersucht: Carrosseriewerke, Autogaragen, Arzt- und Zahnarztpraxen, Schreinereien, sowie in Verwaltungsabteilungen von KMU.
Die im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramm „Integration und Ausschluss“ (NFP51) geförderte Forschung ist inzwischen abgeschlossen.
Auf unserer Webseite
finden Sie einen aktuellen Kurzbericht zu den Resultaten in deutscher, französischer und italienischer Sprache.
Speziell für DozentInnen in Berufsbildnerkursen (Modul Lehrlingsselektion) wurden zudem einige „Diskussionsangebote“ formuliert. Diese können auch für die Ausbildungsverantwortlichen in den Betrieben interessant sein. Sie können dieses Diskussionspapier ebenfalls downloaden.
|
| www.lehrlingsselektion.info |
| |
| Frauen Macht Zukunft |
|
Herausgeberin: Die Grünen Linz
|
|
Projekt: Maria Buchmayr
Seiten: 327
Preis: 19,90 Euro
ISBN 978-3-85286-149-4
Milena Frauenverlag
Wien 2007
|
|
Die Grünen Linz freuen sich, Sie auf folgende Neuerscheinung aufmerksam machen zu dürfen:
Engagierte Frauenpolitik, die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern von der Utopie zur Wirklichkeit werden lassen will, braucht mehr als kurzfristig wirkende Maßnahmen. Ideen und Visionen einer geschlechtergerechten Gesellschaft zur Realität werden zu lassen, benötigt Diskussionsprozesse, die die derzeitige Situation der Frauen in der Gesellschaft beleuchten und gleichzeitig den Blick in die Zukunft richten. Die GRÜNEN Linz haben diesen Diskussionsprozess mit dem Symposium frauen.macht.zukunft im Dezember 2005 gestartet und daran anschließend Frauen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Expertinnen aus den verschiedensten Bereichen eingeladen, die Stellung der Frauen zu reflektieren und weiter zu denken.
Mit Beiträgen von:
Christine Bauer-Jelinek, Elisabeth Buchinger, Maria Buchmayr, Ursula Breitenfelder, Alison Brown, Dorothea Brozek, Cornelia Daheim, Kirstin Eckstein, Vlatka Frketic, Roswitha Kröll, Ulrike Lunacek, Brigitte Menne, Gabriele Michalitsch, Inge Plangger, Sybille Pirklbauer, Stella Rollig, Ayla Satilmis, Maria Schwarz-Schlöglmann, Elvira Tomancok, Vanessa Watkins, Evelyne Wührer.
In Kooperation mit: Grünen Frauen Oberösterreich, Grünen Bildungswerkstatt Oberösterreich, Grünen Andersrum Oberösterreich.
|
|
Erhältlich im Buchhandel oder zu bestellen bei:
Milena Frauenverlag
Lange Gasse 51/10
A-1080 Wien
T 0043/1/402 59 90
mobil 0699/121 03 551
F 0043/1/408 88 58
|
| http://www. milena-verlag.at |
| |
| Parcours de femmes et rapports de genre dans la Suisse de la Belle Epoque |
Les Annuelles 10 |
Monique Pavillon (dir.) |
2007, Antipodes,
391 pages,
ISBN 978-2-940146-93-2
(38 FCH,) |
|
|
| http://info.rsr.ch/fr/rsr |
Prospectus Annuelles 10.pdf |
| |
| Erben in der Schweiz |
|
|
Dem Phänomen des Erbens in der Schweiz kann man sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln annähern. Der von den Autoren des Büro BASS gewählte Untersuchungsansatz kombiniert ökonomische mit soziologischen Sichtweisen und bettet auf diese Weise das Erbgeschehen in den Kontext von Familien- und Generationenbeziehungen ein. |
|
Für Rezensionsexemplare oder weitere Auskünfte kontaktieren Sie bitte Frau Marianne Nydegger, Tel. 044/491 21 30 Fax: 044/493 11 76 odermnydegger@rueggerverlag.ch.
|
9783725308590_neu.pdf |
| |
| Le défi du féminisme et de la maternité |
|
Qui gardera les enfants ? Mémoires d’une féministe iconoclaste,
par Yvonne Knibiehler
|
|
Journal l'Humanité
Rubrique Tribune libre
Article paru dans l'édition du 3 avril 2007
Éditions Calmann-Lévy, 2007, 318 pages, 18 euros
|
|
idées
Le défi du féminisme et de la maternité
Universitaire et mère de trois enfants, Yvonne Knibiehler fut une combattante atypique de l’identité féminine en plein baby-boom.
|
| www.humanite.fr/journal/ |
| |
| Scheidung, Pensionskasse, AHV/IV - Das müssen Sie wissen / Divorce, caisse de pension, AVS/AI - Ce qu'il vous faut savoir / Divorzio, cassa pensione, AVS/AI - Ciò che dovete sapere |
|
|
Neuauflage des Ratgebers "Scheidung, Pensionskasse, AHV/IV - Das müssen Sie wissen" / Edition revue de la brochure "Divorce, caisse de pension, AVS/AI - Ce qu'il vous faut savoir" / Ristampa della guida "Divorzio, cassa pensione, AVS/AI - Ciò che dovete sapere"
Ratgeber zur Teilung der zweiten Säule bei Scheidung neu aufgelegt:
Der aktualisierte Ratgeber (3. Auflage) „Scheidung, Pensionskasse, AHV/IV – Das müssen Sie wissen“ (Hrg. Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten) informiert über die Folgen von Trennung und Scheidung in den Sozialversicherungen und erläutert anhand von konkreten Beispielen, wie eine gerechte Vereinbarung aussehen müsste. Die überarbeitete Fassung berücksichtigt die aktuelle Rechtssprechung des Bundesgerichts und neue Gesetzesvorschriften (Berechnungsregeln, verkürzte Trennungsfrist, Auswirkungen der bilateralen Abkommen mit der EU, Ausdehnung des Vorsorgeausgleichs auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften). Der Ratgeber richtet sich an Scheidungswillige, an Rechtsanwältinnen und -anwälte, an RichterInnen sowie an Fachleute, die in der Mediation und in Beratungsstellen tätig sind.
Die Broschüre ist in deutscher, französischer oder italienischer Sprache erhältlich und kann bei den städtischen und kantonalen Fachstellen für Gleichstellung bestellt werden. Adressen siehe www.equality.ch |
|
|
| www.equality.ch |
Communiquepresse07dt.pdf |
| |
| Femmes, genre, féminisme (2007) |
|
Collection "Les Cahiers de Critique Communiste. Editions Syllepse
|
|
Sandrine Bourret, Elsa Dorlin, Dorian Dozolm, Maud Gelly, Gabriel Girard, Valérie Haudiquet, Danièle Kergoat, Claudie Lesselier, Lea McGuich, Josette Trat, Stéphanie Treillet
|
|
Si les dernières années ont vu se multiplier les commémorations d¹épisodes des luttes féministes, le féminisme est aussi ringardisé, et ses détracteurs l'assimilent souvent à un seul courant ou un seul combat (la parité, le différentialisme, etc.) pour mieux le critiquer. Ces divers retours sur l'histoire laissent en général peu de place au courant féministe « lutte de classes », et aux luttes des femmes de l'immigration. Pourtant les débats récents qui ont traversé le mouvement féministe, notamment sur la parité ou le foulard, ont mis en évidence l'urgence à penser les rapports sociaux de sexe en les articulant aux rapports de classe et aux rapports Nord/Sud.
Quels sont les apports et les limites du queer pour penser le genre et pour lutter contre toutes les oppressions ? Quels sont les rapports entre les mouvements féministes et les mouvements gays et lesbiens ? Comment construire une solidarité féministe internationale ? Quels sont les effets de la mondialisation néolibérale sur l¹oppression des femmes et sur leurs luttes à l'échelle mondiale ? Quel éclairage peut donner l'expérience de la Marche mondiale des femmes sur ces questions ? Les questions des rapports de classe et celle du racisme ont été également remises au-devant de la scène par la révolte des banlieues dont les filles semblaient toutefois singulièrement absentes. Pourtant elles luttent contre le sexisme, sans tomber dans le piège de l'amalgame entre crime et banlieue.
Le collectif Féminin-Masculin de Vitry est à ce titre exemplaire. À l'heure où les retours en arrière sont toujours possibles, comme en
atteste l'émergence d'un mouvement masculiniste, la construction d'un courant féministe se donnant pour objectif de changer radicalement la société reste nécessaire pour gagner l¹égalité réelle entre hommes et femmes, mais aussi entre femmes.
|
| |
| Violences envers les femmes |
|
Trois pas en avant deux pas en arrière
|
|
Chetcuti, Natacha et Maryse Jaspard dir.
Textes de : Maria Teresa Amaral, Michel Bozon, Elisabeth Brown, Natacha Chetcuti, Stéphanie Condon, Sylvie Cromer, Alice Debauche, Eric Fassin, Christelle Hamel, Christine Harnelin, Maryse Jaspard, Brigitte Lhomond, Marylène Lieber, Florence Maillochon, Dolorès Pourette, Patri zia Romito, Christine Salomon, Marie-Josèphe Saurel-Cubizolles, Marie -Ange Schiltz, Sibylle Schweier, Isabelle Widmer.
|
|
Paris: L'Harmattan. Bibliothèque du féminisme.
|
|
Ce recueil d'articles s'appuyant, soit directement, soit indirectement, sur les résultats de l'enquête Enveff (Enquête nationale sur les violences envers les femmes en France), se situe résolument dans une optique fémi niste pluraliste. Même si les approches proposées peuvent diverger, toutes les contributions se réfèrent à une problématique de genre selon laquelle les violences contre les femmes résultent, en premier lieu, de la hiérarchisation des rapports sociaux de sexe. L'ouvrage invite au renouvellement des débats trop souvent dominés par les polémiques en absence de véritables réflexions critiques. Quatre grandes questions sont ainsi traitées : les enjeux de la conceptualisation et du comptage de certaines formes de violences; la relation entre violences publiques et violences «privées » et les stratégies d'autonomie des femmes ; troisièmement, l'étude comparative des violences en métropole et outre-mer ; enfin, l'analyse de l'impact qu'a produit la diffusion des résultats de l'enquête Enveff. Ces textes témoignent de la volonté de poursuivre le combat de la reconnaissance scientifique et politique des violences contre les femmes. Certes, rien n'est jamais acquis, tout peut être repris. Le titre « Trois pas en avant deux pas en arrière », incline à une vision optimiste des trans formations : un pas de plus dans la marche vers l'égalité et la lutte contre les violences sexistes.
|
| www.editions-harmattan.fr |
| |
| Pour en finir avec la domination masculine |
|
Löwy, Ilana et Catherine Marry
|
|
Paris: Seuil, Les Empêcheurs de penser en rond.
|
|
Ce petit lexique démontre la vitalité de la domination masculine, et offre un outil pour mieux en comprendre la construction, les mécanismes, les ruses, et aider ainsi à la déjouer.
|
| |
| Männer als Gewaltopfer |
Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland |
Ludger Jungnitz, Hans-Joachim Lenz,
Ralf Puchert, Henry Puhe, Willi Walter (Hrsg.)
|
4/2007. Ca. 300 Seiten. Kart. Ca. 28,00 Euro (D),
28,80 Euro (A), 49,50 SFr
ISBN 978-3-86649-009-3 |
Gewalt gegen Männer ist ein bekanntes, aber weitgehend „unsichtbares“ Phänomen. Das Buch versucht erstmals den gesamten Umfang der Gewalt gegen Männer (durch andere Perso¬nen) zu umreißen. Grundlage ist dabei die erste deutsche qualitative und quantitative Pilotstu¬die zu Gewalt gegen Männer.
Gewalt durch andere Personen trifft Männer und Jungen auf der Straße, in der Schule, am Arbeitsplatz, beim Militär, im Krieg und im häuslichen Bereich. Gewalt gegen Männer und gegen Jungen wird in körperlicher, psychischer und sexualisierter Form ausgeübt. Sie ist so alltäglich, dass sie kaum ins Bewusstsein dringt. Zudem folgt sie nicht den klassischen Täter-Opfer-Schemen: Gewalt wird eben nicht nur überwiegend von Männern ausgeübt, sie trifft auch überwiegend Männer. Auf der Grundlage der ersten deutschen Pilotstudie über Gewalt gegen Männer verschaffen die Autoren einen Überblick über die Gewalt, die Männern in Deutschland als Erwachsene, als Kinder und als Jugendliche widerfährt. |
|
| www.geschlechterforschung.net |
Werbezettel GgM Budrich.pdf |
| |
| Im Gegenwind |
|
Frau und Karriere
|
|
Scholl, Eva, Thürer-Reber, Susi
|
|
Noch immer sind Frauen in den schweizerischen Führungsetagen, aber auch in höheren politischen Chargen, in der Minderheit. Und dies, obwohl jede Gesellschaft die besten Leute an der Spitze braucht – und zwar Männer und vor allem auch Frauen. Eva Scholl und Susi Thürer-Reber analysieren in „Im Gegenwind“, was Karriere für Frauen bedeutet: Geld und Ansehen oder Selbstverwirklichung? Frauen sollen nicht nur ihre Ressourcen entdecken, fördern und nutzen, sondern auch daran arbeiten, das gängige Karriereverständnis zu verändern. Anhand von Interviews geben die Autorinnen einen Überblick über das Karriereverständnis von Frauen und laden die Leserinnen und Leser dazu ein, sich mit der eigenen Einstellung zu Karriere auseinanderzusetzen.
Zielgruppen: Frauen mit Lust auf Karriere und alle, denen das Vorwärtskommen von Frauen im Beruf ein Anliegen ist.
|
|
|
| www.hep-verlag.ch/shop/index.php |
| |
| Broschüre Chancengleichheit und Gender Studies / égalité de chances et études genre |
|
Die Broschüre „Chancengleichheit von Frau und Mann und Gender Studies im Tertiärbereich. Stand und Massnahmen“ ist vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung zusammen mit dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie publiziert worden und im Internet unter folgender www-Adresse einzusehen.entre femmes et hommes et études genre dans le secteur tertiaire. Situation et mesures » est disponible sur Internet.
|
| www.sbf.admin.ch/htm/services/ |
| |
| Opfer zwischen Affirmation und Ablehnung |
Feministisch-ethische Analysen zu einer politischen und theologischen Kathegorie |
|
Maria Katharina Moser:
Opfer zwischen Affirmation und Ablehnung.
Feministisch-ethische Analysen zu einer politischen und theologischen Kathegorie.
LIT-Verlag, Wien/Berlin 2007 (Langfassung, hier zitiert)
***********************
Maria Katharina Moser:
Von Opfern reden.
Ein feministisch-ethischer Zugang.
Ulrike Helmer, Königstein/Taunus 2007 (Kurzfassung)
|
Kurzbeschreibung
Was bedeutet es, von Frauen als Opfern des Patriarchats, von Gewalt, in Nationalsozialismus und Kriegen, ihrer Kultur oder von Frauenhandel zu sprechen? Wie wirkt sich Opfer-Rede auf die Bezeichneten aus? Wie beschreiben sie selbst ihre Situation? Wie verhält sich die Rede von Opfern als mit einem Beherrschungsdefizit behafteten Personen zum Opfer-Bringen als sozialer Tugend und zum Opfer im religiösen Sinn? Wie sind letztere Konfigurationen des Opfers mit Weiblichkeit verknüpft? Dieses Buch arbeitet feministisch-theologische wie säkulare feministische Opfer-Kritik auf und liest sie zusammen mit in einer empirischen Studie unter NGO-Frauen in Österreich und auf den Philippinen gewonnen Einsichten zur alltagspraktischen Bedeutung des Opfer-Begriffs. Die Analysen münden in Reflexionen über eine ethisch angemessene Opfer-Rede.
-----------------
Angehängt finden Sie eine Rezension von Christof Arn:
"Frauen=Opfer/Männer=Täter? Alternativen zu einem feministischen Paradigma"
-----------------
Opfer zwischen Affirmation und Ablehnung
Feministisch-ethische Analysen zu einer politischen und theologischen Kategorie |
|
| www.stauffacher.ch/shop/home/ |
Rezension_Moser_Opfer _3.pdf |
| |
| Koerperlichkeit - Ein feministisch-interreligioeser Dialog |
|
hrsg. v. Judith Stofer und Rifa’at Lenzin, Markt Zell
Judith Stofer: geb. 1959 in Wettingen AG hat in Fribourg und Paris katholische Theologie studiert. Weitere Studienaufenthalte in Genf und Nijmegen. Seit 1989 ist sie journalistisch und publizistisch taetig und lebt in Zuerich. Zahlreiche Veroeffentlichungen im Bereich von Religion, Frauen und Gesellschaft.
Rifa’at Lenzin: geb. 1954 in Bern, pakistanisch-schweizerischer Hintergrund. Studium der Islamwissenschaft, Religionswissenschaft und Philosophie in New Delhi, Zuerich und Bern. Sie arbeitet freiberuflich als Islamwissenschaftlerin und Publizistin.
|
|
Wuerzburg: Religion und Kultur-Verlag, 2007.
198 S.; ISBN 978-3-933891-18-1; CHF 30,50; EUR 19,90.
|
|
Frauen und Männer sind in Europa grundsaetzlich gleichgestellt. Religioese Gemeinschaften und Kirchen tragen dieser Rechtslage aber nur beschraenkt Rechnung. Welche Auswirkungen zeigen die im religioesen Bereich gepflegten Frauen- und Geschlechtervorstellungen auf das Lebensgefuehl von Frauen? Wie wirken sich unterschiedliche religioese bzw. konfessionelle Umstaende auf das Erleben von Sexualitaet, Mutterschaft, Berufsleben und religioese Repraesentation aus?
Diesen Fragen, die unter dem Stichwort „Koerperlichkeit“ zusammengefasst sind, geht das Interreligioese Frauenforum IFF in Form von kurzen Essays nach. Im Einzelnen geht es um Vorstellungen von Koerperlichkeit bei Gottesbildern, um Haare, Schmuck und Schleier, um Frau-Sein zwischen Hure und Madonna, um Regel, Blut und weiblichen Zyklus, um Ehescheidung, um Dienen sowie um Frauen als Priesterinnen.
Seit dem Jahr 2000 trifft sich die Autorinnengruppe (Frauen juedischer, muslimischer und christlicher Konfessionen) zum interreligioes-feministischen Dialog. Ziel ist es, nicht ueber andere Religionen und Konfessionen zu sprechen, sondern Fragen zum Thema Koerperlichkeit aus der eigenen Religion aufzugreifen und zu diskutieren. Frauen der je anderen Religionen bzw. Konfessionen haben wiederum in Form kurzer Essays auf die einzelnen Beitraege reagiert und eine Replik aus ihrer Sicht formuliert. So ergibt sich eine dialogische Sammlung von Essays, die einerseits den Dialog dokumentiert, andererseits Anregung zum Weiterdenken liefert.
|
Religion-und-Kultur – Verlag, Betzengraben 5, D – 97299 Markt Zell; Tel: 0931/14938; Fax: 032221026022; eMail:rkverlag@aol.com
|
| http://members.aol.com/rkverlag |
| |
| Migration und Männlichkeit |
|
Dokumentation der Fachtagung Migration und Männlichkeit
|
|
Im Geschlechterdiskurs ist Migration und Männlichkeit (noch) kein selbstverständliches Thema. Die Heinrich Böll Stiftung hat eine Dokumentation der Fachtagung Migration und Männlichkeit veröffentlicht.
|
| www.radix.ch/d/html/_Migration.html |
| |
| Mit einem Klick zum nächsten Kick |
|
Aggression und sexuelle Gewalt im Cyberspace
|
|
Hg.: Innocence in Danger Deutsche Sektion e.V. / Bundesverein zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen e.V.
|
|
© 2007 verlag mebes % noack
in der WISSEN+HANDELN vertriebs GmbH
Postfach 13 01 21
D – 50 495 Köln
ISBN 978-3-927796-76-8
|
|
Aggression und sexuelle Gewalt im Cyberspace
Die Auswirkungen des Internets auf unsere reale Welt beginnen wir gerade erst zu erforschen. In diesem Buch bilden die Ergebnisse der ersten deutschen Studie zum Thema Aggression und sexuelle Gewalt im Cyberspace den Hintergrund für Berichte aus der Praxis: Online- und Chat-Beratung, Elternarbeit, Sensibilisierungsarbeit in Schulen und mehr.
|
|
|
| www.radix.ch/d/data/data_387.pdf |
| |
| Arbeitswelt in Bewegung (Studie) |
|
Chancengleichheit in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen als Impuls für Unternehmen
|
|
Yvonne Haffner, Bärbel Könekamp, Beate Krais
|
|
Vom 27.-29.4.2007 fand die Tagung des Fachbereichs 8 (Informatik und Gesellschaft) der GI (Gesellschaft für Informatik) in Berlin statt. Dort stellte Frau Dr. Haffner von der TU Darmstadt die sehr interessante Studie:
Yvonne Haffner, Bärbel Könekamp, Beate Krais: Arbeitswelt in Bewegung. Chancengleichheit in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen als Impuls für Unternehmen, hrsg. v. BMBF 2006 vor.
---
Frau Haffner hat auch ein Buch veröffentlicht das sicherlich lesenswert ist:
Yvonne Haffner:
Mythen um männliche Karrieren und weibliche Leistung, Leverkusen Opladen: Barbara Budrich 2007.
ISBN: 3-86649-050-X
|
| www.bmbf.de/pub/arbeitswelt_in_bewegung.pdf |
| |
| Teenagermütter |
|
Betroffene berichten aus ihrem Alltag und benennen die wichtigsten Ressourcen
|
|
Fuhrer Lydia / Scheidegger Katrin
|
|
Erscheinungsjahr: 2007
122 Seiten
Bestell-Nr. 978-3-03796-175-9 (alt 3-03796-175-9)
32.00 sFr. / 19.90 €
|
|
Hauptziel der Untersuchung ist es, diese Mutterschaften auch aus der Perspektive der jungen Mütter zu beleuchten.
Die theoretische Aufarbeitung (u.a. Jugendalter, Ursachen und Folgen der frühen Mutterschaft) mündet in vier Leitfragen nach der Veränderung, dem dabei Erlebten, den möglichen Bewältigungsformen und den konkreten Unterstützungs-Leistungen. Anhand sieben ausführlich dargestellter Praxisfälle werden die Fragen bearbeitet.
Die Schlussfolgerungen unterstreichen die Wichtigkeit vorurteilsloser Beratungsleistungen. Hier sind auch Anregungen für den Umgang mit der betroffenen Zielgruppe zu finden.
Die vorliegende Arbeit ist ein praktischer Leitfaden für die professionelle Beratung junger Mütter.
|
|
Edition Soziothek
Geschäftsstelle Verlag
Schulhausgasse 6a
CH - 3113 Rubigen
Tel. +41 031 351 76 82
|
| www.soziothek.ch/frames.html?programm007.htm,'m1',ref121 |
| |
| Das F-Wort |
|
Feminismus ist sexy
|
|
Mirja Stöcker
|
|
12.90 EUR
Paperback, 150 Seiten
ISBN 978-3-89741-220-0
|
|
Verführt Feminismus Frauen zu Karriere und Kinderlosigkeit? Ignoriert er die »nackten Tatsachen« der Biologie? Ist er ungeil und männerfeindlich? Hartnäckig halten sich über »Geschlecht« und »Feminismus« eine Reihe fragwürdiger Behauptungen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes waren gern dafür zu gewinnen, die Hirngespinste mit einem Cocktail aus Fakten, Esprit und Pluralität auszuräumen.
Verführt Feminismus Frauen zu Karriere und Kinderlosigkeit? Ignoriert er die »nackten Tatsachen« der Biologie? Ist er ungeil und männerfeindlich? Hartnäckig halten sich über »Geschlecht« und »Feminismus« eine Reihe fragwürdiger Behauptungen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes waren gern dafür zu gewinnen, die Hirngespinste mit einem Cocktail aus Fakten, Esprit und Pluralität auszuräumen.
|
|
ULRIKE HELMER VERLAG
Altkönigstraße 6a
61462 Königstein
Telefon: 06174/936060
Telefax: 06174/936065
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/ |
| |
| Dissidente Praktiken |
|
Erfahrungen mit herrschafts- und warenkritischer Selbstorganisation
|
|
Hg.: Stiftung Fraueninitiative, Carola Möller, Ulla
Peters, Irina Vellay
|
|
19.90 EUR. Paperback, 240 Seiten.
ISBN 3-89741-214-4 sofort lieferbar
|
|
KLAPPENTEXT:
Erwerbsarbeit für alle ist keine Perspektive mehr. Selbst in Industrieländern veröden ganze Landstriche, Industriebrachen machen Stadtteile zu *leeren Räumen*, soziales Leben zerbricht. Der hier angekündigte Band erörtert länderübergreifend Prozesse der Selbstorganisation und gemeinsamen Selbstversorgung. Anliegen ist nicht nur, das neue Denken und Handeln einerseits theoretisch zu fassen, sondern auch der vielgestaltigen Realität der Praxisprojekte gerecht zu werden und aus ihren teilweise sehr unterschliedlichen Erfahrungen zu lernen. Den Anstoß hierzu gab die Stiftung Fraueninitiative, die sich seit Jahren für ein nicht-patriarchales und warenkritisches Wirtschaften, Arbeiten und Leben engagiert. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um Band 4 der Reihe »Konzepte / Materialien«, die von der Stiftung Fraueninitiative herausgegeben wird.
|
| http://helmer.txt.de/Helmer/TXTSIArtikel/3-89741-214-4 |
| |
| Gender Mainstreaming in der offenen Jugendarbeit |
Ein Praxisprojekt in der Stadt Zürich |
Monika Denis ( Hrsg.)
|
352 Seiten, CHF 45.– / € 29.–, ISBN: 978-3-906413-35-8 |
Kann die Strategie Gender Mainstreaming bewirken, dass sich das Geschlechterverhältnis in der offenen Jugendarbeit zugunsten der Mädchen so verändert, dass die seit zwanzig Jahren beschworene Chancen-gleichheit zur Realität wird? Für Jungen und Mädchen beeinflusst das Erleben und Gestalten gleichberech-tigter Beziehungen in hohem Masse spätere biografische Situationen: sie sind die Grundlagen für ein faires, lustvolles und partnerschaftliches Zusammenleben.
Das Fachbuch dokumentiert ein Pilot-Projekt, das in der offenen Jugendarbeit der Stadt Zürich von 2002 bis 2006 mit Methoden des Gender Mainstreaming durchgeführt wurde.
Die drei Projektphasen, bestehend aus Situationsanalyse, Genderschulung und Umsetzung von Chancen-gleichheit im institutionellen Bereich, werden methodisch nachvollziehbar dargestellt. Fachreferate, Hand-lungsansätze und Modellprojekte der Fachtagung Genderbewusste Jugendarbeit bieten reichhaltiges und in-novatives Genderwissen an. Die abschliessende Reflexion der Projektpartner/innen stellt interessante Ein-sichten für Nachfolgeprojekte von Multiplikator/innen zur Verfügung. |
|
flyer_Gender_Mainstreaming.pdf |
Inhalt Gender Mainstreaming def.def.pdf |
| |
| Arbeitswelt in Bewegung |
|
Chancengleichheit in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen als Impuls für Unternehmen
|
|
Haffner, Yvonne; Könekamp, Bärbel; Krais, Beate
|
| www.bmbf.de/pub/search=%22Arbeitswelt |
| |
| Wir brauchen einen neuen Feminismus |
|
Wie emanzipiert ist Deutschland? 15 Frauen ziehen Bilanz und sagen: Es ist wieder Zeit zu kämpfen
|
|
Zeit-Artikel vom 24.8.2006
|
| www.zeit.de/2006/35/Feminismus-Editorial |
| |
| Rezension zu "Fräuleins und GI's" |
|
Brauerhoch, Annette:
Fräuleins und GI's. Frankfurt am Main: Stroemfeld
Verlag 2006. ISBN 3-86109-170-4; EUR 28,00.
|
|
Bis heute sind die vom „Nachkriegsfräulein“ als fraternisierendem „Ami-Liebchen“ in der kollektiven Erinnerung negativ konnotiert, galten die so titulierten Frauen und Mädchen doch als hedonistisch, exhibitionistisch, asozial und promisk. Mehr noch: Sie standen für die Niederlage der Deutschen auch und gerade auf sexuellem Gebiet. Damit bildete das „Fräulein“ lange Zeit eine despektierliche Gegenfigur zur respektierten „Trümmerfrau“, die für die Überlebensarbeit der Frauen in der Nachkriegszeit und gleichsam für die Rekonstitution von Ehe, Familie und Nation stand. Dieses Bild hatte auch Einfluss auf die Zeitgeschichtsforschung, meint die Filmwissenschaftlerin Annette Brauerhoch: Selbst die feministische Forschung habe lange Zeit die „Trümmerfrauen“ in den Mittelpunkt gestellt, galt es doch die Leistungen und Kompetenzen der Frauen bei der Überlebensarbeit und Alltagsorganisation in der deutschen Nachkriegsarbeit aufzuzeigen.
|
|
Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:
Lu Seegers, Institut für Geschichte, Universität Siegen
|
| |
| Mothering and Feminism Vol. 8.1 & 2 |
|
Journal of the Association for Research on Matherine
September 2006
|
|
Association for Research on Mothering
726 Atkinson, York University
4700 Keele Street, Toronto, ON M3J 1P3
Phone: (416) 736-2100 x60366 FAX: (416) 736-5766
|
| www.yorku.ca/crm/Journal/Mothering |
| |
| Gleichstellungspolitik als Machtspiel |
|
Eine mikropolitische Analyse der Gleichstellungspolitik in kommunalen Reorganisationprozessen
|
|
Elke Wiechmann
|
|
208 Seiten, Hardcover, 49,90EUR
ISBN-10: 3-939348-06-6
ISBN-13: 978-3-939348-06-1
|
|
Mit einem Vorwort von Leo Kißler
Erstmals zieht eine Wirkungsanalyse nach 10 Jahren kommunaler Verwaltungsreform eine gleichstellungspolitische Bilanz. Dabei werden neben Fakten auch Trends markiert. Zum einen fragt die Studie nach den wichtigsten Reformfolgen mit Blick auf Struktur- und Organisationsveränderungen, die sich nach Einschätzung der Akteure zeigen. Zum zweiten fragt sie nach den gleichstellungspolitischen Reformfolgen und -wirkungen. Dabei stehen gleichstellungspolitische Innovationen im Rahmen von Modernisierung als ein Prozess der Um- und Neuverteilung von Arbeit, Ressourcen und Positionen im Fokus – es geht entscheidend auch um Macht und Machtumverteilung. Im Reformprozess als Machtprozess werden die Karten neu gemischt, was für manche Spannungen und Überraschungen im Spiel um die Macht und im Geschlechterverhältnis sorgt.
|
| fwpf.de/index.php?page |
| |
| Häusliche Gewalt - wahrnehmen - intervenieren |
|
GRUNDLAGENWERK ZU HÄUSLICHER GEWALT
Unser Präventionsprojekt "Häusliche Gewalt - wahrnehmen - intervenieren", das wir in und mit der Frauenklinik Maternité durchführten, war ein absolutes Novum für die Schweiz. Die Erfahrungen aus diesem Projekt sind jetzt nachzulesen in dem von uns konzipierten und mitherausgegebenen Buch "Häusliche Gewalt erkennen und richtig reagieren." Das Buch richtet sich an Fachleute, die bei ihrer Arbeit mit häuslicher Gewalt konfrontiert sein können. Es vermittelt Grundlagenwissen und gibt Handlungsanleitungen.
Das Buch erscheint im Verlag Hans Huber und kommt anfangs Dezember in den Buchhandel.
weitere Informationen zu Buch und Projekt
|
| www.verlag-hanshuber.com/ |
| |
| Wenn Frauen gewalttätig werden: Fakten contra Mythen |
|
Ausübung häuslicher Gewalt ist nicht auf Männer beschränkt
|
|
Eva Wyss
|
|
Vierter Gewaltbericht der Kantonalen Fachkommission für Gleichstellungsfragen
|
|
Kantonale Fachkommission für Gleichstellungsfragen
c/o Kantonale Fachstelle für die Gleichstellung
von Frauen und Männern
Postgasse 68, 3000 Bern 8
|
| www.sta.be.ch/site/index/sta-startseite/ |
| |
| Gender-Gesundheitsbericht Schweiz 2006 |
|
Grundlagen zur Entwicklung von forschungs-und handlungsbezogenen Aktivitäten
|
|
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich gezeigt, dass die Gesundheitschancen in der Bevölkerung ungleich verteilt sind. Frauen und Männer sind von Krankheiten nicht im gleichen Masse betroffen und unterscheiden sich auch hinsichtlich Lebenserwartung und gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen. Der «Gender-Gesundheitsbericht Schweiz 2006» präsentiert epidemiologische Befunde aus Gender-Perspektive, interpretiert die Befunde vor dem Hintergrund der Diskussion um die Bedeutung von sex und gender und formuliert Handlungsempfehlungen. Damit leistet er einen Beitrag zur Gesundheitsdiskussion im Bereich Gender Health und macht wissenschaftliche Ergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich.
Sie finden unten den Gender-Gesundheitsbericht als Download.
|
| www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/ |
| |
| Die politische Inszenierung der Suffragetten in Großbritannien |
|
Formen des Protests, der Gewalt und symbolische Politik einer Frauenbewegung
Mit einem Vorwort von Herfried Münkler
|
|
Jana Günther
|
|
154, Seiten, Paperback, ISBN: 3-939348-04-X
|
| www.fwpf.de |
| |
| Haben Informatikerinnen das falsche Geschlecht? |
|
Hans Engler
|
|
In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, warum der Frauenanteil in der Berufslehre Informatik so tief ist.
Die Diplomarbeit wurde in diesem Jahr an der Universität Krems eingereicht.
Eine Zusammenfassung in Deutsch und Englisch ist angefügt.
|
| |
| Zurück auf Los |
|
Frauen erzählen aus der Arbeitslosigkeit
|
|
Claudia Hempel
|
|
In dem Buch erzählen 13 Frauen aus Ost und West in narrativen Interviews über ihre Erfahrungen mit der Arbeitslosigkeit.
Einige Links zum Buch:
|
| http://dan4u.de/zuklampen/bookdetails.php4?wkid= |
| |
| Zehn Jahre Gleichstellungsgesetz: aktuelle Fragen und Perspektiven |
|
Sondernummer Aktuelle Juristische Praxis (AJP)
|
|
Es ist eine Sondernummer Aktuelle Juristische Praxis (AJP) erschienen, 11/2006, zu "Zehn Jahre Gleichstellungsgesetz: aktuelle Fragen und Perspektiven" erschienen.
Die Sondernummer ist auch als Einzelheft erhältlich.
|
| www.dike.ch/catalog/index |
| |
| Viel erreicht - viel zu tun - 30 Jahre Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) |
|
Broschüre
Die Situation der Frauen in der Schweiz hat sich in den vergangenen dreissig Jahren in vielen Bereichen verbessert. Dennoch ist das in der Bundesverfassung verankerte Grundrecht der Gleichstellung von Frau und Mann bis heute nicht verwirklicht. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen fordert die Akteure und Akteurinnen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf, sich verstärkt für die Chancengleichheit der Geschlechter zu engagieren.
|
| www.news.admin.ch/message/index |
| |
| Von der Studentin zur Professorin |
|
Eine Analyse zum Frauen- und Männeranteil im wissenschaftlichen Qualifikationsprozeß
In: Forschung & Lehre 11/2006
|
|
Löther, Andrea
|
|
|
| www.academics.de/portal/action/magazine; |
| |
| Mutter - Vater - Kinder - Los |
|
Eine Analyse des Geburtenrückgangs aus der Geschlechterperspektive
|
|
Stiegler, Barbara
|
|
Expertisen zur Frauenforschung, Wirtschafts- und sozialpolitischen Forschungs- und Beratungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Arbeit und Sozialpolitik
|
| http://library.fes.de/pdf-files/asfo/03850.pdf |
| |
| Bildungs- und Karrierewege von FrauenWissen - Erfahrungen - biographisches Lernen |
|
Schlüter, Anne (Hrsg.)
|
|
ISBN: 3866490178
|
|
Opladen: Verlag Barbara Budrich 2006
|
| www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ |
| |
| Gleich gestellt - doppelt stark |
|
Chancengleichheit in Unternehmen - die Praxis
|
|
Rölke, Kirsten; Wilke, Christiane; Kopel, Mechthild
|
|
ISBN 3-89965-204-5
|
| www.asf.spd.de/servlet/PB/menu/ |
| |
| Geschlecht + Didaktik |
|
Herausgegeben von Anita Mörth, Barbara Hey, Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung der Universität Graz
|
|
online-publikation
|
| www.uni-graz.at/kffwww/geschlecht_didaktik/ |
| |
| AWID Report- Achieving Women's Economic and Social Rights: Strategies and Lessons from Experience |
| www.awid.org/go.php?pg=escr_report |
| |
| Frauenpolitik & Genderpolitik in der nationalen und internationalen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung |
|
Arbeitsberichte 2005 und Ausblick 2006
|
|
Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.)
|
|
ISBN 3-89892-537-4
|
| http://library.fes.de/pdf-files/frauen/04114.pdf |
| |
| Vorneweg und mittendrin |
|
Porträts erfolgreicher Frauen
|
|
Boeser, Christian; Schaufler, Birgit (Hrsg.)
|
|
Ulrike Helmer Verlag 2006, ISBN: 3897412160
|
| |
| Geniale Frauen |
|
Berühmte Erfinderinnen von Melitta Bentz bis Marie Curie
|
|
Jaffé, Deborah
|
|
Verlag Artemis & Winkler, Düsseldorf 2006, ISBN 3-538-07221-3
|
| |
| Und sie bewegen sich doch... |
|
Aus der Begegnung von Frauenbewegung und Wissenschaft
|
|
Tübingen: 2006
ISBN 3-87159-062-2
|
| |
| Cinderella or Cyberella |
|
Empowering Women in the Knowledge Society
|
|
Hafkin, Nancy J.; Huyer, Sophia
|
|
Kumarian Press, June 2006,
ISBN1-56549-219-6
|
| www.eurospanonline.com/eurospan/ |
| |
| Gender Mainstreaming |
|
Lernprozesse in wissenschaftlichen, kirchlichen und politischen Organisationen
|
|
Burbach, Christiane; Döge, Peter
|
|
1. Aufl. 2006
ISBN: 3525604254
|
| |
| Geschlechterpolitik nach der EU-Osterweiterung |
|
Schwerpunktthema der Ausgabe 1/2006 der Zeitschrift "femina politica"
|
| www.femina-politica.de/ |
| |
| Professorinnen an der ETH Zürich |
|
Liebe Equals
Wir haben auch dieses Jahr unsere Publikation "Professorinnen an der ETH Zürich" aktualisiert. Sie umfasst 29 Protraits (von 2 Professorinnen fehlen).
Sie richtet sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftlerinnen und präsentiert role models und potenteille Mentorinnen.
Weitere Adressaten: diverse Kommissionen und Gremien.
Die Publikation kann gartis bei uns bezogen werden.
Momentan lehren und forschen 30 Professorinnen an der ETH (Stichtag 31.12.06: total Porfessorinnen und Professoren: 384) .
Das bedeutet, dass knapp 8% aller Professuren von Frauen besetzt sind.
Berücksichtigt man nur die ordentlichen und ausserordentlichen Professuren, haben wir einen Frauennateil von 6% auf Stufe Professur. Somit hat sich der Frauenanteil auch im letzten Jahr leicht erhöht.
Wir bleiben dran!
Herzliche Grüsse
Carla Zingg
Co-Gleichstellungsbeauftragte der ETH Zürich
|
|
Stelle für Chancengleichhheit von Frau und Mann
(Office of Equal Opportunities for Women and Men)
ETH Zürich, HG F 50.5
CH - 8092 Zürich
Tel. + 41 (044) 632 60 26
|
| www.equal.ethz.ch |
| |
| Meta-Analyse über Geschlechterungleichgewicht - Frauen in der Wissenschaft benachteiligt ? |
|
|
aus den News: ETH Life - die tägliche Web-Zeitung |
Bewerben sich Frauen für Forschungsgelder, scheinen sie weniger erfolgreich als Männer zu sein. Potenziell gehen sie eher leer aus als ihre Kollegen. Dies zeigt eine Meta-Analyse der drei ETH-Forscher Lutz Bornmann, Rüdiger Mutz und Hans-Dieter Daniel von der Professur für Sozialpsychologie und Hochschulforschung, die 21 Studien über den ungleichen Erfolg von Frauen und Männern bei der Begutachtung von Forschungsanträgen statistisch ausgewertet haben. Über die Ergebnisse der Analyse wurde soeben in "Nature" berichtet. (1) Über die Gründe für den unterschiedlichen Erfolg kann die Meta-Analyse jedoch keine Auskunft geben. „Und da wir die Gründe für die Unterschiede nicht kennen, können wir anhand der Ergebnisse der Meta-Analyse nicht sagen, dass es eine Neigung zur Bevorzugung von Männern oder gar Diskriminierungen gibt“, so Lutz Bornmann. Wie die Situation an der ETH, beim SNF oder generell in der Schweiz aussieht, kann er nicht sagen. Die Ergebnisse einer kürzlich vom SNF in Auftrag gegebenen Studie lägen noch nicht vor. |
|
Frauen_in_der_Wissenschaft_benachteiligt.pdf |
| |
| Kurzexpertise "Frauen in der Wissenschaft" |
|
Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS), eine Abteilung des Informationszentrums Sozialwissenschaften, hat im Auftrag der Robert Bosch Stiftung eine Kurzexpertise zum Thema "Frauen in der Wissenschaft" erstellt.
|
| www.kompetenzz.de/vk06/aktuelles/ |
| |
| L'égalité introuvable |
|
La parité, les féministes et la République
|
|
Eléonore Lépinard
|
|
2007, Presses de Sciences po, 23 euros, 290 pages.
Disponible en permanence à la Librairie des sciences politiques, 30, rue Saint-Guillaume 75007 Paris - 01 45 48 36 02
|
|
L'égalité des sexes en politique est-elle réellement introuvable? On a cru en France que l'idée de parité, en proposant une nouvelle conception de l'égalité, permettrait d'en finir avec l'exclusion politique des femmes. D'abord simple espoir des femmes politiques et des militantes féministes, la parité est devenue un remède unanimement accepté par la classe politique pour rénover une représentation démocratique et des institutions républicaines en crise. Pourtant l'égalité peine toujours à se traduire dans les faits. Faut-il y voir seulement le signe d'un manque de volonté politique dans l'application d'une réforme par ailleurs bien pensée? Ou doit-on également s'interroger sur les limites du concept de parité?
C'est en analysant les termes qui ont successivement été utilisés pour définir et légitimer la parité que ce livre démontre comment cette conceptualisation de l'égalité des sexes a abouti à la subversion des objectifs radicaux des débuts. Croisant la science politique, les études sur le genre et la sociologie du droit, l'auteure analyse les facteurs qui ont transformé la revendication paritaire, depuis les arènes internationales jusqu'à l'espace public, militant et médiatique français. En expliquant les raisons de l'échec relatif de cette réforme, ce livre permet de comprendre les défis posés au modèle républicain par l'inclusion des femmes, mais aussi par celle des autres minorités.
|
| |
| Women and Girls Living with HIV/AIDS |
|
Overview and Annotated Bibliography, Esplen, E. and The International Community of Women Living with HIV/AIDS (ICW)
|
|
February 2007
|
|
Women's social, economic, and legal disadvantage is exacerbated by a positive HIV status, and vice versa. This report - consisting of an overview and annotated bibliography - considers the specific challenges faced by women and girls who are living with HIV and AIDS. Policy-makers must take their insights seriously.
|
| www.siyanda.org/Static/esplen_women_hiv.htm |
| |
| ICW VIEWS ON TESTING FEATURED IN ALN PUBLICATION |
|
BRIDGE worked in collaboration with the International Community of Women Living with HIV/AIDS (ICW) to produce this report. ICW are the only international network run for and by HIV positive women. You can find out more about their work at:
|
| www.icw.org/ |
| |
| Gender and HIV/AIDS |
|
- French translation of BRIDGE Cutting Edge Pack:
Gender and HIV/AIDS, Bell, E. and Tallis, V., September 2002
|
|
Despite 20 years of international responses to the HIV/AIDS epidemic, infection rates are still on the increase and the numbers of women living with HIV are increasing faster than the number of men. An approach which transforms gender relations is needed to effectively tackle the epidemic.
This Cutting Edge Pack, which is now available in French as well as English, Spanish and Albanian, contains an Overview Report covering the main issues, and a Supporting Resources Collection summarising key texts, case studies, practical tools and training manuals. It also includes an 'In Brief' bulletin with short articles focusing on changing men's behaviours in Brazil, and action research by HIV positive women in Zimbabwe and Thailand.
|
| www.bridge.ids.ac.uk/reports_gend_CEP.html#HIV |
| |
| Süßes Leben mit bitteren Noten |
|
Unternehmerinnen und Gründerinnen in der deutschen Presse - eine diskursanalytische Betrachtung
|
|
Herausgeber
Ministerium für Generationen, Familie, Frauen
und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation
40190 Düsseldorf
|
|
Unternehmerinnen in Deutschland: hart arbeitende, blendend aussehende Power-Frauen, die sich nebenbei noch um Haushalt und Kinderbetreuung kümmern. Dass dieses Bild selbständiger Frauen nach wie vor existiert, belegt die Diskursanalyse zum Unternehmerinnenbild in Deutschland, die Minister Armin Laschet bereits im November 2006 in Düsseldorf vorstellte.
Laschet: "Obwohl sich immer mehr Frauen selbstständig machen, liegt ihr Anteil mit rund 28 Prozent noch weit unter dem männlicher Unternehmer." Die Gründe für die geringere Gründungsbeteiligung von Frauen seien vielfältig, so der Minister. Ein Grund sei auch das in der Öffentlichkeit transportierte Bild der Unternehmerin. Den Medien komme dabei eine große Rolle zu. Laschet: "Je nach Art und Weise der Bericht¬erstattung wird ein Bild der Unternehmerin gezeichnet, mit dem sich Frauen häufig nicht identifizieren können."
Das nordrhein-westfälische Frauenministerium hat deshalb die Universität Siegen beauftragt, die Berichterstattung in der Tagespresse zu analysieren. Über den Zeitraum von 1995 bis 2004 wurden Artikel aus sieben verschiedenen Tageszeitungen untersucht, die von Gründerinnen und Unternehmerinnen berichteten. Ein Ergebnis dieser Diskursanalyse ist, dass das Unternehmerinnen-Dasein in Deutschland immer noch etwas Besonderes ist.
Weitere Informationen:
Die Ergebnisse der Diskursanalyse "Süßes Leben mit bitteren Noten" sind auf der Internet-Seite des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW als Download erhältlich.
|
| www.mgffi.nrw.de/pdf/frauen/diskursanalyse.pdf |
| |
| HIS-Studie (Deutschland) |
|
Informationsverhalten und Entscheidungsfindung bei Studienwahl
|
|
Wie entstehen bei Schülerinnen und Schülern Entscheidungen zu ihrem künftigen Studium, zu ihrer Berufsausbildung? Und wie gut fühlen sich die Studienberechtigten durch die verschiedenen beratenden Institutionen in ihrer Entscheidung unterstützt? Das sind Fragen, die die HIS Hochschul-Informations-System GmbH im aktuellen Heft der Reihe „Forum Hochschule“ thematisiert - aus Sicht von Schülerinnen und Schülern, die im Schuljahr 2004/05 an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen die Fachhochschulreife oder das Abitur erworben haben. Die Ergebnisse basieren auf einer auf Bundes- und Landesebene repräsentativen Untersuchung, die als Pilotstudie von HIS erstmals bereits vor Erwerb der Studienberechtigung durchgeführt wurde.
Befragt wurden Studienberechtigte 2005 ein halbes Jahr vor dem Erwerb der Hochschulreife - eine größere Anzahl der Daten wurde geschlechtsspezifisch ausgewertet.
|
| www.his.de/Service/Publikationen/FH/Pdf/fh-200603.pdf |
| |
| Gender-Aspekte im Beratungsgespräch der Sozialen Arbeit |
|
Der Gleichstellungsauftrag der Sozialen Arbeit und seine Verankerung in der Praxis
|
|
Karin Bettschen, Daniela Flüeler
|
|
2006 / 93 Seiten
ISBN 10: 3-03796-159-7 Edition Soziothek, Riedbachstrasse 9, PF 265, 3027 Bern
Fr. 28.00 / € 18.50 (zzgl. Versandkosten)
|
|
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter haben, basierend auf den Menschenrechten und dem Berufskodex des Avenir Social, einen Gleichstellungsauftrag. Diesem Auftrag gehen die Autorinnen in der vorliegenden Arbeit nach und prüfen, wie präsent dieser bei den Sozialarbeitenden ist und wie sich die Umsetzung gestaltet. Im Zentrum der empirischen Untersuchung steht die Frage, ob Frauen und Männer in den Beratungsgesprächen, hinsichtlich der Arbeitsintegration gleichgestellt sind. Im ersten Teil der Arbeit wird eine feministische Perspektive der Gesellschaftstheorie dargestellt. Mit den theoretischen Erkenntnissen werden die SKOS-Richtlinien auf Diskriminierungen hin geprüft. Anhand der theoretischen Ausführungen konnte aufgezeigt werden, dass Frauendiskriminierung nicht Vergangenheit ist, obwohl Geschlecht nur ein Element im komplexen Gefüge sozialer Privilegien und Diskriminierungen ist.
Die Untersuchung, welche mit sechs beobachteten und analysierten Gesprächen durchgeführt wurde, zeigt, dass aktive Diskriminierungen im Sinne bewusster Strategien nicht vorkommen, allerdings konnte auch kein aktives Ausgleichen von bereits vorhandenen, strukturellen Diskriminierungen festgestellt werden. Soziale Ungleichheiten werden in den Beratungsgesprächen reproduziert und sind so in Kombination mit anderen Faktoren wirksam.
Die angewandte Methode der teilnehmenden Beobachtung wird detailliert beschrieben und ist somit auch für andere Forschungsfelder, innerhalb deren Kommunikation auf Diskriminierungen hin untersucht werden soll, interessant.
|
|
Edition Soziothek
Sozialwissenschaftlicher Fachverlag
Schulhausgasse 6a
3113 Rubigen
Tel. ++41 031 351 76 82
|
| www.soziothek.ch/abstracts/ |
| |
| Unrechtserfahrungen |
|
Geschlechtergerechtigkeit in Gesellschaft, Recht und Literatur
|
|
Susanne Opfermann(Hg.)
|
|
Reihe Frankfurter Feministische Texte – Sozialwissenschaften 8
17.90 EUR
Paperback, 180 Seiten
ISBN 978-3-89741-226-2
Erscheint im April 2007
|
|
Frauen haben seit Jahrhunderten Unrechtserfahrungen thematisiert und damit zugleich auch den Anspruch auf Anerkennung als Rechtssubjekte, als Frauen erhoben. Die Autorinnen dieses Bandes betrachten diese Erfahrungen in Vergangenheit und Gegenwart, in Politik, Gesellschaft und Literatur. Dabei geht es um Diskriminierung und Gleichheit, um Sexualitätsdiskurse, um Rechtsforderungen zum Schutz vor Gewalt in der Ehe, um die Erfahrungen von Asylbewerberinnen, aber auch um symbolische Repräsentationen von Unrechtserfahrungen in der Gegenwartsliteratur in Ost und West, Japan und den USA.
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/ |
| |
| Salto, Rolle, Pflicht und Kür |
|
Veronika Merz |
|
«Salto, Rolle, Pflicht und Kür» will die soziale Kategorie «Geschlecht» und den Umgang damit erkunden und ins Bewusstsein heben; das Ziel ist, Genderkompetenz zu vermitteln und Chancengleichheit herzustellen.
Im Auftrag der Autorin Veronika Merz schicken wir Ihnen hier Flyer und Cover über die aktualisierte Neuauflage des Buches "Salto, Rolle, Pflicht und Kür" (Gender Manual II), das für Sie in Ihrer Arbeit im Rahmen des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung bestimmt von Interesse ist. |
|
Auslieferung Schweiz Lehrmittelverlag des Kantons Zürich
Räffelstrasse 32, Postfach, 8045 Zürich
Telefon 044 465 85 85
Fax 044 465 85 86
|
| www.lehrmittelverlag.com |
Flyer_Salto_Rolle.pdf |
| |
| So sehen das die Mädchen! |
|
Sichtweisen 12 - 16jähriger Mädchen bezüglich mädchenspezifischer Angebote der offenen Jugendarbeit im Berner Stadtteil VI
|
|
Stephanie Nabholz, Sandrine Pétremand
|
|
2005 / 120 Seiten
ISBN 3-03796-134-1
Fr. 32.00 / € 19.90 (zzgl. Versandkosten)
|
|
Schriftenreihe: Diplomarbeiten der Hochschule für Sozialarbeit HSA Bern
|
|
|
| http://www.soziothek.ch/frames.html |
| |
| Die Bedeutung des sozialen Geschlechts für die weibliche Identitätsentwicklung in der Adoleszenz |
|
Valérie Scheidegger
|
|
2006 / 82 Seiten
ISBN 3-03796-130-9
Fr. 25.00 / € 15.75 (zzgl. Versandkosten)
|
|
|
| www.soziothek.ch/frames.html |
| |
| Gender in der Sozialen Arbeit |
|
Theoretische Überlegungen zu einer geschlechtsreflexiven Praxis
|
|
Gabriella Hauser Hoch
|
|
2006 / 67 Seiten
ISBN 3-03796-125-2
Fr. 24.00 / € 15.50 (zzgl. Versandkosten)
|
|
Schriftenreihe: Diplomarbeiten der HSA Hochschule für Soziale Arbeit Luzern, Studienrichtung Sozialarbeit
|
|
|
| www.soziothek.ch/frames.html |
| |
| Broschüre: Zukunft gestalten: Ich werde Informatikerin! |
|
|
|
Vorbildfrauen zeigen, wie spannend Informatik ist
Bielefeld 09.06.06. Informatik, was ist das eigentlich? Und in welchen Bereichen arbeiten Informatikerinnen? Diese und andere Fragen werden in der Broschüre "Zukunft gestalten: Ich werde Informatikerin!" beantwortet. Den Rahmen dafür bilden Interviews mit Informatikerinnen in unterschiedlichen Karrierephasen und Arbeitsfeldern. Auszubildende und Studentinnen berichten von ihren Erfahrungen und Informatikfachfrauen beschreiben ihren Berufsalltag. Sie alle machen deutlich, dass die Informatik eine sehr vielseitige Wissenschaft mit konkretem Nutzen ist, die interessante berufliche Perspektiven bietet.
Die Broschüre wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts "Genderaktivitäten im Wissenschaftsjahr 2006" erstellt und kann für Berufsorientierungsaktivitäten genutzt werden. Sie ist kostenfrei zu beziehen. |
Bezugsadresse:
Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Christina Haaf
Projektkoordination "Gender im Wissenschaftsjahr 2006"
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10
33602 Bielefeld
Fon: +49 (0)5 21.1 06 73 24
Fax: +49 (0)5 21.1 06 71 71
Download der Broschüre und Interviews: |
| www.kompetenzz.de/informatikjahr |
Ich_werde_Informatikerin.pdf |
| |
| Karrierek(n)ick Kinder: Mütter in Führungspositionen - ein Gewinn für Unternehmen |
|
Studie
|
| www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/ |
| |
| Wissenstransform - Wissensmanagement in ausgewählten Netzwerken |
|
Die Publikation ist über den Buchhandel erhältlich: ISBN 3-8258-8553-4
|
|
In ausgewählten Beiträgen zur Tagung "wissenstransform - Wissensmanagement in gleichstellungsorientierten Netzwerken" werden innovative Ansätze und Ergebnisse aus den Bereichen Wissensmanagement, Kommunikation und Lernen in Netzwerken präsentiert und ihre gleichstellungspolitische Relevanz ausgelotet. Dabei werden Wissenskonzepte und Genderkonzepte im Ansatz zusammengeführt, neue Handlungsspielräume von Gleichstellungsakteurinnen in Wissenschaft und Praxis aufgezeigt und Potentiale zur Verankerung des Gender-Mainstreaming-Prinzips in Organisationen sichtbar gemacht.
|
| www.kompetenzz.de/vk06/ |
| |
| Geburtszeiten |
|
Geschichten vom Kinderkriegen in Graubünden 1950-2000
|
|
Ursula Brunold-Bigler / Ruth-Nunzia Preisig (Hg.)
|
|
Artikel-Nummer: 3-85637-307-1
Verlag Desertina, Chur 2006, Fr. 36.-
|
|
Erfahrungen über Geburtserlebnisse weitergegeben oder Geschichten von früher erzählen. Mündliche Überlieferungen werden immer seltener und fallen der Vergessenheit zum Opfer. Dieses Buch richtet sich an Fachpersonen verschiedener Disziplinen, wie Aerzte, Psychologen, Hebammen usw. Aber auch an Mütter, Väter, Elternpaare und alle, welche authentisches Erleben und Erzählen von Frauen zum Thema Geburt kennen lernen wollen. Alle Geschichten haben einen Bezug zum Kanton Graubünden und die Erzählungen geben einen spannenden Einblick in den biografischen und historischen Kontext der vorgestellten Geburtserlebnisse.
|
| www.hebamme.ch/de/act |
| |
| Diplomarbeit "Kulturförderung unter der Gleichstellungslupe" |
Studie zur Vergabe von Kulturfördermitteln an Frauen und Männer durch die Stadt Bern |
|
|
Drei AbsolventInnen des Nachdiplom-Studiengangs "Gender Management" haben im Auftrag der Fachstelle und der Abteilung Kulturelles die Diplomarbeit "Kulturförderung unter der Gleichstellungslupe" verfasst.
In der Beilage können Sie eine von den AutorInnen – Iris Frey, Judith Estermann und Thomas Beyeler - erstellte Kurzzusammenfassung der Arbeit herunterladen. |
Die Studie „Kulturförderung unter der Gleichstellungslupe“ können Sie bestellen bei:gleichstelllung@bern.ch, Preis: Fr. 10.-.
Auskunftspersonen: Stefanie Brander, Leiterin Fachstelle Gleichstellung, Tel. 031 321
62 91;
Christoph Reichenau, Leiter Abteilung Kulturelles, Tel. 031 321 68 10;
Iris Frey, Co-Autorin Studie, Tel. 031 333 56 21. |
Zusammenfassung KUL Studie.pdf |
information Juni 2006.pdf |
| |
| Gender, Health, and Cultures |
Networking for a better Future for Women within an enlarged Europe |
Vera Lasch, Walburga Freitag, Ute Sonntag (eds.) |
Kassel: kassel university press GmbH 2006
ISBN 3-89958-164-4
Preis 24,00 € |
The book "Gender, Health, and Cultures" is published. It is one of the results from the workshop "Networking for Women's Health across Regional Diversity in Europe: Experienxes, Concepts and Strategies" in October 2004 at the Univerity of Kassel, Germany. |
|
Gender Health and Cultures.pdf |
| |
| Tagungsbeiträge der Juristinnen Schweiz: «Gleichheit in der plurikulturellen Gesellschaft» |
|
|
|
Nr. 1.2006 (Juni) der Zeitschrift «Frauenfragen» enthält die Beiträge der Juristinnentagung vom Juni 2005. Im Zentrum stehen die Rechte von Migrantinnen in der Schweiz. Die Autorinnen diskutieren das Spannungsfeld zwischen kulturell-religiöser Praxis und Wahrung der Menschenrechte von Frauen und Mädchen aus Migrationsfamilien. Angesprochen werden zudem spezifische Formen von (rechtlicher und alltäglicher) Diskriminierung, z.B. gegen Sans Papiers und Frauen schwarzer Herkunft. Mit Beiträgen von: Regula Kägi-Diener, Boël Sambuc, Judith Wyttenbach, Anni Lanz und Cátia Candeias.
Inhaltsverzeichnis unter www..... |
Bestellungen (kostenlos):
Eidgenössische Kommission für Frauenfragen
Schwarztorstrasse 51, 3003 Bern
Telefon +41 031 322 92 75 / Fax +41 031 322 92 81
|
| www.frauenkommission.ch/zeitschrift_d.htm |
Kurztext Voranzeige Newsletter d f.pdf |
| |
| Koryphäe Nr. 39 "Selbstständig Sein" |
|
|
|
Die neue Koryphäe ist erschienen und stellt mit dem Schwerpunkt „Selbstständig Sein“ ein weiteres Mal einen Kontrapunkt zu aktuellen – im Sinne von tagespolitischen - Themen her. Selbstständige Frauen sind verstärkt in den Mittelpunkt von Berichten um die Beteiligung von Frauen und Mädchen am Erwerbsleben gerückt. Die aktuelle Koryphäe beleuchtet dieses Thema aus der Sicht von feministischen Naturwissenschaftlerinnen, Technikerinnen, Ingenieurinnen und Handwerkerinnnen und öffnet damit den Blick auf diese spezielle Gruppe der Selbstständigen. Die Autorinnen sind als Wissenschaflterinnen, als selbstständige Ingenieurinnen, als Einzelunternehmerinnen, in Genossenschaften oder auch als Handwerkerinnen tätig und lassen Sie / Euch hinter den Vorhang ihrer Tätigkeiten schauen.
Die neue Koryphäe lädt ein, zum Schmökern im Urlaub, zum Verschenken an Gründerinnen als Unterstützung, zur Inspiration für selber gründen und lustvoll selbstständig tätig sein! |
|
|
| www.koryphaee.at |
Koryphae_39.pdf |
| |
| sic! - Forum für Feministische GangArten |
|
|
|
Auszüge aus dem Inhalt:
- Auf zum fundamentalistischen Katholikenstaat? Über Jugend für das Leben.
- Internationale Gegenöffentlichkeit hilft. Zur Diskriminierungspolitik gegen Homosexuelle in Polen.
- Vorwärts in finstere Zeiten. Die Situation von Frauen im Irak.
- Das Queeren von traditioneller Politik. Die Nueva Liga Feminista in Costa Rica.
- Nachrufe auf Heidi Pataki |
|
sic.pdf |
| |
| Geschlechtergerechte Lehrstellenförderung |
|
Studie aus Oesterreich
|
|
Die Anwendung von Gender Mainstreaming und Gender Budgeting am Beispiel der Lehrstellenförderung der Stadt Salzburg. Im Rahmen dieser Studie wurde die Vergabe der Lehrstellenförderung in der Stadt Salzburg einer geschlechtergerechten Analyse und Interpretation unterzogen.
Download auf:http
|
| www.stadt-salzburg.at/pdf/bericht |
| |
| Ich Tarzan - du Jane! |
|
Frauenbilder – Männerbilder.
Weg mit den Klischees! Anleitung für eine geschlechtergerechte Mediengestaltung.
|
|
Neues Handbuch des ÖGB zu Gender Mainstreaming.
(GO-News/GMTN) Tarzan ist stark und männlich, ein Macher und Beschützer, der sich in seinem Revier auskennt. Jane ist schwach und weiblich, hilflos und schutzbedürftig in Tarzans Dschungel. Auf den zweiten Blick stimmen diese Rollen aber nicht mehr: Tarzan ist sensibel, trauert um jedes sterbende Tier und findet sich außerhalb seiner Welt nicht zurecht. Jane ist in Wirklichkeit ziemlich hart, eine Frau allein im Dschungel, die in vielen Situationen durchaus kühlen Kopf bewahrt und sogar Tarzan noch etwas beibringen kann.
Das Gender Manual will alle in den Gewerkschaften und im ÖGB, von den Beschäftigten bis zu den BetriebsrätInnen und JugendvertrauensrätInnen, dabei unterstützen, ihre Texte, Folder etc. geschlechtergerecht zu gestalten.
|
| www.oegb.at/servlet/ContentServer |
| |
| WOMENS RIGHTS: A "HUMAN RIGHTS QUARTERLY" READER |
|
special collection of "Human Rights Quarterly" articles
|
|
The Johns Hopkins University Press and "Human Rights Quarterly" are pleased to announce the recent publication of WOMENS RIGHTS: A "HUMAN RIGHTS QUARTERLY" READER edited by Bert B. Lockwood. This special collection of "Human Rights Quarterly" articles brings together in a single volume nineteen of the most compelling articles written on women's human rights issues.
This reader focuses specifically on the challenges that women face and the efforts by individuals and organizations alike to ensure the protection of women under international law. The articles are organized into five sections that discuss the history and evolution of women's human rights, religion, violence, economic rights, and reproductive rights. The essays address such topics as the rights of Middle Eastern women, rape camps in the former Yugoslavia, and abortion law in Ireland.
This interdisciplinary collection of important and timely articles proves an excellent resource for a wide range of courses and research topics.
|
| www.press.jhu.edu/books/ |
| |
| Frauen. Žene. Donne. Arbeitswelten von Frauen an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. |
|
Frauen. Žene. Donne. Arbeitswelten von Frauen an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Ein Dokumentarfilm von Aleksandra Vedernjak
Österreich 2006
Der Film handelt von fünf Frauen: einer Studentin, einer Reinigungsfrau, einer Professorin, einer Sekretärin und einer wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Sie erzählen über ihre Berufswege, ihren Arbeitsalltag, ihre Freude und ihren Stolz in Bezug auf ihre Arbeit, Wünsche und Zukunftsaussichten. Die Frauen sprechen auch kritische Punkte wie zu niedrige Entlohnung, die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die nervenraubende Suche nach Arbeit an. Der Film weist anhand von Interviews, den Aussagen einer Expertin und Statistiken auf die gesellschaftlichen Hierarchien hin, die sich für Frauen ungerecht auswirken. Die Frage wird aufgeworfen, warum Macht ein so schwieriges Thema für Frauen ist. Unterstützt wurde die Produktion von der Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechter- Studien- und -Forschung.
Der Dokumentarfilm, der im Rahmen der Diplomarbeit von Aleksandra Vedernjak und in Zusammenarbeit mit Viktorija Ratkovic entstand, ist nun auf der Homepage der Koordinationsstelle unterhttp://www.uni-klu.ac.at/gender unter "Gender-Ko Aktuell" abrufbar.
In der Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechter- Studien und -Forschung ist der Film auf DVD erhältlich. In Zukunft wird der Dokumentarfilm bei verschiedenen Veranstaltungen der Koordinationsstelle gezeigt werden.
|
|
Koordinationsstelle für Frauen- und
Geschlechter- Studien und -Forschung
Universitätsstraße 65-67
9020 Klagenfurt
T: 0463/ 2700-1022 und -1023
F: 0463/ 2700-1098
|
| www.uni-klu.ac.at/gender/ |
| |
| Quick Guide: Corporate Social Responsibility (CSR) |
|
How can multinational corporations improve labour conditions for women? What are the gender implications of codes of practice?
- Gender and Codes of Conduct: A Case Study from Horticulture in South Africa, Barrientos, S., McClenaghan, S. and Orton, L., March 2006
This report examines the gender dimension of horticultural employment in South Africa. It makes recommendations for decision-makers on how to improve gender equity in the horticultural exports sector.
- Corporate Social Responsibility (CSR) in Latin America. Chiquita, Women Banana Workers and Structural Inequalities, Prieto-Carron, M., March 2006
How can multilateral companies improve labour conditions for women workers? This paper makes recommendations based on an analysis of the multinational company Chiquita - one of the world's largest producers and marketers of bananas.
- Power in Global Value Chains: Implications for Employment and Livelihoods in the Cashew Nut Industry in India, Summary Report, Harilal, K.N.; Kanji, N.; Jeyaranjan, J.; Eapen, M.; Swaminathan, P., March 2006
This report explores the impacts of an expanding cashew nut market on the livelihoods of women workers within the industry in India.
- Made by Women: Gender, the Global Garment Industry, and the Movement for Women's Workers Rights, Ascoly, N., and Finney, C. (eds.), October 2005
This publication, produced by the Clean Clothes Campaign, provides a clear understanding of the key role gender plays in shaping the issues that labour rights activists in the garment industry are tackling.
- Rotten Fruit: Tesco Profits as Women Workers Pay a High Price, ActionAid, September 2005
This report by ActionAid argues that the voluntary codes of conduct adopted by Tesco in South Africa are failing to protect women casual workers.
- Gender, Power and Post-structuralism in Corporate Citizenship. A Personal Perspective on Theory and Change, Coleman, G., March 2002
This paper draws on theories of gender to argue that those engaged in corporate citizenship should pay more attention to issues of power, diversity and 'voice'.
************************33
zitiert aus: SIYANDA
|
| www.siyanda.org/archive.htm |
| |
| Teilzeitarbeit in der Schweiz |
Statistik des Bundesamt für Statistik |
|
|
|
|
| www.statistik.admin.ch |
bfsakt_teilzeit.pdf |
| |
| Geschlechterverhältnisse im Bildungsbereich |
Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung |
Dr. Angela Venth ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Programmbereich „Lehren und Lernen“ am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Lernforschung und Gender-Porträt Erwachsenenbildung
Diskursanalytische Refl exionen zur Konstruktion des Geschlechterverhältnisses im Bildungsbereich Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung |
ANGELA VENTH
Bielefeld 2006, 203 Seiten, 22,90 €
ISBN 3-7639-1934-1, Best.-Nr. 14/1098
Gender-Perspektiven der Erwachsenenbildung |
|
W. Bertelsmann Verlag, Postfach 10 06 33, 33506 Bielefeld
|
| www.wbv.de |
Verlagsinformation Gender-Portraet.pdf |
| |
| Freundinnen der Technik |
|
Wie Frauen sich Berufsfelder mit Zukunft erschließen
|
|
Evelin Voigt-Eggert
|
|
17.90 EUR
Paperback, 240 Seiten
ISBN 3-89741-211-X
|
|
Sie sind Systemarchitektin, Industriedesignerin, Umwelttechnikerin, Kamerafrau oder Expertin für Schienenfahrzeuge. Sie sitzen am Steuer einer Boing 737, sichern die Funktion brisanter Computersysteme, sind auf Einsatz in den Krisengebieten dieser Welt oder engagieren sich für die Beseitigung von Bodenkontaminationen weltweit … In anschaulichen Porträts stellt Evelin Voigt-Eggert Frauen vor, die in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen Erfüllung finden, die gelernt haben, dem »starken Geschlecht« Paroli zu bieten, ohne sich selbst als Frau zu verleugnen. Was brachten sie mit, welche Hürden mussten sie nehmen?
|
| http://helmer.txt.de/Helmer/ |
| |
| Reader Feministische Politik&Wissenschaft |
|
Positionen, Perspektiven, Anregungen aus Geschichte und Gegenwart
|
|
Ingrid Kurz-Scherf
Anja Lieb
Imke Dzewas
Marie Reusch
|
|
20.00 EUR
Softcover,
250 Seiten
ISBN 3-89741-188-1
|
|
Der erste Reader mit ausgewählten Quellentexten für Studierende der Politik- und Sozialwissenschaften, der ihnen Traditionslinien feministischer Politik und Politikwissenschaft erschließt und vertiefende Anregungen bietet. Mit Lektürehilfen der Herausgeberinnen und Bezügen zu aktuellen (politik)wissenschaftlichen Diskursen.
Im Zentrum stehen Texte der alten und neuen Frauenbewegung, die für feministische (Politik)Wissenschaft traditionsbildend waren. Außerdem werden akademische Klassikerinnentexte dokumentiert, die bis heute von Relevanz sind, indem sie sich auf Schwerpunktthemen wie Differenz und Gleichheit, Gleichstellung und Gleichberechtigung, Macht, Herrschaft und Gewalt sowie auf die Dichotomie von Öffentlichkeit und Privatheit beziehen. Die Auswahl spannt einen Bogen von Vordenkerinnen der Frauenbewegung wie Olympe de Gouges oder Flora Tristan, über Anita Augspurg, Elisabeth Selbert, Simone de Beauvoir u.a. bis hin zu aktuellen politikwissenschaftlichen Beiträgen.
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHelmer.woa/41/wo/wlHSV1nWSVg69FDli1/ |
| |
| Das Jahrhundert des Feminismus |
|
Streifzüge durch nationale und internationale Bewegungen und Theorien
|
|
Anja Weckwert
Ulla Wischermann
|
|
25.00 EUR
Paperback, 250 Seiten
ISBN 3-89741-201-2
|
|
Eine Sichtung der Erfolge und Probleme von Frauenbewegungen in unterschiedlichen nationalen und internationalen Kontexten.
Seit der Wende zum 20. Jahrhundert gehört die »Frauenfrage« zu den wichtigsten Themen auf der politischen Tagesordnung. Hierfür spielten die Frauenbewegungen eine Schlüsselrolle: Sie thematisierten Unrechtserfahrungen und forderten die Gleichberechtigung der Geschlechter. Das vorliegende – der renommierten Soziologin und Frauenforscherin Ute Gerhard gewidmete – Buch analysiert die Entwicklungslinien, Erfolge und Misserfolge der Bewegungen und resümiert die durch sie angestoßenen Debatten und Forschungsansätze. Angesichts von Globalisierung, Hochschulreformen und Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen fragen die Autorinnen auch nach neuen institutionellen und inhaltlichen Herausforderungen. Mit Beiträgen von Gudrun-Axeli Knapp, Myra Marx Ferree, Isabell Lorey, Elke Schüller u.v.a.
|
| www2.txt.de/cgi-bin/WebObjects/TXTSVHelmer.woa/41/ |
| |
| Geschlechterleben im Wandel. Zum Verhältnis von Arbeit, Familie und Privatsphäre |
|
Ausgewählte Beiträge der 4. Fachtagung Frauen-/Gender-Forschung in rheinland-Pfalz
|
|
hg. v. Julia Reuter und Katja Wolf, Stauffenburg
|
|
Verlag: Tübingen 2006
Erschienen in der Reihe:
"Frauen-/Gender-Forschung in Rheinland-Pfalz"
hg. v. Renate von Bardeleben. Bd. 5.
|
| www.stauffenburg.de/asp/ |
| |
| Broschüre "Erfolgreiche Projektarbeit von Frauen durch Computer und Internet" |
|
Der zielgerechte und kompetente Einsatz von Computer- und Internetanwendungen gehört heute selbstverständlich zum Management von Projekten. Die Broschüre "Erfolgreiche Projektarbeit von Frauen durch Computer und Internet" greift genau dieses Thema auf. Die Autorin Susanne Thoma gibt zunächst einen allgemeinen Einstieg in das Thema Projektmanagement.
Sie erläutert zahlreiche Begriffe der Projektarbeit und möchte dadurch Grundlagenwissen zu diesem komplexen Bereich vermitteln. Im zweiten Kapitel geht sie auf den Einsatz von Computer- und Internetanwendungen ein und zeigt, mit welch einfachen und kostengünstigen Mitteln die Projektarbeit auf der technologischen Ebene gestützt werden kann.
Die Broschüre ist im Wirkstoff Verlag gegen 4 Euro Entgelt plus 1,50 Euro Versandkosten zu beziehen.
|
| www.kompetenzz.de/vk06/aktuelles/ |
| |
| Rezension zu Marie Stritt – Eine "kampffrohe Streiterin" in der Frauenbewegung (1855-1928). |
|
Schüller, Elke |
Königstein: Ulrike Helmer Verlag 2005. ISBN 3-89741-178-4; 294 S.; EUR 29,90. |
30 Jahre ist es inzwischen her, dass Richard J. Evans, Amy K. Hackett und schließlich Barbara Greven-Aschoff mit ihren Studien zur organisierten Frauenbewegung in Kaiserreich und Weimarer Republik den Grundstock für zahlreiche weitere Forschungsarbeiten legten.[1] Dennoch ist erst jetzt eine biografische Arbeit entstanden, die sich mit derjenigen Frau beschäftigt, die von 1899 bis 1910 an der Spitze der Dachorganisation der bürgerlichen Frauenbewegung stand und von 1911 bis 1919 die Mehrheitsgruppierung der deutschen Stimmrechtsbewegung anführte. Von Marie Stritt (1855-1928) ist hier die Rede, die Anfang des 20. Jahrhunderts eine der bekanntesten Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegung war. Und zu ihrem 150sten Geburtstag hat Elke Schüller eine „erste biographische Annäherung“ (S. 15) herausgebracht.
URL zur Zitation dieses Beitrages
|
Mit dem erstmaligen Abdruck der unvollendeten Lebenserinnerungen von Marie Stritt.
Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:
Kinnebrock Susanne, München
|
Rezension_ Marie_Stritt.pdf |
| |
| Voices of Feminism, The Wonderful and the Terrible |
|
fourth issue of TRIVIA
|
|
TRIVIA, a free twice-yearly online literary journal, publishes the most intelligent, fearless feminist writing you're likely to find anywhere on the planet at this time.
From a naming of female potency to a questioning of the notion of two sexes, from poems in the voice of a young woman kidnapped into sex slavery to reflections on lesbian desire, from a science-fiction nightmare to a personal meditation on the search for gentleness amidst cruelty, from a most unusual "Trivial Lives" to a review of Mary Daly's latest, Trivia 4 walks the knife-edge of paradox, balancing between the wonder and terror of our times.
About TRIVIA
TRIVIA: Voices of Feminism is an online relaunch of TRIVIA: A Journal of Ideas, an award-winning international feminist literary magazine published from 1982 to 1995. The online journal is a team effort by veteran feminist editors Lise Weil, founding editor of Trivia: A Journal of Ideas, and Harriet Ellenberger, founding editor of Sinister Wisdom, the world's longest running lesbian journal, in collaboration with feminist geek web developer Susan Kullmann. TRIVIA publishes feminist writing in the form of literary essays, experimental prose, poetry, translations, and reviews. The journal encourages women writers to take risks with language and form so as to give their ideas the most original and vital expression possible.
TRIVIA's larger purpose is to foster a body of rigorous, creative and independent feminist thought.
|
| www.triviavoices.net/ |
| |
| malesh, malesh – Zwischen zwei Kulturen |
|
Das Wagnis einer bi-kulturellen Ehe in Ägypten
|
|
Annette Piechutta
|
|
276 S., EUR 14,90
(158 x 235 mm, ISBN 978-3-933891-20-4)
|
|
Clarissas Sehnsucht scheint tief vergraben. Davon überzeugt, dass beruflicher Erfolg und Autonomie ihr Lebensziel sind, betrachtet sie die Liebe mit Argwohn. Bis ihr auf einer Ägypten-Reise Ashraf begegnet, ein gebildeter Nubier und Muslim. Er fasziniert sie in einer Art, die sie nicht benennen kann. Sie sucht seine Nähe und verführt ihn schließlich in der letzten Nacht dieser Reise.
Diese Begegnung hat etwas in ihr verändert. Sie hinterfragt ihre Karriere, ihren Geliebten, ihr Leben in einer auf Geld und Kapital ausgerichteten Großstadt. Als Wochen später Ashrafs Heiratsantrag folgt, überwirft sie sich mit ihrer Mutter, einer Feministin und engagierten „68er“, die nicht versteht, dass sich eine moderne Frau in eine „mit Religion durchtränkte Kultur“ begeben kann.
Clarissa emigriert nach Assuan. Obwohl sie nicht zum Islam konvertiert, spürt sie die strikten Vorschriften des Korans, die Widersprüche in einer islamischen Gemeinschaft, das ungewohnte Denken im Kollektiv, das traditionelle Fehlen von Selbstkritik und der Freiheit, Kritik zu äußern und zu widersprechen. Doch eingebettet in eine große Liebe, bemühen sich Ashraf und Clarissa um gegenseitiges Verständnis.
Erst als Clarissa ein Kind mit einer in Ägypten nicht zu diagnostizierenden Krankheit (Mukoviszidose) zur Welt bringt, das kurz nach der Geburt zu sterben droht, treibt sie etwas ganz anderes in die Verzweiflung: Maktub, der Schicksalsglaube der Muslime. Denn es steht geschrieben …
Selten ist ein Roman erschienen, in dem Innen- und Außensichtweisen auf den Islam in solcher Nähe miteinander im Dialog sind. Der Text besticht durch die Vielfalt an islamspezifischen Themen und Mentalitäten, die in einem stets spannenden Zusammenhang erörtert werden und durch den Grad der Differenziertheit, mit der diese Erörterung passiert. Gerungen wird um patriarchalische Machtansprüche und islamisch-feministische Gegenwehr, um radikal-konservative und pluralistische Gesellschaftsstrukturen, um Familienbindung, Verschleierung, Sexualität als positive Antriebskraft, westlichen und islamischen Feminismus, Schicksalsglaube und viele Themen mehr, deren Klärung für ein Zusammenleben der Kulturen unverzichtbar ist. Ohne gängige Klischees zu bedienen, zeigt der Roman in großen und kleinen Katastrophen des Alltags die Schwere eines bi-kulturellen Verstehens.
|
Religion-und-Kultur - Verlag, Betzengraben 5, D – 97299 Markt Zell; Tel: 0931/14938; Fax: 040 3603 007203 (bis 7.09.2006), 032221026022 (neu ab 15.09.2006); eMail:rkverlag@aol.com
|
| http://members.aol.com/rkverlag |
| |
| Frauengesundheit – Krankheit Frau? |
|
neues Heft der AEP-Informationen;
Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft Heft 3/2006, 33. Jahrgang
|
|
Frauengesundheit – Krankheit Frau?
|
|
Das Einzelheft kostet € 4.50 (zuzüglich Versand) und kann bei uns bestellt werden.
Das Jahresabonnement (4 Hefte) kostet € 18,00 (Zusendung ohne Versandkosten)
|
| |
| WIDERSPRUCH-Heft Nr. 50 (Jubiläumsnummer): "Alternativen !" |
|
|
WIDERSPRUCH 50:
Alternativen !
228 Seiten, Fr. 25.-, Euro 16.-,
im Buchhandel oder bei
WIDERSPRUCH, Postfach, CH-8031 Zürich.
Tel./Fax 0041 (0)44 273 03 02
|
Erneut liegt ein WIDERSPRUCH-Heft vor, die Jubiläumsnummer 50 "Alternativen !", in der unter anderem spannende und sehr unterschiedliche Frauen-Beiträge aus der Schweiz, aus Deutschland und Oesterreich zu lesen sind.
Alternativen !
Das Jubiläumsheft antwortet auf die Leitparole neoliberaler Politik „There is no alternative“ (M.Thatcher) mit kritischen Analysen, Gegenentwürfen und Alternativkonzepten und knüpft an Heft 40 „Zukunfts-Perspektiven“ (2001) an. Als Alternative zur Dominanz kapitalistischer Marktwirtschaft skizziert Elmar Altvater einleitend Umrisse einer solidarischen Ökonomie. Luise Gubitzers Sektorenmodell der Gesamtwirtschaft dient als theoretische Grundlage für eine Politik der Geschlechtergerechtigkeit. Diane Elson und Jasmine Gideon nehmen das Konzept der Frauenrechte als Menschenrechte genauer unter die Lupe; die weltweite Diskriminierung von Frauen durch die unbezahlte Care-Ökonomie nimmt zu.
Scheitern die Linken an der Geschlechterfrage? Nach einem historischen Abriss der Kämpfe zwischen linken Organisationen und der Frauenbewegung aktualisiert Frigga Haug einige Zielsetzungen feministischer Kapitalismuskritik. Wie aber, so fragt Claudia v. Werlhof, kann die Linke ohne dezidierte Patriarchatskritik eine Alternative zum herrschenden System anstreben? Auch nach zehn Jahren „Gleichstellungsgesetz“ in der Schweiz sieht Silvia Strub immer noch einen weiten Weg zur Lohngleichheit. |
|
| www.widerspruch.ch |
25_Jahre_WIDERSPRUCH_Heft_50.pdf |
| |
| ViVa Women's History |
|
Introduction:
Viva is a current bibliography of women's and gender history in historical and women's studies journals. Articles in English, French, German, Dutch, and Scandinavian languages are selected from 180 European, American, Canadian, Asian, Australian and New Zealand journals. All bibliographic descriptions are stored in the ViVa database. It now contains more than 10,000 records describing articles from 1975 onwards. It is online and freely accessible. You can search the database, and, for titles from 1995 on it is possible to browse by year of publication.
|
|
ViVa is compiled at the International Institute of Social History,
|
| www.iisg.nl/~womhist/vivahome.php |
| |
| Iranienne et libre |
Mon combat pour la justice |
Shirine Ebadi |
|
Ce livre raconte une vie tout entière consacrée à la justice. Au début des années 1970, elle est la première femme à être nommée juge en Iran, à l’âge de vingt-trois ans. Quelques mois après la révolution islamique de 1979, elle est contrainte de renoncer à ses fonctions. Avocate, elle engage alors un combat quotidien contre le régime, ce qui lui vaut d’être plusieurs fois emprisonnée et même menacée de mort. |
|
EGA-Infos_68_acquisition_livre_DVD.pdf |
| |
| Femmes, genre et sociétés |
|
Sous la direction de Margaret Maruani |
|
La seconde moitié du 20ème siècle a été porteuse, dans l’ensemble des pays développés et tout particulièrement en France, de transformations sociales majeures pour les femmes : liberté de l’avortement et de la contraception, droit de vote et parité, croissance spectaculaire de la scolarité et de l’activité professionnelle. Ces mutations ontelles, pour autant, fondamentalement entamé la domination masculine ? |
|
EGA-Infos_68_acquisition_livre_DVD.pdf |
| |
| Noch voll dabei. Wie Menschen im Alter aktiv bleiben |
|
Margret Bürgisser
|
|
Noch voll dabei. Wie Menschen im Alter aktiv bleiben
Margret Bürgisser
Soeben ist im Orell Füssli Verlag das Buch "Noch voll dabei. Wie Menschen im Alter aktiv bleiben" erschienen, das ich Ihnen gerne empfehle (vgl. Flyer im Attachment). Es versteht sich als Mutmacher für Menschen in der dritten Lebensphase. In attraktiver und allgemein verständlicher Form vermittelt es Informationen über Aktivität, Gesundheit und Lebensqualität im Alter und zeigt an konkreten Beispielen, wie SeniorInnen aktiv und engagiert bleiben können.
Schon jetzt weise ich Sie auch auf zwei demnächst im Rüegger Verlag erscheinende Bücher über "Egalitäre Rollenteilung" hin. Sie basieren auf einer Studie im NFP 52 und legen die Erfahrungen mit dem egalitären Rollenmodell einerseits aus Elternsicht, andererseits aus Kindersicht dar (vgl. Flyer im Attachment).
Detaillierte Informationen zu meinen Angeboten und Kompetenzen finden Sie unterwww.isab.ch
|
| www.isab.ch |
| |
| Tiefenbohrungen |
Frauen und Männer auf den grossen Tunnelbaustellen der Schweiz 1870-2005 |
Elisabeth Joris, Katrin Rieder, Béatrice Ziegler, Ziegler, Béatrice |
ISBN: 3-03919-034-2
|
Die Schweiz ist das Land der Tunnels, die am Tunnelbau beteiligten Ingenieure und Mineure sind deren Helden. Was dabei vergessen geht: Ohne die Dienstleistungen von Frauen hätte keines der Grossprojekte realisiert werden können.
-----
Buchvernissagen
Tunnelräume – Geschlechterräume
Freitag, 27. Oktober 2006, 2o Uhr,
Zentrum Missione, Naters
in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Zur alten Post, Brig
Donnerstag, 2. November 2006, 19 Uhr,
Foyer Tellspielhaus Altdorf
in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv des Kantons Uri
Freitag, 3. November 2006, 19 Uhr,
im Trafoturm (Pfadizentrum) Kandersteg
in Zusammenarbeit mit KiK, Kultur in Kandersteg |
|
Flyer_Tiefenbohrungen.pdf |
| |
| Broschüre: Gender & Design. Leitfragen (Deutschland - NRW) |
|
Susanne Haslinger
|
| www.zfbt.de/veroeffentlichungen/dokumente/ |
| |
| Gleichstellungspolitik in der EU |
|
Klein, Uta
|
|
1. Aufl. 2006
ISBN 3-89974256-7
|
|
Dieses Buch führt ein in politik- und rechtswissenschaftliche Grundlagen sowie in soziologische Fragestellungen dieses Themas. Es wirft einen kritischen Blick auf die Gleichstellungspolitik, stellt Errungenschaften und Fortschritte, aber auch Beschränkungen und Blockaden dar. Es richtet sich an Studierende und Lehrende, aber auch an diejenigen, die im Bereich der Frauen- und Gleichstellungspolitik arbeiten, sei es in Unternehmen, in Behörden, in Hochschulen oder in anderen Institutionen und die sich einen schnellen Überblick verschaffen wollen.
|
| www.europa-digital.de/service/ |
| |
| La Mixité. Des Hommes et des Femmes |
|
Corinne Chaponnière et Martine Chaponnière
|
|
Infolio éditions, 2006
|
|
Vivre ensemble ou séparés, établir des rapports de collaboration ou de sujétion, jouer des rôles opposés, complémentaires ou parallèles: nos sociétés règlent de manière variable la question des relations entre les hommes et les femmes. Ce livre propose une synthèse des avancées et des reculs de la mixité depuis la Renaissance. Il examine la manière dont elle s'inscrit dans la société, l'éducation, le travail et la politique, à travers des expériences pionnières, des progrès et des régressions. L'ouvrage montre comment la mixité s'articule sur une série de valeurs qui lui sont proches: l'égalité, la liberté, la laïcité et la civilité.
|
| www.amazon.fr/ |
| |
| AUFbrüche |
Feministische Porträts und Lebensbilder |
CACIOPPO, Britta / GEBER, Eva / KOROSA, Traude (Hg.) |
180 Seiten
19.90 € | 29.90 Chf
ISBN: 3-85476-211-9 |
Diese Textsammlung umfasst literarische und journalistische Porträts und Lebensberichte, die in der AUF ? Eine Frauenzeitschrift in drei Jahrzehnten erschienen sind. In dem über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus anerkannten Magazin fanden hier neben feministischer Theorie weibliche Lebenswelten parteiische Aufmerksamkeit und kritische Reflexion. Die Lebensbilder- und berichte, die Porträts und Erzählungen von und über Frauen erzählen von Brüchen und Aufbrüchen. Vom Scheitern und vom Wiederversuchen, vom sich Aufraffen und vom Aufbegehren. Ob der Blick noch sehr wenige oder bereits einige Lebensjahrzehnte umfasst, ob im Korsett um 1900, während der Verfolgung im Nationalsozialismus oder im Aufbruch der Neuen Frauenbewegung, die hier vorliegenden Lebenswege zeugen wenig von Resignation aber viel von Widerstand: Es gibt kein richtiges Leben im Falschen, aber ein bisschen richtiges Leben findet sich doch.
Mit Beiträgen von El Awadalla, Ditha Brickwell, Britta Cacioppo, Eva Dité, Eva Geber, Hermi Hirsch, Ruth Klüger, Traude Korosa, Saša Marie Lienau, Sarah Schönbauer, Marlene Streeruwitz, Lika Trinkl, Elisabeth Wäger u.v.a.m.
|
|
| www.auf-einefrauenzeitschrift.at |
ATT00052.jpg |
| |
| Die politische Inszenierung der Suffragetten in Großbritannien |
|
Formen des Protestes, der Gewalt und symbolische Politik einer Frauenbewegung
Mit einem Vorwort von Herfried Münkler
|
|
154 Seiten, Paperback, 29,90 EUR
Verlag fwpf
ISBN-10: 3-939348-04-X
ISBN-13: 978-3-939348-04-7 (ab 2007)
|
|
„Deeds not Words“ ist der wohl bekannteste Slogan der Suffragettenorganisation Women's Social and Political Union (WSPU) gewesen und steht exemplarisch für die innovative und später äußerst militante Kampagne zur Erringung des Frauenstimmrechts im viktorianisch geprägten britischen Königreich.
Der Common Sense in der deutschen Bewegungs- und Frauenforschung blendet radikale symbolische Protestformen in der Geschichte der Frauenbewegung weitgehend aus. Mit ihrer Arbeit beginnt die Sozialwissenschaftlerin Jana Günther nun eine Diskussion um geschlechtercodierte Zuschreibungen innerhalb des politikwissenschaftlichen Spannungsfeldes der sozialen Bewegungen und der Herstellung politischer Öffentlichkeit. (...)
|
| http://www.fwpf.de |
| |
| FRAUENFAKTEN - von Business bis Feminismus |
|
FRAUENFAKTEN - von Business bis Feminismus, herausgegeben von Sonja Ruß - das ultimative Handbuch und Nachschlagewerk, bietet einen Überblick über die Vielfalt von Frauennetzwerken und Initiativen - mit themenspezifischen Beiträgen sowie über 300 Adressen und Kurzporträts von Projekten und Gruppen im Anhang.
Dieses Buch ist ab sofort um sagenhafte EUR 4,90 zu erwerben - in jeder gut sortierten Buchhandlung oder direkt beim Milena Verlag (Versand- und Portokosten exkl.)!
|
|
Milena Verlag
Lange Gasse 51/10
A-1080 Wien
T 0043/1/402 59 90
mobil 0699/121 03 551
F 0043/1/408 88 58
www. milena-verlag.at
|
| |
| Wochenend-Papi? |
|
Künzli Nicole, Rohr Andrea: Wochenend-Papi?
2005 / 178 Seiten / ISBN 3-03796-106-6 / Fr. 38.00 / € 24.70 (zzgl. Versandkosten)
Wie kann ein Vater nach der Trennung eine gute Beziehung zu seinen Kindern aufrechterhalten und welchen Schwierigkeiten steht er dabei gegenüber?
In 66,6 % aller Scheidungen (2002) wurde den Vätern das Sorgerecht entzogen. Die Arbeit beschäftigt sich mit den Fragen, wie die Besuchsrechtssituation für Väter aussieht, und was ihnen hilft, einen guten Kontakt zu ihren Kindern aufrecht zu erhalten.
In einer landesweit einmaligen Befragung haben 77 Väter über ihre Situation Auskunft gegeben. Die Ergebnisse sind sorgfältig ausgewertet und anhand von Grafiken und persönlichen Statements veranschaulicht. Die Arbeit richtet sich sowohl an Fachpersonen wie auch an Väter.
In einem ersten Teil wird die psychologische und die rechtliche Situation übersichtlich erläutert. Nach der Auswertung der Umfrageergebnisse liefert der dritte Teil praktische Informationen, weiterführende Literatur und die detaillierten Ergebnisse der Umfrage.
|
|
|
| http://www.soziothek.ch |
| |
| Frauenstudien zur sozialen Arbeit |
|
Monika Simmel-Joachim, Reinhild Schäfer
Frauenstudien zur sozialen Arbeit
Wie genderbezogenes Wissen in die berufliche Praxis Eingang finden kann
(Unterschiede: Diversity, Bd. 3)
ISBN 3-89741-184-9
Paperback, 120 Seiten
9,90 € / 18,30 SFr
Dem Zusammenhang von beruflicher Praxis, Studium, Frauenbewegung und -forschung in der Sozialarbeit geht diese Studie nach.
Frauenspezifische Lehr- und Studienangebote, entstanden im Kontext der Neuen Frauenbewegung, etablierten sich seit den 1980er Jahren im Studium Sozialer Arbeit. Doch wie dieses Ausbildungswissen dann tatsächlich im beruflichen Alltag seine Umsetzung findet, wurde bisher nicht untersucht.
Ein Forschungsprojekt am Studienschwerpunkt »Soziale Arbeit mit Frauen« der FH Wiesbaden erkundete nun Wege der Umsetzung praxisnaher, Gendersensibilisierter Ausbildung. Das Ergebnis vermittelt den Transfer von Erkenntnissen aus Frauenforschung und -bewegung in die berufliche Praxis.
Die Herausgeberinnen
Monika Simmel-Joachim, Dr. phil., geb. 1943, ist Professorin im Fachbereich Sozialwesen der FH Wiesbaden.
Reinhild Schäfer, Dr. phil., geb. 1958, Soziologin, ist wissenschaftliche Referentin im Deutschen Jugendinstitut München.
|
|
|
| |
| Anstoß nehmen – Anstoß geben; Ein Rückblick auf 30 Jahre feministischer |
|
Dagmar Oberlies, Ulrike Schmauch (Hg.)
Anstoß nehmen – Anstoß geben
Ein Rückblick auf 30 Jahre feministischer Diskussionen. Gedächtnisschrift für Karin Walser
(Unterschiede: Diversity, Bd. 5)
ISBN 3-89741-185-7
Paperback, 269 Seiten
22,90 € / 41,20 SFr
Vielfach Anstoß genommen und gegeben hat die Sozialwissenschaftlerin Karin Walser 30 Jahre lang mit ihren Veröffentlichungen zur Frauen- und Geschlechterforschung.
Durch ihre Forschungen zur Geschichte der Sozialen Arbeit als Frauenberuf, zu feministischer Sozialarbeit, zu Themen wie der »Eigenlogik der Weiblichkeit in der Moderne« und der »Problematik professionellen Wissens im Verhältnis zum Laien-Wissen« machte Karin Walser sich sowohl in Deutschland als auch international einen Namen. Der hier angekündigte Band umfasst wegweisende Arbeiten der im Jahre 2004 verstorbenen Forscherin. Sie wurden von Wegbegleiterinnen kommentiert, in ihrer Bedeutung für die heutige Zeit eingeordnet und um Interviews ergänzt.
Die Herausgeberinnen
Dagmar Oberlies, Dr. jur., ist Professorin an der FH Frankfurt im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit.
Ulrike Schmauch, Dr. phil., ist Professorin an der FH Frankfurt im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit mit den Schwerpunkten Mediation und Gewaltprävention, Körper und Sexualität in der Sozialen Arbeit und gleichgeschlechtliche Lebensweisen.
|
|
|
| |
| Peripherie 25 (2005), 3 |
|
|
|
Das Heft stellt die Frage, ob "Sozialkapital" allgemeintheoretisch wie auch speziell im Entwicklungszusammenhang ein brauchbarer Begriff ist.
Begriffe haben Konjunkturen. Und je mehr Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen sich eines solchen Begriffes bedienen, desto mehr läuft er Gefahr, verwässert zu werden. Zu einem solchen Begriff hat sich "Sozialkapital" entwickelt. Es bleibt in vielen der zahlreichen sozial- und entwicklungspolitischen Beiträge offen, ob der Begriff als soziologische Kategorie einer differenzierten Klassenanalyse oder als Weiterentwicklung des in der Ökonomie verwendeten Begriffs des Humankapitals verwendet wird.
Es schreiben: Pierre Bourdieu (Wierderveröffentlichung in neuer Übersetzung), John Harriss, Erhard Berner, Luciano Martínez Valle, Jörg Meyer-Stamer. |
Münster (Westf.): Verlag Westfälisches Dampfboot. ISBN 3-89691-810-9;
ISSN 0173-184X
Michael Korbmacher; Michael Ramminger
c/o Institut für Theologie und Politik
Friedrich-Ebert-Str. 7
48153 Münster
Tel.: +49-(0)251-39995692
|
Peripherie_25_2005_3.pdf |
| |
| Frauen im Zentrum |
|
Fotos und Texte zu 30 Jahren Frauenzentrum Zürich
Herausgegeben von Madeleine Marti, Sabine Rock, Katrin Simonett
2005, 86 S., brosch., 30 Fr. / 20.- EURO, ISBN 3-905561-67-0 eFeF-Verlag
Frauengeschichte ist oft verloren gegangen. Dies wird mit dem Raum, den sich Frauen mit dem Frauenzentrum Zürich erobert haben, nicht geschehen: Ein sehr hübscher Foto- und Textband hält zentrale Momente und Projekte aus den ersten 30 Jahren seines Bestehens fest. Fotos von 10 Fotografinnen und Texte der Historikerinnen Elisabeth Joris und Regula Schnurrenberger sowie der Volkskundlerin Karin Moser reflektieren die kulturelle und politische Bedeutung des Frauenzentrums. Der sorgfältig gestaltete Foto- und Textband dokumentiert und unterstreicht die Ausstrahlung, die das Frauenzentrum Zürich auf die ganze Schweiz hatte.
|
| |
| Ulrike Hänsch; »Jetzt ist eine andere Zeit« |
|
Ostdeutsche Frauen erzählen
unter Mitarbeit von Eva Schäfer
mit Fotos von Barbara Dietl
ISBN 3-89741-190-3
Paperback, 200 Seiten mit 22 Farbabb.
19,90 € / 35,90 SFr
Biographien von Frauen aus Ostdeutschland werden in diesem Porträtband lebendig. Sie zeigen, wie der gesellschaftliche Umbruch von 1989 im Alltag stattfand und noch stattfindet. In spannenden und berührenden Geschichten erzählen elf Frauen, wie sie persönlich die DDR und die Wende erlebt haben und welche Veränderungen sich in ihrem eigenen Leben ergaben.
|
|
|
| http://www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| Kirsten Plötz, Lesbische ALTERnativen |
|
Alltagsleben, Erwartungen, Wünsche
ISBN 3-89741-191-1
Paperback, ca. 250 Seiten
20,00 € / 36,10 SFr
Frau küsst Frau: In den Medien ist die Darstellung junger Lesben ›in‹. Ältere Frauen, die Frauen lieben, tauchen dagegen überhaupt nicht auf. Schließen sich ›Lesben‹ und ›Alter‹ aus? Oder altern Lesben anders?
|
|
|
| http://www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| Monika Simmel-Joachim, Reinhild Schäfer; Frauenstudien zur sozialen Arbeit |
|
Wie genderbezogenes Wissen in die berufliche Praxis Eingang finden kann
(Unterschiede: Diversity, Bd. 3)
ISBN 3-89741-184-9
Paperback, 120 Seiten
9,90 € / 18,30 SFr
Dem Zusammenhang von beruflicher Praxis, Studium, Frauenbewegung und -forschung in der Sozialarbeit geht diese Studie nach.
|
|
|
| http://www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| Spitzenfrauen; Porträts von Frauen in Führungspositionen |
|
Anja Schulz (Hg.)
ISBN 3-89741-186-5
Paperback, 190 Seiten mit Abb.
ca. 19,95 € / ca. 36,00 SFr
»Die Wirtschaftselite wird weiblich«, titelte die FAZ. Kein Grund zur Euphorie: In zehn Jahren stieg der Anteil von Frauen im mittleren Management von Großunternehmen von acht auf knapp zehn Prozent. – In lebendigen Porträts versammelt dieser Band Berufs- und Lebenswege von Frauen in Führungspositionen.
|
| http://www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| Stellungnahme über Gleichstellung aus arabisch-islamischer Perspektive |
|
|
|
Univ.Ass.Dr. Dima Dabbous-Sensenig, Vorstandsmitglied des GenderLink Diversity Centre Salzburg (www.genderlink.com), ist als Direktorin des Instituts zur Erforschung der Lage der Frau im Arabischen Raum ernannt worden.
Attached eine Stellungnahme über Gleichstellung aus arabisch-islamischer Perspektive.
|
|
DAWExpertConsultationNYCOct-Nov2005.pdf |
| |
| Siyanda Update: Gender, ICTs and WSIS II, |
|
|
|
Zitiert aus: Siyanda Update Issue No. 38, November 2005
I. Quick Guide: Gender, ICTs and WSIS II
- Women and ICT: Creating Global Transformation-An International Symposium,
Center for Women and Information Technology, 2005
- Digital Dangers: Information & Communication Technologies and Trafficking
in Women (English, Spanish and French), Maltzahn, K., 2005
- Engendering ICT Policies in Africa WSIS Gender Caucus Efforts, Etta, F.,
2005
- World Summit on the Information Society: Potential for Addressing the
- Gender and ICTs for Development: A Global Sourcebook, Cummings, S., 2005
- Strategies of Inclusion: Gender and the Information Society, Faulkner,
W., 2004
|
|
Gender_ICTs_and_WSIS_II_Siyanda.pdf |
| |
| Les ségrégations sur le marché suisse du travail |
|
|
|
Les changements structurels et individuels opérés dans le marché suisse du travail depuis une trentaine d’années ont été particulièrement marquants et posent de nombreuses interrogations. Qu’en est-il de la répartition de la population, selon le sexe, la nationalité ou l’âge? A travers l’utilisation des indices de Gini et de Duncan, les auteurs mettent en évidence les différentes ségrégations, en termes de répartition sur le marché de l’emploi, entre hommes et femmes, Suisses et étrangers ou selon l’âge. Un des objectifs de l’étude est de savoir si le marché du travail a tendance, au fi l du temps, à produire de plus en plus de ségrégations.
Cette analyse temporelle est possible grâce aux données des quatre derniers recensements (1970, 1980, 1990 et 2000). |
Commandes:
Office fédéral de la statistique, Expédition
Espace de l’Europe 10, 2010 Neuchâtel
Tél.: 032 713 60 60
Fax: 032 713 60 61
|
| http://www.recensement.ch |
Mailing_39_fr.pdf |
| |
| Migration aus Liebe |
|
Echarte Fuentes-Kieffer Rita
Migration aus Liebe
Interkulturelle Paare zwischen strukturellen Zwängen und individuellen Konzepten - am Beispiel lateinamerikanischer love migrants in der Schweiz
Die Arbeit gibt einen Einblick in die komplexe Lebenssituation interkultureller Paare in der Schweiz. Die Autorin geht der Frage nach, welche strukturellen Faktoren und individuellen Einstellungen besonders stark auf den Beziehungsalltag einwirken.
Die empirische Studie ergab folgende Themenfelder: Aufenthaltsbewilligung durch Heirat, erschwerte berufliche Integration und Visumspflicht für Auslandreisen sowie Partnerwahlkonzepte, Umgang mit dem kulturellen Unterschied und Vorstellungen zu Geschlechterrollen. Zentral ist die Erkenntnis, dass sich Strukturen und persönliche Dispositionen gegenseitig beeinflussen und nicht getrennt analysiert werden sol-len. Dem wird durch eine Verankerung in der Theorie der Strukturierung von Anthony Giddens Rechnung getragen.
Die Arbeit vermittelt Hintergrundwissen und praktische Anregungen für ein sozialwissenschaftliches Publikum, Fachleute in der Beratung sowie Betroffene.
Erscheinungsjahr: 2005
163 Seiten
Bestell-Nr. 3-03796-107-4
38.00 sFr. / 24.70 €
|
| |
| Ganzer Lohn für ganze Arbeit – Ein Leitfaden für die Umsetzung der Lohngleichheit auf Betriebs- und Branchenebene |
|
Broschüre A4
1 Ex./ sFr 10.- plus Versandkosten
Das Projekt Fairpay – Lohngleichheit hat sich zum Ziel gesetzt
- die Situation der Lohnungleichheit in den verschiedenen Branchen zu untersuchen
- die Branchengewerkschaften in ihrer Arbeit für die Umsetzung der Lohngleichheit zu unterstützen
- die Lohnungleichheit in der Schweiz einem breiteren Publikum bekannt zu machen und wichtige AkteurInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu diesem Thema zu informieren und zu vernetzen.
|
|
Kontaktadresse Fairpay:
«Fairpay – Lohngleichheit»
Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB
Monbijoustr. 61 / Postfach
3000 Bern 23
Tel 031 377 01 01
Fax 031 377 01 02
|
| |
| Women in an Insecure World; Marie Vlachovà and Lea Biason (eds) |
|
|
|
DCAF presents a major new book on violence against women,
Marie Vlachovà and Lea Biason (eds)
Women in an Insecure World
Violence against Women
Facts, Figures and Analysis
Women in an Insecure World is a comprehensive study on violence against women in daily life, during armed conflict and in post-conflict situations. It examines the pervasiveness of violence against women, analyses strategies to prevent and punish that violence, and highlights the key roles that women play in peace and security
|
Please return this form by email, facsimile or post to:
The Geneva Centre for the Democratic
Control of Armed Forces (DCAF)
Rue de Chantepoulet 11
Case postale 1360
1211 Geneva 1
Switzerland
Fax: + 41 22 741 7705
|
| http://www.dcaf.ch |
OrderformWomeninanInsecureWorld.pdf |
| |
| Olympe / Heft 22: Secondas – sichtbar vielfältig |
|
|
|
«Wer sind sie?» ist die übliche Frage, wenn der Begriff Secondas fällt.
«Was machen sie?» war die Anschlussfrage, die sich die Redaktion stellte.
Der Versuch, diese Frage zu beantworten, leitete die Redaktionsarbeit für dieses Heft. Secondas wurden angefragt, ihre Reflexionen, Erkenntnisse, Berufs- und Lebenserfahrung niederzuschreiben, um auf die Frage nach der Selbstrepräsentation und -verortung, der Beschäftigung, der sozialen und politischen Positionierung zu antworten.
Mit den Beiträgen in diesem Heft eröffnet Olympe eine weitere Diskussion im Einwanderungsland Schweiz. Eine Debatte, die die soziale Ausgrenzung hinterfrägt und in der die Sichtbarkeit und die Vielfalt der Secondas im Vor-dergrund stehen. |
Gemeindestrasse 62, 8032 Zürich, Fax 01 252 86 30
|
| http://www.olympeheft.ch |
flyer_olympe22.pdf |
| |
| Berufstätige Mütter |
|
Sutter, Gaby
Berufstätige Mütter
Subtiler Wandel der Geschlechterordnung in der Schweiz (1945–1970)
2005. 480 S. Br. CHF 58.00 / EUR 38.80
ISBN 3-0340-0731-0
Die Ordnung der Geschlechter war in den 1950er und 60er Jahren nicht so beständig, wie sie häufig dargestellt wird. Wie in den meisten westlichen Industrieländern nach dem Zweiten Weltkrieg waren auch in der Schweiz Frauen mit Kindern vermehrt ausser Haus berufstätig. Auf der sozialpolitischen Agenda avancierte die Erwerbstätigkeit von Müttern gar zu einem der wichtigsten Themen: unter dem Stichwort «Mütterarbeit» debattierten Parteien, Verbände, Wissenschaft und Medien kontrovers und mit grosser Emotionalität die möglichen Auswirkungen der mütterlichen Berufstätigkeit auf die Familie. Mit der aufkommenden Teilzeitarbeit in den 1960er Jahren wurde die Rolle der Ehefrau als «Zuverdienerin» schliesslich gesellschaftlich salonfähig.
In diesem Buch macht Gaby Sutter Umbrüche der traditionellen Geschlechterordnung sichtbar, die sie als Zeichen eines subtilen Wandels bewertet. Sie analysiert die Diskurse der Ausgrenzung von Ehefrauen mit Kindern auf dem Arbeitsmarkt anhand vielfältiger Quellen wie Gesetzesvernehmlassungen, Volkszählungsdaten, Presseartikel und wissenschaftliche Untersuchungen. Die Autorin untersucht arbeitswissenschaftliche Geschlechterkonzepte, Arbeitsschutzmassnahmen, ungleiche Entlöhnung, Teilzeitarbeit, Bindungstheorie sowie die öffentliche Meinung und kontrastiert diese Diskurse mit den Erfahrungen berufstätiger Mütter, die sie am Beispiel zahlreicher empirischer Studien rekonstruiert.
|
| http://www.chronos-verlag.ch/ |
| |
| Frauen- und Gleichstellungsatlas Schweiz |
|
Der aktualisierte Geschlechteratlas von Elisabeth Buehler nun aufgeschaltet. Reinstoebern lohnt sich!
Zur Auswertung der Ergebnisse der Eidgenössischen Volkszählung (VZ) 2000 hat das Bundesamt für Statistik (BFS) ein wissenschaftliches Analyseprogramm aufgebaut und dafür renommierte Forscherinnen und Forscher engagiert. Unter anderem wurde die Sozialgeographin Elisabeth Bühler von der Universität Zürich damit beauftragt, einen Online-Atlas und eine Publikation zum Thema "(Un-)Gleichstellung der Geschlechter" zu realisieren. Die Publikation konzentriert sich auf die Veränderungen der Gleichstellung von Frauen und Männern seit 1970 sowie die Stellung der Schweiz in Europa. Der Online-Atlas informiert seinerseits über die regionalen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Gleichstellung innerhalb der Schweiz. Atlas und Publikation schliessen an die Erfahrungen des gedruckten Original „Frauen- und Gleichstellungsatlas“ an, der im Seismo Verlag veröffentlicht wurde (Bühler 2001). Der vorliegende Online-Atlas enthält eine Neuberechnung, Aktualisierung und Dynamisierung eines Grossteils der im ersten, gedruckten Atlas enthaltenen Karten, Tabellen und Grafiken. Diese Darstellungen werden ergänzt durch Kurzkommentare über die wichtigsten feststellbaren Veränderungen der Gleichstellung von Frauen und Männern in jüngster Zeit.
|
| |
| Frauen der Sozialen Arbeit in Führungspositionen |
|
Schriftenreihe: Praxis und Theorie der Sozialen Arbeit. Diplomarbeiten der FHS St. Gallen,Fachbereich Soziale Arbeit.
Lee Büchi, Barbara Haldner
Frauen der Sozialen Arbeit in Führungspositionen
Themen, mit welchen sich Frauen in Führungspositionen auseinandersetzen müssen
Trotz des hohen Frauenanteils in der Sozialen Arbeit sind auch hier die Frauen in Führungspositionen keine Selbstverständlichkeit.
Anhand von Interviews wird beschrieben, wie Frauen der Sozialen Arbeit ihre Führungsposition erleben. Die Auswertung der Interviews führt zu einer Konzentration auf vier Kernthemen, welche mit Theorien aus verschiedenen Fachbereichen verknüpft werden. Als Ergebnis wird aufgezeigt, wie Frauen im Allgemeinen mit diesen Kernthemen umgehen.
Aus dem theoretischen Kontext werden Schlussfolgerungen und Erkenntnisse abgeleitet, die Frauen in Führungspositionen oder Frauen, die eine Führungsposition anstreben, unterstützen und bestärken sollen.
2005 / 93 Seiten ISBN 3-03796-108-2
Fr. 28.00 / € 18.50 (zzgl. Versandkosten)
|
|
Edition Soziothek
Tel. +41 031 994 26 94 / Fax: +41 031 994 26 95
|
| |
| Evaluation der Wirksamkeit des Gleichstellungsgesetzes |
|
Synthesebericht
Im Auftrag des Bundesamts für Justiz
Mit diesem Synthesebericht und den im Rahmen der Evaluation erarbeiteten Einzelberichten liegt eine
vielfältige und umfassende qualitative und quantitative Beschreibung von Aspekten der Wirksamkeit des
Gleichstellungsgesetzes aus unterschiedlichen Perspektiven vor. Damit kann sich die Diskussion um mögliche Interventionsmassnahmen nun auf eine fundierte empirische Basis stützen.
|
| 060216_synthesebericht_gleichstellung-d.pdf |
| |
| Eines Dienstags beschloss meine Mutter Deutsche zu werden |
|
Fahimeh Farsaie
Eines Dienstags beschloss meine Mutter Deutsche zu werden
Roman ISBN
3-89741-200-4 Paperback, 250 Seiten 17,90 € / 32,50 SFr
Ein engagierter Roman am Puls aktueller politischer Debatten. »Eines Dienstags beschloss meine Mutter Deutsche zu werden« von Fahimeh Farsaie karikiert die Absurdität momentaner Einbürgerungsdebatten. Im Zentrum des Interesses steht entsprechend dem Verlagsprofil nicht der Migrant, sondern die Migrantin. »Dieses Buch zeigt, dass unsere Themen ›Frauen und Männer, unterschiedliche Liebes- und Lebensweisen‹ auch in Zukunft streitbaren wie vergnüglichen Lesestoff bieten«, sagt Verlegerin Ulrike Helmer.
Seit 1987 macht die Frankfurter Sozialwissenschaftlerin ein vielfältiges Programm: Bücher über Berufe, zur Politikgeschichte der Nachkriegszeit, Romane und Biografien, vor allem aber wissenschaftliche Publikationen aus Gesellschafts- und Geisteswissenschaften. Die Schwerpunkte haben sich in über 18 Jahren Verlagsgeschichte verändert. »Die Geschlechterverhältnisse sind schließlich wandelbar wie das Leben.« Was die Verlegerin vermitteln will, ist die Freiheit, die daraus erwächst.
»Zurzeit blicken viele noch verunsichert auf die sich auflösenden Geschlechtergrenzen und Rollenwechsel. Unsere Bücher handeln von den Möglichkeiten und Chancen, die darin liegen«, sagt Ulrike Helmer. Die iranische Heldin des neuen Romans wagt sich jedenfalls beherzt auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise im Dschungel kultureller und geschlechtlicher Stereotype ...
|
|
Mirja Stöcker | Presse
ULRIKE HELMER VERLAG
Altkönigstraße 6 A
D-61462 Königstein
T. 06174/936060
F. 06174/936065
|
| http://www.ulrike-helmer-verlag.de |
| |
| L’insertion professionnelle des femmes. Entre contraintes et stratégies d’adaptation |
|
|
|
FLAHAULT Erika (dir.), 2006, PUR, coll. « Des sociétés », 266 p.
En quelques décennies, les progrès accomplis par les femmes en matière d’accès à l’éducation et à l’emploi ont été immenses. Les filles sont à présent plus nombreuses que les garçons dans l’enseignement secondaire et supérieur et y obtiennent de meilleurs résultats. Les femmes représentent 46,5% de la population active et leur présence sur le marché du travail relève aujourd’hui de la norme sociale. Cependant, les inégalités restent tenaces en matière de niveau de salaire, de perspectives de carrière, d’exposition au chômage et à la précarité.
Dans un contexte où les jeunes hommes et femmes rencontrent toujours plus de difficultés pour accéder rapidement à un emploi stable et où l’instauration du nouveau Contrat Première Embauche laisse craindre une dégradation des conditions générales d’insertion des jeunes, qu’en est-il de la situation des femmes ? Quelles épreuves et difficultés spécifiques jalonnent leurs parcours d’insertion ? Comment affrontent-elles ces inégalités, voire ces discriminations ?
Cet ouvrage montre que si les femmes sont effectivement victimes de formes particulières de précarité, elles savent parfois les contourner au moyen de solutions individuelles. |
|
L_insertion_professionnelle_des_femmes.pdf |
| |
| ROSA - Zeitschrift für Geschlechterforschung: Nr. 32 Sprache |
|
|
|
ROSA - Zeitschrift für Geschlechterforschung / Ausgabe 32 zum Thema «Sprache»
ROSA ist eine interdisziplinäre Zeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung, die von Studentinnen der Universität Zürich zweimal jährlich herausgegeben wird.
Aus dem Inhalt der aktuellen Nummer:
«Sprache und Geschlecht - eine mehrdeutige Relation» von Antje Hornscheidt. Wirkt sich Geschlecht auf Sprache aus oder beeinflusst Sprache das Geschlechterverhältnis? Ein Überblick über die unterschiedlichen Auffassungen der Relation von Sprache und Geschlecht.
«Von Nüssen und Richterinnen - Feminisierung in der Romania» von Bernice Landolt. Fünf Sprachen, fünf Strategien: Ein Vergleich feminisierter Personenbezeichnungen in den romanischen Sprachen.
«Die Macht der Wörter» von Frigga Haug. Die Bedeutung von Begriffen ist hart umkämpft - ein Kampf der insbesondere Frauen betrifft.
«Mehr Frau oder mehr Mann? Eine Analyse von Schweizer Kinderbilderbüchern» von Aurelia Krähenbühl. Die Bildersprache von Kinderbüchern vermittelt mehrheitlich klassische Rollenvorstellungen. Positive Identifikationsfiguren für Mädchen sind rar.
Ausserdem:
«Binäre Oppositionen aufzubrechen, ist produktiv». Ein Interview mit Kathleen Canning von Anja Suter und Mischa Suter. Die Historikerin über «Klasse», Citizenship und den Diskursbegriff in der Geschichtswissenschaft.
«Mädchenarbeit im Gender Mainstream» von Franziska Stärk. Wie Sparmassnahmen in der Jugendarbeit zu einer Abnahme von Räumen für Mädchen führen.
ROSA ist unter anderem erhältlich in den Zürcher Buchhandlungen Klio, Ruth Dangel und Helvetiaplatz; ausserdem im Studentenladen und diversen Institutsbibliotheken der Universität Zürich. |
ROSA kann natürlich aus dem In- und Ausland auch direkt bei der Redaktion bestellt werden:
ROSA - Zeitschrift für Geschlechterforschung
Historisches Seminar
Karl-Schmid-Strasse 4
CH-8006 Zürich
Einzelpreis: 5 CHF / Abonnement: 15 CHF |
ROSA32_Inhaltsverzeichnis1.pdf |
| |
| Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare |
|
AUTOR: Stephan Wolf
ISBN: 3-7272-1622-0
CHF 49.– / Stück
Thematisch bildet das auf den 1. Januar 2007 in Kraft tretende Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (Partnerschaftsgesetz, PartG) den Gegenstand des Werkes. Prof. Dr. Andrea Büchler und lic. iur. Margot Michel behandeln das Partnerschaftsgesetz in einer ausführlichen Gesamtdarstellung; dabei wird insbesondere auf die Eintragung der Partnerschaft, ihre Wirkungen und die gerichtliche Auflösung eingegangen. Der Beitrag von Prof. Dr. Stephan Wolf und Fürsprecherin lic. iur. Isabelle Steiner gilt dem Vermögensrecht und den weiteren für das Notariat relevanten Aspekten des Gesetzes; er wird abgeschlossen durch ein Muster eines Vermögensvertrages. Fürsprecher Dr. Markus Roth widmet sich den öffentlich-rechtlichen Aspekten des Partnerschaftsgesetzes auf den Ebenen des Bundes und der Kantone; behandelt werden unter anderem das Steuerrecht, die Alters-, Hinterbliebenen- und Invalidengesetzgebung sowie die Berufliche Vorsorge.
|
|
|
| http://www.staempfliverlag.com |
| |
| Geschlechterdifferenz und Nachwuchsförderung in der Wissenschaft |
|
Marianne Ulmi, Elisabeth Maurer (2005): "Geschlechterdifferenz und Nachwuchsförderung in der Wissenschaft",
Studie 3 im Raahmen des SOWI-Disslabors.
Abstract:
In der dritten Studie im Rahmen des SOWI-Disslabors fragt die UniFrauenstelle nach der aktuellen theoretischen Fundierung von praktischer Gleichstellungsarbeit an Hochschulen. Die Publikation will einen komprimierten Einblick geben in den Erkenntnis- und Erklärungsstand zur bestehenden Ungleichheit der Geschlechter im Wissenschaftssystem und die daraus resultierende Mehrdimensionalität von heutigen Gleichstellungsmassnahmen fokussieren. Im ersten Kapitel wird der konzeptionelle Rahmen für das Anliegen der Gleichstellung von Frau und Mann abgesteckt. Das zweite Kapitel schlägt die Brücke von der Gleichstellung und Frauenförderung zur diversifizierten Nachwuchsförderung. Im dritten Kapitel werden Zahlen zur Untervertretung von Frauen an den Schweizer Hochschulen präsentiert, die dann im vierten Kapitel mittels Erkenntnissen aus der Wissenschaftssoziologie begründet werden. Wahrnehmungsmuster und Ausschlussmechanismen zuungunsten von Frauen in der Wissenschaft werden in prägnanter Form dargestellt. Damit dient die Studie als Sensibilisierungsgrundlage wie auch als Hilfe zur theoretischen Reflexion von konkreten Gleichstellungsmassnahmen. Zielpublikum sind somit nicht nur mit Gleichstellung befasste, sondern mit Nachwuchsförderung allgemein betraute Personen an Schweizer Hochschulen.
|
| http://www.frauenstelle.unizh.ch/publikationen/dokus/sowi.html |
| |
| Bilanz Chancengleichheit - Frauen in Führungspositionen |
|
Hrsg: Bundesregierung und die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, BDA, BDI, DIHK und ZDH
IAB-Kurzbericht im Netz
|
| http://doku.iab.de/kurzber/2006/kb0206.pdf |
| |
| Mehr Qualität durch Gender-Kompetenz |
|
Blickhäuser, Angelika:
Mehr Qualität durch Gender-Kompetenz
Ein Wegweiser für Training und Beratung in Gender-Mainstreaming
Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung
ISBN 3-89741-199-7
|
| |
| Ingenieurin...was denn sonst?! |
|
Ingenieurin...was denn sonst?!
Studienführer für Mädchen
|
| http://www.fh-coburg.de/maedchen-und-technik |
| |
| Perspektiven zur gendergerechten Hochschulreform |
|
Sammelband dokumentiert Tagung mit CEWS-Beteiligung.
Lemmens Verlag: Bonn 2006
ISBN: 3932306732
Konkrete Beispiele der Verknüpfung von Gender Mainstreaming und Hochschulreform dokumentiert der Tagungsband "Zweckbündnis statt Zwangsehe : Gender Mainstreaming und Hochschulreform" von Anke Burkhardt und Karsten König. Er bietet Erfahrungsberichte aus dem In- und Ausland, beleuchtet die Gender Mainstreaming-Praxis in verschiedenen Organisationstypen und fragt nach den Anwendungsmöglichkeiten im Hochschulbereich.
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen der Frage nach, wie die ursprünglich für Politik und Verwaltung konzipierte Strategie in der Expertenorganisation Hochschule umgesetzt werden kann. An Hand nationaler und internationaler Erfahrungen staatlicher Behörden auf Bundes- und Landesebene sowie gesellschaftlicher Organisationen einerseits und vielversprechenden Anwendungsbeispielen aus der Hochschulpraxis andererseits werden Ansatzpunkte für Gender Mainstreaming im aktuellen Hochschulreformprozess herausgearbeitet. Dabei gilt das Hauptaugenmerk der Studienstrukturreform im Zuge des Bologna-Prozesses, der Akkreditierung von neuen Studiengängen sowie der Modernisierung der Hochschulsteuerung. Vieles deutet darauf hin, dass zum "Erfolgsrezept" verbindliche Rahmenvorgaben von Seiten der Leitung kombiniert mit einem möglichst großen Ausgestaltungsfreiraum der Akteurinnen und Akteure vor Ort sowie ein transparentes Controlling und ein Anreizsystem gehören.
Damit richtet sich der Band vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Landes- und Hochschulverwaltungen, sowie alle Angehörigen der Hochschulen, die auf Hochschulreform nicht nur reagieren wollen, sondern Hochschule gestalten und verändern möchten.
Das CEWS war mit zwei Vorträgen auf der Tagung vertreten:
- Isabel Beuter/CEWS: Neue Tendenzen der europäischen Gleichstellungspolitik und die "European Platform of Women Scientists"
- Andrea Löther/CEWS: Vortrag zu gleichstellungspolitischen Ansätzen in Akkreditierungsverfahren in der Arbeitsgruppe von Heidrun Jahn.
Der Sammelband umfasst 260 Seiten und 31 Beitrage, sowie ein Verzeichnis relevanter Internetquellen. Er erscheint im Lemmens Verlag Bonn und ist seit Februar über den Buchhandel erhältlich: Anke Burkhardt / Karsten König (Hrsg.):
Zweckbündnis statt Zwangsehe: Gender Mainstreaming und Hochschulreform
|
| http://www.hof.uni-halle.de/index,id,2.html |
| |
| Women and Work Commission report |
| http://www.genet.ac.uk/newsletter/newsletter_dec05.pdf |
| |
| Dem Schweigen entronnen |
|
Religioese Zeugnisse von Frauen des 16. bis 19. Jahrhunderts
|
|
hg. v. Doris Brodbeck, Würzburg / Markt Zell: Religion-und-Kultur Verl. 2006 (21,2 x 14,8 cm [DIN A 5]; 339 Seiten; ISBN 3-933891-17-5; EUR 19,90)
|
|
Ueber dieses Buch
Um dem Schweigen zu entkommen, haben sich Frauen aus den unterschiedlichsten Epochen zu religioesen wie auch politisch-gesellschaftlichen Themen ihrer Zeit zu Wort gemeldet. Indem sie sich auf ihren Glauben besannen, wuchs ihnen die Kraft zum Reden, Schreiben und Publizieren zu. Briefe, Gedichte, Tagebucheintraege sowie vielfaeltige Veroeffentlichungen sprechen Fragen der Emanzipation der Frau, der Glaubenstreue, der Solidaritaet mit den Armen und der Oekumene an, die auch heute noch aktuell sind.
Die ausgewaehlten Zeugnisse des 16. bis 19. Jahrhunderts stammen von religioes engagierten, mit der Schweiz verbundenen Frauen und belegen deren selbstaendigen Zugang zu religioesen Einsichten. Den Lesenden wird Einblick in Personen und Texte mit unterschiedlichen religioesen Praegungen geboten. Ausfuehrliche Einleitungen von Fachfrauen aus Theologie und Geschlechterforschung fuehren in die Entstehung des jeweiligen Textes und in das Leben der betreffenden Autorin im Zeitkontext ein, so dass die Lesenden die anschließend gebotene Quelle gruendlich erschließen können.
Ueber die Herausgeberin
Dr. theol. Doris Brodbeck publiziert im Bereich der interkonfessionellen Frauengeschichtsschreibung und wirkt teilzeitlich als Gemeindepfarrerin. Sie ist 1965 in Zürich geboren, studierte Theologie in Zuerich, Bern, Fribourg sowie Cambridge MA und promovierte in historischer Theologie zur Rolle von Helene von Muelinen in der Frauenbewegung um 1900.
|
Religion-und-Kultur - Verlag, Betzengraben 5, D – 97299 Markt Zell; Tel: 0931/14938; Fax: 040 3603 007203; eMail:rkverlag@aol.com
|
| http://members.aol.com/rkverlag |
| |
| Role Models - Europäische Expertinnen in der industriellen Forschung |
|
Auf der Konferenz "Re-searching Women in Science and Technology" in Wien (15.05. - 16.05.2006) wurde die gerade erschienene Broschüre "Role Models - Europäische Expertinnen in der industriellen Forschung" vorgestellt. Die nun vorliegende Publikation gibt einen Einblick in die Tätigkeiten und Karriereverläufe von Expertinnen aus namhaften europäischen Unternehmen. Die porträtierten Frauen berichten über die Beweggründe für eine Industrielaufbahn, die Barrieren auf die sie gestoßen sind, ihre Erfahrungen mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Vorbilder, die sie auf diesem Weg begleitet haben. Darüber hinaus geben die Role Models Vorschläge zur Verbesserung von Maßnahmen zur Chancengleichheit in Betrieben. Entstanden ist eine Publikation, die ein buntes Spektrum weiblicher Forschungstätigkeit und europäischer Vielfalt abbilden soll.
|
|
Die Broschüre kann über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH, Grillparzerstraße 7, 1010 Wien bezogen werden.
|
| www.ffg.at |
| |
| Steuerung des Geschlechterverhältnisses durch eine politische Institution – Die Mädchenpolitik der Berufsberatung |
|
|
|
Richtet sich an:
- InstitutionentheoretikerInnen, PolicyanalytikerInnen,
ArbeitsmarkttheoretikerInnen und GeschlechterforscherInnen
- alle, die sich mit der geschlechtsspezifischen Segmentation der Berufs- und Arbeitswelt beschäftigen
Die vorliegenden Studien zur Berufswahl von Mädchen zentrieren meist auf die Mädchen. Ich habe dieser “Mädchenperspektive” eine “Institutionenperspektive” gegenübergestellt und nach dem Einfluss der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit gefragt. Damit stellen sich die zentralen Fragen der Institutionentheorie: nach dem Einfluss politischer Institutionen, nach ihrer Eigenmächtigkeit und nach ihrer Einbindung in das lokale Umfeld. Durch eine Verknüpfung des Neuen Institutionalismus mit der Institutionentheorie, der feministischen Staatsanalyse und dem Theorem der sozialen Konstruktion von Geschlecht entwickele ich einen Ansatz, mit dem die Leitideen politischer Institutionen aufgespürt werden können und entschlüssele damit das “doing gender” der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. |
Bei dem Buch handelt es sich um meine Habilitationsschrift. Erschienen ist es im Verlag Barbara Budrich.
|
| http://www.budrich-verlag.de |
Berufsberatung.pdf |
| |
| Karriere und Kind. Erfahrungsberichte von Wissenschaftlerinnen |
|
Biller-Andorno, Nikola; Jakovljevic, Anna-Karina; Landfenster, Katharina; Lee-Kirsch, Min Ae
Karriere mit Kindern - was das für Frauen bedeutet, die sich im Wissenschaftsbetrieb behaupten, berichten hier Akademikerinnen aus verschiedenen Disziplinen und in unterschiedlichen Stadien ihres Werdegangs. Sie schildern, wie sie Beruf und Elternschaft verbinden, und lassen uns sowohl bittere als auch glückliche Momente in diesem Balanceakt miterleben. Die Beiträge skizzieren unterschiedliche Lebensmodelle, mit denen sich Frauen den besonderen Herausforderungen ihrer doppelten Beanspruchung stellen. Die Lektüre ist erhellend nicht nur für Frauen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, sondern auch für deren Partner und Familien und für alle, die mit Wissenschafts-, Bildungs- und Familienpolitik zu tun haben.
|
|
Frankfurt/New York: Campus Verlag 2005
ISBN 3-593-37713-6
|
| http://www.campus.de/isbn/3593377136 |
| |
| Wenn zwei das Gleiche tun... |
|
Ideal und Realität sozialer (Un-)Gleichheit in Dual Career Couples
|
|
Solga, Heike; Wimbauer, Christine (Hrsg.:)
Opladen: Verlag Barbara Budrich, 2005.
ISBN: 3-938094-06-0
Mit der steigenden Bildungsbeteiligung von Frauen erhöht sich auch der Anteil an Paarbeziehungen, in denen beide Partner über ein Potenzial für professionelle Karrieren verfügen; dieses Potenzial wird jedoch nur sehr begrenzt in Doppelkarrieren umgesetzt. Das Buch versammelt Beiträge zum Thema (Un-) Gleichheitsproduktion und -reproduktion in Dual Career Couples.
|
| |
| Women's Empowerment. Measuring the Global Gender Gap |
|
Internationale Studie des World Economic Forum zur Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern in Politik, Wirtschaft und Bildung.
Die Untersuchung im Auftrag des World Economic Forum umfasst alle 38 OSZE-Länder sowie 28 Schwellenländer. Der Bericht beurteilt jeweils fünf Kriterien: die wirtschaftliche Beteiligung und die Verdienstunterschiede zwischen den Geschlechtern; die Zugangsmöglichkeiten zu allen Beschäftigungsarten; die Repräsentativität in den Entscheidungsstrukturen der verschiedenen Länder; der Zugang zu Bildung sowie die Betreuung im Gesundheitssektor und während der Schwangerschaft. Ausgehend von diesen Kriterien wird der Gender Gap Index berechnet.
Im internationalen Vergleich stehen die skandinavischen Länder eindeutig an der Spitze, während sich Deutschland auf Rang 9 befindet. Schlusslichter sind die meisten Länder Lateinamerika mit schlechten Bildungsmöglichkeiten, mangelnder Geundheitsversorgung und geringer politischer Beteiligung.
|
| |
| Studium und Beruf im Wandel - Wie kommt Gender in die Modernisierungsprozesse der Hochschulen? |
|
Die Dokumentation der Konferenz "Studium und Beruf im Wandel - Wie kommt Gender in die Modernisierungsprozesse der Hochschulen?", die am 6. und 7. April an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg stattgefunden hat, ist erschienen.
|
| |
| cfd-Christlicher Friedensdienst / Das feministische Hilfswerk |
|
cfd – Das feministische Hilfswerk
Falkenhöheweg 8
Postfach
CH-3001 Bern
Tel. +41 (0)31 300 50 60
Fax +41 (0)31 300 50 69
|
| http://www.cfd-ch.org |
| |
| Cool, kompetent und kein bisschen weise? |
|
Überfachliche Kompetenzen junger Erwachsener am Übergang zwischen Schule und Beruf
250 Seiten / Fr. 49.– / EUR 31.40
Zeitgemässe Bildung muss immer mehr Ansprüchen gerecht werden. Es reicht längst nicht mehr, Heranwachsenden nur fachliche Kompetenzen zu vermitteln. Denn von jungen Erwachsenen und Berufsleuten wird immer mehr Selbstständigkeit erwartet. Sie müssen Verwantwortung übernehmen und bereit sein, sich ein Leben lang weiterzubilden.
Bereitet das Schweizer Bildungssystem die jungen Frauen und Männer auf diese Herausforderungen vor? Mehr als zwanzigtausend junge Erwachsene haben bei der Eidgenössischen Jugend- und Rekrutenbefragung «ch-x» 2000/2001 ihre Kompetenzen in den Bereichen Persönlichkeit, Lernen, Kooperation, soziale Verantwortung, Umwelt und Politik eingeschätzt. Im vorliegenden Buch «Cool, kompetent und kein bisschen weise?» präsentieren die Autorinnen die Resultate der Befragung. Zum ersten Mal liegt damit in der Schweiz ein breiter und systematischer Überblick zum Thema vor.
|
| |
| Männerbund Management, Geschlechtsspezifische Ungleichheit im Spiegel soziobiologischer, psychologischer, soziologischer und ethnologischer Konzepte |
|
Doppler, Doris
Verlag: Hampp, R /BRO
ISBN: 3-87988-942-2
Seiten/Umfang: 340 Seiten - 21 × 15 cm
Preisinfo: 32,80 Eur[D] / 33,80 Eur[A]
Netzwerke, Seilschaften, geheime Absprachen - vieles deutet darauf hin, dass sich Manager männerbündisch verhalten. Sie bilden geschlossene Zirkel, in denen weibliche Führungskräfte unerwünscht sind. Doch was bedeutet eigentlich männerbündisch? Warum schließen sich Männer zusammen? Und kann man das organisationale Management wirklich als Männerbund bezeichnen?
Doris Doppler versucht, das Konzept Männerbund interdisziplinär aufzuschlüsseln. Dazu greift sie auf soziobiologische, psychologische, soziologische und ethnologische Erkenntnisse zurück. Außerdem beschäftigt sie sich mit dem Männerbund als deutsches Kulturphänomen und bestimmt seine gegenwärtige Rolle.
Aus dieser fächerübergreifenden Annäherung ergeben sich männerbündische Charakteristika wie Initiation, Herrschaftssicherung oder die Inszenierung von männlicher Autonomie. Mittels dieser Indikatoren untersucht die Autorin, inwieweit der organisationale Führungsbereich als bündische Struktur zu werten ist.
Es zeigt sich, dass im Management männerbündische Mechanismen wirken, die den Zugang von Frauen und marginalisierten Männlichkeiten in (Top)Führungsebenen erschweren. Das Management gehört damit zu jenen loseren Männerbundformen, die zwar nicht als bündisch bezeichnet werden, aber dennoch die entsprechenden Merkmale aufweisen.
|
| |
| FRAUEN, SEHT HER, SO SÜSS SCHMECKT DER FREIE MARKT! Feministische Globalisierungskritik |
|
Das neue Heft der AEP-Informationen - Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft Heft 2/2005, 32. Jahrgang ist erschienen.
Inhaltsverzeichnis:
STEFANIE KRON Konzeptuelle Blindstellen - Schwierigkeiten feministischer Globalisierungskritik
ELISABETH KLATZER Globalisierung aus feministischer Sicht, Neoliberale Globalisierung und Geschlechterverhältnisse
MANUELA DOBEINER/ANGELIKA HOFMANN Welchen Platz haben Frauen in der verfassten EU?
KARIN LUKAS/BETTINA URBANEK Wieviel Feminismus braucht Attac? Über den Versuch, Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit in einem gemischtgeschlechtlichen Netzwerk umzusetzen
JUDIT WLASCHITZ "Alltagsbetroffenheit"
BETTINA HAIDINGER Migrantinnen in der Haushaltsarbeit. Über ein informelles und hierarchisiertes Arbeitsverhältnis zwischen Frauen
EVA HÄFELE Feministische Lehre an der Universität Innsbruck. Von frauenbewegten Aufbrüchen und neoliberalen Abbrüchen
ILSE KOROTIN Frauenportrait: Goldy Elisabeth Charlotte Parin-Matthèy
JOHANNA DOHNAL 60 Jahre Frauenpolitik
ELLI SPORER Freiraum für tRAUMfrauen
MONIKA JAROSCH "Wenn, dann sicher!" Diskussion zum Schwangerschaftsabbruch in Tirol
LESERINNENBRIEF "Arm, krank und alt - das gilt längst nicht mehr"
|
|
|
| http://www.aep.at |
| |
| Der Uebergang von der Ausbildung in den Beruf |
|
|
|
Die Bedeutung von Qualifikation, Generation und Geschlecht
Autor(en): Regula Julia Leemann, Andrea Keck
BFS
Statistik der Schweiz
Neuchâtel 2005, 151 Seiten, Fr. (exkl. MwSt) 20.00
Bestellnummer: 001-0048 / ISBN: 3-303-15343-4
---
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse der Bereiche Bildung und Beruf. Grosse Herausforderungen wie die Entwicklung unserer Gesellschaft in Richtung Dienstleistungsgesellschaft sowie der technologische und arbeitsorganisatorische Wandel, welcher nach immer mehr und besser qualifizierten Arbeitskräften verlangt, erfordern Anpassungen im Bildungssystem. In diesem Bericht werden deshalb die Entwicklungen im Bildungs- und Berufssystem vertieft analysiert. Im Zentrum steht die Frage, wie sich der Übergang von der Ausbildung in den Beruf gestaltet, ob und welche Schwierigkeiten dabei auftreten, und wie diese auf institutioneller und individueller Ebene bewältigt werden. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Bildungsund Berufschancen der Frauen sowie die selbständige Erwerbstätigkeit. |
Bundesamt für Statistik
Espace de l'Europe 10, CH - 2010 Neuchâtel
Tel.: 032 713 60 60
Fax: 032 713 60 61
|
Uebergang_von_Ausbildung_zum_Beruf.pdf |
| |
| Frauen wählet! |
|
|
|
85 Jahre allgemeines Frauenwahlrecht in Österreich
|
|
Frauen_waehlet.pdf |
| |
| Das Europäische Parlament; Supranationalität, Repräsentation und Legitimation |
|
Herausgegeben von Dr. Andreas Maurer und Dietmar Nickel
2005, 291 S., brosch., 55,- EURO, ISBN 3-8329-1543-5
(Schriftenreihe des Arbeitskreises Europäische Integration e.V., Bd. 54)
Band 52 und 54 der Schriftenreihe des Arbeitskreises Europäische Integration
Bedingung für den Beitritt der neuen Mitgliedstaaten in die EU war u.a. die Übernahme und Umsetzung der frauenpolitisch relevanten Regelungen des acquis communautaire. Viele Frauen in Ost- und Mitteleuropa, die sich als »Verliererinnen« der Transformationsprozesse seit 1989 sahen, leiteten deshalb vom EU-Beitritt Hoffnungen auf eine geschlechterdemokratischere Zukunft ab. Es fragt sich jedoch, inwieweit die EU diesem hohen Anspruch tatsächlich gerecht werden kann. Die Frage stellt sich heute dringlicher denn je, da die EU sich nicht nur erweitert, sondern gleichzeitig ihren Integrationsprozess durch eine europäische Verfassungsgebung vertieft. Konkret ist zu fragen, welche Rolle geschlechterrelevante Fragen bei der Ausarbeitung des europäischen Verfassungsvertrages spielten und welchen Mehrwert der Verfassungsvertrag in der gleichstellungspolitischen Praxis bringen wird. In dem hier vorgestellten Sammelband diskutieren ExpertInnen verschiedener Fachdisziplinen aus den alten und neuen Mitgliedstaaten die Frage, wie sich Erweiterung und Vertiefung auf die Lebens- und Arbeitsverhältnisse von Frauen in Europa konkret auswirken.
Die Gleichstellungspolitik in der Europäischen Union - The Policy of Gender Equality in the European Union. Herausgegeben von Prof. Dr. Annette Jünemann, Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg und Dipl. Soz. Carmen Klement, Universität der Bundeswehr München. 2005, 180 S., brosch., ca. 39,- EURO, ISBN 3-8329-1107-3 (Schriftenreihe des Arbeitskreises Europäische Integration e.V., Bd. 52)
|
| |
| Rezension zum Handbuch zur universitären Gleichstellungspolitik - Von der Frauenförderung zum Gendermanagement? |
|
|
|
Blome, Erfmeier, Gülcher, Smasal, Smykalla (Hg.):
Handbuch zur universitären Gleichstellungspolitik - Von der Frauenförderung zum Gendermanagement?
VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005, 308 S. mit 6 Abb. und 13 Tab. , ISBN: 3-8100-4216-1, 24,90 € |
|
Handbuch_universitaere_Gleichstellungspolitik.pdf |
| |
| Im Schatten der Apartheid |
|
Schäfer, Rita:
Im Schatten der Apartheid
Frauen-Rechtsorganisationen und geschlechtsspezifische Gewalt in Südafrika
Münster: Lit Verlag 2005, 29,90 Euro
ISBN 3-8258-8676-X
|
| |
| Die Hälfte des Hörsaals |
|
Spellerberg, Annette(Hg.):
Die Hälfte des Hörsaals. Frauen in Hochschule, Wissenschaft und Technik.
edition sigma 2005, 15,90 €.
ISBN 3-89404-529-9
---
Frauen in Hochschule, Wissenschaft und Technik
Trotz besserer Bildungsabschlüsse und exzellenter Leistungen können Frauen nur selten in guten akademischen Positionen Fuß fassen – dieser Befund trifft in der Bundesrepublik nach wie vor zu. Die Daten belegen zwar eine Verbesserung der Situation, aber keinen qualitativen Sprung. In dem Buch von Annette Spellerberg „Die Hälfte des Hörsaals – Frauen in Hochschule, Wissenschaft und Technik“ sind Beiträge versammelt, in denen empirische Befunde zur Situation von Frauen in wissenschaftlichen Institutionen und vielfältige Reformansätze für Lehre und Forschung diskutiert werden. Die Autorinnen werfen einen anderen Blick auf Hochschulreformen, Innovationen, Exzellent und Elite; sie fragen nach den Voraussetzungen für eine stärkere Präsenz von Frauen in Hochschule, Wissenschaft und Technik sowohl auf der ebene institutioneller Strukturen als auch auf der Ebene exemplarischer Fächer und Studiengänge.
Annette Spellerberg (Hrsg.): Die Hälfte des Hörsaals – Frauen in Hochschule, Wissenschaft und Technik, edition sigma Berlin 2005, 202 Seiten, 15,90 Euro
|
| |
| Frauen in Europa: Gender Mainstreaming, Gleichstellung und Projekte |
|
Zeitschrift
EU-Nachrichten, Themenheft Nr. 11, hrsg. von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.
Zehn Jahre sind vergangen, seit von der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking das erste internationale Aufbruchsignal ausging. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit kam die Staatengemeinschaft überein, die Diskriminierung von Frauen abzubauen: Kampf gegen Armut und Gewalt, Abbau von Ungerechtigkeiten in Bildung und Beschäftigung, mehr Entscheiderinnen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Europäische Rat von Madrid 1995 nahm die Aktionsplattform von Peking zum Ausgangspunkt, die EU-Mitgliedstaaten auf Ziele zu verpflichten und diese jährlich zu überprüfen. Was ist seither in der EU erreicht worden? Wo sind Defizite? Das nun vorliegende Themenheft zieht Bilanz.
Europe: beyond gender
|
| |
| Frauen zwischen Familienmanagement und Forschung |
|
Frauen in Führungspositionen sind in der Wissenschaft noch immer in der Minderheit. Die Helmholtz-Gemeinschaft und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) wollen dies ändern. Welche Maßnahmen dazu unternommen werden, beschreibt die Zeitschrift "einblick" in der neuen Ausgabe 3/2005.
|
| http://www.dkfz.de/einblick |
| |
| Nachwuchsfürderung in der Medizin - geschlechterdifferenziert |
|
Bericht zur Tagung vom 3. November 2004. Ein Projekt des Lenkungsausschusses des Bundesprogramms Chancengleichheit der Schweizerischen Universitätskonferenz.
|
|
|