Die Schweizerische Gesellschaft für Geschlechterforschung SGGF wurde 1997 als Zusammenschluss von Geschlechterforscherinnen und –forschern in der Schweiz gegründet, die ein lebhaftes Interesse an einer inhaltlichen Stärkung und einer institutionellen Förderung ihres Forschungsgebietes hatten.
Sie steht allen offen, die in der Geschlechterforschung aktiv sind, sei es innerhalb der Hochschulen als Lehrende oder als Studierende, sei es in anderen Kontexten ausserhalb der Universitäten.
Am 18. Januar 2010 hat die SGGF beschlossen, ihre Aktivitäten zu intensivieren. Sie hat ihre Statuten revidiert und einen neuen Vorstand gewählt. Sie wird sich künftig mit verstärktem Engagement für die Anliegen der Geschlechterforschung an den Universitäten, in der Forschung, in der Wissenschaftspolitik und in der Gesellschaft einsetzen. Sie will dazu beitragen, Erreichtes auf dem Gebiet der Gender Studies zu sichern und Neues aufzubauen. Sie dient als Forum für Austausch und Debatten in den Gender Studies und trägt so dazu bei, dass die Geschlechterforschung in der Schweiz auch weiterhin eine wichtige Rolle als innovatives Wissensgebiet spielt.
Der neue Vorstand: Prof. Dr. Andrea Maihofer, Leiterin des Zentrums Gender Studies der Uni Basel, (Präsidentin), Dr. Brigitte Schnegg, Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung der Uni Bern (Vizepräsidentin), Prof. Dr. Valérie Cossy (Uni Lausanne), lic. phil. Lilian Fankhauser (Uni Bern), Dr. des. Dominique Grisard (Uni Basel), Matthias Luterbach (Student, Uni Basel), Dr. Lorena Parini (Uni Genf), Dr. Anja Sieber (Pädagogische Hochschule Zürich), em. Prof. Dr. Regina Wecker (Uni Basel), Prof. Dr. Béatrice Ziegler (Pädagogische Hochschule FHNW).