| Absicherung unbezahlter Care-Arbeit von Frauen und Männern: Anpassungsbedarf des Sozialstaats in Zeiten sich ändernder Arbeitsteilung832 |
Grundlagenpapier von Heidi Stutz (Büro BASS), in Zusammenarbeit mit Caroline Knupfer (SKOS); im Auftrag des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG).
Der Schweizer Sozialstaat sichert unbezahlte Care-Arbeit, also meist familiäre Betreuungs- und Pflegeaufgaben, nur rudimentär ab. Er ging lange davon aus, der Schutz sei über den Alleinernährer in der traditionellen Familie gewährleistet. Je weniger dieses Geschlechterarrangement der Realität entspricht, desto dringender werden Alternativen. Das Grundlagenpapier stellt Erkenntnisse der internationalen Forschung zusammen, analysiert die Situation in der Schweiz, prüft Lösungsvorschläge und zeigt auf, wo Wissenslücken liegen und wo Handlungsbedarf besteht. (Beitrag zitiert aus: BASS-Newsletter 2/2012). Grundlagenpapier: http://www.buerobass.ch/aktuell_d.php |
| Studie Frauen in Führungspositionen auf Sekundarstufe II831 |
Es gibt nur wenige Frauen in den Schulleitungen von Gymnasien und Berufsfachschulen des Kantons Bern. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt hat in einer Studie Ursachen und Optimierungsmöglichkeiten abklären lassen. Die empfohlenen Personalentwicklungs- und Sensibilisierungsmassnahmen werden nun mit den Schulleitungen diskutiert und Massnahmen abgeleitet. (Zitat aus: Newsletter "gleich & anders" Nr. 3/2012). |
ams_projekte_bericht_frauen_deutsch.pdf |
| Marie Heim-Vögtlin: 32 Neuzusprachen für 2011 830 |
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| Women and men in the EU - Facts and figures827 |
Looking for the newest data and indicators on gender equality in the EU and Member States? Check the new EIGE database! You will find comprehensive and comparable data and information on women and men in the EU. The database follows areas defined by the Beijing Platform for Action and provides policy makers with the indicators of its implementation.
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| EGMR: Soziale Vaterschaft darf Vorrang vor biologischer Vaterschaft haben828 |
◦Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) stützt den Entscheid Deutschlands, die soziale Vaterschaft stärker als die biologische zu schützen. Der EGMR räumt den Staaten bei der Regelung der Anfechtungsbedingungen einer rechtlichen Vaterschaft einen weiten Ermessenspielraum ein. ◦Im Schweizer Recht wird die soziale Vaterschaft bei Heirat zwischen Kindesmutter und rechtlichem Vater gegenüber der biologischen Vaterschaft bevorzugt. Dies erscheint im Lichte der aktuellen EGMR-Praxis mit der EMRK vereinbar. (gelesen in: SKMR-Newsletter Nr. 5 vom 2. Mai 2012, http://www.skmr.ch/de/themenbereiche/geschlechterpolitik/artikel/soziale-vs-biologische-vaterschaft.html) |
| Neurobiologin Claire Jacob erhält den Marie Heim-Vögtlin-Preis 2012 829 |
Die Neurobiologin Claire Jacob erhält den Marie Heim-Vögtlin (MHV)-Preis 2012 für ihre Forschung über die Regenerierung des peripheren Nervensystems nach einer Verletzung. Der SNF vergibt diese Auszeichnung als Anerkennung der ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeit und Karriereentwicklung von Forscherinnen, die einen MHV-Beitrag erhalten haben. Der mit 25'000 Franken dotierte Preis wird am 18. Juni 2012 an der Universität Fribourg verliehen, wo Claire Jacob als assoziierte Professorin SNF ihrer Forschungstätigkeit nachgeht. (Zitiert aus: SNF Newsletter 03.05.2012).
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| The first EIGE report and database on men and gender equality826 |
In June 2012, EIGE will launch its first report and database on men and gender equality, covering all the 27 European Union Member States. The report and database present stakeholders active in engaging men in gender-equality work as well as their organisational forms, methods, tools and approaches. To achieve gender equality both women and men need to be involved. Therefore EIGE includes men and masculinity as a horizontal theme of its actions in order to offer high quality data and tools for successful gender mainstreaming to decision makers. (Quoted from: EIGE-Newsletter, 2012.04.30 / No. 1, www.eige.europa.eu) |
| Gender und Chancengleichheit bei Forschungsfördereinrichtungen825 |
Eine kurze Zusammenstellung zur "sex and gender analysis" verschiedener großer Forschungsfördereinrichtungen bietet aktuell die Website "Gendered Innovations in Science, Health & Medicine, and Engineering". […]
Die Darstellung fokussiert auf drei Bereiche: Policy to fix the numbers (Anteil an Wissenschaftlerinnen erhöhen) Policy to fix the institutions (struktureller Wandel in den Institutionen) Policy to fix the knowledge (Genderaspekte im Forschungsinhalt) Zitate aus entsprechenden Papieren der Einrichtungen werden nebeneinander gestellt.
(Beitrag zitiert aus: Newsletter Kontaktstelle Frauen in die EU-Forschung (FiF) 25.04.2012)
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| Ausschreibung Mentoring Deutschschweiz – das Programm für fortgeschrittene Wissenschaftlerinnen 820 |
Im September 2012 startet das 7. Programm Mentoring Deutschschweiz. Es richtet sich an Habilitandinnen, Post-Doktorandinnen und fortgeschrittene Doktorandinnen, die eine akademische Laufbahn anstreben.
Das Programm organisiert einen Mentoring-Austausch für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit einer Professorin/einem Professor im In- oder Ausland. (Details im Anhang).
Interessierte Wissenschaftlerinnen können sich am 14. Mai 2012 über das Programm, die Ziele und die Teilnahmebedingungen an einer Informationsveranstaltung an der Universität Luzern informieren. Anmeldung zur Informationsveranstaltung bis 10. Mai 2012 über: www.academic-mentoring.ch. Mentoring Deutschschweiz ist ein Kooperationsprojekt Deutschschweizer Universitäten. Die Programmkoordination befindet sich an der Universität Luzern. |
Mentoring_Ausschreibungsflyer_Nr7.pdf |
| Bericht beweist wirtschaftliche Vorteile von Gender Diversity821 |
Köln 16.04.2012: Gender Diversity Management hat einen beständigen, positiven Effekt auf den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen, sowohl intern durch erhöhte Produktivität, als auch extern durch verbesserte Außenwirkung und Marktabdeckung. Dies ist das Ergebnis des International Business Case Report (IBCR), einer neuen Meta-Studie von Ungleich Besser Diversity Consulting. Die Forscher evaluierten mehrere hundert Studien aus aller Welt und wählten diejenigen aus, die valide und reliable Ergebnisse zur Wirtschaftlichkeit von Diversity & Inclusion (D&I) lieferen. ‚Deutschlands Diversity-Papst’ (WirtschaftsWoche), Michael Stuber, der die Studie initiiert hat, fasst seine Zufriedenheit mit dem Ergebnis wie folgt zusammen: “Gender Diversity bietet greifbare Mehrwerte für Unternehmen und unsere Studie belegt dies eindrucksvoll.”
Pressemitteilung von Michael Stuber, Inhaber UngleichBesser, Diversity Consulting, Köln.
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Pressemitteilung_IBCR_DE_Geschlecht.pdf |
| Unbezahlte Arbeit wird weiter unterschätzt815 |
Radiosendung zum Thema Care Ökonomie vom 31.03.2012 (Trend, DRS 1): Von Priscilla Imboden mit Mascha Madörin, Ulrike Knobloch und Lilian Fankhauser.
Hausarbeit, Kinderbetreuung, Alterspflege - diese Arbeiten werden in erster Linie von Frauen verrichtet, bezahlt oder unbezahlt. Neue Studien zeigen, dass die unbezahlte Arbeit, die geleistet wird, gewaltig ist.
Sie übersteigt in Stunden gerechnet die totale Arbeitszeit in der Wirtschaft. Diese sogenannte «Care economy» oder «Sorgeökonomie» wächst an. Sie folgt anderen Regeln als die Wirtschaftswissenschaften sie kennen. Trend mit einem Ausflug in ein neues Gebiet.
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| Projekt „Aufwind mit Mentoring"730 |
Im Rahmen des Projektes „Aufwind mit Mentoring“ soll am Beispiel von Mentoring–Programmen die Wirksamkeit von Nachwuchsförderprogrammen zur Karriereförderung von Frauen in der Wissenschaft untersucht werden. Während der dreijährigen Projektlaufzeit werden die Schwerpunkte auch auf die Sichtung von „bestpractice – Modellen“, die Schaffung von einheitlichen Qualitätsstandards für Mentoring–Programme und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Programmkonzeption gelegt. Untersucht werden sollen insbesondere Programme für junge Akademikerinnen sowie Programme speziell für Interessierte an MINTFächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Ziel ist, aus den Forschungsergebnissen neue Ansätze zur Gleichstellung in Forschung und Wissenschaft zu gewinnen. Für die national vergleichende Untersuchung werden nach einer ersten Bestandsaufnahme der deutschen Mentoringlandschaft neun Mentoring- Programme exemplarisch untersucht und evaluiert. Die Forschungsergebnisse des Projektes werden auf einer Fachtagung am Ende der Projektlaufzeit vorgestellt.
(Beitrag zitiert aus: CEWSJournal Nr. 79 | 27.05.2011, S. 30-31) |
ProjektAufwindmitMentoring.pdf |